Entwicklung in Freiburg

Der Freiburger Gemeinderat unterzeichnet 1996 die Charta von Aalborg und ver­pflichtet sich dadurch zur Aufstellung einer Lokalen Agenda 21. 1997 wird das Freiburger Forum 21 als zentrales Gremium des Agenda 21 Prozesses gegründet, es erarbeitet zunächst die organisatorischen Grundlagen für den Agenda 21-Prozess und dessen Geschäftsordnung. Für die Koordination und Betreuung des Prozesses wird das Agenda 21-Büro eingerichtet. Als offizieller Start der Agenda 21-Arbeitskreise und Beginn der inhaltlichen Phase findet im April 1998 im Bürgerhaus Seepark die Auftaktveranstaltung „Zukunftsfähiges Freiburg“ statt.

Das Leitbild der Freiburger Agenda 21 wird 1999 erarbeitet und vom Freiburger Forum 21 beschlossen. Am 22. Januar 2002 werden Leitbild und Leitziele dem Freiburger Gemeinderat vorgelegt.

Eine intensive Bürgerbeteiligung wurde im Rahmen der Erarbeitung um Grundlagen für den Flächennutzungsplan durchgeführt. In einem bürgerschaftlichen Diskussionsprozess mit über 100 engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor allem aus den Bürgervereinen und den Gruppen der Freiburger Agenda 21 sowie aus den Ortschaften wurden Leitziele für den Flächennutzungsplan erarbeitet. Am 30. März 2004 hat der Gemeinderat die Leitziele beschlossen.

Im weiteren Verfahren informierte die Verwaltung über Bedarfsprognosen, Bevölkerungsentwicklung sowie über die Inhalte zahlreicher Fachgutachten.

„Zur Sache“ ging es dann im dritten Schritt, als Nutzungen und potentielle Bauflächen in Arbeitsgruppen und mit der Hilfe ehrenamtlicher Mentoren diskutiert wurden. Insgesamt beteiligten sich rund 900 Personen an den Debatten. Das so erarbeitete Bürgervotum wurde der Öffentlichkeit vorgestellt und dem Überbürgermeister übergeben.

Das Meinungsbild wurde in den Planentwurf eingearbeitet und zu großen Teilen vom Gemeinderat übernommen.

Neben der Arbeit im Freiburger Forum und den Agenda 21 - Arbeitskreisen ist die Freiburger Agenda 21 Arbeit wesentlich geprägt durch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Projekte.

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