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2015

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 18.11.2015

Flüchtlingsunterbringung im Gewerbegebiet
 
Nach aktuellem Sachstand, so berichtete der Ortsvorsteher, sollen in der Leinenweberstaße in 3-stöckigen Containeranlagen 180 Flüchtlinge untergebracht werden. Entgegen der ursprünglichen Planung erfolgt jetzt lediglich die Zufahrt der dort Beschäftigten und des Zuliefererverkehrs über die Leinenweberstraße. Ein durch den Sicherheitsdienst bewachtes Tor soll dies gewährleisten.
Die fußläufige Anbindung wird über die Markwaldstraße erfolgen, wo aus Sicherheitsgründen ein Zaun zum Gelände sowie auch zur stark befahrenen Straße hin aufgebaut wird.
Der Anschluss des Geländes an das Kanalnetz wurde hergestellt, die Leinenweberstraße ist wieder regulär befahrbar.
Ein Termin für die Inbetriebnahme der Einrichtung steht noch nicht fest, Dezember 2015 bzw. Januar 2016 werden als mögliche Zeitpunkte genannt.
Zur Koordination der ehrenamtlichen Helfer gibt es bei der Stadt Freiburg i.Br. eine Liste, auch bei der hiesigen Ortsverwaltung kann man sich gerne vormerken lassen (Tel. 07665/94739-13 oder ov-hochdorf@stadt.freiburg.de).
Wie in der letzten Ausgabe von Hochdorf aktuell berichtet, findet am Freitag, den 4. Dezember von 17:00 bis 20:00 ein erstes Treffen der DaF (Deutsch als Fremdsprache-Gruppe) im Pfarrer Meybrunn Haus statt. Dort wird Lernmaterial vorgestellt, praktische Erfahrungen sowie Methoden vermittelt und anstehende Fragen beantwortet.
 
Hintergrundinformationen, einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements und Informationen zur Flüchtlingssituation erhalten Sie auch auf www.freiburg.de/fluechtlinge.
 
 
Barrierefreier Umbau von Bushaltestellen
 

Das Land Baden-Württemberg hat ein Sonderförderprogramm zum barrierefreien Umbau von Bushaltestellen aufgelegt, wonach stadtweit 10 Bushaltepunkte mit jeweils 10.000,- Euro pauschal gefördert werden.
Nach Vorschlag der Stadtverwaltung soll in Hochdorf die Haltestelle „Dorfplatz“ zur Umgestaltung angemeldet werden, da hier die zentrale Anbindung von Hochdorf erfolgt und hohe Ausstiegszahlen vorliegen.
Der Ortschaftsrat sieht jedoch bei der Haltestelle „Vorstadt“ in nördlicher Richtung der Högestraße einen dringlicheren Bedarf, da hier die großen Gelenkbusse der VAG durch die vorhandenen Baumscheiben nicht bis an die Bordsteinkante anfahren können und der Ausstieg deshalb sehr hoch ist. Darüber hinaus  müssen die Passagiere vielmals den Bus über die Baumscheiben verlassen.
Deshalb, so war sich der Ortschaftsrat einig, sei die Haltestelle in der Högestraße vordringlicher, Bedarf bestehe jedoch auch am Dorfplatz.
 

Ablagemöglichkeit für Trauerschmuck beim Baumfeld
 

Wie berichtet, fehlt beim neuen Baumfeld auf dem Hochdorfer Friedhof noch eine Ablagemöglichkeit für Trauerschmuck.
Von den Mitgliedern des Kulturausschusses wurde bei einem Ortstermin in der Münsterbauhütte hierfür eine Vorauswahl getroffen.
Zur Entscheidung im Ortschaftsrat wurden nun zwei Maßwerke des Freiburger Münsters bildhaft vorgestellt, eines in Form eines „Lilienornamentes“ und eines in Form eines „Krabbenornamentes“.
Nach Abwägung der Vor- und Nachteile beschloss das Gremium mehrheitlich, die senkrecht einzubauende „Krabbe“ vom Eigenbetrieb Friedhöfe  installieren zu lassen. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Fläche, auf der die Krabbe aufgestellt wird, für die Ablage von Trauerschmuck ausreichend groß sein sollte.
 
 
Älter werden in Hochdorf – Pflegeeinrichtung in Hochdorf
 

Dieses Thema wurde schon mehrfach im Gremium behandelt, bisher ohne konkretes Konzept bzw. Ergebnis.
Anlass für die erneute Beratung im Ortschaftsrat ist die geplante Vermarktung eines stadteigenen Grundstückes für ein Wohn- und Geschäftshaus in der Fuhrmannsgasse, das sich für ein solches Vorhaben anbieten würde.
Nach Aussage des Amtes für Liegenschaften und Wohnungswesen bedarf es zu einer zweckgebundenen Vergabe des Grundstücks der vorherigen Zusage eines möglichen Trägers bez. Investors.
Um einen möglichen Träger anzusprechen und Informationen einzuholen wurde eine Arbeitsgruppe, bestehend aus 5 Ortschaftsräte/innen und dem Ortsvorsteher, gegründet. Baldmöglichst soll dem Angebot der evangelischen Sozialstation nachkommen werden, Konzepte möglicher Pflege-Initiativen zu diskutieren und Erfahrungen mitzuteilen.
Herr Lang-Jakob wird schriftlich um die Rückstellung des Grundstücksverkaufs bitten bis klar ist, ob entsprechende Ideen verwirklicht werden können.
 
 
Verschiedenes:
 

Der Ortsvorsteher gab bekannt, dass die für die Entfernung bzw. Reduzierung  der Krähennester auf den Pappeln am Sportplatz notwendige naturschutzrechtliche Erlaubnis vom Umweltschutzamt erteilt wurde. Der Vorschlag, zunächst bei der freiwilligen Feuerwehr nachzufragen, ob die Entnahme der Nester im Rahmen einer Feuerwehrübung stattfinden könnte, wurde bereits mit einer Absage bescheinigt. So sollen nun die Nester in Eigenregie mit einem Hubsteiger entnommen werden.
Ausdrücklich wurde nochmals das Einverständnis des Gremiums zu diesem Reduzierungs-Versuch abgefragt, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich die Krähen dann an anderen Stellen im Ort niederlassen.
 
 
 
 
 
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 19.10.2015


Bekanntgabe des elektronisch gefassten Beschlusses
Der Ortsvorsteher gab bekannt, dass der Beschluss zu Annahme der Aufwandsspende der Firma Melcher für den Transport und das Aufstellen des Baumstammes für die Baumskulptur auf dem Waldfestplatz im elektronischen Verfahren rechtswirksam zustande gekommen ist, und spricht dem anwesenden Peter Melcher nochmals seinen Dank dafür aus.
Am 16.10.2015 wurde der Baumstamm auf dem hierfür erstellten Fundamt bereits installiert.
 
Verwendung der Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Nachdem im Jahr 2014 auf dem Waldfestplatz 11 große Eichen durch das Fortsamtgefällt werden mussten war es notwendig, den Platz für den Waldhock wieder herzustellen. Für diese Maßnahme und weitere einmalige Aufwendungen für die Verbesserung der Infrastruktur des Platzes wurde von der GöV ein Zuschuss beantragt.
Beim Waldhock handelt es sich nicht nur um ein Fest der veranstaltenden Vereine, sondern auch um ein Stadtteilfest, das von den Vereinen ein Höchstmaß an Engagement verlangt.
Der Ortschaftsrat hat deshalb einstimmig beschlossen diesen Aufwand zu übernehmen und aus seinen Verfügungsmitteln 2.800,- Euro als Zuschuss zu bewilligen, der über den Musikverein abgewickelt werden soll.
 
Änderung beim Glockenläuten
Von einer Familie die in unmittelbarer Kirchennähe wohnt wurde gegenüber der kath. Kirchengemeinde die Bitte geäußert, ob es möglich wäre, den Stundenschlag ab 22 Uhr abzustellen und das morgendliche Läuten von 6 auf 7 Uhr zu verschieben.
Obwohl diese Angelegenheit nicht zum Aufgabengebiet des Ortschaftsrates gehört, will der Ortschaftsrat  seinen Beitrag zur Meinungsbildung geben.
Nach kurzer Diskussion war man sich einig, dass keine weitere zeitliche Eingrenzung des Glockenschlages erfolgen sollte, nachdem vor etwa 6 Jahren bereits eine Einschränkung erfolgte.
 
Flüchtlingsunterkunft in Hochdorf
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der Ortsvorsteher Herrn Bürgermeister von Kirchbach sowie sachkundige Mitarbeiter/innen vom Gebäudemanagement und vom Amt für Wohnraumversorgung der Stadt Freiburg, die den zahlreichen Zuhörer/innen den neusten Sachstand der geplanten Flüchtlingsunterbringung im Gewerbegebiet Hochdorf vermittelten und Fragen aus dem Gremium und der Einwohnerschaft hierzu so gut wie möglich beantworteten.
Bereits Ende September wurde vom Ortsvorsteher über das Nachrichtenblatt kommuniziert, dass auch ein Standort für eine Flüchtlingsunterkunft im Hochdorfer Gewerbegebiet geprüft werde.
Nach Abschluss der Standortsuche sollen auf einem städtischen Grundstück in der Leinenweberstraße etwa 150 Wohncontainer, inclusive 18 Küchen- und 18 Sanitärcontainer, aufgestellt werden, in denen 150 bis 180 Flüchtlinge beherbergt werden sollen. Der Bezug soll noch in diesem Jahr erfolgen.
Der Ortschaftsrat äußerte den Wunsch, dass nach Möglichkeit nur Personen mit Bleibeperspektive in einer homogenen Belegungsstruktur untergebracht werden, vorzugsweise Familien, was von den Verantwortlichen nicht zugesagt werden konnte, da die Zuweisungen vom Land nicht steuerbar sind.
Für besorgte Anwohner soll bei etwaigen Vorfällen eine stets erreichbare Ansprechperson vor Ort sein, sowie eine professionelle Kontaktperson für die Koordination und Organisation der Unterstützung durch Ehrenamtliche.
Der Ortschaftsrat fordert außerdem mit allem Nachdruck die bisher geplante Zufahrt über die Leinenwebestraße zum Gelände der Unterkunft von der Markwaldstraße und nicht von der Leineweberstraße her anzulegen, da die benachbarte Feuerwehr mit ihren zahlreichen Einsätzen und Übungen (hier befindet sich auch die Atemschutzübungsanlage des Landkreises)  die Straße stark frequentiert, zusätzlich zum herkömmlichen LKW-Verkehr, und bei Notfällen jede Sekunde zählt.
Das Gremium gab seine Zustimmung zunächst befristet auf 2 Jahre, Rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist soll das Thema noch einmal behandelt werden.
Vor Bezug der Unterkunft, so wurde angeregt, soll allen Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, die neue Wohnanlage zu besichtigen.
 
Verschiedenes
· Der Verein Hochdorf Plus hat wieder einen Kalender erstellt. Dieser sowie eine neue DVD (zusammengestellt aus Filmen des ehemaligen Bürgermeisters Koßmann) und Apfelsaft werden beim Patrozinium gegen eine Mindestspende abgegeben.
· Auch in Hochdorf soll es ein Urban Gardening Projekt (öffentlicher Garten) geben, unter Federführung des Vereins Hochdorf Plus in Kooperation mit der Stadt Freiburg. Angedacht hierfür ist das dreieckige Grundstück am Dorfbach zwischen Seilerweg und Bachwinkel.
 
 
 


​Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 14.09.2015

 
Baumskulptur für den Waldhockplatz

Wie bereits vor der Sommerpause berichtet, soll Hochdorf, im Rahmen der Ausgleichszahlungen der Bahn für das 3. + 4. Gleis an die Stadt Freiburg, eine Baumskulptur erhalten, deren Entstehung durch ein Fernsehteam begleitend dokumentiert werden soll.
Der Ortsvorsteher begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt den Holzskulpturenkünstler Herrn Rees, der die Einzelheiten zur Aufstellung der Skulptur bildhaft erläuterte.
Gemeinsam mit dem Förster wurden bereits in Frage kommende Eichen mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 2m besichtigt. Die ersten 7m des Strammes sollen für die Skulptur verwendet werden, dadurch entstehen etwa 30m² Gestaltungsfläche.
Die Planung sieht vor, dass auf dem Festplatzgelände zunächst ein Fundamt erstellt werden soll, auf das der Baumstamm mit einer Stahlträgerkonstruktion befestigt wird. Der Stamm hat zu Beginn ein Gewicht von 7-8 Tonnen. Um diesen mit Motorsäge und Stemmeisen bearbeiten zu können, ist ein dreistöckiges Gerüst und ein Bauzaun zur Einhaltung des Sicherheitsabstandes, notwendig.
Mit dem nach oben gerichteten Wurzelwerk soll die Skulptur an den Umsturz der Eiche auf dem Festplatzgelände im Jahr 2014 erinnern und auf humorvolle Art aktuelle und historische Themen aufgreifen, auch sollen sich die Hochdorfer Vereine darauf wiederfinden.
 
Schulentwicklungsbericht 2015
Frau Geiß, stellvertretende Leiterin des Amtes für Schule und Bildung, stellte dem Gremium den Schulentwicklungsbericht 2015 vor und erläuterte Themen die auch die Hochdorfer Mühlmattenschule betreffen, wie z.B. Beschulung von Flüchtlingen, Schulsozialarbeit, Inklusion und Bildungsteilhabe.
Frau Lorenz-Scheller, Rektorin der Mühlmattenschule, konnte vom Zuhörerbreich aus sachkundig berichten, dass derzeit die Auswahlgespräche für die Besetzung der neuen Stelle der Schulsozialarbeit stattfänden und die Schulkindbetreuung gut angelaufen sei. Die Schülerzahl liege konstant zwischen 160 und 175 Kindern, was den Bestand der Zweizügigkeit der Schule sichere. Auch sei man von der Inklusion begeistert, die Rahmenbedingungen hierfür seien stimmig.
Insgesamt sei eine gute Entwicklung zu beobachten.
 
3. und 4. Gleis der Rheintalbahn
hier: Stellungnahme in Planfeststellungsverfahren 8.1

Noch im 3./4. Quartal 2015 ist mit dem Beginn des Anhörungserfahrens zum Planabschnitt 8.1 Riegel bis March zu rechnen. Dieser endet im Bereich des Tunisees und ist deshalb mitbestimmend für den Hochdorf betreffenden Planabschnitt 8.2. Die Stadt Freiburg muss daher bereits jetzt im Vorfeld ihre Einwände gegen die Ausbaupläne vorbringen, hierzu lag dem Gremium die Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren 8.1 zur Anhörung vor.
Die Tatsache, dass der Zubringer Nord nun doch erhalten bleibt nahm der Ortschaftsrat zustimmend zur Kenntnis. Er stellte fest, dass der Anschluss Bebelstraße nun vorzeitig realisiert werden kann.
 
Der zu diesem Tagesordnungspunkt eingeladene 1. Stellv. Vorsitzende der BI IGEL und Mitglied des Projektbeirates Herr Dr. Klaus Gumpp  berichtete über deren Sitzungen in Berlin und das zähe Ringen um die Durchsetzung der Zusage von ausreichend Finanzmitteln für die Verwirklichung des geforderten und notwendigen Lärmschutzes. Nach den Ausführungen von Herrn Gumpp hat die Bahn aus Gründen der fortgeschriebenen Baukosten die Ansätze für die Schallschutzmaßnahmen eigenmächtig um 30% reduziert.
Der Ortschaftsrat wünscht deshalb, dass auch beim Planungsabschnitt 8.2 der
Standard vom 20.02.2012, wie mit dem Projektbeirat vereinbart, beibehalten wird.
 
Bauantrag zur Hotelerweiterung, Straße Zur March 2

Nachdem in der Bauausschusssitzung am 15.06.2015 hierzu kein einstimmiges Ergebnis erzielt werden konnte, hatte nun der Ortschaftsrat über dieses Baugesuch zu beraten und zu beschließen.
Herr Lang-Jakob berichtete, dass die abgerissene Scheune als Kulturdenkmal gelistet war und durch den Abriss der Denkmalschutz unwiederbringlich erloschen sei. Der Bauherr plant einen Neubau, was zusätzliche Parkplätze erforderlich macht. Bereits ohne den Neubau ist der Parkplatz häufig überfüllt. In den Planungsunterlagen sind keine ausreichenden weiteren Parkmöglichkeiten nachgewiesen. Der Ortschaftsrat hat sich deshalb mehrheitlich gegen dieses Baugesuch ausgesprochen.
 
