Städtebau

Städtebauliche Rahmenkonzepte und Entwürfe

Städtebauliche Rahmenkonzepte und Entwürfe werden sowohl als Grundlage für die Entwicklung neuer Baugebiete erarbeitet als auch für städtebaulich bedeutende Grundstücke und Stadtbereiche, um etwa Innenentwicklungspotenziale besser beurteilen zu können. Sie dienen der Veranschaulichung planerischer Ideen und Konzepte und werden in der Regel mit Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt und diskutiert. Häufig werden für städtebaulich bedeutsame Entwicklungsbereiche Wettbewerbe und Mehrfachbeauftragungen durchgeführt, die der zusätzlichen Qualitätssicherung dienen.

Hier können Sie sich über einige städtebauliche Rahmenplanungen informieren:


Für das Quartier „Auf der Haid“ im Freiburger Stadtteil Haslach erstellt das Stadtplanungsamt ein städtebauliches Rahmenkonzept. Es soll die Entwicklung des Quartiers, das durch eine Mischung von Wohnen und Gewerbe geprägt wird, in den nächsten 10 bis 15 Jahren steuern. Die Stadtverwaltung beauftragt dazu im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung vier Planungsbüros.



Das Gebiet Gutleutmatten am Eingang des Stadtteils Haslach ist eines der wichtigsten städtebaulichen Entwicklungsgebiete in der Stadt Freiburg in diesem Jahrzehnt: Rund 530 neue Wohneinheiten für zirka 1300 Bewohner werden dort auf einem Teil der Kleingartensiedlung entstehen. Als erster Meilenstein der Entwicklung wurde im Jahr 2010 ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb ausgelobt. Dessen Ergebnisse bilden nun den Rahmen für den weiteren Weg der Baugebietsentwicklung.



Städtebaulicher Rahmenplan Güterbahnhof

Mit einem Gewerbegebiet klassischen Zuschnitts wird das künftige Areal auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände im Stadtteil Brühl wenig gemein haben. Die Stadt und der Investor aurelis Real Estate GmbH wollen hier auf rund 40 Hektar ein Geschäftsviertel schaffen, das sich vor allem an Betriebe aus dem Medien-, Forschungs- und Dienstleistungssektor richtet. Der gesamte Kern des Areals soll als Mischgebiet entwickelt werden, in dem neben gewerblichen Nutzungen auch Wohnen verwirklicht werden soll, um ein gemischt genutztes Quartier der kurzen Wege zu gewährleisten. Der vorliegende Masterplan wird kontinuierlich fortgeschrieben und dient als Grundlage für die weitere Bebauungsplanung sowie Wettbewerbe und Mehrfachbeauftragungen für städtebaulich besonders herausragende Bereiche.



Der ca. 50 ha große innerstädtische Bereich Schildacker in den Stadtteilen Haslach und St. Georgen ist ein heterogenes und gemischt genutztes Quartier, das verschiedenste Nutzungen auf engem Raum vereint. Im Gebiet befinden sich neben den beiden Wohnsiedlungen aus den 50er Jahren, der ECA-Siedlung und der Marshall-Siedlung, die Akademie der Polizei Baden-Württemberg sowie das brach liegende Götz & Moriz-Areal und das Gewerbegebiet Süd.



Für das ca. 17 ha große Gewerbegebiet im Mooswald wurden – gefördert durch das Landesförderprogramm ‚Flächen gewinnen durch Innenentwicklung‘ – im Jahre 2013 mögliche Entwicklungsszenarien dargestellt.



Machbarkeitsstudie Entwicklung Eisstadion

Das Freiburger Eisstadion liegt innerstädtisch im Stadtteil Mooswald in einem Quartier, das sehr vielfältige Nutzungen aufweist. Es gehört zu einem Sportband mit öffentlichen und privaten Freizeitsporteinrichtungen. Im Umfeld befinden sich verschiedene Wohnquartiere, die zum Teil deutlich wachsen, und der Seepark – ein bedeutender Naherholungsraum für den Stadtteil. Im Rahmen des notwendigen Modernisierungsbedarfs der Eishalle wird aufgrund der Eishalle ausgehenden Immissionen langfristig ein neuer Standort für diese und die damit zusammenhängende Nutzung gesucht. Hiermit wird am Altstandort zukünftig eine attraktive, innerstädtische Fläche für eine neue Nutzung verfügbar.
In einer im Rahmen des Landesförderprogramms ‚Flächen gewinnen durch Innenentwicklung‘ geförderten Machbarkeitsstudie (15,146 MB) wurden Aussagen zur möglichen Entwicklung des Gebiets als Wohnstandort gemacht.



Der Bereich zwischen Uffhauser Straße und Feldbergstraße im Stadtteil Haslach ist ein typisches städtebauliches Zeugnis der 1950er und 1960er Jahre. Die in die Jahre gekommenen Zeilenbauten bedürfen einer Modernisierung, gerade auch unter energetischen Aspekten. Um der steigenden Einwohnerzahl und dem Bedarf an bezahlbaren Wohnungen sowie den städtebaulichen Missständen Rechnung tragen zu können, wurden über eine Mehrfachbeauftragung erste Ideen für verschiedene Potenzialflächen entwickelt. Die vorliegende Gebietsanalyse sowie die Konzepte von drei Planungs- und Architekturbüros bilden den Auftakt für eine intensive Diskussion um die künftige Entwicklung im Stadtteil Haslach.



Rahmenkonzept Berliner Allee

Ein Schwerpunkt der Freiburger Stadtentwicklung der nächsten Jahre liegt an der Berliner Allee. Aufgrund der stadtentwicklungspolitischen Bedeutung dieses Bereichs auch für die Gesamtstadt wurde ein integriertes Gesamtkonzept erstellt, das die Auswirkungen der bereits geplanten Bauvorhaben auf die soziale Infrastruktur, den Verkehr, die Grün-/ Frei- und Sportflächen sowie die Nahversorgung aufzeigt und bewertet.



Rahmenplan Ebnet

Im Zuge der Diskussion über den Stadtteilentwicklungsplan Ost (STEP OST), welcher 2003 noch im Verfahren war, wurde für den Stadtteil Ebnet ein Rahmenplan erstellt. Dieser Rahmenplan hatte langfristig die Funktion auf der Ebene zwischen Flächennutzungsplan und verbindlicher Bauleitplanung als Orientierung zu dienen. Außerdem sollte er von Seiten der Ortschaft abgestimmte Flächenpotentiale für den in Aufstellung befindlichen Flächennutzungsplan2020 einzubringen. Zudem hat er die Entwicklungschancen vom Stadtteil Ebnet nach Rückbau der B 31 aufgezeigt, ohne aber mögliche Risiken aus dem Auge zu lassen. Aus diesem Rahmenplan sind letztendlich alle nachfolgenden Bebauungspläne einvernehmlich hervorgegangen.


Kontakt

Stadtplanungsamt

Abteilung Städtebau
Abteilung Städtebau
Berliner Allee 1
79114 Freiburg
Fax (07 61) 2 01-41 99