Kontakt

Projektleitung:
Herr Peter Schley
Tel. 0761 / 201 - 4531
peter.schley@
stadt.freiburg.de


Informationen und Materialien

Heinrich-von-Stephan-Straße

Schnewlinstraße

Knoten Friedrichstraße


Vierstreifiger Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße

Das Projekt

Bei der Achse vom Bahnhof bis Basler Straße handelt es sich um eine der großen Entwicklungsachsen der Stadt Freiburg, die im Zusammenhang mit der Westentwicklung der Innenstadt und der Umgestaltung und Verkehrsberuhigung des Rotteckringes zu sehen ist. Schon in den 80er und 90er Jahren wurde hier im Rahmen einer aktiven Innenentwicklung mit dem Neubau des Bahnhofes und dem Ausbau der Bismarckallee ein deutliches Zeichen gesetzt. Diese Leitlinien sind in den letzten Jahren durch den Flächennutzungsplan noch einmal bestätigt worden.

Der Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße ist – neben der Stadtbahntrasse „B“ über Kronenstraße, Werthmannstraße, Rotteckring bis Siegesdenkmal und der Unterbrechung des Rotteckrings am Platz der alten Synagoge für den Durchgangsverkehr - Bestandteil der 2002 vom Gemeinderat im Grundsatz beschlossenen Verkehrsprojekte Innenstadt.

Als Fortsetzung der 1996 ausgebauten vierstreifigen Verbindung Bismarckallee – Schnewlin­straße werden jetzt von der Stadt Freiburg mit Landeszuschüssen die Heinrich-von-Stephan-Straße zwischen Schnewlinbrücke und Basler Straße sowie die Knotenpunkte Schnewlinbrücke Nord und Bismarckallee / Friedrichstraße ausgebaut und damit die letzte Lücke der westlichen Innenstadtumfahrung geschlossen.

Ziel der Maßnahme ist, die Bahnhofsachse als leistungsfähige westliche Innenstadtumfahrung und damit als Teil des zukünftigen Innenstadtringes auszubauen und auf diese Achse den Verkehr des Rotteckrings schwerpunktmäßig zu verlagern. Damit kann der heutige Innenstadtring vom Durchgangsverkehr entlastet und abschnittsweise zur Fußgängerzone umgestaltet werden. Zusammen mit dem Bau einer neuen Stadtbahnstrecke und der vorgesehenen neuen Gestaltung des Platzes der Alten Synagoge eröffnen sich dadurch große städtebauliche Chancen für eine attraktive Weiterentwicklung der Freiburger Innenstadt.

Die Planung

Kernpunkt des Ausbaus der Bahnhofsachse ist der vierstreifige Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße von der Basler Straße bis zum Anschluss an den Autobahnzubringer (B31).

Die Planung der Heinrich-von-Stephan-Straße sieht einen der zukünftigen Verkehrsbedeutung und –belastung angemessenen Querschnitt vor: Einen insgesamt rund 30 m breiten, zweibahnigen Querschnitt mit 4 jeweils 3,25 m breiten Fahrstreifen, Fuß- und Rad­wegen von je 2,00 m Breite, sowie einem begrünten Mittelstreifen. Zwischen Rad- und Gehweg wird ein 2 m breiter Grünstreifen mit Bäumen angelegt, der einen Alleecharakter des gesamten Straßenzuges bewirkt und damit eine entsprechende städtebauliche Einbindung der Straße ermöglicht.

Ein typischer Querschnitt ist in folgender Abbildung dargestellt:

Neben diesem Hauptabschnitt werden auch die beiden Knotenpunkte „Schnewlinbrücke Nord“ (Straßenkreuzung Schnewlinstraße / Zubringer Mitte nördlich der Dreisam) und „Knoten Nord“ (Straßenkreuzung Bismarckallee / Stephan-Meier-Straße / Friedrichstraße) für den zukünftigen Verkehrszuwachs leistungsfähiger umgestaltet.

Eine ausführliche Beschreibung des Plankonzepts finden Sie in der Drucksache G 06/118 „Bebauungsplan „Vierstreifiger Ausbau Heinrich-von-Stephan-Straße, Plan Nr. 4-67".

Die Baumaßnahme

Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt in drei Abschnitten:

Im Bauabschnitt 1 erfolgte bereits im Jahr 2008 der Umbau der Schnewlinstraße mit Bau einer Rechtsabbiegespur auf das XPress-Gelände sowie dem Rückbau des bisherigen Parkstreifens auf der Westseite. Außerdem wird der Knotenpunkt auf der Nordseite der Schnewlinbrücke seiner zukünftigen Verkehrsbelastung angepasst.

Im Bauabschnitt 2 wurde in den Monaten April und Mai 2009 der sogenannte „Knoten Nord“ umgestaltet: Wo Bismarckallee und Friedrichstraße aufeinander treffen, geht es ab jetzt in Richtung Stefan-Meier-Straße zweispurig geradeaus und rechts ab nur noch auf einer Spur. Ebenfalls wurden die Linksabbiegestreifen aus der Friedrichstraße Richtung Süden den zukünftigen Verkehrsbelastungen angepasst. Auch die Führungen für Fußgänger und Radfahrer wurden verbessert – u.a. wurde die süd-östliche Dreiecksinsel am Ende der „kleinen Bismarckallee“ als wichtige Aufstellfläche für die nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer so weit wie möglich vergrößert.

Die Bauarbeiten im dritten Bauabschnitt haben im Herbst 2009 mit dem Neubau des Durchlassbauwerkes "Kronenmühlenbach" begonnen. Diese Arbeiten wurden im Frühjahr 2010 abgeschlossen. Anschließend erfolgten bis zum Jahresende 2010 die Straßenbauarbeiten im Bereich Schnewlinbrücke bis Rehlingstraße.

Weitere Arbeiten 2010 waren der Abbruch des ehemaligen Fernmeldegebäudes und der Postgebäude. Ebenfalls begonnen wurde im Sommer 2010 der Neubau des Durchlassbauwerkes "Hölderlebach", der noch bis Ende Mai 2011 dauert.

Anfang Mai 2011 beginnen dann die abschließenden Straßenbauarbeiten zwischen Rehlingstraße und Basler Straße. Die Gesamtfertigstellung der Heinrich-von-Stephan-Straße ist im 2. Quartal 2012 geplant.