Verschiedenes:
 
·         Eine Sonderkontrolle der Pappeln am Sportplatz durch das Garten- und Tiefbauamt ergab, dass diese in einem insgesamt guten Zustand sind und kein Handlungsbedarf besteht die Bäume zu entfernen.
Die Kontrolle der Bäume wurde von Seiten der Ortsverwaltung angeregt, um eine Möglichkeit zu finden, den Krähenbestand in diesem Bereich zu reduzieren.
Es soll nun bei den betreffenden städtischen Dienststellen nachgefragt werden, in wieweit die erreichbaren Nester mit einem Hubsteiger entfernt werden können und ob die erforderliche naturschutzrechtliche Genehmigung hierfür erteilt werden kann.
 
·         Wie das Garten- und Tiefbauamt mitgeteilt hat, wird die bnNetze GmbH im Jahr 2016 damit beginnen, die Kanäle im St.-Agatha-Weg und im Steingrübleweg sowie einen Abschnitt in der Seestraße zu sanieren. Im Anschluss daran wird das Garten- und Tiefbauamt 2017 die Fahrbahnen der Straßen erneuern und verschiedene verkehrliche Umgestaltungen vornehmen (Gehweg in der Seestraße).
 
·         Eine Überprüfung der Robinien am Verbindungsweg zwischen Marchstraße und Straße zum Roten Stein durch das Garten- und Tiefbauamt hat ergeben, dass verschiedene Arbeiten erforderlich sind, die Robinien aber nicht entfernt werden (s. eigener Artikel hierzu).
 
·         Eine Antwort des Garten- und Tiefbauamtes zur beanstandeten Brunnenabrechnung steht noch immer aus. Der Ortschaftsrat hat hierfür keinerlei Verständnis.
 
·         Frau Barbara Meyer, bisher freischaffende Mitarbeiterin der Badischen Zeitung wechselt zum 01.10.2015 zum Freiburger Amtsblatt und beendet ihre Berichterstattung aus dem Ortschaftsrat.
Der Ortschaftsrat bedauerte dies sehr, da Frau Meyer sehr deutlich aus den Sitzungen berichtete und ihre Beiträge stets sachlich und fundiert waren und bedankt sich mit einem kleinen Präsent und Applaus.
Nachfolger wird voraussichtlich Herr Adam, der Frau Meyer zu ihrer letzten Sitzung begleitete.
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 13.07.2015

Ausgleichszahlungen der Bahn für die Naherholungsstruktur
Für den Ausbau des 3. und 4. Gleises der Rheintalbahn steht der Abschluss eines weiteren Vertrages mit der Bahn an, in dem wieder Ausgleichszahlungen anfallen werden. Ein Teil davon soll in die Naherholungsstruktur investiert werden.
Nachdem vom Ortschaftsrat signalisiert wurde, dass hier Hochdorf auch berücksichtigt werden sollte, hat nun das Forstamt den Vorschlag aufgegriffen, eine Skulptur, beispielsweise vom Kappler Holzskulpturenkünstler Thomas Rees, anfertigen zu lassen und diese auf dem Waldhockplatz zu installieren, alternativ  eine (wald-) pädagogische  Einrichtung zu finanzieren.
Nach eingehender Diskussion und der Präsentation weiterer Verwendungsvorschläge durch die einzelnen Ortschaftsratsfraktionen einigte man sich einstimmig auf den Wunsch der Errichtung einer Holzskulptur, die mit Hochdorfer Themen (z.B. Sturz der Eiche 3 Tage nach dem Waldhock 2014, Symbole der Vereine der GöV, Hochdorf als „Wald-Dorf“, Waldhock, …) gestaltet werden soll sowie darauf, diese Skulptur auf dem Waldhockplatz aufzustellen; der genaue Standort muss noch geklärt werden.
 
Bekanntgabe des elektronisch gefassten Beschlusses zur Errichtung einer Antenne mit Masten auf dem Wasserreservoir zwischen Hochdorf und Benzhausen zur Internetverbesserung

Dieser Beschluss des Ortschaftsrates ist im elektronischen Umlaufverfahren zustande gekommen, die notwendige nachfolgende Veröffentlichung ist mit der Bekanntgabe im Ortschaftsrat erfolgt.
 
Sachstand zur „Breitbandversorgung in Freiburg“

In den Stadtrandlagen, so auch in Hochdorf, dem angrenzenden Industriegebiet und in Benzhausen ist die Internetversorgung zum Teil nur ungenügend. Schon lange besteht die Forderung von Seiten des Hochdorfer Ortschaftsrates, die Netzqualität vor Ort zu verbessern.
Eine seitens der Stadt Freiburg in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hat nun die Situation analysiert und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass in Hochdorf durchschnittlich zwischen 6 und 16 Mbit/s und in Benzhausen weniger als 3 Mbit/s erreicht werden. Tatsächlich liegen in Hochdorf teilweise Übertragungsraten von nur 1,8 bis 2 Mbit/s vor.
Von Seiten der Stadt wurden nun Sondierungsgespräche geführt, die Telekom hat als einziger Telekommunikationsanbieter einen umfangreichen Netzausbau zugesagt. Innerhalb von 2 Jahren sollen nun in Hochdorf ca. 16 und im Industriegebiet 4 Kabelverzweiger gebaut werden, die mit Glasfaserkabeln 50 Mbit/s und mit Vectoring-Technik bis 100 Mbit/s Bandbreite anbieten können.
Das unterversorgte Gebiet Benzhausen ist jedoch derzeit im Ausbauprogramm der Telekom nicht enthalten. Die Errichtung der Richtfunkantenne auf dem Wasserreservoir verbessert jedoch die momentane Netzleistung in Benzhausen.
Der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg hat in einer Pressekonferenz zugesagt, weitere Gespräche mit den Telekommunikationsanbietern zu führen. Der Markt ist durch lebhafte Konkurrenz in Bewegung. Falls keine Lösung zu finden ist, müssen notfalls Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden.
Der Ortschaftsrat ist sich einig, dass auch für Benzhausen eine tragfähige Lösung gefunden werden muss und weist nochmals auf die Dringlichkeit hin.
 
Kindertagesstättenbedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2015/2016

Das Thema der Kindertagestättenbedarfsplanung wurde schon mehrfach im Ortschaftsrat beraten. Aus der nun vorliegenden Drucksache geht hervor, dass sich der Trend zu längeren Betreuungszeiten fortsetzt und ein weiterer Bedarf für die Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien besteht.
Durch die Eröffnung der Kindertagesstätte in der Högestraße  verbessert sich die Betreuungssituation der U3 Kinder in Hochdorf, bei den Ü3 Kindern ist die Versorgung der Hochdorfer Kinder nach wie vor unzureichend. Bis Ende 2016 sollen durch den geplanten Um- und Neubau der Kita Regenbogen weitere 10 U3 Betreuungsplätze entstehen.
Der Ortschaftsrat nimmt zur Kenntnis, dass im U-3 Bereich ein weiterer, massiver, aber auch bei den Ü-3-Kindern weiterer Ausbaubedarf besteht und bittet deshalb darum, den Ausbau in Hochdorf mit großem Nachdruck weiter zu betreiben
 
 
Auswahl der Trägerschaft von Schulsozialarbeit zum Schuljahresbeginn 2015/2016

Die Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe, das eine einheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ermöglichen soll.
Die Mühlmattenschule ist  bereits in das städtische Programm eingebunden, jetzt wird die Trägerschaft neu aufgestellt.
Da der Caritasverband Freiburg Stadt e.V. bereits in der Mühlmattenschule Kinder betreut, fiel das Votum der Schule auf diese Einrichtung.
Der Ortschaftsrat wünscht, nach Einarbeitung der zuständigen Person,  eine kurze Vorstellung im Gremium, um die Arbeit näher kennen zu lernen.
 
Verschiedenes
 

·         In der Hochdorfer Straße 16 wird zum 31.07.2015 ein städtisches Appartement mit 29,23 qm frei. Die Ortsverwaltung hat die Möglichkeit, Mietervorschläge (mit Berechtigungsschein) vorzulegen. Die Mitglieder des Ortschaftsrates sind dazu aufgerufen, mögliche Personen zu nennen.

·         Nach Information des Garten- und Tiefbauamtes wird der Radweg entlang der Bebelstraße  voraussichtlich ab September erneuert. Es wird mit einer Bauzeit von etwa 3 Wochen gerechnet. Auf dem parallel verlaufenden Parkstreifen wird ein Notweg für Fußgänger eingerichtet.

·         Auf dem Eichelbuck-Gelände soll eine zusätzliche Verrottungs- und Kompostieranlage entstehen. Eine Stellungnahme bezüglich der möglichen Geruchsbelästigungen wurde von der Ortsverwaltung im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung abgegeben.

·         Der Ortsvorsteher informierte darüber, dass das Garten- und Tiefbauamt an dem schon seit August 2014  wegen verschiedenen Schäden monierten Spielplatz am Seilerweg nun die Rutsche kurzerhand wegen Verletzungsgefahr abgebaut hat, nachdem der Rat erklärt hatte, falls dort nichts geschehe, die Reparatur selbst in die Hand zu nehmen.
Begründung: Der Platz würde 2016 saniert. Angesichts der Tatsache, dass der Leiter des Garten- und Tiefbauamtes noch vor kurzem behauptet habe, die Anlage sei verkehrssicher sowie angesichts dessen, dass die Schäden mit geringem Aufwand zu beseitigen waren, wird der Abbau als reine Willkür empfunden, entsprechend reagierte der Ortschaftsrat völlig fassungs- und verständnislos, dass dem in die Jahre gekommenen Spielplatz so seine Hauptattraktion genommen wurde und fordert Abhilfe.
 
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 15.06.2015


 
 
Herr Schober vom Garten- und Tiefbauamt, Abteilung Verkehrswegebau beantwortete anstehende Fragen.
 
Es gab hier zwei unterschiedliche Maßnahmen, einmal den Kanalbau, zum anderen  die Straßensanierung. Für den Kanalbau war die Badenova zuständig. Dort dauerten die Arbeiten auf Grund von Grundwasserproblemen länger als erwartet. Dadurch konnte mit der Sanierung der Straße nicht wie geplant im März, sondern erst Mitte Mai begonnen werden. Laut Herrn Schober sind hierfür wieder 3 Monate angesetzt. Somit müsste die Straße zur March zu den Sommerferien, Anfang August wieder offen und befahrbar sein.
Herr Lang-Jakob gibt zu bedenken, dass es bei Starkregen zu Problemen bzw. Volllaufen der Kanäle kommt, da das geplante Gefälle nicht übernommen wurde. Herr Schober ist der Meinung, dass die Kanäle jetzt ausreichend dimensioniert sind und daher bei Starkregen keine Probleme mehr auftreten dürften.
Der Ortschaftsrat behält sich vor bei erneuten Problemen Nachbesserungen zu fordern.
Lt. Herrn Schober wird durch das Garten- und Tiefbauamt jetzt noch der Randstein und Gehweg gemacht sowie neuer Asphalt aufgetragen. Danach wäre die Baumaßnahme abgeschlossen. Für den neuen Belag muss die Straße zur March möglicherweise noch einmal für 2-3 Tage komplett gesperrt werden. Man wird aber dafür sorgen, dass die Anwohner ihre Anwesen erreichen.
 
 
Entfernung von Robinien am Verbindungsweg zwischen der Straße Zur March und Zum Roten Stein

 
Die Robinien sind zu eng gepflanzt. Die Anwohner leiden unter dem Dreck sowie darunter, dass die Äste bei Wind teils auf die Dächer schlagen.
Die Entfernung jeder zweiten Robinie war bereits in der Ortschaftsratsitzung vom 10.12.2012 beschlossen worden unter der Voraussetzung, dass für drei Bäume Ersatzstandorte gefunden würden. Zudem kann die Entfernung der Robinien erst nach Ende der Vegetationsperiode erfolgen.
Auf Anregung eines Anwohners wird zunächst das Garten- und Tiefbauamt gebeten zu prüfen,  ob die Robinien aufgrund ihres Alters eine Gefährdung darstellen und/oder eine Gefährdung der Dächer zu befürchten ist.
Außerdem wird gebeten mitzuteilen, ob eine Entfernung der Robinien und ein kleinwüchsiger Ersatz in Frage kommt.
 
 
Neubau eines Wohnhauses (1WE) mit Gewerbebetrieb im UG (Lachsmanufaktur als Nebenerwerb mit Eigennutzung) in der Benzhauser Straße
 
Hier ist der Ortsvorsteher als Nachbar befangen.
Unter der Leitung des Stellvertreters Schey konnte in der letzten Bauausschusssitzung keine Einigung erzielt werden.
Für Aufregung hatte bei einigen Ortschaftsräten gesorgt, dass der Rohbau zunächst ohne Bauantrag erstellt worden war. Der Generalunternehmer hatte diesen - ohne Wissen der Bauherren - nicht eingereicht.
Aufgrund der Erfahrungen am bisherigen Standort der Lachsmanufaktur im Ibental sei nach Auskunft des Baurechtsamtes, so Schey,  mit keinen Geruchsbelästigungen zu rechnen.
Bei der Anhörung gab es keine Einwände der Anlieger.
Das Bauvorhaben ist in baurechtlicher Sicht unproblematisch zulässig.
Der Ortschaftsrat stimmt dem Baugesuch nach nochmaliger Debatte zu.
 
Ablösezahlung für nicht erstellbare Stellplätze
Die entsprechende Gemeinderatsvorlage teilt die Stadt in 3 Zonen ein. Hochdorf ist dort nicht aufgeführt. Der Ortschaftsrat geht deshalb davon aus, dass Hochdorf nicht betroffen ist.
Für den Fall, dass Hochdorf doch betroffen sein sollte, beschließt der Ortschaftsrat angesichts der massiven Parkprobleme in Hochdorf, die Stadt möge etwaige Ablösefälle auf absolute Ausnahmefälle zu beschränken und diese erst nach Anhörung des Ortschaftsrates zu bewilligen.
 
Ausgleichsfläche für Bebauungsplan Tränkematten
Der Ortschaftsrat war hierzu bereits im Vorfeld angehört worden und hatte der Bereitstellung einer Fläche im Gewann Dierloch zugestimmt.
Entsprechend stünde Ortschaftsrat auch jetzt einstimmig zu.
  
Verschiedenes

 
 
1.    Im Hinblick auf die Diskussionen um das Baugesuch in der Benzhauser Straße und zur Vermeidung weiterer unnötiger Irritationen legt OV Lang-Jakob noch einmal die Grundzüge und Grenzen der Mitwirkung des Ortschaftsrates bei Baugesuchen dar. Er weist insbesondere darauf hin, dass die Anhörung des Ortschaftsrates wegen der laufenden Fristen ausnahmslos während der Frist der Anwohner-Anhörung und von dieser unabhängig, ebenso unabhängig von der etwaigen weiteren Stellungnahme anderer Fachbehörden erfolgt.
Darüber hinaus hat der Ortschaftsrat in der Vergangenheit immer seine fachliche Stellungnahme abgegeben, auch wenn, wie hier, der Bauantrag verspätet erfolgte.
2.    Die Firma Kom4tel hat angeboten vorübergehend für die Breitbandversorgung in Benzhausen eine Antenne anzubringen ähnlich wie schon im Gewerbegebiet. Dies geht laut Stadt ohne Bauantrag. Voraussichtlich werde in absehbarer Zeit Glasfaser – auch nach Hochdorf und ins Gewerbegebiet kommen, dann sei dies die Dauerlösung. Die Antenne werde dann abgebaut. OR Bopp weist darauf hin, dass derzeit auch die Telekom Werbung mache.
Die Abstimmung über die Errichtung des Antennenmastens auf dem Wasserreservoir soll per elektronischem Umlaufverfahren erfolgen.
3.    Am 15.06. fand ein Gespräch beim AKi statt, in dem die U-3-Versorgung bei der KiTa Regenbogen vorgestellt wurde. Herr Lang-Jakob informiert, dass an der großen Wohnung ein Anbau angebracht werden soll, der diese von hinten (vom Sportplatz her) erschließt.
Dort soll dann eine U- 3- Kindergruppe mit 10 Kindern untergebracht werden. Außerdem evtl. ein Personalraum mit WC. Lt. Herr Becht vom GMF ist das Haus definitiv kein Abrissobjekt und verkehrssicher. Anstehende Mängel würden umgehend behoben. Die Mitarbeiterinnen der KiTa gehen mit dieser Lösung einig. Ortsvorsteher und OR werden sich daher nicht weiter um eine Grundsanierung der KiTa bemühen.
4.    Der Ortschaftsrat monierte bei der Stadt, dass beim Beteiligungshaushalt sehr viel angeregt wurde und nichts übernommen wurde. In einem Antwortschreiben wird von BM v. Kirchbach darauf hingewiesen, dass immerhin ein Konzept für die Sanierung der Hallen in den Ortschaften vom BauBM zugesagt sei. Er bedankt sich bei Hochdorf für die Beteiligung.
5.    Spielplatz Brunnmatten/ Seilerweg. Laut Schreiben des Leiters des GuT, Herrn Uekermann, sei der Spielplatz zwar abgespielt, es lägen aber keine akuten Mängel vor. Dies stimmt nicht. Unser Mitarbeiter, Herr Martins, hat auf die Mängel hingewiesen.
Die Sanierung des Spielplatzes soll jetzt 2016 (statt wie bisher 2017) erfolgen. OV Lang-Jakob hat erneut die Behebung der Mängel angefordert.
Sollte nichts passieren, werde man notfalls selbst mit dem Ortschaftsrat tätig werden.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 11.05.2015

Unterstützung der ökumenischen Nachbarschaftshilfe March-Hochdorf
Seit fast 30 Jahren ist die ökumenische Nachbarschaftshilfe March-Hochdorf ein fester Bestandteil im sozialen Leben unseres Stadtteils und unterstützt Menschen, die mit ihrer Haushaltsführung nicht mehr allein zurechtkommen.
Finanziert wird diese durch Mitgliedsbeiträge und verschiedene Zuschüsse.
Als Zeichen der  Anerkennung  für die geleistete Arbeit unterstützt der Ortschaftsrat diese Einrichtung mit einem Betrag in Höhe von 300,- aus seinen Verfügungsmitteln.
 
