Stadtbibliothek Info-Point Europa

Info-Point Europa Freiburg

Adresse

Info-Point Europa Freiburg
in der Stadtbibliothek
Münsterplatz 17

79098 Freiburg

Tel.: 0761 - 201 2290
Fax: 0761 - 201 2299
E-Mail: ipe@stadt.freiburg.de

Subrelais in der Stadtteilbibliothek Haslach
in der Staudinger-Gesamtschule
Staudingerstraße 10 • D-79115 Freiburg
geöffnet Dienstag bis Freitag von 13 bis 18 Uhr

Hier gelangen Sie zu den aktuellen EU-Nachrichten der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland.


IM FOKUS:

Juncker-Rede zur Lage der Union 2017:
Den Wind in unseren Segeln nutzen


EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 13. September vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Straßburg seine Rede zur Lage der Union 2017 gehalten. In der Rede stellte Juncker seine Prioritäten für das kommende Jahr vor und skizzierte seine Vision, wie sich die Europäische Union bis zum Jahr 2025 weiterentwickeln könnte. Er legte einen Fahrplan für eine mehr geeinte, stärkere und demokratischere Union vor. „Europa hat wieder Wind in den Segeln. Aber wir werden nur vom Fleck kommen, wenn wir diesen Wind nutzen", sagte Juncker. Mehr ..


AKTUELLE THEMEN:

Startschuss für das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018
Auf dem Europäischen Kulturforum in Mailand fiel der Startschuss für das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018. Tibor Navracsics, der für Bildung, Kultur, Jugend und Sport zuständige EU-Kommissar, erklärte: „Das Kulturerbe ist ein zentrales Element der europäischen Art zu leben. Es definiert, wer wir sind, und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit. Zum Kulturerbe gehören nicht nur Literatur, Kunst und Gegenstände - wir begegnen ihm auch in dem Handwerk, das wir erlernen, den Geschichten, die wir erzählen, dem Essen, das wir genießen und den Filmen, die wir uns ansehen. Wir müssen unser kulturelles Erbe schützen und für die kommenden Generationen bewahren. Die Feierlichkeiten dieses Jahres werden eine wunderbare Gelegenheit bieten, die Menschen, insbesondere die jungen, zu ermuntern, Europas reiche kulturelle Vielfalt zu erkunden und über den Stellenwert nachzudenken, der dem Kulturerbe in unserem Leben zukommt. Mehr

Vertragsverletzungen: Kommission verklagt Tschechische Republik, Ungarn und Polen wegen Flüchtlingspolitik – und stellt 130 Verfahren ein
Gegen Mitgliedstaaten, die ihren Verpflichtungen aus dem EU-Recht nicht nachkommen, hat die Europäische Kommission nun rechtliche Schritte in allen Stufen des Vertragsverletzungsverfahrens eingeleitet. In 27 Fällen verklagt sie die Mitgliedstaaten vor dem Europäischen Gerichtshof, darunter in einem Fall auch Deutschland. Neben Belgien und Frankreich hat Deutschland es versäumt, die vollständige Umsetzung von EU-Rechtsvorschriften über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Richtlinie 2013/55/EU) mitzuteilen. Gegen die Tschechische Republik, Ungarn und Polen reicht die Kommission Klage ein, weil diese Länder ihren rechtlichen Verpflichtungen bei der Umverteilung nicht nachkommen. Die Kommission hat zudem beschlossen, 130 Verfahren einzustellen, in denen die Probleme mit den Mitgliedstaaten gelöst wurden und keine weiteren Verfahrensschritte notwendig sind. Mehr

