Indikatoren

Indikatoren sind Mess- oder Kenngrößen für die Bewertung und Trendbeschreibung zentraler Problemfelder einer nachhaltigen Entwicklung.

Die Indikatoren orientieren sich an den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung. Dabei werden mit der Ökologie, der Ökonomie, dem "Sozialen Bereich" und der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern vier Themenfelder angesprochen.

Indikatoren können im Rahmen der Kommunalpolitik folgende Funktionen übernehmen:

  • sie können möglichen Handlungsbedarf der in der Kommune besteht verdeutlichen und
  • sie signalisieren, in welchen Bereichen bereits Verbesserungen erreicht wurden und ob kommunalpolitische Maßnahmen oder die Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern erfolgreich waren

Maßnahmen

Mit anderen Worten: Indikatoren können dabei helfen, die richtigen Maßnahmen zu finden, um die Lebensqualität in der Kommune zu erhöhen oder sicherzustellen. Wie die Agenda 21, richtet sich das Indikatorensystem keineswegs nur an die Kommunalpolitik oder an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltung. Eine Diskussion der Entwicklungen, die durch die Zeitreihen der Indikatoren deutlich zutage treten, kann dazu beitragen, Prioritäten für Projekte und Maßnahmen zu setzen.

Der Entwicklungsstand Freiburgs wurde bereits im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsfähige Kommune“ im Jahr 2004 mit Hilfe von 37 Nachhaltigkeitsindikatoren „gemessen“ und erreichte dabei ein beachtliches Ergebnis.

Defizite zeigten sich damals vor allem bei folgenden Indikatoren:

  • Verkehrsunfälle mit Kindern
  • Geschlechtergerechtigkeit
  • Engagement für Behinderte
  • Bildungschancen für Migranten
  • Ausgeglichene Wirtschaftsstrukturen
  • Kommunale Schulden, und
  • Öko-zertifizierte Unternehmen

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