Evangelische Hochschule Freiburg

Beitrag der Institution zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt Freiburg und zu den Freiburger Nachhaltigkeitszielen

  • Enger Praxisbezug, z.B. zur Quartiersarbeit in Weingarten, in der Lehre von zirka 850 Studierenden der Sozialen Arbeit, Religionspädagogik und Pädagogik der Kindheit.
  • Partnerorganisation des Weingartner Projekts "Willkommen in Weingarten". Öffnung der Hochschule zum Stadtteil. Unterstützung von Integrationsprozessen. Moderation von Bürgerbeteiligung bei Planungsprozessen im Stadtteil.
  • Studienprojekte in den Bereichen soziale Gerechtigkeit und alternative Lebensentwürfe gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung in Freiburg.
  • Forschungsprojekte im Bereich soziale Gerechtigkeit und zivilgesellschaftlichem Engagement.
  • "Hochschule für nachhaltige Entwicklung": Förderung von internen Initiativen und Haltungen.

Zuordnung zu den Politikfeldern und den Nachhaltigkeitszielen

Politikfeld 1: Governance

Ziel 1.1: Vor der Entscheidung über wichtige Themen der Stadtpolitik wird die Stadtgesellschaft beteiligt.

Ziel 1.2: Die Bürgerbeteiligung erreicht einen Querschnitt der Stadtgesellschaft, nicht nur die bisher politisch aktiven Bevölkerungsgruppen.

Politikfeld 4: Verantwortungsbewusster Konsum

Ziel 4.3: Förderung des Bewusstseins für globale Entwicklungen, für den Kauf von langlebigen Produkten und für Produkte mit Umweltsiegel oder Fairtrade Siegel.

Ziel 4.4: Angebote, Projekte und Kampagnen für einen nachhaltigen Konsum und eine nachhaltige Lebensweise und eine weltweit gerechte Entwicklung fördern.

Ziel 4.5: Organisationen, Strukturen, Initiativen und Projekte unterstützen, die sich der Entwicklungszusammenarbeit, der internationalen Begegnung und dem Fairen Handel widmen.

Politikfeld 9: Soziale Gerechtigkeit

Ziel 9.1: Armut bekämpfen, existenzsichernde Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und fördern sowie soziale Ausgrenzung verhindern.

Ziel 9.2: Gegenseitige Akzeptanz unterschiedlicher Lebensformen fördern, gegen Gewalt, Diskriminierung und ihre Ursachen auf allen gesellschaftlichen Ebenen konsequent angehen.

Ziel 9.5: Teilhabe am gesellschaftlichen Dialog sicherstellen, bürgerschaftliches Engagement, interkulturelles, generationenübergreifendes und alle Gruppen einbeziehendes Zusammenleben und Begegnungsmöglichkeiten fördern.

Politikfeld 10: Bildung

Ziel 10.3: Lebenslanges Lernen – die Teilnahme an Weiterbildungen sowie am zweiten Bildungsweg muss für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und mit unterschiedlichen Bildungsbedürfnissen möglich sein.


Ziel 10.4: Frühe Förderung der Sprachkompetenz, auch die Sprachfähigkeit der deutschen Kinder – jedes Kind soll bei Schulbeginn die deutsche Sprache und bei Kindern mit Migrations-hintergrund die Muttersprache seinem Alter gemäß sprechen können.

Ziel 10.5: Stärkung, Ausbau und Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der interkulturellen Bildung im Prozess des lebenslangen Lernens, um Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln in globaler Verantwortung zu vermitteln.

Politikfeld 11: Klima und Energie

Ziel 11.2: Energieeffizienz, Energieeinsparung und erneuerbare Energien gemeinsam mit allen Akteuren stärken und fördern.

Politikfeld 12: Kultur

Ziel 12.5: Stärkung von Angeboten zur Förderung eines friedlichen, sozial integrativen Zusammenlebens – die kulturelle Vielfalt der Einwohner im kulturellen Angebot der Stadt widerspiegeln.



Beispielhafte Projekte der Institution

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