Familie Trendsetter

Die Familie Trendsetter versucht sich an der CO2-Diät und hat dabei viele gute Ideen.

Lesen Sie die Energiespartipps der Familie Trendsetter:

Trendsetter-Tipp 1: Gebäude dämmen

So wird's gemacht:

Das Haus von Familie Trendsetter war ohnehin sanierungsbedürftig. Nun hat sich die Familie entschlossen, nicht nur kosmetisch zu renovieren, sondern gleich die Fassade zu dämmen und neue Fenster einzusetzen. Im nächsten Jahr sollen zudem Decke und Keller gedämmt und eine neue Lüftungsanlage eingebaut werden. Der Energieverbrauch pro Quadratmeter und Jahr soll von 260 Kilowattstunden auf unter 60 sinken. Dadurch spart Familie Trendsetter jährlich fast 2000 Euro und über 5 Tonnen CO2 ein. Die neue Dämmung bringt aber nicht nur eine große Einsparung sondern alle Trendsetters fühlen sich im sanierten Haus viel wohler.


Trendsetter-Tipp 2: Heizung sanieren

So wird's gemacht:

Nicht nur, dass die hohen Heizkosten die Trendsetters geärgert haben, auch die Abgaswerte der alten Heizung waren schlecht. Familie Trendsetter entscheidet sich für Gas. Zusammen mit dem Solarkollektor ist das gut für die Umwelt und für den Geldbeutel. Durch die Fördergelder und Einsparungen macht sich die Investition schnell bezahlt. Wasch- und Spülmaschine sind übrigens direkt an das Heißwasser angeschlossen – das spart zusätzlich Strom.

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Trendsetter-Tipp 3: Richtig lüften

So wird's gemacht:

Im Hause Trendsetter stehen keine Fenster mehr auf Kipp. Dafür wird mehrmals täglich kurz aber heftig durchgelüftet. An kalten Wintertagen reichen schon zwei bis drei Minuten, um die verbrauchte gegen frische, neue Luft auszutauschen. Dazu können die Trendsetters in jedem Raum ein Fenster weit aufmachen. Seit so gelüftet wird, gibt es auch keine Schimmelstellen mehr, wie sie früher in der Nähe gekippter Fenster auftraten. Und dass durch ein gekipptes Fenster vollkommen unnötig nach draußen geheizt wird, ohne dass Raumluft sich deutlich verbessert, wissen die Trendsetters schon lange.

Das Tüpfelchen auf dem i ist dann noch das abgedrehte Thermostatventil während die Fenster auf sind. So wird es nach dem Lüften nicht zu heiß und Energieverschwendung gibt es gar nicht mehr.


Trendsetter-Tipp 4: Steckerleiste benutzen

So wird's gemacht:

Mit Steckerleisten aus dem Baumarkt oder dem Fachhandel kann die HiFi-Anlage, der Fernseher mit allen Zusatzgeräten und der komplette Computerarbeits­platz mit Rechner, Drucker und Scanner abgeschaltet werden, wenn die Geräte nicht gebraucht werden. Damit spart Familie Trendsetter im Jahr 400 Kilowattstunden oder 80 Euro. Außerdem werden 240 Kilogramm CO2 eingespart.


Trendsetter-Tipp 5: Effiziente Geräte kaufen

So wird's gemacht:

Die Nachbarn der Trendsetters haben sich einen neuen Kühlschrank gekauft – ein echtes Schäppchen! Doch Familie Trendsetter ist nicht begeistert, denn der Kühlschrank verbraucht viel mehr Strom, als ein besonders effizientes Gerät. Der A++ - Kühlschrank der Trendsetters holt die höheren Anschaffungskosten von 80 € schon nach zwei Jahren durch die niedrigen Stromkosten wieder herein und kostet innerhalb von 10 Jahren umgerechnet nur halb so viel wie der vermeintlich billigere. Ganz abgesehen davon Sparen die Trendsetters dabei natürlich auch CO2.


Trendsetter-Tipp 6: Ökostrom beziehen

So wird's gemacht:

Die Trendsetters wollen ein Zeichen setzen: Die zukünftige Stromversorgung soll verstärkt durch erneuerbare Energien erfolgen und fossile Energieträger überflüssig machen. Deshalb beziehen die Trendsetters Ökostrom. Dadurch werden zusätzliche Wasser-, Wind-, Biogas- und Solaranlagen gebaut. Da Familie Trendsetter gleichzeitig darauf achtet, keinen Strom zu verschwenden, sind auch die Mehrkosten gering.


Trendsetter-Tipp 7: Das Auto stehen lassen

So wird's gemacht:

Die Trendsetters haben zwar ein Auto, aber sie benutzen es nur selten. Die meisten Strecken sind so kurz, dass sie mit Fahrrad oder dem ÖPNV schneller und stressfreier durch die Stadt kommen. Abgesehen davon können sie den hohen Benzinpreisen gelassen entgegen sehen. Die Firma, in der Mutter Trendsetter arbeitet, bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Netzkarten für den ÖPNV – so fällt auch beim Weg zur Arbeit keine Autofahrt an.


Trendsetter-Tipp 8: Kinder laufen und fahren lassen

So wird's gemacht:

Während die Kinder Trendsetter mit dem Fahrrad oder bei schlechtem Wetter mit dem Bus zur Schule fahren, werden viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler mit dem Auto gebracht. Die Begründung lautet oft: durch den vielen Verkehr sei der Weg für die Kinder zu gefährlich. Den Kindern erscheint das widersinnig, denn der Verkehr vor der Schule wird vor allem durch Eltern verursacht. Abgesehen davon freuen sich die Kinder Trendsetter über Bewegung und frische Luft, vor allem aber natürlich auf den Schwatz mit Schulfreunden - vor und nach der Schule.


Trendsetter-Tipp 9: Auf regionale uns saisonale Ernährung achten

So wird's gemacht:

Familie Trendsetter achtet auf ihre Ernährung. Das bedeutet nicht nur, dass sich die Trendsetters gesund ernähren, sondern auch auf umwelt- und klimafreundliche Nahrungsmittel setzten. Sie nehmen in ihren Speiseplan wenn möglich Produkte aus der Region auf und achten darauf, welches Obst und Gemüse zu welcher Jahreszeit frisch zu bekommen ist. So werden weite Transportwege und lange Zeiten in Kühlhäusern vermieden.


Trendsetter-Tipp 10: Klimafreundlich einkaufen

So wird's gemacht:

Man kann nicht bei allen Einkäufen auf Fair Trade, Klima- und Umweltschutz achten. Doch Familie Trendsetter bemüht sich. Sie orientiert sich an Labeln wie dem Blauen Engel, achtet auf langlebige und qualitativ hochwertige Produkte, setzt auf Recyclingpapier und vermeidet Wegwerf-Ware. Und sie benutzt nicht für jeden Brötchenkauf das Auto.


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Umweltschutzamt
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Tel. 0761/ 201-61 45
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