 
Parkplatzsituation in Hochdorf
Grund für die Behandlung dieses Themas im Ortschaftsrat war ein Artikel in der Badischen Zeitung vom 18.04.2015. Darin wurde die Änderung der Landesbauordnung angesprochen, wonach zukünftig bei Bauvorhaben weniger Autoabstellplätze als bisher verlangt werden sollen, die Grüne Gemeinderatsfraktion hatte die Stadtverwaltung aufgefordert, eine entsprechende Satzungsänderung zu veranlassen.
 
In Hochdorf fehlt es massiv an Stellplätzen, teils werden sie auch zweckentfremdet genutzt. Viele Straßen sind deshalb – v. a. nachts -  beidseitig zugeparkt, so dass die Mindestdurchfahrtsbreite von 3,10 m nicht mehr gegeben und ein Durchkommen z.B. auch für Rettungsfahrzeuge und die Müllabfuhr, oft nur schwer oder gar nicht möglich ist.
Deshalb ist der Vorstoß die Anzahl der nachzuweisenden Stellplätze zu verringern nicht auf Hochdorf und die eingemeindeten Ortschaften übertragbar, wo viele auf ein zweites Auto angewiesen sind. Die Situation ist hier eine andere als in der Kernstadt.
Da schon jetzt in den Bauausschusssitzungen regelmäßig die Frage der ausgewiesenen Stellplätze zu Diskussionen führt, bittet der Ortschaftsrat deshalb darum, die besondere Situation in Hochdorf zu berücksichtigen und insoweit nicht nachteilig zu verändern, also mindestens die bisherigen Anforderungen beizubehalten.
 
 
Verschiedenes
 
Sanierte Schmutzwasserkanäle in der Waldstraße

Von bnNETZE wurde jetzt der Plan der 2014 sanierten Schmutzwasserkanälen in der Waldstraße vorgelegt. Um das Eindringen von Fremdwasser zu unterbinden wurden sechs Haltungen mit Inlinern ausgestattet um Undichtigkeiten im Hauptkanal zu beseitigen.
Bereits 2013 wurden einzelne Schäden im Schmutz- und Regenwasserkanal mittels Robotertechnik repariert.
 
Kanalbaustelle in der Straße zur March
Nach vorliegendem Monatsbauprogramm des Garten- und Tiefbauamts bleibt die Straße bis mindestens Ende Juli wegen der Kanalsanierung gesperrt.
Für die Dauer der Gesamtmaßnahme der Straßensanierung wurde seinerzeit vom Garten- und Tiefbauamt ein Zeitrahmen bis etwa Ende 2015 genannt.
 
Überarbeitung des Titels von Hochdorf aktuell mit neuen Fotos

Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Ortschaftsrat beschlossen, den Titel von Hochdorf aktuell mit neuen Fotos zu gestalten.
Sobald nun mindestens 3 Bildvorschläge aus dem Gremium vorliegen, soll sich der Kulturausschuss dieser Angelegenheit annehmen und eine Vorauswahl treffen.
 
Ortschaftsratssitzung im Juli
Die für den 20. Juli 2015 vorgesehene Sitzung des Ortschaftsrates wird aus verfahrenstechnischen Gründen um eine Woche, auf Montag den 13.07.2015, vorverlegt.
 
 
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 20.04.2015

Grundwasser-/Überschwemmungsproblematik in der Waldstraße/Vorstadt
Nachdem im vergangenen Sommer, nach einer langen Regenperiode mit Starkregenereignissen, in der Vorstadt im Bereich der Waldstraße/Ringstraße Keller und Gärten unter Wasser standen, wurden intensive Gespräche mit den Kanalnetzbetreibern geführt, um die möglichen Ursachen hierfür zu ermitteln.
Deshalb waren zu diesem Tagesordnungspunkt Herr Erik Henkel von bn NETZE und Herr Martin Scheider vom städtischen Umweltschutzamt eingeladen, die den Ortschaftsrat, die vielen anwesenden Betroffenen und interessierte Anwohner aus dem Gebiet über den Sachstand informierten.
 
Zunächst erläuterte Herr Henkel das Thema der Überflutung und die möglichen Ursachen für das Eindringen von Wasser in Gebäude und welche technischen Vorkehrungen dagegen möglich sind.
Er wies darauf hin, dass jedes Gebäude der natürlichen Bewegung des Erdreiches ausgesetzt ist, dadurch können im Laufe der Jahre Fundamente und Mauerwerk rissig und spröde werden, was das Eindringen von Wasser erleichtert.
 
Es wurde daran erinnert, dass der Wasserstand in der Vorstadt schon immer hoch war. Bisher ging man davon aus, dass dies durch den Hanfreezbach verursacht wurde. Früher floss der Bach in natürlichem Verlauf quer durch das Gebiet der Vorstadt/Höge, heute umschließt der Bach zwei-armig den Bereich der Waldstraße.
Um auszuschließen, dass durch den Bach die Überschwemmungen verursacht werden, wurde jetzt direkt an der Gabelung der nördlich gelegene Abzweig abgeriegelt. Trotzdem führt der Bach weiterhin Wasser, das jedoch, so Herr Schneider, vom Grund- und Schichtwasser gespeist wird und nicht von abfließendem Oberflächenwasser.
Welche Auswirkungen das verschließen des Abzweigs für den südlichen Bachlauf hat und ob diese Maßnahme dauerhaft Entlastung für den nördlichen Teils bringt, soll nun durch Pegelstandmessungen nach Starkregenereignissen beobachtet werden.
 
Der Grundwasserpegel im Mooswald, so wurde festgestellt, ist seit 1983 tendenziell fallend, jedoch werden extreme Niederschlagsereignisse häufiger.
Zudem wird aufgezeigt, dass Teile der Vorstadt als Hochwassergebiet in der HQ 100 Kartierung ausgewiesen sind.
 
In einer eingeschobenen Fragestunde wurde von Betroffenen beschrieben, dass die Schäden durch Vernässung an den Gebäuden immer deutlicher werden und gleichzeitig hohe Stromkosten für den Betrieb von Pumpen anfallen.
 
Im Hinblick auf die vielfältige Betroffenheit von hohen Grundwasserständen und Starkregenereignissen fordert der Ortschaftsrat dringend eine Gesamtplanung zum Hochwasserschutz.
Die Tatsache, dass in Hochdorf in Bereichen gebaut wurde, die nach heutiger Erkenntnis nicht mehr bebaut würden, ändert nichts daran, dass ein solches Konzept zum Schutz vor weiteren Schäden dringend erforderlich ist.


Umgang mit der Krähenpopulation am Sport-/Tennisplatz
Seit vor einigen Jahren die Pappeln entlang der Hochdorfer Straße schadensbedingt gefällt werden mussten, haben sich u.a. die damals dort ansässigen Saatkrähen nun zwischen dem Hartplatz des SV Hochdorf und Tennisplatz auf den verbliebenen Säulenpappeln angesiedelt.
Mittlerweile wurden dort über 150 Nester (300 Krähen) gezählt. Der herabfallende Kot beeinträchtigt die Nutzung des Sportplatzes, des Tennisplatzes, des unmittelbar darunter verlaufenden Fuß- und Radweges sowie des Bauhofes der Ortsverwaltung erheblich. Da die Saatkrähen unter Artenschutz stehen, ist eine Entfernung der Nester nicht zulässig. Eine Vielzahl von Vergrämungsmaßnahmen zeigt sich auf Dauer als unwirksam.
 
Im Hinblick auch auf befürchtete gesundheitliche Gefahren durch die Fäkalien der Tiere fordert der Ortschaftsrat hier Abhilfe.
Da diese Säulenpappeln ein ähnliches Alter aufweisen wie die bereits entfernten Pappeln entlang der Hochdorfer Straße, sollen die Bäume zunächst auf ihre Standfestigkeit hin untersucht werden. Sollten die Bäume bruchgefährdet sein, wäre ein Fällen notwendig und begründet.
Die Untersuchung sollte möglichst zeitnah geschehen, um keine weiteren Ge-fährdungen zu riskieren.
 

Beteiligungshaushalt/ städtische Haushaltsberatungen
Bekanntlich sind die Mittelanmeldungen der Ortschaften weitgehend abgelehnt worden.
So auch in Hochdorf. Laut Auskunft einzelner Ämter reichen die vorhandenen Mittel teilweise gerade, der städtischen Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.
Dies ist im Hinblick auf andere immense Investitionszusagen der Stadt nicht nachvollziehbar.
Dies umso mehr, als die Mittelanmeldungen wirklich absolut frühzeitig erfolgten.
Überhaupt nicht nachvollziehbar ist deshalb, dass nach Aussage eines Stadtrates die Gemeinderatsfraktionen ihre Entscheidungen bereits lange vor Abschluss des Beteiligungshaushaltes gefällt haben sollen.
Der Ortschaftsrat stellt daher u.a. die Frage, welchen Sinn ein solcher Beteiligungshaushalt dann haben soll.


Abrechnung des Högebrunnens
Für die Herstellung des Högebrunnenplatzes wurde von Baukosten in Höhe von 90.000 Euro ausgegangen. Davon sollten 60.000 Euro von der Stadt bereitgestellt und 30.000 Euro von der Ortschaft selbst, u.a. aus Spenden, aufgebracht werden.
Nach der jetzt vorliegenden Abrechnung des Garten- und Tiefbauamtes wurden auch Planungskosten und Leistungen von städt. Mitarbeitern in Höhe von ca. 40.000,- Euro mit eingerechnet. Das war so nicht vereinbart. Weiter sind in der Abrechnung auch Abbruchkosten enthalten, deren Höhe für den Ortschaftsrat nicht nachvollziehbar ist.
Bei Abzug dieser Kosten ergibt sich ein Überschuss von ca. 17.000 €.
Der Ortschaftsrat fordert, dass diese Mittel für die Gestaltung der zweiten Platzhälfte eingesetzt werden und bittet um eine entsprechende Zusage, damit ggf. die Restfinanzierung in Angriff genommen werden kann.
 


Desolater Zustand des Spielplatzes Mooswaldstraße/Seilerweg
Bereits im August 2014 wurde das Garten- und Tiefbauamt auf die Sanierungsbedürftigkeit des beliebten Spielplatzes hingewiesen. An mehreren Spielgeräten sind Holzabsplitterungen vorhanden, die zu Verletzungen führen können.
Auf Nachfrage der Ortsverwaltung wurde im März nun mitgeteilt, dass das Sanierungsbudget für Spielplätze für das Jahr 2015 bereits ausgeschöpft sei und der Spielplatz erst für 2016 vorgemerkt wurde.
Für den Ortschaftsrat ist nicht nachvollziehbar, weshalb das Budget für 2015 bereits im März, vor Abschluss der Haushaltsberatungen, aufgebraucht ist.
Er fordert die umgehende Sanierung.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 09.03.2015

Lärmaktionsplan Freiburg im Breisgau
Aufgrund der EG-Umgebungslärmrichtlinie aus dem Jahr 2002 ist die Stadt Freiburg verpflichtet, einen Lärmaktionsplan zu erstellen.
Mit dieser Thematik befasste sich das Gremium zum wiederholten Mal, in der jetzigen Fassung sollen nun die Planungen umgesetzt werden.
Die größte Lärmquelle in Hochdorf stellt bekanntlich die Autobahn dar, die jedoch nicht in den kommunalen Aufgabenbereich gehört und deshalb an sich vom Lärmaktionsplan nicht erfasst wird. Trotzdem hat die Stadt Freiburg das Regierungspräsidium (RP) gebeten, dort eine Lärmreduzierung (Geschwindigkeitsbegrenzung) zu veranlassen.
Nachdem jetzt festgestellt wurde, dass Flüsterasphalt nicht nur eine deutlich größere Verbesserung bringt, als bisher angegeben (statt 1-3 dBA nun um 5-7 dBA) und zudem deutlich preiswerter ist, als angenommen (Mehrkosten betragen nur 1 Euro/m²), bittet der Ortschaftsrat die Stadtverwaltung darum, sich intensiv für eine Aufbringung von "Flüsterasphalt" beim RP einzusetzen, um eine Verminderung des massiven Lärms von der A 5 zu erreichen.
 
Beteiligungshaushalt
Dem Gremium lag der Bericht zum Stand der Beteiligung im Internet am Beteiligungshaushalt 2015/2016 vor.
Die Vorschläge aus der Hochdorfer Bevölkerung waren zahlreich und sind als sachlich und zweckdienlich zu werten. Die Voten der einzelnen Beiträge sind meist beachtlich. Der Beitrag zur Erneuerung des Bodenbelags der Mooswaldhalle belegte mit 218 Unterstützungen den dritten Platz.
Als Frage tauchte auf, wie die Stadt Freiburg nun mit den Stimmenabgaben im Online-Forum umgeht und ob diese im Haushalt Berücksichtigung finden werden, nachdem im Vorfeld bereits alle Hochdorfer Maßnahmen dem Rotstift zum Opfer gefallen waren.
Der Ortschaftsrat erwartet, dass die politisch verantwortlichen Gremien diese Abstimmungsergebnisse ernst nehmen und sich diese im Haushalt niederschlagen.
Dies betrifft vor allem die Erneuerung des Bodens der Mooswaldhalle, aber auch die zweite Hälfte des Högebrunnenplatzes, die Sanierung der Mooswaldstraße und die Forderung nach einem schnellen Internet in Hochdorf.
 
Breisgau-S-Bahn 2020
Der Ortsvorsteher hat das Gremium aufgrund der vorliegenden Drucksache über die im Bereich der westlichen Stadt geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Breisgau-S-Bahn informiert.
Danach sollen die Kapazitäten erhöht werden.  Die heutige Haltestelle Freiburg-West (Landwasser) soll barrierefrei und verlegt werden, um eine bessere Verknüpfung von S-Bahn und Straßenbahn zu erreichen.
 
