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Erfolgreiche Bilanz: Städtische Museen Freiburg legen Jahresbericht 2016 vor

Fertig gestellte Bauprojekte, Rekord-Besucherzahlen und neue Wege in der Museumspädagogik: Mit dem Jahresbericht 2016 haben die Städtischen Museen dem gemeinderätlichen Kulturausschuss ein erstklassiges Zeugnis vorgelegt.

Zu den 2016 erfolgreich abgeschlossenen Bauprojekten zählt vor allem der zweite Bauabschnitt des Augustinermuseums, der im September feierlich eingeweiht wurde. Außerdem erhielt die Galerie des Archäologischen Museums Colombischlössle einen neuen Fußboden und das Museum für Neue Kunst eine moderne, energiesparende Lichtanlage.

Insgesamt kamen 311.880 Besucherinnen und Besucher in die fünf Häuser – mehr als je zuvor. Publikumslieblinge der 15 Sonderausstellungen waren „Franz Xaver Winterhalter“ sowie die „Niederländische Moderne“, beide liefen im Augustinermuseum. Im Museum Natur und Mensch waren die Küken-Schau, die Ausstellung „Mythen“ sowie die Fotogalerie von Geflüchteten „We cross borders“ gut besucht. Die Schau „Peter Zimmermann. Schule von Freiburg“ zog viele Interessierte ins Museum für Neue Kunst. Ebenso die Sonderausstellung „Freundschaftsspiel Istanbul : Freiburg“, die im Sommer 2016 nach dem Putschversuch in der Türkei brandaktuell war. Im Archäologischen Museum Colombischlössle war die Ausstellung „Keltische Kunst am Oberrhein“ die am besten besuchte.

Der Jahresbericht thematisiert auch das Kunstdepot, das 2016 wieder viel Beachtung in der Museumswelt erfuhr: Delegationen aus ganz Deutschland ließen sich durch die Hallen führen, um Anregungen für eigene Depotbauten zu sammeln. Die Forschungen der Museen zu ihren Sammlungen wurden im letzten Jahr fortgeführt. Einen hohen Stellenwert hatte die Provenienzforschung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kulturgutverluste in Magdeburg erfolgte.

Die Bildungsarbeit der Städtischen Museen ging 2016 neue Wege der Inklusion: Neben vielen Führungen für Menschen mit Einschränkungen gab es in der Ausstellung „Hans Baldung Grien“ eigens entworfene Tastmodelle von Holzschnitten für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher. Unter der Federführung der Bundeskunsthalle setzen sich die Städtischen Museen Freiburg mit der Klassik Stiftung Weimar und dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg seit 2015 mit dem Projekt „Pilot Inklusion“ für inklusive Konzepte in Museen ein.

Erfolgreich war auch die Freiburger Museumsnacht, die doppelt so viele Besucherinnen und Besucher anzog, wie in den Jahren zuvor. Im Marketing wurden neue Wege eingeschlagen. Unter anderem führte eine neue Angebotsbroschüre für Kindergärten und Schulklassen zu einer großen Steigerung gebuchter Führungen: Über 32.691 Kinder und Jugendliche tauchten bei museumspädagogischen Angeboten intensiv in Kunst und Kultur ein.

Ihre Ansprechpartnerin im Presse- und Öffentlichkeitsreferat:
Eva Amann, Telefon: 0761/201-1320
E-Mail: eva.amann@stadt.freiburg.de

Veröffentlicht am 11.07.2017