Ab Montag, 18. Mai

Streik in städtischen Kitas

Auch die Kita Lummerland wird ab Montag bestreikt (Foto: A. J. Schmidt)

Für die gesamte nächste Woche haben die Gewerkschaften alle Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes zu Streiks aufgerufen. Betroffen davon sind die 20 städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen. Insgesamt gibt es in Freiburg rund 200 Kitas.

Das Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKI) vermittelt für begründete Notfälle wie drohender Verlust des Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes, Prüfungen oder dem Schutz des Kindeswohles Notplätze bei freien Trägern und Tagespflegepersonen. Wenn diese Plätze nicht ausreichen sollten, richtet das AKI zusätzliche Notgruppen in einer städtischen Kita ein. In den städtischen Kitas sind zudem insgesamt sechs Notgruppen geöffnet, ebenfalls für Notfälle. Bereits letzte Woche hatte Oberbürgermeister Dieter Salomon alle Eltern von Kindern in städtischen Kitas angeschrieben und auf diese Möglichkeit hingewiesen.

In folgenden städtischen Kitas sind Notgruppen geöffnet:
Kita Landwasser: 2 Notgruppen für Kinder aus Landwasser,
Kita Löwenzahn (Hochdorf): 1 Notgruppe für „Löwenzahn-Kinder",
Kita Rappelkiste: 1 Notgruppe für „Rappelkiste-Kinder“ und
Kita Regenbogen (Hochdorf): 2 Notgruppen für „Regenbogen-Kinder“. Die Betreuung übernehmen städtische Fachkräfte, die nicht streiken.

Notplätze werden über Tel. 0761/201-8320 und -8321 vermittelt. Die Anmeldung des Bedarfs auf einen Notplatz ist bis Montag, 18. Mai, 12 Uhr möglich.

Darüber hinaus hatte die Stadt den Eltern angeboten, auf eigene Verantwortung und in eigener Betreuung in Räumen städtischer Kitas die Betreuung von Kindern zu übernehmen. Nur in der Einrichtung „Piratenbucht“ machen die Eltern von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Auf freiwilliger Basis wird die Stadt Freiburg darüber hinaus ab einem Streik von mehr als drei Tagen den Eltern ihre jeweiligen Eltern- und Essensbeiträge anteilsweise zurück erstatten. Dazu müssen die Eltern keinen gesonderten Antrag stellen.

Veröffentlicht am 15.05.2015

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