Informationen für STÄRKE-Anbieter/-innen

Hausbesuche mit Beratungen

Hausbesuche mit Beratung können, soweit sie im Einzelfall notwendig und erwünscht sind, im Anschluss oder während einem im Rahmen von STÄRKE geförderten Familienbildungsangebot/offenen Treff statt finden. Ein Rechtsanspruch der Eltern besteht nicht. 


Hausbesuche erfolgen nur auf Wunsch einer Familie, die mit einer längeren Sequenz an aufsuchender Beratung, mit der Abrechnung über das AKI und einem Erfolgsbericht einverstanden ist. Sie dienen der Vertiefung und der praktischen Umsetzung der im Bildungskurs erlernten Inhalte.


Der durchführende Träger erhält für die Hausbesuche 500,- Euro (mindestens 5 Hausbesuche und 10 Beratungsstunden). Kalkuliert der Träger kostengünstigere Stundensätze, so können natürlich mehr Hausbesuche durchgeführt werden.
Die Hausbesuche mit Beratung sind deutlich von Hausbesuchen zu unterscheiden, die in einen Familienbildungskurs integriert sind.


Werden beratende Hausbesuche aufgrund mangelnder Mitwirkung der Familie vorzeitig beendet, so können durchgeführte Einheiten von zwei Beratungsstunden jeweils mit maximal 100 € abgerechnet werden. Dies ist auch der Fall, wenn objektiv kein weiterer Bedarf an Hausbesuchen besteht.


Ablauf der Antragstellung und Abrechnung:

Wünscht eine Familie Hausbesuche mit Beratungen, so ist der Antrag der Eltern auf Kostenübernahme

  • Anlage 5 (229,8 KB) (Antrag Eltern Hausbesuche)

zu senden.

Auf Wunsch kann der Antrag anonymisiert sein.
Die Familie hat auch hier keinen Rechtsanspruch auf Bezuschussung der Hausbesuche, weshalb die verbindliche Zusage durch Frau Bücherer abgewartet werden sollte.

Die Hausbesuche müssen nicht von der Kursleitung selbst durchgeführt werden. Es kann an andere Freie oder öffentliche Träger der Jugendhilfe vermittelt werden, die die Voraussetzungen für Hausbesuche mit Beratung nach STÄRKE erfüllen.
Nach Beendigung der Hausbesuche wird

  • ein formloser (anonymisierter) Erfolgsbericht an das Kompetenzzentrum zu erstellen sein und
  • zusammen mit dem Antrags und Abrechnungsformular Anlage 6 (238,8 KB)

Voraussetzungen:
Hausbesuche können nur durch Fachkräfte mit einer der Aufgabe angemessenen beruflichen Aus- und Fortbildung durchgeführt werden. Der Freie Träger muss eine Vereinbarung nach § 8a SGB VIII abgeschlossen haben und für Hausbesuche mit Beratung im Rahmen von STÄRKE zugelassn sein.


Auch hier bemühen sich die Bildungs- und Jugendhilfeträger, soweit das nötig wird, bei der Familie um Akzeptanz und Annahme geeigneter weiterer Hilfen, z.B. Hilfen zur Erziehung. Elternbildungskurse i. R. von STÄRKE können und sollen eine Hilfe zur Erziehung nicht ersetzen.

Kontakt

Ansprechpartnerinnen für die Stadt Freiburg sind:

Für Kursanerkennung, fachliche Inhalte und Organisation:

Kompetenzzentrum Frühe Hilfen
Leisnerstr. 2
79110 Freiburg

Elmar Weber
Tel. 0761/201-8551
elmar.weber@stadt.freiburg.de

Für die Abrechnung der Kurse:

Amt für Kinder, Jugend und Familie
Abteilung 1 Verwaltung
Kaiser-Joseph-Str. 143
79098 Freiburg