Verschiedenes
· Im Monatsbauprogramm des Garten- und Tiefbauamtes sind im März in Hochdorf einige kurzfristige  
  Straßenbaustellen angekündigt,  auch wurde  informiert, dass die Sperrung der Straße Zur March bis
  mindestens Mitte Mai andauert.
· Die Ausstellung im Rahmen der Kunst-Kultur-Woche im Michael-Denzlinger-Haus ist bis 14.03.2015
  täglich von14-18 Uhr geöffnet. Ausgestellt werden Bilder, aber auch Kunstgegenstände aus Speckstein
  und Ton, Holzskulpturen u.a. von Hochdorfer Hobby-KünstlerInnen.
· Das Anhörungsverfahren für den Planfeststellungsabschnitt 8.1 des 3. + 4. Gleises der Rheintalbahn soll
  noch vor der Sommerpause eröffnet werden. Die öffentliche Auslage der Pläne ist auch bei der
  Ortsverwaltung Hochdorf vorgesehen.
· Vor einiger Zeit kam aus dem Gremium die Feststellung, dass die an den Abenden und an Wochenenden
  eingesetzten Busse von Auftragsfirmen lärmintensiver seien als die der VAG. Die VAG konnte nun auf
  Nachfrage mitteilen, dass seit Mitte Dezember 2014 nur noch eigene Fahrzeuge auf der Omnibuslinie 36
  im Einsatz seien und sich die Situation dadurch  entspannt haben müsste.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 11.02.2015


Neue gesetzliche Regelungen zum Hochwasserschutz
Aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen zum Hochwasserschutz wurde das Land Baden-Württemberg verpflichtet, Überschwemmungsgebiete festzusetzen.
Weitläufige Überschwemmungsgebiete gibt es in ganz Freiburg. Herr Weber vom Umweltschutzamt und Herr Lindinger, Garten und Tiefbauamt, erläuterten die in Hochdorf betroffenen Flächen anhand entsprechender Hochwassergefahrenkarten.
Für Flächen, die im Bereich des hundertjährigen Hochwassers (HQ 100) liegen gilt ein grundsätzliches Bau- und Planungsverbot, für Ausnahmeregelungen gelten strenge Richtlinien, deren Einhaltung wird vom Umweltschutzamt geprüft.
Nach der Hochwassergefahrenkarte liegt der Rasenplatz des SV Hochdorf im Bereich des HQ 100 Gebiets, eine seit langem diskutierte Verlegung des Sportplatzes und eine mögliche Bebauung des Geländes wird deshalb jetzt nicht mehr weiter verfolgt (s. Artikel).
Auch einzelne Grundstücke im Neubaugebiet Fuhrmannsgasse liegen im Hochwassergebiet. Betroffene Grundstücksbesitzer und zukünftige Bauherren müssen, trotz Rechtskraft des Bebauungsplanes,  zusätzliche Hochwasserschutzmaßnahmen ergreifen.
 
Änderung des Vermarktungskonzeptes für das Baugebiet „Fuhrmannsgasse“
Der Gemeinderat hat im Dezember 2014 beschlossen, künftig unbebaute Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhausbebauung wahlweise zum Verkauf oder im Erbbaurecht anzubieten.
Den Bewerberinnen und Bewerbern für die entsprechenden Einzelhausgrundstücke im Baugebiet „Fuhrmannsgassse“ soll somit auch die Möglichkeit gegeben werden, die Grundstücke als geförderte Eigentumsmaßnahme zum Festpreis zu erwerben.
Die Vermarktung erfolgt, wie bei sonstigen städtischen Grundstücken auch, über das Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen, nach entsprechendem Bewerbungsverfahren.
 
Anschaffung eines Geschwindigkeitsmess- und Anzeigegerätes
Die vor Jahren gemeinsam mit anderen Ortsverwaltungen gekaufte Geschwindigkeitsanzeigetafel ist seit geraumer Zeit nur begrenzt einsatzfähig. Zudem hatte die reine Anzeige der Geschwindigkeit teilweise das Gegenteil, nämlich höhere Geschwindigkeiten,  zur Folge.
Ortschaftsrat Egbert Bopp hat sich deshalb bereit erklärt,  Informationen von den in den Umlandlandgemeinden eingesetzten Mess- und Anzeigegeräten zu sammeln und dem Gremium verschiedene Modelle vorzustellen und zu erläutern.
Der Ortschaftsrat hat nun beschlossen, aus seinen Mitteln 3.000,- Euro für die Beschaffung eines neuen Gerätes freizugeben, das zur Geschwindigkeit auch ein „Smile“ – Gesicht anzeigen kann und für Verkehrsstatistiken auslesbar ist.
 
Verschiedenes:
· Die Sprechstunde des Ortsvorstehers am Mittwoch wird ab
  25.02.2015 bereits von 17.30 bis 19.30 Uhr stattfinden.
· Da bereits im Haushaltsplanentwurf 2015/2016 alle Hochdorf
  betreffenden Maßnahmen dem Rotstift zum Opfer gefallen sind,
  wurde in einem, an die Fraktionen des Gemeinderats
  gerichteten Schreiben, um Unterstützung gebeten.
· Nachdem die Stadt zur Zukunft der Kindertagesstätte
  Regenbogen nun mitgeteilt hat, es werde saniert, braucht es
  dazu Mittel. Die Bauverwaltung wurde deshalb jetzt gebeten
  mitzuteilen wo, in welcher Höhe und für welche Maßnahmen
  Mittel im Haushaltsplan vorgesehen sind. Für U-3-Kinder soll
  eine Lösung in der Högestraße gefunden sein. 
· Das Förderprogramm „Mittendrin“ des Landes Baden
  Württemberg für ehrenamtliche Aktivitäten, wird fortgesetzt.
  Letztmöglicher Förderbeginn ist der 1. Oktober 2015. Mit bis zu
  5.000,- Euro werden neue, innovative Projekte in Bereichen
  mit Nachbedarf gefördert (z.B. Projekte zur Inklusion von
  Menschen mit Behinderung; Projekte, die Vorteile aus dem
  demografischen Wandel (Alt-Jung-Projekte) nutzen und zum
  Austausch der Generationen beitragen; Projekte für
  benachteiligte Kinder; Projekte von und für Menschen mit
  Migrationshintergrund).
  Weitere Informationen sind erhältlich unter
  www.sozialministerium-bw.de


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 19.01.2015


3. und 4. Gleis der Rheintalbahn
Für den Bau des 3. + 4. Gleises der Rheintalbahn muss die Bahn bereits vor Baubeginn geplante Eingriffe in die Natur durch naturschutz- und forstschutzrechtliche Maßnahmen ausgleichen. Für diese Ausgleichsmaßnahmen im Planfeststellungsabschnitt 8.2 kommen Maßnahmen im Freiburger Stadtwald in Betracht, Hochdorf ist hier durch zwei Flächen betroffen.
Frau Schmalfuß, stellvertretende Leiterin des Forstamtes, erläuterte die geplanten Maßnahmen bei denen bestehende Waldflächen stillgelegt werden sollen, damit die Kernlebensräume der Bechsteinfledermaus und des Mittelspechts gesichert werden können. Weiter sollen Waldflächen zum Lebensraumtyp Eichen-Hainbuchenwald aufgewertet werden, indem ein Pappelbestand geräumt wird und neue Eichen gepflanzt werden.
Für die Bereitstellung der Ausgleichsflächen und als Ersatz für entgangene forstwirtschaftliche Erlöse erhält die Stadt Freiburg von der Bahn insgesamt 1,29 Mio. €. 130.000,- € sind für die Durchführung der forstlichen Maßnahmen zweckgebunden, der restliche Betrag wird als Ersatz für den Nutzungsverzicht und die Flächenstilllegung bezahlt und soll für die Finanzierung der Freiburger Strategie Bildung für Nachhaltige Entwicklung eingesetzt werden, was vom Hochdorfer Rat mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis genommen wurde.
Das eigenommene Geld, so Frau Schmalfuß, könne nicht in den Erwerb von neuen Waldflächen investiert werden, da es derzeit so gut wie nicht möglich sei, geeignete Flächen zu finden die käuflich erwerbbar sind, der Markt sei leer. Soweit sich eine Möglichkeit ergibt, bemüht sich die Stadt im Einzelfall um den Erwerb. 
 
Stellungnahme zum Haushaltsplanentwurf 2015/2016
Derzeit wird der Entwurf des Haushaltsplans 2015/2016, erstmalig aufgestellt nach den Vorgaben des neuen kommunalen Haushaltsrechts (NKHR), im Gemeinderat beraten. Der Ortschaftsrat hatte hierzu frühzeitig den Bedarf für verschieden Bau- und Sanierungsmaßnahmen angemeldet.
Eine Nachfrage bei den Fachämtern ergab, dass alle angemeldeten Maßnahmen bereits im Vorfeld der Aufstellungsphase dem Rotstift zum Opfer gefallen sind.
Der Ortschaftsrat ist hierüber maßlos enttäuscht und kann nicht nachvollziehen, weshalb so dringende Maßnahmen wie der Boden in der Mooswaldhalle, der auch aus Verkehrssicherungsgründen dringend ausgewechselt werden sollte, unberücksichtigt geblieben sind, ebenso die Sanierung der im Straßenzustandsbericht als desolat ausgewiesenen und viel befahrenen Mooswaldstraße. Die Durchführung dieser Maßnahmen ist für den Ortschaftsrat unabdingbar.
Weiter sollte der Vorplatz der Mooswaldhalle mit seinen Pfützen und Stolperfallen saniert werden, die 2. Hälfte des Högebrunnenplatzes, der immerhin die Dorfmitte darstellt, gerichtet werden, den Pendlerparkplatz in Benzhausen am Zubringer Nord  erweitert und ein sicherer Gehweg in der Seestraße in Benzhausen hergestellt werden.
Herr Lang-Jakob appellierte deshalb nochmals eindringlich an die Ratsmitglieder und an die Zuhörer, die jetzt noch einzig verbleibende Möglichkeit über den Beteiligungshaushalt zu nutzen und dafür Werbung zu machen, damit evtl. doch noch das eine oder andere Projekt verwirklicht werden kann.
 
Umsetzung des neuen Schulkindbetreuungskonzepts
Bisher wurde die Betreuung von Schulkindern, auch in der Mühlmattenschule, von verschiedenen Trägern, Vereinen und Gruppierungen mit unterschiedlichen Standards wahrgenommen.
Nach einem Ausschreibungsverfahren wurden einheitliche Träger ausgewählt, für die Hochdorfer Grundschule ist dies seit Schuljahr 2014/2015 die Caritas.
Die Rektorin der Mühlmattenschule, Frau Lorenz-Scheller berichtet hierzu, dass es Anlaufprobleme gab bis sich alles eingespielt hatte, da nicht jede Einzelheit vorausplanbar war, auch habe der Caterer wegen Unrentabilität wieder gekündigt. Jedoch fände eine gute Vernetzung zwischen Schule, Trägern und Eltern statt.
Mit Einführung des neuen Konzepts wurde festgestellt, dass aufgrund des Anstiegs der Betreuungszahlen der Einsatz von Leitungspersonal vor Ort notwendig ist, um die gewünschte Qualität aufrecht zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln zu können, was vom Ortschaftsrat zustimmend zur Kenntnis genommen wurde.
 
Umsetzung von Flächen des Flächennutzungsplans 2020
Zur Beratung der Beschluss-Vorlage „Umsetzung von Flächen des Flächennut-zungsplans 2020“ lag dem Ortschaftsrat die Drucksache G-15/011 vor.
Das Hochdorfer Gebiet „Hohe/Hinter den Gärten“  das sich mit etwa 300 geplanten Wohneinheiten in der Zeitstufe II des Flächennutzungsplans befand, weist aus heutiger Sicht viele Schwierigkeiten und Einschränkungen auf und kann deshalb nur in einer langfristigen Planung eine Rolle spielen, so die Vorlage des Stadtplanungsamts.
So wäre bei einer Erschließung teurer Lärmschutz notwendig, auch müsste das vor-handene Straßennetz erweitert werden. Des Weiteren würden die dortigen Bewohner durch den Baulärm des 3. + 4. Gleises beeinträchtigt werden.
Nach bisherigem Kenntnistand käme in diesem Gebiet wohl nur eine verdichtete Bebauung infrage. Nach Meinung des Rates besteht hier kein Druck zur Weiterentwicklung, zumal die Integration des Gebietes Alte Ziegelei/Riedmatten vorgeht.
 
Tarifgestaltung für die Nachtbuslinien der VAG
Auslöser für die Beratung des Nachtverkehr-Konzepts der VAG im Ortschaftsrat war der Beschluss des Ortschaftsrates Waltershofen vom 16.12.2014, in dem die Stadt Freiburg und die VAG dazu aufgerufen wurden, den neu eingeführten Aufpreis für die Nachtfahrten in Höhe von 4 € aus Gründen der Gleichbehandlung wieder zurückzunehmen.
Auch einige der Hochdorfer Räte empfanden die neue Regelung zunächst als ungerecht gegenüber den Stadtbewohnern.
Der Unterschied zu dem für Hochdorf eingeführten Taxidienst ist allerdings, dass es in den Tuniberggemeinden pro Nacht nur noch 2 Busverbindungen gibt, da diese Busse bisher fast und manchmal ganz leer waren. Dem gegenüber hat Hochdorf 4 Nachtverbindungen, die Taxis bringen die Fahrgäste zudem noch bis vor die Haustüre, was jedoch nach Schilderung bisher nicht immer der Fall war und von der Ortsverwaltung noch moniert wird.
Laut VAG stand eine Anpassung der seit 2008 unveränderten Nachtfahrpreise ohnehin an.
Schließlich konnte der Ortschaftsrat einstimmig feststellen, dass Hochdorf insgesamt besser gestellt ist als Waltershofen und der Taxi-Verkehr von Vorteil ist, vor allem dann, wenn auch der Taxidienst von Hochdorf aus nach Landwasser in Anspruch genommen werden könnte. Dies muss jedoch nochmals bei der VAG nachgefragt werden. Er behält sich jedoch vor, sollte sich das Konzept nicht bewähren, in einem Jahr erneut Stellung zu nehmen.



2014

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 01.12.2014

Gedenkminute
Ortsvorsteher Lang-Jakob bittet zunächst um ein stilles Gedenken für den am 13. November verstorbenen Stiftungsrat der Michael-Denzlinger-Stiftung und Alt-Ortschaftsrat Albert Schönfeld, sowie den am 01.12.2014 verstorbenen ehemaligen Mitarbeiter der Gemeinde bzw. Ortsverwaltung Hochdorf und Ehrenpräsidenten des SV Hochdorf, Alfred (Fred) Beck.

Bürgerfragestunde
Ein Bürger spricht die Parksituation beim Cafe am Högeplatz an. Er habe den Artikel von Herrn Lang-Jakob so verstanden, dass die Bürger, auf Vorschlag vom Amt für öffentliche Ordnung, aufgerufen werden Fehlverhalten zu dokumentieren und weiter zu leiten. Herr Lang-Jakob stellt klar, dass dies so nicht gemeint war, sondern sich die Anregung des Amtes für Öffentliche Ordnung an die Ortsverwaltung gerichtet hat. Er werde deshalb, wenn es sich ergibt, zukünftig solches Fehlverhalten zur Anzeige bringen (Anmerkung: In der Badischen Zeitung vom 3.12.2014 wurde dies leider erneut falsch dargestellt).
Er spricht das gleiche Problem bei der Wendeplatte vor der KiTa Löwenzahn an. Es sei auch im Interesse des Bürgers und vor allem der Eltern, die „Missetäter“ direkt anzusprechen und auf das Problem aufmerksam zu machen. Deshalb soll hier auch der Elternbeirat aktiv werden.
 
Ein Anwohner des Hessenweier spricht die dortige Verkehrssituation an und bittet um den aktuellen Sachstand, da die seinerzeitige neue Beschilderung etc. schon länger beschlossen worden sei. OV Lang-Jakob erklärt, dass ein Anwohner gegen den geplanten Parkplatz opponiert habe und deshalb eine weitere Verkehrsschau erforderlich wurde, was die Sache verzögert hat. Es bleibe aber bei der Verfügung, der Parkplatz und die Beschilderung  komme.
Überdies seien aber bisher auch die Eltern im dortigen Bereich ihrer Zusage, mit Schildern auf das Tempolimit (Schrittgeschwindigkeit) aufmerksam zu machen, noch nicht nachgekommen.


Entfernung schadhafter Eichen auf dem Waldhock-Gelände  
Herr Lang-Jakob berichtet, dass 3 Tage nach dem letzten Waldhock eine Eiche mitten auf das Festgelände gestürzt sei. Auf Grund dessen wurde ein Gutachten der dort stehenden Eichen durch den zuständigen, Förster Herr Krämer, veranlasst.
Das Ergebnis: Jede der untersuchten Eichen ist, wenn teilweise auch nur geringfügig, schadhaft. Bei den meisten Bäumen ist Pilzbefall (am häufigsten der Hallimaschpilz) für die Schäden verantwortlich. Dies gehe häufig über Schaltstellen bzw. die Wurzel. Die untersuchten Bäume wurden in Schadstufen eingeteilt. In der Schadstufe 1 + 2 befinden sich 11 von 26 begutachteten Bäumen, der Rest ist in Schadstufe 3 + 4 eingestuft worden.
Schadstufe 3 = Baum ist erheblich geschädigt, kann höchstens kurzfristig (1-3 Jahre) erhalten werden
Schadstufe 4 = Baum ist erheblich geschädigt, Fällung ist nicht zu vermeiden
 
Förster Krämer empfiehlt daher, auch die Bäume in Schadstufe 3 bereits jetzt zu fällen, zumal wohl niemand die Verantwortung für diese Bäume übernehmen wolle.
 
