Fakten und Geschichten rund um Freiburg
Jeden Besucher Freiburgs zieht es sofort zum Münster, sobald er über den Dächern der Altstadt die durchbrochene Pyramide des schlanken Turms erblickt. Dann steht er staunend vor dem schönsten Turm der Christenheit, wie ihn der bekannte Basler Historiker und Schriftsteller Carl Jakob Burckhardt genannt haben soll.
Beim Brand des alten Rathauses im November 1944 blieben nur die Außenmauern stehen. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde das Gebäude um drei neue Flügel an der Merianstraße, entlang der Gauchstraße und zwischen Gauch- und Turmstraße erweitert. Der heutige in seiner Geschossteilung am alten Rathaus orientierte Bau, ist in klaren sachlichen Formen ausgebildet und typisch für die Neubauten der 50er Jahre.
Dem prunkvollen Äußeren des Neuen Rathauses entspricht der Aufwand im Inneren. Alle Räume wurde im Stil der Spätgotik und der Renaissance ausgebaut. Den alten Ratssaal überspannt eine Holzdecke mit geschnitzten und in Farbe gefasstem Eichenfries. Mit aufwendigen Holzarbeiten sind auch die angrenzenden ehemaligen Arbeitsräume von Oberbürgermeister Winterer im Nordflügel ausgestattet. Bis 1944 dienten sie den Stadtoberhäuptern als Büro, heute werden sie als Trauzimmer genutzt.
Die Stadttore prägen das Stadtbild Freiburgs wie sonst nur noch der Münsterturm. Doch wie sahen die Türme in der Vergangenheit aus?
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Für die städtische Marktverwaltung errichtete Lienhart Müller zwischen 1520 und 1532 das Kaufhaus am Münsterplatz. Eine Reverenz an das Haus Habsburg stellen die Wappen und der Figurenschmuck der Hauptfassade von Hans Sixt von Staufen dar. Der Balkon wurde erst 1550 durch den Steinmetz und Stadtwerkmeister Jörg Sorger angefügt.