Neuer Zähl-Rekord an der Wiwilibrücke: 388000 Radlerinnen und Radler nur im Juli und neuer Wochenrekord mit 97271 Radelnden

Rad-Vorrang-Routen insgesamt sehr gut befahren

Neue Rad-Rekorde an der Wiwilibrücke: Der Juli stellte mit über 388000 Radlerinnen und Radlern nicht nur den Monatsrekord, sondern mit 97271 Radelnden in der ersten Juliwoche auch einen neuen Wochenrekord auf. Seit Beginn der Zählungen im April 2012 fuhren über 12 Millionen Menschen auf dem Rad über die Wiwilibrücke, im Durchschnitt 7.883 jeden Tag.

Und es gibt noch weitere Spitzenzahlen: Schon der 21. April stellte in diesem Jahr mit 17.586 Radfahrenden den bisherigen Tagesrekord vom 15. Juli letzten Jahres mit 15.259 gezählten Radelnden deutlich in den Schatten. Es gab allerdings auch einen triftigen Grund: den Streik bei der VAG. Weiterer Höhepunkt zumindest in Sachen Radfahrende war der Tag des Halbfinales der Fußballeuropameisterschaft mit der deutschen Mannschaft am 7. Juli. Hier schlug die Zählschleife 16.854 Mal an.

Doch auch ohne Streik, Sommer und Fußball ist die Bilanz des ersten Halbjahres 2016 sehr positiv: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 fuhren auf der Wiwilibrücke 5,5 Prozent mehr Menschen mit dem Rad. Am Wetter kann es nicht liegen – das war ja zeitweise durchaus durchwachsen. Schaut man sich die letzten drei Jahre an, kann das für die Zählstelle zuständige Garten- und Tiefbauamt (GuT) noch prächtigere Zuwächse liefern. Denn 39,4 Prozent mehr Radelnde gab es, vergleicht man das erste Halbjahr von 2013 mit dem von 2016. Zwischen den einzelnen Jahren sahen die Zuwächse wie folgt aus: Von 2013 auf 2014 ein Plus von 16,8 Prozent, von 2014 auf 2015 fuhren 12,7 Prozent mehr.

Der Leiter des GuT, Frank Uekermann, zeigt sich angesichts dieser Zahlen optimistisch: „Die Freiburgerinnen und Freiburger werden auch die Marke der 100.000 Fahrten in einer Woche schaffen. Es steigen ja immer mehr Menschen auf das schnelle und flexible Verkehrsmittel Rad um“.

Bei den drei anderen Zählstellen, die das GuT seit August und Dezember 2014 auf den drei Rad-Vorrang-Routen eingerichtet hat, sieht die Entwicklung recht unterschiedlich aus: Auf der Rad-Vorrang-Route FR1 entlang der Dreisam fahren an der Zählstelle Hindenburgstraße fast so viele Menschen Rad wie auf der Wiwilibrücke, im Durchschnitt 7.172 am Tag. Aufgrund der Sperrungen zum Ausbau Mariensteg und zum Neubau der Kronenbrücke nahm die Zahl in den letzten beiden Jahren aber eher ab. Zwischen 2014 und 2015 (2. Halbjahr) um 12,9 Prozent, zwischen 2015 und 2016 (1. Halbjahr) um 4,3 Prozent. In den letzten Wochen liegen die Werte wieder über denen des Vorjahres. Am Mariensteg gibt es dank des großzügigen Ausbaus ja viel mehr Platz für den Radverkehr als je zuvor.

Die Rad-Vorrang-Route FR2 entlang der Güterbahn legte dank des Ausbaus deutlich zu. Hier wird auf Höhe Ferdinand-Weiß-Straße gezählt. Diese Route wurde mit den Durchstichen am Unteren Mühlenweg und Opfinger Straße, der Brücke Ferdinand-Weiß-Straße sowie Vorfahrtregelungen bereits erheblich ausgebaut. Hier nahm der Radverkehr von 2014 auf 2015 (2. Halbjahr) um fast 10 Prozent zu, von 2015 auf 2016 (1. Halbjahr) um 6 Prozent. Momentan fahren hier im Durchschnitt 1.700 Menschen am Tag mit dem Rad. Die Route soll in den nächsten Jahren vor allem Richtung Norden weiter ausgebaut werden. Uekermann rechnet daher hier noch mit weiteren Steigerungen der Zahlen.

Die Zählstelle auf der dritten geplanten Vorrang-Route FR3 in der Eschholzstraße wurde erst Ende 2014 in Höhe der Egonstraße installiert. Von 2015 auf 2016 (1. Halbjahr) radelten hier allerdings 5,7 Prozent weniger Menschen entlang. Im Durchschnitt zählt die Schleife aber immer noch rund 2.700 Radelnde am Tag, an Spitzentagen bis zu 5.000. Das GuT will den Ausbau dieser Vorrang-Route in den nächsten Jahren forcieren. Dabei stehen auch die Kennzeichnung als Rad-Vorrang-Route und eine weitere radfreundliche Optimierung der Ampelschaltungen auf dem Programm.

Weitere Infos und tagesaktuelle Zahlen unter www.freiburg.de/radfahren

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Veröffentlicht am 04.08.2016

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