Die Frage der Neubepflanzung als Ersatz für die entfernten Bäume sollte, so OV Herr Lang-Jakob, sinnvollerweise zunächst abgewartet werden, um zu sehen wie sich die anderen Bäume in den nächsten Jahren durch den neu gewonnen Platz entfalten. Eine Neubepflanzung sollte deshalb frühestens in 2 Jahren in Angriff genommen werden.
 
 
Verwendung der restlichen Verfügungsmittel des OR
 
Aktuell stehen dem Ortschaftsrat für das Jahr 2014 einschl. der Verfügungsmittel der Verwaltung noch 3.820,- Euro zur Verfügung.
 
Folgende Vorschläge für deren Verwendung wurden gemacht:
           
1.    Anschaffung eines neuen Vorhangs für die Bühne in der Mooswaldhalle
2.    Hochdorf Plus, für die Sanierung der zweiten Hälfte des Högebrunnenplatz
3.    Fahrradständer am Högenbrunnenplatz
4.    Geschwindigkeitstafeln/Anzeigetafeln zur Tempomessung
 
Die Überlegung eines Fahrradständers am Högebrunnenplatz wird positiv aufgenommen.
Allerdings sollte der Standort in Ruhe evtl. vom Bauausschuss geklärt werden.
 
Die Geschwindigkeitsanzeigetafeln haben teils massive Probleme, daher wird OR Bopp sich bei der Gemeinde March informieren und die Fakten zusammen tragen. Die Sache soll dann im kommenden Jahr neu beraten werden.
 
Der neue Vorhang für die Bühne in der Mooswaldhalle wird bestellt. Die restlichen Mittel gehen an Hochdorf Plus zur weiteren Sanierung der zweiten Hälfte des Högebrunnenplatzes.
 
 
Verschiedenes
 

1.   Die Ortschaftsratsitzung im Februar wird vom 09.02. auf den Mittwoch, 11.02.2015 verschoben.
2.   Monatsbauplan Dezember: in der Straße Zur March, läuft bereits das Bauvorhaben und dauert
      voraussichtlich noch bis zum 27.02.2015.

3.   Gespräche mit dem Bau-Dezernat:
=>  Veranstaltung Raststätte March: Bei der Veranstaltung sollte nicht mehr darüber gesprochen werden
     ob und wo diese sinnvollerweise gebaut wird, sondern nur noch darum „wie“. Der Beschluss steht,
     entsprechend wird auch so geplant. Herr Lang-Jakob hat daraufhin ein Schreiben an
     Regierungspräsidentin Schäfer verfasst. Selbst wenn die Planung nicht mehr aufzuhalten sein sollte,
     sollte anschließend geprüft werden, ob die Lösung in Kappel-Grafenhausen (Erweiterung des dortigen
     Rasthofs durch den Betreiber) nicht doch umsetzbar ist und sich der Neubau daher erübrigt.
=>  Kita Regenbogen: Die KiTa hat massiven Sanierungsbedarf und muss evtl. abgerissen werden.
     Allerdings sollte vor einem Neubau die Frage der Bebaubarkeit des
     Sportgeländes (Hochwasserproblematik) abschließend geklärt sein, damit ggf. einheitlich überplant
     werden kann. Bis dahin sollten als Alternativlösung Container geprüft werden. Entsprechende
     Schreiben der OV liegen der Stadt vor.

4.  Bei der Breitbandversorgung in Vörstetten, war es möglich sich an ein anderes Kabel anzuschließen.
     Dies ist bei uns leider nicht möglich, da das Kabel der March nur für Handy-Netzempfang gedacht ist.
     Dort liegt allerdings ein Leerrohr für eine etwaige spätere Belegung mit Glasfaserkabel. OV Lang-Jakob
     moniert, dass das GuT zur Verlegung von Leerrohren bis heute nicht in der Lage ist: So gibt es zum
     Tiefbauvorhaben in der Straße Zur March bis heute keine befriedigende Antwort. 
     OR Bopp meint es gibt Möglichkeiten das Kabel inzwischen auch über den Abwasserkanal laufen zu
     lassen. OR Schey hat aus fachlicher Sicht Bedenken.
     OV Lang-Jakob möchte jede erdenkliche Möglichkeit ausschöpfen, deshalb muss auch diese Variante
     geprüft werden.

5.   Die Ausfahrt von der Stichstraße beim Spielplatz in die Mooswaldstraße ist v.a. in Richtung Osten
     schlecht einsehbar. OV Lang-Jakob hat bereits mit dem Anwohner Kontakt aufgenommen. Außerdem
     wird eine Zick-Zack-Linie angebracht, damit nicht zu nah an der Einmündung geparkt wird.

6.  In der Fuhrmannsgasse ist der Weg zu schmal, so dass 2 Autos nicht aneinander vorbei kommen, da
     rechts und links geparkt wird. Ein entsprechendes Schild steht so dicht an der Einmündung von der
     Hochdorfer Straße, dass es schwer wahrnehmbar ist. Außerdem sind die Markierungen die das Parken
     erlauben derzeit noch nicht entfernt worden. Das soll noch geschehen.

7.  Bekanntgabe: Aufstockung der Schlosserei in der Weißerlenstr. wurde genehmigt.

8.  Der diesjährige Christbaum am Högebrunnenplatz findet viel Zuspruch.

9.  OR Hummel bemängelt die Plakatierung für Veranstaltungen eines örtlichen Vereines an Bäumen. Von
     OV Lang-Jakob wurde bereits reagiert, die Plakate wurden vom Veranstalter abgehängt.

10. OR Bopp frägt den Sachstand bezüglich der Beschilderung in Benzhausen an. Eine Rückfrage erfolgte
     anlässlich der letzten Verkehrsschau vor zwei Wochen, ist in Klärung.

11. OR Bopp fragt nach dem Spiegel für die Autobahnmeisterei. Das Thema wurde bereits im November an
     die zuständige Abteilung des GuT weitergeleitet und ist in Klärung.

12. ORin Sieckmann-Bock weist auf den neuen Nachtverkehr der VAG hin und bittet um entsprechende
      Meldung für unsere Jugend im Blättle. Lt. OV Lang-Jakob tritt diese Änderung erst mit dem
      Fahrplanwechsel in Kraft. Von der VAG, Herrn Benz, wurde bereits eine frühzeitige Mitteilung fürs
      Blättle zugesagt.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 10.11.2014


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 10.11.2014
 
Jugendhaus - Verabschiedung des bisherigen Vorsitzenden Herrn G. Zorn und Vorstellung/Begrüßung der neuen Vorsitzenden des Forum Jugendarbeit Hochdorf e.V., Frau Inge Tritz
 
Herr Gerhard Zorn wird nach 8 Jahren als Vorsitzender des Forum Jugendarbeit Hochdorf e.V. verabschiedet. Herr Lang-Jakob bedankt sich für seine geleistete
Arbeit und begrüßt die neue Vorsitzende Frau Inge Tritz. Herr Lang-Jakob ist sicher dass mit ihr und mit ihrer fachlichen Kompetenz sowie mit ihrem bereits vorhandenen Netzwerk, die Richtige für diese Aufgabe gefunden wurde.
 
 

Nachwahl für den Stiftungsrat der Michael-Denzlinger-Stiftung, Herrn Schönfeld  
Nachwahl für den Stiftungsrat der Michael-Denzlinger-Stiftung für Herrn Schönfeld (SPD). Dieser ist aus gesundheitlichen Gründen zurück getreten.

Vorschlag=> Albert Reimold
 
Der Vorschlag wird an die Stadt weiter gegeben.
 
 
Verwendung der restlichen Verfügungsmittel des OR
 
Folgende Vorschläge liegen vor:
 
Anschaffung einer neuen Geschirrspülmaschine für die Mooswaldhalle, bei der vorhanden sind die Lager defekt. Dies wird als dringend notwendig erachtet und somit noch aus dem diesjährigen Budget finanziert.
 
Anfrage vom DLRG ob der Ortschaftsrat sich an der Rechnung für die Reparatur am Bootsmotor beteiligt.
Der Ortschaftsrat hat entschieden einen Zuschuss zur Reparatur zu geben, da die DLRG-Ortsgruppe Hochdorf durch ihren Einsatz am Tunisee wirklich eine großartige Arbeit für die Öffentlichkeit bringt.
 
Anschaffung eines neuen Behangs für die Bühne in der Mooswaldhalle.
Ein Angebot wurde eingeholt, Farbmuster liegen vor. Die musiktreibenden Vereine werden einen Farbvorschlag machen.
 
 
Aus- und Neubau des 3. und 4. Gleises –
Hier: Verwendung der Ausgleichsmittel für die Flächeninanspruchnahme v.a. im Planabschnitt 8.2. (Waldumwandlungen und sonstiger Verlust von "naturschutzfachlichen Wertigkeiten") für andere Maßnahmen.
 
Lt. BZ-Artikel wurden von der Bahn für die Inanspruchnahme von Wald, Mittel in Höhe von 1.3 Mio. zur Verfügung gestellt, die bereits an versch. Bildungsinstitutionen verteilt wurden, wie z.B. Forstamt, Waldhaus, Planetarium, Mundenhof u.a.
Herr Lang-Jakob hebt hervor, dass jedes dieser nun bedachten Projekte wirklich wertvolle Arbeit leiste. Weiter stellt er aber fest, dass es jetzt nicht mehr um die Gelder gehen könne, dies sei nicht mehr zu ändern. Er ist aber der Auffassung, dass man Hochdorf, als am meisten betroffenen Stadtteil hätte anhören und zu diesem Thema befragen sollen. Dies unabhängig von rechtlichen Vorgaben. Dem schließt sich der Ortschaftsrat an.
 
Ortschaftsratstermine 2015
           
Montag, 19. Januar 2015
Montag, 09. Februar 2015 (evtl. Verschiebung auf 11.02.)
Montag, 09. März 2015
Montag, 20. April 2015
Montag, 11. Mai 2015
Montag, 15. Juni 2015
Montag, 20. Juli 2015
Montag, 14. September 2015
Montag, 19. Oktober 2015
Montag, 16. November 2015
Montag, 07. Dezember 2015
 
 
Verschiedenes
 
01. Raststätte March: Die Neuplanung betrifft jetzt verstärkt Hochdorf-Benzhausen, da sie sich in
     Richtung Benzhausen ausdehnt. Hier erfolgte der Hinweis auf die Veranstaltung vom 15.11.14 in
     Holzhausen
 
02. Straße zur March: Das Thema der Verlegung von Leerrohren für Glasfaserkabel zur Verbesserung der
     Internetversorgung wurde bereits beim OB-Gespräch angesprochen und dort von Herrn EBM Neideck
     erklärt, dies dürfte kein Problem sein. Allerdings scheint dies beim Garten- und Tiefbauamt bis heute
     nicht angekommen zu sein. Dies ergibt sich aus einer Antwort des Amtsleiters. Eine weitere Nachfrage
     folgt, wir hoffen auf ein positives Ergebnis.
 
03. Der marode Radweg Bebelstraße ist beim GuT bekannt und soll, so die Zusage, im November in Angriff
     genommen werden.
 
04. Die Offenlage für Tränkematte Süd erfolgt derzeit, die Unterlagen können eingesehen werden.
 
05. Brücke am Bachwinkel wurde bereits in Stand gesetzt und ein rutschfester Belag aufgebracht.
 
06. VAG: Der Nachtverkehr soll geändert und verbessert werden. Die sogenannte Sternenfahrt gibt es
     dann nicht mehr. Es sollen im Halbstunden-Takt die Straßenbahnen bis 4:30 nach Landwasser fahren.
     Dort warten dann Taxis, die kostengünstig zur weiteren Heimreise genutzt werden können.
 
07. Zwei neue Sargträger wurden gefunden. Sie sind jung und aus Hochdorf
 
08. OV Lang-Jakob stellt den neuen Kalender von Hochdorf Plus und die DVD vor, die es bereits beim
     Patrozinium zu erwerben gab. Er weist darauf hin, dass es noch welche gibt und diese während der
     Sprechstunden auf der Ortsverwaltung erhältlich sind.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 13.10.2014


Umgestaltung von Hochdorf aktuell
Seit Herbst 2012 erscheint das Nachrichtenblatt Hochdorf aktuell mit neuer Titelsei-tengestaltung, bewusst wollte man damals alle Ortsteile (Hochdorf, Benzhausen und auch das Industriegebiet) einbeziehen.
Im redaktionellen Teil wurden die Überschriften den graphischen Änderungen angepasst. Auf Verlangen des Primo-Verlags wird seitdem, u.a. aus Platzgründen, auf die Vereins-Logos verzichtet.
Nach Erscheinen der ersten Ausgabe wurde im Ortschaftsrat zunächst ein Probelauf vereinbart.
 
Mittlerweile sieht man die Gestaltung der Titelseite mit den Luftbildern kritisch, da darauf kaum ein Detail erkennbar ist.
Darüber hinaus wirkt die Titelseite, wenn dort Fotos oder bunte Veranstaltungshinweise abgedruckt sind oftmals zu bunt. Ansonsten wird die Grundform des Layouts als gelungen empfunden.
Durch den Wegfall der Logos der Vereine erscheint vielen Räten die Rubrik „Vereine“ als zu unübersichtlich. Die Verwaltung wird deshalb klären, ob und zu welchen Konditionen stark verkleinerte Logos vom Primo-Verlag abgedruckt werden können.
Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, zukünftig  im vorhandenen Titelkopf das Gewerbegebiet wegzulassen und nur noch zwei Motive aufzugreifen, eines von Hochdorf und eines von Benzhausen. Bildvorschläge sollen vorgelegt werden, damit in der Sitzung im Februar 2015 beraten und neu beschlossen werden kann.
 
Verwendung der Restmittel des Ortschaftsrates
Nach vorliegender Aufstellung der Verwaltung stehen dem Ortschaftsrat für das Jahr 2014 noch Mittel in Höhe von 6.340,- Euro zur Verfügung.
 
Folgende Vorschläge für deren Verwendung wurden gemacht:
 
1.  Anschaffung einer neuen Geschirrspülmaschine für die Mooswaldhalle, bei der vorhanden sind die
     Lager defekt. Kosten ca. 5.000.- Euro
2.  Beteiligung an den Kosten für die Beleuchtung des Weges entlang des Tennisplatzes.
     Kosten: 5.000.- Euro
3.  Anschaffung eines neuen Behangs für die Bühne in der Mooswaldhalle.
4.  Neue Umpflanzung der Feldkreuze mit Laubbäumen oder Koniferen.
 
Da noch unklar ist, ob die Anschaffungskosten der Geschirrspülmaschine nicht doch vom Gebäudemanagement übernommen werden können, wird die Entscheidung über die Restmittelverwendung bis zur Sitzung im November zurückgestellt.
 
Sachstandsbericht zum 3. + 4. Gleis der Rheintalbahn
Vorgelegt wurde dem Ortschaftsrat eine Druckvorlage zum Sachstand der Kernforderung 3 im Planfeststellungsverfahren des Aus- und Neubaus der Rheintalbahn.
Die Druckvorlage betrifft vorwiegend den Planabschnitt 8.1 (Riegel-March) der beim Tunisee  auf Hochdorfer Gemarkung endet.
Demnach wurde der Schallschutz bspw. einzelner Gehöfte herausgenommen. Ungelöst ist die Hochwasserproblematik. Insbesondere, ob das Durchschneiden des Hochwasserrückhaltebeckens Dietenbach zu Problemen führt, muss von der Bahn noch geklärt werden.
Für den Hochdorf betreffenden Planabschnitt 8.2 (Freiburg-Schallstadt) rechnet man erst im September 2015 mit der Einreichung der Pläne beim Eisenbahnbundesamt.
Der Ortschaftsrat hat die Drucksache zustimmend zur Kenntnis genommen.
 
 
Verschiedenes:
 
1. Die Bürgerinitiative IGEL feiert am 31.10.2014 ab 19.00 Uhr im Gutshof in Umkirch ihr 10 jähriges
    Bestehen.
 
2. Wie bereits in der letzten Sitzung vorgetragen, soll das Thema der Breitbandversorgung in den
    Freiburger Ortschaften im 1. Quartal 2015 auf die Tagesordnung des Gemeinderates gesetzt werden.
    Um die Zufriedenheit der Hochdorfer Internetnutzer zu ermitteln, möchte der Kulturausschuss des
    Ortschaftsrates einen Fragebogen erarbeiten, der in Hochdorf aktuell veröffentlicht und später
    ausgewertet werden soll.
 
