Bundestrainer auf dem Rathausplatz

3000 empfangen Jogi Löw

„Willkommen daheim“ hieß es auf einem großen Banner am Rathausbalkon, und daneben die Wappen der Stadt, der Gemeinde Wittnau und des Sport-Club. Für den Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Jogi Löw, war der Empfang im Rathaus am Dienstagabend ein Wiedersehen mit vertrauten Freunden und Nachbarn.


Acht Wochen nach dem Weltmeistertitel von Rio feierten OB Dieter Salomon, Wittnaus Bürgermeister Enrico Penthin, SC-Vorsitzender Fritz Keller und mehrere tausend Fans Freiburgs prominentesten Fußballstar im und vor dem Rathaus. Im Historischen Ratssaal trug er sich in das Goldene Buch der Stadt ein und lobte in einer kurzen Ansprache ausdrücklich die Freiburger Fußballschule, aus der erfolgreiche Nationalspieler hervorgegangen seien. Freiburg und Wittnau schätze er als Rückzugsorte, wo er Abstand gewinnen und sich zu Hause fühlen könne. Der gebürtige Schönauer wörtlich: „Ich bin einer von hier, und ich bin einer von Euch!“

Die Überraschung des Abends steckte in einem schwarzen Tragekoffer, den zwei entschlossen wirkende Sicherheitsmänner ins Rathaus getragen hatten: Der originale Weltmeisterpokal, den DFB-Präsident Niersbach für den Freiburger Empfang aus dem Tresor geholt hatte. Löw: „Die tun das beim DFB nicht so gern, aber für Freiburg gab es eine Ausnahme…“. Als Löw auf den Rathausbalkon die goldglänzenden Skulptur hochreckte, jubelten tausende von Fußballfans, und noch mehr bei Jogi Löws Bemerkung: „Für Euch Freiburger ist ein neues Stadion wichtiger als der Weltmeisterpokal!“ Beim Bad in der Menge signierte der Bundestrainer geduldig Trikots, T-Shirts, Schals, Sammelalben, Gipsverbände und nackte Haut jeden Alters.

(Fotos: A. J. Schmidt)

Veröffentlicht am 10.09.2014

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