Zahlen über Freiburg

Einwohner: 220.286
davon unter 18: 34541
Durchschnittsalter: 40,3 Jahre

Stadtteile: 28
Stadtbezirke: 42

Durchschnittstemperatur:
11,9 °C
Sonnenstunden pro Jahr:
1811  h
Jährliche Niederschlagsmenge:
954 mm

Länge der Bächle: 15,5 km
davon unterirdisch: 6,4 km

Partnerstädte: 9


Das Standesamt

Wenn ein Paar heiraten möchte, das weißt du sicher, muss es zum Standesamt gehen, um die Ehe amtlich besiegeln zu lassen. Eine Standesbeamtin oder ein Standesbeamter nimmt die Trauung vor. In Freiburg wird  eine Trauung meist im Trauzimmer im Freiburger Rathaus vorgenommen. Dies ist ein sehr festlich eingerichteter Raum, in denen die Oberbürgermeister früher ihr Büro hatten.

Im Anschluss an die Eheschließung erhält das Paar ein Familienbuch, in dem alle Veränderungen des Familienstandes festgehalten werden. In diesem Familienbuch, das auch "Stammbuch" genannt wird, findet man die Heiratsurkunde und Einträge zu allen Geburten und Todesfällen in der Familie.

Im Standesamt werden jedoch nicht nur Ehen geschlossem. Auch Geburten und Todesfälle werden hier in sogenannten Personenstandbüchern amtlich vermerkt. Der Grund dafür ist, dass Eheschließungen, Geburten und Todesfälle eine große Bedeutung für die Menschen und die Gesellschaft insgesamt haben. Der Staat möchte deshalb, dass diese Angaben korrekt und verlässlich festgehalten werden.

Für manche Dinge im Leben braucht man Auszüge aus den Personenstandsbüchern, zum Beispiel seine eigene Geburtsurkunde. Um diese zu erhalten geht man zum Standesamt. Dort wird eine Abschrift aus dem Geburtenbuch gemacht und von einem Standesbeamten unterschrieben. Das ist dann die Geburtsurkunde.

Da alle Geburten, Hochzeiten und Sterbefälle in Freiburg beurkundet werden, gibt es im Freiburger Standesamt ein großes Archiv , in dem die Personenstandsbücher aufbewahrt werden. Meistens gibt es für jedes Jahr ein dickes Buch, manchmal sind es auch zwei, wenn es in diesem Jahr z.B. sehr viele Geburten gab. So stehen dort zum Teil noch Bücher aus dem 19. Jahrhundert, die noch mit der altdeutschen Schrift geschrieben worden sind. Traurig sind die Sterbebücher aus dem 2. Weltkrieg. Die sind sehr dick, weil damals sehr viele Leute gestorben sind.