3. Bereits zum wiederholten Mal wurde die Biotop-Wiese im Naturschutzgebiet Mühlmatten illegal
    abgemäht. Ein Verursacher konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden.
    Aufgrund von Beobachtungen eines Bürgers konnte jetzt der Halter des Traktors ermittelt werden. Das
    Umweltschutzamt und das Regierungspräsidium Freiburg wurden informiert und sind bereits tätig
    geworden.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratsitzung am 22.09.2014



Vorstellung des Leiters des Baurechtsamtes, Dr. Rüdiger Engel
 
Ortschaftsrat und Bauausschuss hatten in der Vergangenheit wiederholt den Eindruck, dass ihre Einwendungen gegen Bauanträge von der Baurechtsbehörde nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Der Ortschaftsrat nutzte deshalb den „Antrittsbesuch“ des seit Herbst 2013 amtierenden Leiters des Baurechtsamtes in Freiburg, Herrn Dr. Rüdiger Engel, zur Klärung grundlegenderer Fragen der Baugenehmigungspraxis.
Anhand einer Bauvoranfrage für den Bau eines Wohnhauses in der Nimbergstraße, die für Kontroversen gesorgt hatte, erklärte Herr Dr. Engel die Grundzüge des Rechts der Baugenehmigungen.
Wo vorhanden, ist ein Bauvorhaben anhand der Vorgaben des Bebauungsplanes zu beurteilen. Für das gesamte Stadtgebiet bestünden allerdings nur zu einem Drittel gültige Bebauungspläne. Wo solche nicht bestehen, ist § 34 des Baugesetzbuches  anzuwenden.
Zulässig ist demnach ein Bauvorhaben, wenn es sich in die umliegende Umgebung einfügt. Dies, so Herr Engel, sei allerdings keine „Geschmacksache“, sondern richte sich v.a. nach den äußeren Maßen des Vorhabens.
Wenn insoweit rechtlich nichts entgegen stehe, müsse eine Baugenehmigung zwingend erteilt werden.
Herr Dr. Engel betonte, dass er und seine Mitarbeiter dem Ortschaftsrat bei offenen Fragen auch in Zukunft gerne Rede und Antwort stehen werde, damit das Handeln der Baurechtsbehörde für alle nachvollziehbar sei.
 
 
Bebauungsplan Tränkematten Süd II mit Ausgleichsflächen u.a. in Hochdorf
 
Wenn mit der Ausweisung eines neuen Baugebiets ein Eingriff in die Natur verbunden ist,  ist die Stadt verpflichtet entsprechende ökologische Ausgleichsflächen auszuweisen.
In diesem Fall soll eine im Gewann Dierloch befindliche bisherige Ackerfläche eingesät und so in ein dauerhaft höherwertiges Grünland umgewandelt werden.
Der Ortschaftsrat hat dem zugestimmt.
 
 
Neuregelung und Anpassung des Winterdienstes in der Stadt Freiburg
 
Zukünftig sollen u.a. die Freiburger Hauptradwegerouten bei extremen Wetterlagen nicht nur geräumt, sondern auch mit Salz gestreut werden.
Der Ortschaftsrat nimmt die Vorlage zustimmend zur Kenntnis, regt jedoch an zu prüfen, ob auf das Salzen der Radwege nicht verzichtet werden kann. Grund: In der Regel wird nur ein schmaler Bereich gestreut, später schmelze der daneben liegende Schnee, das Wasser fließe auf die geräumte Fahrbahn und friere nachts an, was dann zu gefährlichen Situationen führt. Stattdessen sollte ggf. mehr Splitt verwendet werden.
 
 
 
Verschiedenes
 
1. Am 15.11.2014 wird in der Gemeindehalle in Holzhausen  die überarbeitete Planung der 
    Rastanlage March vorgestellt.

 
2. Um die Verkehrssituation in der Mooswaldstraße (Begegnungsverkehr) zu entschärfen, wurde in der    
    Kurve (bei Haus Nr. 16) ein Halteverbot verfügt.
 
3. Bei dem Bolzplatz an der Autobahn treten trotz Sanierung im letzten Jahr wegen des dortigen hohen
    Grundwasserstandes immer wieder neue Schäden am Rasen auf, die nicht dauerhaft zu beheben sind.
    Das Garten- und Tiefbauamt sieht deshalb keine andere Möglichkeit als die Schadstellen nur noch mit
    Forstmischung auszubessern.
 
4. Die Einweihung des neuen Högebrunnens auf dem Dorfplatz findet am Samstag, den 18.10. um
     13 Uhr im Rahmen des EDEKA-Hocks statt.

 
5. Eine Gruppe von ehrenamtlichen MitbürgerInnen, die sich aus dem Baumschneidekurs von „Freiburg
    packt an“ gebildet hat („Apfelcombo“), hat jetzt die Äpfel beim Friedhof abgeerntet und zu Apfelsaft
    verarbeiten lassen. Die 5-Liter-Behälter, in denen der Apfelsaft auch nach Anbruch über Monate
    haltbar ist, werden nun von der Ortsverwaltung als Jubiläumsgeschenke genutzt bzw. von Hochdorf
    PLUS gegen Spende abgegeben (Brunneneinweihung/ Patrozinium?).


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 14.07.2014


Rückblick auf die abgelaufene Legislaturperiode und Verabschiedung der ausscheidenden Ortschaftsräte
Für Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob sind die vergangenen 5 Jahre recht schnell vergangen, so seine Einleitung.
Vieles wurde kam auf den Weg – Trauungen im Kastaniengarten, Neugestaltung des Ortseingangs Vorstadt, Verbesserungen und Verschönerungen auf dem Friedhof (Rampe, neue Wege, Baumfeld, Glockenturmsanierung), Bürgergespräch und Beseitigung verschiedener Gefahrenstellen in Benzhausen, (Teil-)Sanierung der Mooswaldhalle, neuer  Bauhof, Wärmekabine im Hallenbad, Bebauungsplan Fuhrmannsgasse, Nachtwanderer, Gründung von Hochdorf PLUS e.V., Hochdorf-Kalender  - und nicht zuletzt wurde der Brunnen in der neuen Ortsmitte auf den Weg gebracht, um nur einige Projekte zu nennen.
 
Andere Projekte müssen weiter im Auge behalten werden, so z.B. die Sportplatzverlagerung, die vor allem durch die neuen Hochwasserkarten massiv in Frage gestellt ist.
 
Mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit wurden die ausscheidenden Ortschaftsräte Hubert Egle und Manfred Metzger verabschiedet.
Ortschaftsrat Albert Schoenfeld, der dem neuen Gremium ebenfalls nicht mehr angehört, konnte krankheitshalber nicht da sein.
 
Die erste Aufgabe für den neuen Ortschaftsrat, der nun am Ratstisch Platz genommen hatte, war die Wahlempfehlung für den Ortsvorsteher und dessen Stellvertreter an den Gemeinderat.
Der bisherige Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob soll auch die nächsten 5 Jahre Ortsvorsteher bleiben und wurde mit 10 ja-Stimmen und 4 Enthaltungen bestätigt bzw. dem Gemeinderat zur Wahl vorgeschlagen.
Jeweils einstimmig wurde Rudolf Schey als 1. Stellvertreter und Ansgar Bange als 2. Stellvertreter gewählt.
 
Bildung von Ausschüssen
In den vier Ausschüssen sind vertreten:
 
Bauausschuss                                              Kulturausschuss
OR Adalbert Mehler                                       ORin Cornelia Bruder
OR Rudolf Schey                                            ORin Bärbel Braun
OR Andreas Hummel                                     OR Günter Hammer
OR Robert Mathis                                          OR Ansgar Bange                     
 
 
Umwelt- und Verkehrsausschuss            Kinder- und Jugendausschuss
ORin Dr. Ina Sieckmann-Bock                       ORin Dr. Sieckmann-Bock
OR Rudolf Schey                                          ORin Bärbel Braun
OR Egbert Bopp                                          ORin Anne Kniep
OR Dr. Steffen Böhler                                   OR Markus Metzger
 
 
Kindertagesstättenbedarfsplanung
Frau Birte Krüger vom Amt für Kinder, Jugend und Familie hatte leider keine positive Nachricht dabei.
Für zwei bis drei Gruppen „Unter-Dreijähriger“  besteht nach wie vor Versorgungsbedarf.
Es fehle jedoch noch immer an geeigneten Räumen.
Der Ortschaftsrat ist sehr überrascht darüber, dass ein schon vor mehreren Monaten vorgelegter Vorschlag, Räume im OG der Kita Regenbogen zu schaffen, immer noch nicht geprüft ist.
Um die Situation etwas zu entschärfen, wird auch die Einrichtung weiterer „Tagesmütter-Stellen“ vorgeschlagen.
Hierzu verlangt der Ortschaftsrat bis zur Sitzung im September Informationen über Fördermöglichkeiten etc..
Ebenso sollen dort Informationen vorliegen, ob die vorgeschlagenen Räume grundsätzlich in Frage kommen können.
 
Verschiedenes
1. In der Heglache werden neue Parkmarkierungen angebracht.
2. Die Geschwindigkeitsmessungen im Hessenweier und Roten Stein haben ergeben, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit in etwa dem stadtweiten Schnitt für „verkehrsberuhigte Bereiche“ liegt, die Geschwindigkeit aber mit im Schnitt knapp 30 km/h deutlich über der dort vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit liegt.    
3. Von der March kommend wurden kürzlich entlang der Gemarkungsgrenze Richtung Norden Leerrohre für Glasfaserkabel gelegt. Die Ortsverwaltung wird die Stadt bitten zu prüfen, ob dort zur Internetanbindung nicht auch ein Anschluss für Hochdorf möglich ist.
 
 
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 02.06.2014​



Vermarktungskonzept für die Fuhrmannsgasse
Der Ortschaftsrat hat dem Vermarktungskonzept für die Fuhrmannsgasse einstimmig zugestimmt.
Im Baugebiet Fuhrmannsgasse sind 7 Grundstücke Eigentum der Stadt Freiburg.
Es handelt sich hierbei um drei Reihenhäuser, ein Einfamilienhaus, zwei Doppelhaushälften und ein Wohn- und Geschäftshaus.
Herr Gramich, Leiter des Amtes für Liegenschaften und Wohnungswesen, erklärte, dass die Vergabe der Grundstücke ausschließlich im Erbbaurecht erfolge.
Zielgruppe für die Vergabe der Grundstücke sollen vorrangig Familien mit Kindern sein.
Für das geplante Wohn- und Geschäftshaus ist aufgrund der Festsetzung im Bebauungsplan ein Anteil zwingend als gewerblich genutzte Einheiten auszuweisen. Je nach Größe sind zusätzlich drei bis fünf Wohneinheiten möglich.
Bis im Sommer 2015 rechnet man mit der Fertigstellung der Baustraße, danach könne mit den privaten Bauvorhaben begonnen werden.
 
Lärmaktionsplan Freiburg
Der Ortschaftsrat weist die Stadt darauf hin, dass die im Lärmaktionsplan angegebenen   Auslösewerte  im Vergleich zu den Grenzwerten bei der Bahnplanung deutlich zu hoch angesetzt sind. 
Der Ortschaftsrat fordert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn auf 130km/h sowie das Auftragen von Flüsterasphalt.
Bemängelt wird auch, dass bei den genannten Ortschaften, die über den Auslösewerten liegen, Benzhausen nicht aufgeführt ist.
Als weiteres Mittel der Lärmreduzierung wird im Plan die Sanierung von Straßen genannt. Hier soll die Sanierung der Mooswaldstraße in den Lärmaktionsplan aufgenommen werden.
Der Ortschaftsrat fordert auch erneut den Anschluss Bebelstraße an die Autobahn und zwar nicht erst nach Fertigstellung des Bahnneubaus, sondern nach Fertigstellung der Planung, um so den LKW-Verkehr durch den Ort zu reduzieren.
 
Bauvoranfrage: Neubau eines Einfamilienhauses Flst.Nr.1484, Nimbergstraße
- dieser Punkt wurde nachträglich in die Tagesordnung aufgenommen -
Bereits im Herbst 2013 wurde eine Bauvoranfrage abgelehnt, auch die Angrenzer hatten sich massiv gegen eine Bebauung auf diesem Grundstück gewehrt. 
In den jetzt vorgelegten Plänen ist das Gebäude zwar kleiner geworden, aber auch hier nur durch Grenzbebauung zu realisieren.
Grundsätzlich gilt es nach Meinung des Ortschaftsrates jedoch als erstes zu klären, ob das Grundstück überhaupt bebaubar ist. Erst dann könne über den Baukörper entschieden werden, denn im Bebauungsplan „Zwischenweg“  ist auf dem Grundstück weder eine Bauflucht noch ein Baukörper ausgewiesen.
Der Ortschaftsrat beschließt mehrheitlich,  das Baurechtsamt aufzufordern, zunächst die Bebaubarkeit des Grundstücks zu überprüfen und erst dann über das geplante Gebäude zu entscheiden.
 
Verschiedenes
1.   Geschwindigkeitsmessungen in der  Benzhauser Straße haben eine recht hohe(27,71%) Beanstandungsquote erbracht. Gemessen wurde abends zwischen 18und 19.45 Uhr  in Fahrtrichtung Norden. Messungen in der Holzhauser Straße könne man lt. Auskunft des
Gemeindevollzugsdienstes momentan nicht durchführen, da aufgrund des Fahrbahnverlaufs keine Möglichkeit bestehe, mit dem Radarfahrzeug zu messen. Man sei jedoch um eine Lösung bemüht.
2.  Die Sanierung des Radweges entlang der Bebelstraße zieht sich noch hin. Lt. Auskunft des Garten- und Tiefbauamtes könne man die  notwendigen Beseitigungen der Wurzelhebungen erst in der vegetationsarmen Zeit durchführen. Die Arbeiten habe man für Herbst 2014 eingeplant.
3.  Ab dem 10. Juni 2014 beginnen die Arbeiten auf dem Platz am Högebrunnen.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 05.05.2014


Vorstellung des neuen Leiters im Jugendhaus Herr Daniel Ratzel
Herr Daniel Ratzel ist der neue Leiter des Jugendhauses. In der Sitzung stellt er sich dem Gremium vor.
„Alle Zeichen stehen auf gut“, dies die Aussage von Herrn Ratzel selbst. Er könne mit einem fähigen Team und einer guten Ausstattung seine Arbeit beginnen.
Zunächst gilt es alle Bereiche zu stabilisieren und die Präsenz zu steigern.
Auch in der Besetzung des Vorstandes des Trägervereins zeichnet sich eine Lösung ab, so dass man auf die Neubesetzung der Stelle des 1. Vorstandes zum Jahresende hoffen kann.
 
Verkehrsberuhigung in der Straße Zum Roten Stein
Die Straße Zum Roten Stein erhält eine neue und verbesserte Beschilderung, die auf die verkehrsberuhigte Straße hinweist. Durch die Sperrung der Straße Zur March wurde diese Straße mehr und mehr als Schleichweg genutzt und vor allem deutlich zu schnell durchfahren.
Zudem wird die Stadt Geschwindigkeitsmessungen durchführen.
 
Kommunalwahl 2014
Die Amtszeit des amtierenden Ortschaftsrats endet am 31.05.2014 und ist ab dem
01.06.2014 nur noch geschäftsführend im Amt.
Die konstituierende Sitzung des Ortschaftsrates ist am 14.07.2014. Dort wird auch bestimmt, welche Person als Ortsvorsteherin/Ortsvorsteher dem Gemeinderat zur Wahl vorgeschlagen wird.
Die Wahl sowie die Vereidigung der neuen Ortsvorsteherin/des neuen Ortsvorstehers findet  im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 15.09.2014 statt.
 
