Asien

Der Asienbestand umfasst heute etwa 7.900 Objekte und beinhaltet Schätze wie die Schattenspielfiguren und Masken aus Java.
Der frühere Museumsdirektor Hugo Ficke legte den Grundstein auf seinen Reisen Anfang des 20. Jh. nach Ceylon, Malaysia, Indonesien, China, Japan, Korea und Burma, wo er zahlreiche Artefakte für die Sammlung erstand.

Über den Kunsthandel wurden um 1900 wertvolle japanische Rollbilder aus dem 15. Jh. und ein seltenes chinesisches Bronzegefäß (9. Jh. v. Chr.) erworben. Hochkarätige Keramiken, Porzellane, Goldlackarbeiten und Farbholzschnitte aus Ostasien erweitern den heutigen Bestand.
 
Georg Boehm übergab 1903/05 mehr als 300 Objekte von seinen Forschungsreisen in Indonesien, u.a. Ahnenfiguren der Molukken. Auch Henry Ferrars stiftete Skulpturen, Lackarbeiten und eine hervorragende Marionettensammlung aus seiner Zeit in Burma (1898-1911). Herausragend ist die Ainu-Kollektion von Ludwig Aschoff (1924).
 
Eine zeitgeschichtliche Attraktion sind die 14 von dem Freiburger Händler M. Farhatyar 1994 angekauften Teppiche der Belutschen und Turkmenen, im Besonderen mit Darstellungen aus dem afghanisch-sowjetischen Krieg.
 

1. Maske, Java, Indonesien, 19. Jh., Foto: Axel Killian

Opferbrett, Molukken, Indonesien, Foto: Axel Killian

Holzschnitt, Japan, Künstler: Utagawa Kunisada, 18. / 19 Jh., Foto Axel Killian.

 
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