United World College Freiburg (UWC)

Beitrag der Institution zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt Freiburg und zu den Freiburger Nachhaltigkeitszielen

UWC Robert Bosch College brought together students and teachers from over 70 nations and a multitude of backgrounds in late August 2014. As of October 2014, conversations and projects have started, partnerships with organizations in and beyond Freiburg are being forged, students are learning to place "sustainability" as one of the core considerations in the decisions they make.


Zuordnung zu den Politikfeldern und den Nachhaltigkeitszielen

Politikfeld 3: Natürliche Gemeinschaftsgüter

Ziel 3.2: Sicherung der kleinteiligen durch Artenvielfalt geprägten typischen Natur- und Kulturlandschaft.

Politikfeld 4: Verantwortungsbewusster Konsum und Lebensweise, Lokal und Global

Ziel 4.2: Unterstützung von Strukturen und Maßnahmen für ökologisch, regional und fair produzierte und gehandelte Produkte.

Politikfeld 9: Soziale Gerechtigkeit

Ziel 9.2: Gegenseitige Akzeptanz unterschiedlicher Lebensformen fördern, gegen Gewalt, Diskriminierung und ihre Ursachen auf allen gesellschaftlichen Ebenen konsequent angehen.

Ziel 9.5: Teilhabe am gesellschaftlichen Dialog sicherstellen, bürgerschaftliches Engagement, interkulturelles, generationenübergreifendes und alle Gruppen einbeziehendes Zusammenleben und Begegnungsmöglichkeiten fördern.

Politikfeld 10: Bildung

Ziel 10.5: Stärkung, Ausbau und Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der interkulturellen Bildung im Prozess des lebenslangen Lernens, um Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln in globaler Verantwortung zu vermitteln.

Politikfeld 12: Kultur

Ziel 12.2: Das kulturelle Erbe schützen, für die nächsten Generationen erhalten und seine Bedeutung für die Geschichte der Stadt vermitteln.

Ziel 12.3: Die Stadtgeschichte mit ihren kulturellen, soziologischen und bildungsbezogenen Aspekten lebendig vermitteln.

Ziel 12.4: Das kulturelle Leben als einen stärkenden Faktor für unser gesamtes Lebensumfeld, auch für die Ansiedlung von Wissenschaftseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen verstehen – Kultur als Teil einer nachhaltigen Wirtschaft begreifen.

Ziel 12.5:
Stärkung von Angeboten zur Förderung eines friedlichen, sozial integrativen Zusammenlebens – die kulturelle Vielfalt der Einwohner im kulturellen Angebot der Stadt widerspiegeln.


Beispielhafte Projekte der Institution

Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden sozialen Dienste engagieren sich die Jugendlichen über 2 Jahre hinweg ehrenamtlich in Freiburger Einrichtungen, u.a. um zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beizutragen. Durch diese Art von Begegnung leisten die SchülerInnen, die aus über 70 Nationen kommen, einen persönlichen Beitrag zur Förderung der Diversität und einem friedlichen, sozial integrativen Zusammenleben in der Stadt.

Nachhaltigkeit im Alltag

Resscourcenschonung und Nachhaltigkeit im Alltag: Zusammen mit dem Team im Ferdinand Weiß Haus organisiert eine Gruppe von SchülerInnen die Herstellung von Marmelade, die aus von Supermärkten ausrangiertem Obst gekocht und anschließend auf Märkten zum Tausch gegen Naturalien angeboten wird. Der Erlös kommt der Wohnungsloseneinrichtung zugute.


Lernbauernhof

SchülerInnen packen am ökologisch bewirtschafteten Lernbauernhof kräftig mit an: sie versorgen Nutztiere, beackern Felder, backen Brot, stellen Käse her und vieles mehr. Sie lernen an einem authentischen Ort Grundlagen und Kreisläufe von Natur, Produktion, und Landwirtschaft kennen sowie ihren Konsum- und Lebensstil kritisch zu beleuchten.


Gartenarbeit

SchülerInnen pflegen gemeinsam mit einer Gruppe von Freiwilligen aus dem Stadtteil den Kartausgarten und schützen und erhalten somit das Jahrhunderte altes Erbe der Kartäusermönche. Sie entwickeln und stärken ihre Verbundenheit mit der Natur als Lebensgrundlage und fördern das Bewusstsein für ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit.


UWC Robert Bosch College Pedagogical Concept (pdf herunterladen (746,8 KB))

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