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Öse zur Befestigung des Schwertriemens am Gürtel, 4./5. Jh. n. Chr., Geißkopf, Foto: A. Killian

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag 10 - 17 Uhr

Eintrittspreise

4 Euro / erm. 3 Euro


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Archäologisches Museum Colombischlössle
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Umbruch und Neubeginn – Spätantike

3.- 5. Jahrhundert n. Chr.

Die Spätantike war geprägt durch die Krise der römischen Welt und das Eindringen neuer, germanischer Bevölkerungsgruppen. Ab 260 v. Chr. gaben die Römer die rechtsrheinischen Gebiete und die Verwaltungsmacht in Südwestdeutschland auf.

Die von den Römern als Alamanni bezeichneten germanischen Gemeinschaften ließen sich dauerhaft an Hoch- und Oberrhein nieder. Verlassene römische Steingebäude nutzten sie kaum, sondern errichteten neue Gehöfte aus Holz für ihre Siedlungen. Ein seltenes Beispiel ist das römische Badehaus von Wurmlingen, das mit Holzeinbauten versehen als Speicher neu genutzt wurde.

Charakteristisch für die Spätantike waren die befestigten Höhensiedlungen am Schwarzwaldrand: der Zähringer Burgberg und der Geißkopf. Ein wertvoller römischer Glasbecher aus einem Grab bei Wyhl zeigt, dass die Alamannen großen Wert auf die Ausstattung ihrer Verstorbenen legten.

Mit dem Rückzug des letzten römischen Militärs um 488 n. Chr. entstanden neue germanische Reiche.


Grabausstattung, spätes 4./ frühes 5. Jh. n. Chr., Wyhl, Foto: Axel Killian

Bronzener Gürtelschmuck, 4./5. Jh. n. Chr., Geißkopf und Zähringer Burgberg, Foto: Axel Killian

Münzschatz, 3. Jh. n. Chr., Büßlingen, Foto: Axel Killian