Brustschmuck, Neuguinea, 19 Jh., Foto: Axel Killian

Ozeanien und Australien

Die pazifischen Inseln sind mit einer Sammlung von etwa 2.600 Objekten vertreten. Diese stammen vor allem aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Melanesien und Mikronesien (1884-1914) und wurden dem Haus von Offizieren nach deren Überseeaufenthalten überlassen.

Kapitän P. Werber im Besonderen vermachte 1911 rund 100 Flechtarbeiten, Schmuck, Waffen, Boots- und Hausmodelle sowie kultische Objekte. Eine Uli-Figur aus Neuirland und eine Tapuana-Maske von den Mortlock-Inseln sind hierbei die Glanzstücke.
Zwei Sammlungen mit Alltagsobjekten aus der Zeit um 1900 sind – ungewöhnlich zur damaligen Zeit – von Frauen zusammengetragen worden: Antonie Brandeis auf den Marschallinseln und Lotharia Müller auf den Karolinen.
Ankäufe aus dem Handel, unter anderem ein Schild der Sulka (um 1900) und Masken der Baining in Neubritannien (um 1990), runden den Ozeanien-Bestand ab.

Die Australiensammlung besteht aus rund 100 Objekten der traditionellen Kultur der Aborigines: Waffen, Alltags- und Kultgeräte. Diese werden durch Gemälde und Graphiken zeitgenössischer australischer Künstler erweitert, z.B. von George Ward, Pansy Napangati und Paddy Sims.

Acrylgemälde, Titel: Tingari Dreaming, Künstler: George Wand, Tjungurrayi, Pintupi, Australien, 1989, Foto: Axel Killian

Bootsschnabel, Neuguinea, Cenderawasih Bay, 20 Jh., Foto: Axel Killian

Brustschmuck, Neuguinea, 19 Jh., Foto: Axel Killian

 
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