Stabpuppe, Bamana, Mali, 20. Jh., Foto: Axel Killian

Afrika

Die Sammlung besteht aus rund 3.500 Objekten des afrikanischen Kontinentes. Kostbarkeiten sind die Alltagsgegenstände der Schilluk, Dinka, und Bari. Sie wurden teils bereits vor 1876 von den Freiburger Brüdern Rosset im damals noch unerforschten Südsudan zusammengetragen.

Andere Objekte stammen aus den früheren deutschen Kolonien (1885-1918) in Ost- und Südwestafrika. Angehörige der damaligen kaiserlichen "Schutztruppen", wie beispielsweise Karl Sauer, Wilhelm Winterer, Theodor Leutwein, Dr. Lübbert und Eugen Fischer gaben Alltags- und Ritualobjekte der Makonde, Ziba, Herero und San an das Museum. Von Kapitän Johannis Heldt erwarb das Museum 1899 schöne bis wunderliche Objekte aus Zentral- und Westafrika.

Weitere Highlights des Bestandes sind die kunstvollen Bronzeobjekte des früheren Königreichs Benin aus dem 16.-19. Jahrhundert, sowie die Tuareg- und Woodabe-Sammlungen von G. Göttler aus den 1980er und 90er Jahren. Eine Besonderheit ist auch die große Stabpuppensammlung des belehrenden und belustigenden Figuren- und Maskentheaters der Bamana aus Mali (Anfang 20. Jh. bis um 1980). Sie wurde 1991 von K.-H. Krieg mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg erworben.


Männerfigur, Bari, Republik Südsudan, 19. Jh., Foto: Axel Killian

Stabpuppe, Bamana, Mali, 20. Jh., Foto: Axel Killian

 
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