Verschiedenes
1.  Auf dem Parkplatz an der Mooswaldhalle werden 8 Parkplätze zwischen den Zugängen zur Mooswaldhalle und dem Kindergarten parkscheibenpflichtig als Kurzzeitparkplätze (Dauer 2 Stunden) eingerichtet, damit u.a. die Hallennutzer mit ihren schweren Instrumenten Parkplätze finden.
2.  Auf dem Pendlerparkplatz in Benzhausen werden die vorhandenen abgefahrenen Parkecken neu markiert, um eine bessere Ausnutzung des Platzes zu erreichen.
3.  Im Bereich der Linde in Benzhausen wird eine Beschilderung angebracht, die darauf hinweist, dass man über die Straße Richtung Holzhausen wieder auf die Autobahn gelangt. Durch das Wenden der LKW an der Linde ist es wiederholt zu Beschädigungen gekommen.
4.  Im Einmündungsbereich Seestraße in Richtung Autobahnmeisterei/ Zubringer wird eine tropfenförmige Sperrfläche angebracht, um von Benzsausen kommend ein problemloseres  links abbiegen zu ermöglichen.
5.  Die Häuser Am Retzgraben 3 bis 9 sind, obwohl sie am Reztgraben liegen, nur über die Straße Darriwald zu erreichen. Hier wird ein entsprechendes Hinweisschild angebracht.
6.  Die Waldspielgruppe des Kindergartens Regenbogen hat hinter dem Waldhockplatz einen neuen Platz für ihren Waldwagen gefunden. Es handelt sich um städtisches Gelände und ist mit dem Förster abgesprochen. Der Weg zum bisherigen Standort im Gewann Schangen/Dierloch war viel zu weit


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 17.03.2014

 
Sanierung der Straße Zur March
Frau Biechele, Garten- und Tiefbauamt, stellt die Planung der Straßensanierung vor.
Im Bereich der Straße Zur March 9a bis 13 wird die Fahrbahn zugunsten eines Gehweges auf 3,80m verengt , ein Begegnungsverkehr zweier PKW ist somit nicht mehr möglich. Der Gehweg wird eine Breite von ca. 1,70m haben.
Anfang und Ende der Engstelle werden jeweils durch ein Hochboard sowie entsprechende Markierung gekennzeichnet .
Die Maßnahme wird im Anschluss an die Kanalarbeiten erfolgen, man geht davon aus, dass dies im Spätherbst 2014 sein wird.
Ebenfalls anwesend war Herr Henkel, Badenova, um über die Kanalsanierung zu informieren.
Der neue Kanal wird dem Gefälle der Straße angepasst, durch Kanalverbindungen soll die Leistungsfähigkeit des Kanals erhöht werden.
Dadurch kann der Rückstau im Bereich des Anwesens Zur March 19 voraussichtlich deutlich reduziert werden.
Angesprochen wird auch die Situation in Benzhausen. Die dortigen Kanäle sind zu klein, um große Wassermengen aufnehmen zu können. Die Folge ist, dass bei Starkregen etliche Keller  volllaufen.
Herr Henkel erklärt, dass das Problem bekannt sei und man ein Konzept in Arbeit habe.
Der Ortschaftsrat bittet Herrn Henkel auf, zum einen für die Straße Zur March einen Bauzeitenplan zu liefern und zum anderen die Sanierung der Kanäle in Benzhausen voranzutreiben.
 
Doppelhaushalt 2015/16
Die Haushaltsplanungen für 2015/16 sind in vollem Gange.
Jedes Amt/Ortsverwaltung ist aufgefordert, Mittelanmeldungen für Projekte in den nächsten 2 Jahren zu erstellen.
Wir werden unter anderem die Großprojekte Sanierung der Mooswaldstraße und die Sanierung des Kanalsystems in Benzhausen anmelden.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Der Beschaffung einer Heckenschere für die Gemeindearbeiter hat der Ortschaftsrat zugestimmt.
 
Verschiedenes
1.  In der Fuhrmannsgasse kommt es weiter zu Behinderungen durch Straßenarbeiten. Im Pappelweg wird ein Gasanschluss verlegt, kurzzeitige Verkehrsbehinderungen sind möglich.
2.  Die Räume der Apotheke in der Fuhrmannsgasse stehen als Unterbringung für die „U3“-jährigen Kinder nun definitiv nicht zur Verfügung. Die weiteren Optionen -Räumlichkeiten im Michael-Denzlinger-Haus (hier jedoch das Problem des 2. Fluchtweges)  und die „Containerlösung“- sollen
nun mit Nachdruck weiter verfolgt werden.
3.  Der Baubeginn des Högebrunnens wurde vom Garten- und Tiefbauamt für Mitte Juni terminiert. Der Kostenrahmen von 90.000 Euro wird eingehalten.
4. Die ursprünglich zugesagte Behandlung der Drucksache „Vermarktung Fuhrmannsgasse“  in der Ortschaftsratssitzung im April muss auf die Sitzung im Mai verschoben werden.
5.  Am 29.04.2014 findet in Bad Krozingen eine öffentliche Veranstaltung „10 Jahre IG Bohr“ statt.
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 17.02.2014

Aktuelle Entwicklung im Jugendhaus
Auf die Ausschreibung für die Leitung des Jugendhauses sind acht Bewerbungen eingegangen, wobei wohl nur zwei oder drei Bewerbungen den Anforderungen entsprechen.
Große Sorge bereitet jedoch die Besetzung im Vorstand des Trägervereins.
Der derzeitige 1. Vorsitzende wird seine Tätigkeit definitiv zum Jahresende beenden, einen stellvertretenden Vorsitzenden gibt es momentan auch nicht.
Der Vorschlag, das Thema „Jugendhaus“ in der Schule und denKindergärten vorzustellen und so vielleicht Interesse für die Vorstandsarbeitzu wecken, wurde im Rat sehr befürwortet, die erfolgreiche Umsetzung ist aber fraglich.
Falls der Vorstand nicht neu besetzt werden kann, muss das Jugendhaus wohl abgegeben werden.
 
Standortsuche für die„U3-Kinderbetreuung“
Mehrere Standorte waren im Gespräch und wurden auch begutachtet, sind jedoch aus den verschiedensten Gründen nicht umsetzbar.
Die Containerlösung gestaltet sich recht schwierig, da aufgrund der momentan großen Nachfrage nach Containern der Markt ziemlich leer ist.
Eine Möglichkeit, in den Räumen der jetzigen Apotheke an der Högestraße Platz zu schaffen, wird derzeit noch geprüft, ist aber fraglich. Jedoch wäre hier auch nur Platz für maximal 20 Kinder, weitere 20 Kinder wären immer noch unversorgt.
Die Einrichtung im Michael-Denzlinger-Haus unterzubringen rückt zunehmend in den Fokus, da dort im OG noch Räume leer stehen. Hier besteht jedoch das Problem, dass ein 2. Fluchtweg fehlt. Gespräche über eine mögliche Planung mit dem zuständigen Gebäudemanagement der Stadt Freiburg wurden angeregt.
 
Ortstafel am südlichen Ortseingang (Vorstadt) 
Dem Gestaltungsvorschlag des Grafikers für die neue Ortstafel am südlichen Ortseingang hat der Ortschaftsrat mehrheitlich zugestimmt.
 
Verfügungsmittel desOrtschaftsrates
1.  Die Kosten für die Beleuchtung des Radweges entlang des Tennisgeländes 
     wurden vomGarten- und Tiefbauamt mit 30.000 Euro veranschlagt. Das Garten- 
     und Tiefbauamtfordert von der Ortsverwaltung eine Kostenbeteiligung von 
     5.000 Euro.
     Der Ortschaftsratist sich einig einen Beschluss auf den Herbst zu verschieben
     und dort je nachLage des Haushaltsbudgets zu entscheiden.
2.  Für die Beschaffung von 2 Fahnenmasten für Transparente (Ankündigung von
     Festen etc.) hat der Ortschaftsrat 3.000 Euro bewilligt.
3.  Für die Stühle in der Einsegnungshalle auf dem Friedhof sollen Sitzkissen
    angeschafft werden. Hierfür hat der Ortschaftsrat 500 Euro bewilligt.
 
Zuschuss für denMusikverein
Für die Reise in die Partnerstadt Chevilly-Larue im Mai diesen Jahres erhält der Musikverein einen Zuschuss von 1.000 Euro aus denPartnerschaftsmitteln.
 
Verschiedenes
1.  Das Wentzinger-Gymnasium wird alle SchülerInnen aus Hochdorf im neuen
     Schuljahraufnehmen können.
2.  Aufgrund der Baustelle in der Straße Zur March wurde der Fuchswinkel
     zunehmend als „Umfahrungsstrecke“ genutzt.
     Dies hat bereits mehrfach zu gefährlichenSituationen und zu einem Unfall   
     geführt.
     Durch eine entsprechende zusätzliche Beschilderung soll dieser
     Durchgangsverkehr reduziert werden.
3.  Für die Nutzungder Grabstellen auf dem neuen Baumfeld auf dem Friedhof gibt
     es bestimmte Vorschriften der Stadt Freiburgzu beachten, so darf jede Grabstelle   
     eine maximaleGröße von 40 x 40 cm haben. Einheitliche Grabtafeln sind nach
     diesen Vorgabennicht vorgesehen.
4.  Durch das widerrechtliche Parken im Bereich des Cafes an der Hochdorfer Str.
     –  trotz markierter Sperrfläche – kommt es immerwieder zu gefährlichen  
     Situationen. Die Verwaltunghat beim Amt für öffentliche Ordnung Kontrollen
     beantragt.
   
 
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 20.01.2014

Gesamtfortschreibung Regionalplan Südlicher Oberrhein
Der Regionalplan wurde vom Regionalverband Südlicher Oberrhein aufgestellt und soll die Leitlinien für die räumlichen Entwicklungen vorgeben. So ist auch die Bahnplanung im Regionalplan verankert. Auf Hochdorfer Gemarkung ist lediglich eine der für die Verlegung des Sportplatzes in Frage kommende Fläche angesprochen, jedoch nicht förmlich aufgenommen, da Voraussetzung hierfür eine hinreichend konkrete Planung ist, woran es derzeit noch fehlt. Bevor die Flächendiskussion wieder aufgegriffen wird, muss zunächst ein Grundsatzbeschluss des Sportvereins vorliegen.

Information zur Veranstaltung „Sea You 2014“
Mit neuem Veranstalter – Firma cosmopop GmbH aus Mannheim – wird es vom 18.07. bis 20.07.2014 am Tunisee wieder ein Musikfestival geben. Der Projektleiter Jan Schneiders stellte das Gesamtkonzept vor. Seit Monaten finden vorbereitende Gespräche mit der Stadt und den umliegenden Gemeinden statt, wo Regularien zur Verkehrsführung, Parksituation, Sicherheit, Lärmmessungen etc. besprochen und festgelegt werden. Das Musikangebot wird auf 3 Bühnen – Zirkuszelt – Seebühne – Chill-Out-Stage verteilt. Im Zirkuszelt wird bis 3.00 Uhr (ab 23.00 Uhr mit reduzierter Lautstärke) Musik gespielt, auf den beiden Bühnen im Freien endet die Musik um 23.00 Uhr. An zwei Messstellen wird die Lautstärke ständig überwacht. Der Eingang zum Festivalgelände erfolgt ausschließlich aus nördlicher Richtung. Campingplatz, Parkplätze und Bushaltestellen befinden sich alle in unmittelbarer Festivalnähe. Die Parkplätze sind allesamt kostenlos. Ein Bus-Schuttlebetrieb vom Hauptbahnhof zum Festivalgelände ist eingerichtet. Durch den Einsatz vieler Sicherheitskräfte soll ein reibungsloser Ablauf möglich sein. Der Ortschaftsrat stimmt schließlich dem vorgestellten Konzept zu, jedoch mit der Forderung, dass Benzhausen nicht „zugeparkt“ werden darf, an jedem Ortseingang genügend Sicherheitspersonal zu positionieren ist und in Benzhausen zur Überwachung der Lautstärke eine dritte Messstelle einzurichten ist. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass der Ortschaftsrat seine Zustimmung für die folgenden Jahre jeweils davon abhängig macht, dass es zu keinen gravierenden Missständen und Beeinträchtigungen der Bevölkerung kommt.

Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Der Beschaffung von 3 Röhren als Brutplatz für den sehr seltenen Steinkauz im Gewann „Roter Stein“ wird einstimmig zugestimmt. 
Eine Entscheidung über die Kostenbeteiligung an der Beleuchtung des Fußweges entlang der Tennisanlage wird zurückgestellt. Hier soll zunächst nochmals mit der Stadt verhandelt werden.

Verschiedenes
1. Mit den Arbeiten für die Einrichtung des Baumfeldes auf dem Friedhof soll im März begonnen werden.
2. Die Einrichtung einer „Tempo-30-Zone“ im Gewerbegebiet zur Lärmreduzierung hält die Stadt nicht für umsetzbar. Die vorgenommenen Messungen hätten nicht die nötigen Richtwerte erreicht. Diese Stellungnahme wird aber vom Ortsvorsteher noch einmal aufgegriffen.Über das Auftragen eines lärmoptimierten Asphalts im Rahmen von Straßensanierungen könnte zu gegebener Zeit verhandelt werden.
3. Die Beleuchtung des Radweges zwischen Hochdorf und Hugstetten wurde vom Verkehrsdezernat des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald abgelehnt.
4. Der Antrag, auf der Autobahn eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 120 km/h anzuordnen, wurde im Rahmen des Beteiligungsverfahrens in den Lärmaktionsplan aufgenommen, dessen Satzungsbeschluss für Herbst 2014 vorgesehen ist. 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 02.12.2013

Verabschiedung von Herrn Peikert, Berichterstatter der BZ
Mehr als 10 Jahre hat Herr Peikert in der BZ über die Ortschaftsratssitzungen berichtet. Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob dankt Herrn Peikert für die geleistete Arbeit und die immer „solidarische Berichterstattung“ mit einem „echten Hochdorfer-Präsent“ – einem Gemüsekorb vom Hochdorfer Wochenmarkt und Apfelsaft von Hochdorfer Äpfeln. Die Berichterstattung wird zukünftig von Frau Barbara Meyer übernommen. 

Zukunft des Jugendhauses
Das Jugendhaus befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase. Der Jugendhausleiter und eine weitere Mitarbeiterin werden das Haus im Januar bzw. März 2014 verlassen. Ebenso will der Vorsitzende des Trägervereins „Forum Jugendarbeit“ schon seit 2 Jahren seine Tätigkeit in jüngere Hände geben, jedoch findet sich niemand zur Nachfolge. Ende 2014 soll aber endgültig Schluss sein. Bis dann muss ein Nachfolger gefunden werden. Frau Kreft vom Amt für Kinder, Jugend und Familie nennt verschiedene Möglichkeiten, wie es weitergehen könnte:
a) Kooperation mit einem anderen örtlichen Trägerverein
b) Einstellung eines Geschäftsführers, speziell für die Geschäftsführungsaufgaben
c) Übernahme des Hauses durch einen großen Träger
Der Ortschaftsrat sieht die Wichtigkeit der Jugendarbeit und auch der Fortbestand des Jugendhauses möglichst weiterhin mit örtlicher Trägerschaft. Man will verschiedene Möglichkeiten ausloten und das Thema im neuen Jahr erneut beraten. 

Verwendung der Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Der Ortschaftsrat stimmt mehrheitlich der Beauftragung eines Grafikers zur Werksplanung für die erweiterte Ortseingangstafel zu. Der Beschaffung der Kettensäge sowie des Kompressors wird einstimmig zugestimmt. 

Parksituation bei der Mooswaldhalle
Auf dem Parkplatz bei der Mooswaldhalle sollen 10 Kurzzeitparkplätze entstehen. Darauf einigte sich der Ortschaftsrat mehrheitlich nach einer intensiven Diskussion. Diese Kurzzeitparkplätze sollen von 19.00 Uhr bis 24.00 Uhr gelten und sind vor allem für Vereinsmitglieder von Musik- und Akkordeonverein gedacht, die mit teils schweren Musikinstrumenten zur Probe in die Halle kommen. Grund dieser Überlegung ist der Umstand, dass oft der ganze Parkplatz voll ist und die Hallennutzer keinen Parkplatz finden. 

Gehweg in der Straße Zur March
Derzeit werden in der Straße Zur March die Wasserleitungen erneuert. Im Sommer nächsten Jahres sind noch Kanalerneuerungen eingeplant, bevor die Fahrbahnerneuerung erfolgt. Im Rahmen dieser Planungen soll auch die Gehwegsituation verbessert werden. Bereits im Sommer diesen Jahres hat das Garten- und Tiefbauamt im Ortschaftsrat Planungen zur Schaffung einer durchgängigen Gehwegverbindung vorgestellt und diskutiert. Die Anregung vom Ortschaftsrat, auf der nördlichen Straßenseite einen Gehweg anzulegen, ist laut Garten- und Tiefbauamt wegen eines zu hohen Verfahrens- und Kostenaufwandes nicht zu realisieren, da bei dieser Variante mehrere Privatgrundstücke in das Verfahren mit einbezogen werden müssten. Die aktuelle Planung sieht nun vor, dass auf der Südseite der Straße ein Gehweg mit einer Breite von ca. 1,60 bis 1,80 Meter angelegt wird – vom Anwesen 9a bis zum Anwesen 13 a. Die Straße wird in diesem Bereich verengt. An der Engstelle mit einer Länge von ca. 50 m wird ein Begegnungsverkehr zweier Fahrzeuge nicht mehr möglich sein. 