50 Jahre Herztransplantationen: EU investiert in Entwicklung künstlicher Herzen
Anlässlich des 50. Jahrestages der weltweit ersten Herztransplantation am 3. Dezember 1967 empfing das Medizintechnikunternehmen Berlin Heart in dieser Woche Vertreter der Europäischen Kommission und des Deutschen Herzzentrums Berlin zu einem Fachgespräch über die Bedeutung von Herzunterstützungssystemen für die Transplantationsmedizin. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 250 Herztransplantationen vorgenommen. In Europa sind es jährlich gut 2600. Spenderherzen sind jedoch rar und Wartezeiten lang. In Deutschland müssen Herzkranke durchschnittlich ein Jahr auf ein Spenderherz warten. Um diese Wartezeit zu überbrücken, werden die Patienten mit mechanischen Herzunterstützungssystemen versorgt. Die Entwicklung dieser „künstlichen Herzen“ konnte mit einer Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erfolgen. Mehr

Kommission schlägt neue Instrumente zur Bekämpfung des Mehrwertsteuerbetrugs vor
Die Europäische Kommission hat heute neue Instrumente vorgestellt, mit denen das Mehrwertsteuersystem der EU weniger betrugsanfällig wird und Schlupflöcher geschlossen werden. Vorsichtigen Schätzungen zufolge entgehen den EU-Mitgliedstaaten aufgrund von Mehrwertsteuerbetrug jährlich mehr als 50 Mrd. Euro – Geld, das für Krankenhäuser, Schulen oder Straßen fehlt. Die Enthüllungen in den Paradise Papers haben erneut gezeigt, wie vermögende Privatpersonen und Unternehmen Steuervermeidungsstrategien nutzen, um die EU-Mehrwertsteuervorschriften zu umgehen. Jüngsten Berichten zufolge wird der Mehrwertsteuerbetrug auch zur Finanzierung krimineller oder terroristischer Organisationen genutzt. Mehr

Die EU setzt auf globale Partnerschaften zur Erreichung der Klimaschutzverpflichtungen
Um bei der Umsetzung des Pariser Übereinkommens von 2015 über Klimaänderungen und umweltfreundliche Praktiken im weiteren Sinne enger mit den großen Volkswirtschaften zusammenzuarbeiten, hat die Europäische Union neue strategische Partnerschaften ins Leben gerufen. Dazu gehört ein vom Partnerschaftsinstrument zur Förderung der grundlegenden Interessen der EU (20 Mio. Euro) und von der Deutschen Internationalen Klimaschutzinitiative mit 5 Mio. Euro kofinanziertes Programm zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich des Klimawandels und zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Mehr

Kommission will Rechte des geistigen Eigentums besser schützen
Die EU-Kommission hat eine Reihe von Initiativen präsentiert, mit denen die Rechte des geistigen Eigentums besser geschützt werden sollen. „Ab heute sind wir alle besser in der Lage, die „großen Fische“ hinter den gefälschten Waren und raubkopierten Inhalten zu fangen, die unseren Unternehmen schaden und unsere Arbeitsplätze, aber auch unsere Gesundheit und Sicherheit in Bereichen wie Medikamente und Spielzeug gefährden“, so EU-Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska. „Mit einem Patentvergabesystem, das die Einführung des Internets der Dinge – vom Smartphone bis zum vernetzten Auto – begünstigt, positionieren wir außerdem Europa an weltweit führender Stelle.“ Mehr



Der Info-Point Europa Freiburg (IPE) im ersten OG der Stadtbibliothek ist eine dezentrale Auskunftsstelle der Europäischen Union für die BürgerInnen in Deutschland.

Ob SchülerInnen, ProfessorInnen, RentnerInnen oder "nur" politisch Interessierte, jeder ist beim Info-Point Europa willkommen. Hier erhalten Sie zuverlässige Information über die Europäische Union, ihre Einrichtungen und über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Mitgliedsstaaten.

Der Info-Point Europa bietet kostenlose Broschüren, Plakate und Karten zu allen Arbeitsbereichen der EU, eine Präsenzbibliothek mit Nachschlagewerken, Fachliteratur, Videos und CD-ROMs, Zugang zu den Datenbanken der EU im Internet sowie regelmäßige Veranstaltungen zu Politik, Gesellschaft, Kultur und Alltag in Europa.

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