Zentrale Vormerkung Kita-Betreuung
Den Zwischenbericht der Stadt zum Thema Zentrale Vormerkung Kita-Betreuung hat der Ortschaftsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. 

Verschiedenes
1. Auf dem Friedhof soll ein Gedenkstein für Michael Denzlinger errichtet werden.
2. Zum Thema „Sportflächenverlagerung“ hat die Stadt, Baubürgermeister Prof. Haag, mitgeteilt, dass allein schon aus Gründen der Lärmemission die vom Ortschaftsrat angesprochene getrennte Variante, also nur Verlagerung des Sportplatzes und Verbleib des Tennisclubs nicht in Frage kommt. Der weitere Fortgang ist zu klären, wobei im Ort offenbar eine sehr unterschiedliche Meinung zum Thema Verlagerung des Sportplatzes herrscht.
3. Auf der Suche nach Räumen für die Betreuung der U3-Jährigen wird von der Stadt angedacht, den Fußweg zwischen Schule und Kindergarten Löwenzahn zu schließen und dort Container aufstellen, somit wären räumlich die Einrichtungen auch gut beieinander. Die Machbarkeit muss aber zunächst geprüft werden.
4. Den Beschlussantrag des Ortschaftsrates aus der Sitzung vom 4.11.2013, die Geschwisterermäßigung auch für die Kinder der Kindertagesstätten zu gewähren, hat die Stadt aufgenommen, er wird für eine spätere Gemeinderatsentscheidung aufbereitet.
5. Aufgrund der vielen Beschwerden zur Parksituation „Am Retzgraben“ werden beim Amt für öffentliche Ordnung für das kommende Jahr Kontrollen angefordert.
6. Der Baubeginn des Högebrunnens verzögert sich, da aufgrund einer notwendigen Grundwasserabsenkung ein Wasserrechtsverfahren durchzuführen ist.
7. Ortsvorsteher Lang-Jakob informiert über eine kürzlich von Benzhauser Bürgern initiierte Vorort-Besprechung zum Thema Verkehr, Regenwasserentsorgung u.a. in Benzhausen. 



2013

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 04.11.2013


1.     Schulkindbetreuungskonzept
Das neue Schulkindbetreuungskonzept wird ab Schuljahr 2014/15 auch an der Mühlmattenschule umgesetzt.
Im Rahmen dieses neuen Schulkindbetreuungskonzeptes werden die Elternbeiträge für die einzelnen Module angepasst .
Die Geschwisterermäßigung, bisher auch für Kinder in der Kindertagesstätte (Hort) gewährt, soll künftig wegfallen, d.h. nur für Kinder in der Schule soll der Geschwisterbonus gelten.
Der Ortschaftsrat wendet sich entschieden dagegen und fordert die Stadt auf, auch weiterhin den Geschwisterbonus für Kinder in Kindertagesstätten zu gewähren, da damit v.a. junge Familien mit vielen kleineren Kindern betroffen wären.
Eine Übernahme der Elternbeiträge ist auch, wie schon bisher, unter bestimmten Voraussetzungenmöglich.
Die komplette Betreuung soll künftig von einem Träger übernommen werden, der mittels Ausschreibung gesucht wird.
Sicher gestellt werden soll auch, dass alle Kinder ein Mittagessen erhalten.
 
Frau Holub-Gögelein vom Amt für Schule und Bildung erläutert das Konzept, das vor allem großen Wert auf die pädagogische Betreuung der Kinder legt und die Betreuung nicht nur als Aufbewahrung gesehen werden darf, auch die Kooperation mit den Vereinen habe man im Blick.
Der Ortschaftsrat stimmt diesem Rahmenkonzept einstimmig zu.
 
2.     Betreuungsbedarf der U3-jährigen
Im Mai diesen Jahres wurde eine Fragebogenaktion zum Thema „Betreuungsbedarf und –wünsche von unter 3jährigen Kindern“ durchgeführt.  Die Rücklaufquotein Hochdorf betrug 38,4%.
Klar ist, dass in Hochdorf nach wie vor eine massive Unterversorgung für Kinder unter 3 Jahren besteht.
Laut Bedarfsanalyse sind 70 Kinder zu versorgen, derzeit gibt es jedoch lediglich 32 Plätze.
Um auch die restlichen Plätze zu schaffen, müssen dringendst geeignete Räumlichkeiten gefunden werden.
Der Ortschaftsrat fordert, dessen unabhängig, die Bereitstellung der Plätze und Umsetzung des Konzeptesund wird die Stadt bei der Suche von Räumlichkeiten unterstützen.
 
3.     Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Der Ortschaftsrat hat derBeschaffung
a)     einer Musikanlage für Trauungen, bereits genehmigt, hier: Mehrkosten von 170,- Euro
b)     einer Werkbank für den Bauhof der Gemeindearbeiter für 750,- Euro
c)     Stühlen für den Sitzungssaal für 3.400,- Euro
aus seinen Verfügungsmittelnmehrheitlich zugestimmt.
 
4.     Einrichtung eines Baumfeldes
Auf dem Friedhof wird ein Baumfeld (Urnenfeld) eingerichtet – vom Haupteingang gesehen rechts auf dem freien Feld.
Geplant sind im ersten Bauabschnitt 150 Wahlgräber und in einem 2. Bauabschnitt  82 Reihengräber, die sternförmig, von einem zentralen Baum ausgehend, angelegt werden.
 
5.     Schranke am Eingang zum Waldhockplatz
Am Eingang zum Waldhockplatz wird wieder eine Schranke angebracht.
Immer mehr Privatpersonen entsorgendort ihre Abfälle und die Stadt ist nun nicht mehr bereit, diese abzuholen.
 
6.     Geschwindigkeitsbeschränkung auf der A5
Die Lärmbelästigung durch die Autobahn hat stark zugenommen, eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 km/h könnte hier Linderung schaffen.
Der Ortschaftsrat beschließt deshalb mehrheitlich, die Stadt zu bitten, beim Regierungspräsidium für die  A5 eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 Stundenkilometer ab Höhe Holzhausen bis zum Beginn von Tempo 120 im Süden zu beantragen.
 
7.     Beleuchtung des Fußweges entlang der Tennisanlage
Der Weg entlang der Tennisanlage ist durch Fußgänger und Radfahrer stark frequentiert. Aus der Bürgerschaft wurde nun angeregt, den Weg zu beleuchten.
Der Ortschaftsrat stimmt mehrheitlich für eine Beleuchtung des Weges. Die Verwaltung wird mit der Badenova Kontakt aufnehmen.
 
8.     Verschiedenes
Im Oktober wurde zum wiederholten Mal im Naturschutzgebiet Mühlmatten unerlaubtgemäht bzw. gemulcht. Alle Bemühungen herauszufinden, wer hier tätig war, blieben ohne Ergebnis.
Die Ortsverwaltung hat nun Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.
 
Laut Telekom wird die öffentliche Sprechstelle an der Mooswaldhalle auf Dauer nicht zu halten sein. Die Nutzung ist im Vergleich von 2011 zu 2012 fast um die Hälfte zurückgegangen.
 
Das Garten- und Tiefbauamt führt jährlich Baumkontrollen durch und entfernt dann die schadhaften Bäume.
In Hochdorf sind hiervon Bäumeim Hieberainle, Riedmatten, Friedhof und im Gewerbegebiet betroffen.
 
Die Radwegfuhrten im Bereichdes Kreisverkehrs Markwald-/Bebelstraße werden zur Erhöhung der Sicherheit verdeutlicht.
 
Die Feldwege im Bereich des Nasslagerplatzes (alter Sportplatz) sind zum Teil sehr löcherig. Der Förster, Herr Krämer, stellt Aufschüttmaterial zur Verfügung, Mitglieder unserer Feuerwehr bewerkstelligen die Ausbesserungen.
 
Im Leitungsteam des Jugendhauses bahnen sich Veränderungen an. Über die Zukunft des Jugendhauses wird der Ortschaftsrat in der nächsten Sitzung beraten.
 
 


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 16.09.2013


Stationäre Altenhilfeplanung bis 2020
Mit der Zunahme der älteren Bevölkerung ist auch ein steigender Bedarf an Pflegeheimplätzen verbunden.
Die vom Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung (ABI) vorgelegte Pflegebedarfsprognose ist Grundlage für den Planungsrahmen im Bereich der Pflegeplätze mit Planungshorizont bis 2020.
Der Ortschaftsrat stimmt der vorliegenden Drucksache zu, bittet jedoch die Stadt um Nachlieferung der konkret Hochdorf betreffenden Bedarfszahlen.
Der Ortschaftsrat will sich mit dem Thema „Älter werden in Hochdorf“ generell undintensiver befassen. Dazu wird eine Arbeitsgruppe gebildet, der mindestens je ein Mitglied der im Ortschaftsrat vertretenen Gruppierungen angehören soll, die die weiteren Schritte sowie dieFrage von Ansprechpartnern, Bedarf, Infrastruktur u.a. und das weitere Vorgehen beraten soll. Von dort sollen auch die bestehendenEinrichtungen angesprochen werden.


Umsetzung von Flächen aus den bisherigenZeitstufen II und III des Flächennutzungsplans 2020
Die Stadt Freiburg hat insgesamt 30 Flächen aus dem Flächennutzungsplan geprüft und bewertet.
Auf Hochdorfer Gemarkung ist lediglich das Gebiet „Hohe/Hinter den Gärten“ enthalten. Baubedarf sieht der Ortschaftsrat hier momentan nicht. Zudem will man mit Blick auf dort notwendige Lärmschutzmaßnahmen die Entwicklung der Planungen der Rheintalbahn/Ausbau der Autobahn sowie der Autobahnraststätte abwarten.
Der Ortschaftsrat stimmt der Drucksache zu, möchte jedoch von der Stadt die Bestätigung, bei Bedarf jederzeit diese Fläche neu aufrufen und überprüfen lassen zu können.


Bebauungsplanverfahren mit örtlichenBauvorschriften „Gutleutmatten“ mit Ausgleichsflächen u.a. inHochdorf
Für das Baugebiet „Gutleutmatten“ im Stadtteil Haslach sind u.a. auch Ausgleichsflächen auf Hochdorfer Gemarkung geplant.
Es handelt sich um eineTeilfläche im Gewann Mühlmatten und eine Fläche in der Nähe des Gewannes Dierloch.
Dem wurde vom Ortschaftsrat bereits im laufe des Bebauungsplanverfahrens zugestimmt, zumal die geplanten Maßnahmen - Schaffung von Lebensraum für Amphibien zum einen und die Ersetzung standortfremder Pappeln durch standortgerechte Bäume zum anderen - positiv bewertet werden.


Verwendung der Verfügungsmittel desOrtschaftsrates
Den Vorschlägen derVerwaltung zur Beschaffung von verschiedenen Dingen für Trauungen im Freien, neuen Schaukästen für die Ortstafeln und Gerätschaften für die Gemeindearbeiter aus den Verfügungsmitteln hat der Ortschaftsrateinstimmig zugestimmt.


Abbau der öffentlichen Telefonsprechstelle in der Weißerlenstraße/Höhe Abrichstraße
Die Telefonzelle am o.g. Standort wurde so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist.
Die Telekom ist verpflichtet dort nur Ersatz durch sog. Basistelefone (telefonierenist nur noch mit bestimmten Karten möglich, Telefonieren mit Münzenist nicht mehr möglich) zu schaffen.
Aus der Erfahrung in anderen Ortschaften werden diese Telefone kaum angenommen, installierte Baisitelefone wurden über Jahre nicht ein einziges Mal benutzt, da mittlerweile fast jeder ein Handy besitzt.
Der Ortschaftsrat stimmt deshalb mehrheitlich dem ersatzlosen Abbau dieser Telefonzelle zu, legt aber Wert auf die Feststellung, dass die öffentlichen Telefone im Ort in vollem Umfang aufrecht erhalten bleiben müssen.


Kommunalwahl 2014: Größe des Ortschaftsrates
Für die Sitzzahl im Ortschaftsrat ist die Einwohnerzahl (Stand 30.09.2012) der jeweiligenOrtschaft maßgeblich.
Für den Ortschaftsrat Hochdorf wären 18 Sitze möglich.
Der Ortschaftsrat will die bisherige Größe (14 Ortschaftsräte/-innen) beibehalten, bittet jedoch die Stadt, die dadurch eingesparten Haushaltsmittel für Projekte im Ortsteil einzusetzen (z.B. Sanierung des Platzes am Högebrunnen).


Moderation einer Aussprache im Ortschaftsrat
Der Ortschaftsrat hat sich mehrheitlich gegen ein Moderationsverfahren und die Beauftragung eines externen Moderators/einer/ einer externen Moderatorinausgesprochen.


Verschiedenes
1. Der Bauherrbeabsichtigt das Bauvorhaben „Hochdorfer Hirschen“ noch einmal umzuplanen u.a. mit einer Verbesserung der Stellplatzsituation.
2. Der bislang unbeleuchtete Verbindungsweg zwischen Högestraße und Mooswaldstraße wird mit 2 Leuchten ausgestattet. Die Badenova hat die Ausführung für Oktober zugesagt.



Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 08.07.2013

Kindertagesstättenbedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2013/2014
„Hochdorf ist eines unserer Sorgenkinder“, Zitat von Frau Krüger vom Amt für Kinder, Jugend und Familie, die in der Sitzung anwesend ist.
Sowohl für die unter 3-jährigen Kinder wie auch für die 3-bis 6-jährigen Kinder fehlen nach derzeitiger Sicht ca. 40 bis 50 Betreuungsplätze, wobei das Problem hauptsächlich an fehlenden geeigneten Räumlichkeiten liegt.
Es ist derzeit noch nicht klar bzw. wird von der Stadt noch geprüft, ob in den beiden vorhandenen Kindertagesstätten oder auch in anderen städtischen Gebäuden Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können.
Der Ortschaftsrat ist sich einig, dass Hochdorf hier sehr stiefmütterlich behandelt ist und weit unter dem städtischen Versorgungsdurchschnitt liegt. Er fordert die Stadt deshalb auf, hier umgehend Abhilfe zu schaffen.

Einführung eines zentralen Vormerkverfahrens für die Vergabe von Plätzen in Kindertageseinrichtungen
In Freiburg soll ein zentrales Vormerkverfahren für die Vergabe von Plätzen eingeführt werden.
Eltern erhalten die Möglichkeit, den Betreuungsbedarf über das Internet oder bei einer zentralen Anlaufstelle anzugeben.
Man geht bei der Stadt davon aus, im Frühjahr 2014 mit dem Echtbetrieb dieses zentralen Vormerkverfahrens starten zu können.
Der Ortschaftsrat ist verwundert, dass dieses Verfahren so spät kommt und auch eine noch so lange Vorlaufzeit hat. Er erwartet von der Verwaltung, dass eine Wohnort bezogene Versorgung ermöglicht wird.

Erweiterung/ Auslagerung der Sportflächen
Bereits im Jahr 2001 war dieses Thema im Ortschaftsrat.
Schon damals waren Flächen im Gespräch, die dann aber nicht weiter verfolgt wurden.
Im Jahre 2010 hat Ortsvorsteher Lang-Jakob das Thema wieder aufgegriffen und alle damaligen Flächen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Eine letztlich in Frage kommende Erweiterungsfläche westlich der Tennisanlage wurde schließlich als Spielfeld vom Tennisclub reklamiert, weshalb Ende 2012 neue Flächen aufgegriffen wurden.
Im Gespräch sind:
- eine Fläche im Herrenweg
- eine Fläche nahe der Rastanlage Schauinsland
- eine Fläche in Benzhausen, Gewann Bettacker/Eichmatte/Nähe Autobahn
- eine Fläche im Gewann Schangen - Bebelstraße

Mittlerweile hat die Stadt erklärt, dass aus planerischer Sicht nur eine gemeinsame Verlagerung der Sportflächen von Sportverein und Tennisclub in Frage komme.
Von Seiten des Tennisclub sieht man grundsätzlich keinen Bedarf für einen neuen Standort, werde sich aber bei einem gleichwertigen Angebot und Ausgleich der Aufwendungen nicht grundsätzlich gegen eine Auslagerung verwehren und entsprechende Angebote sorgfältig prüfen.
Lt. Stadtverwaltung ist eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich.
In Vorbereitung des neuen Flächennutzungsplanes und der damit verbundenen Fortschreibung des Sportentwicklungsplanes werden verschiedenen Prüfungen und Voruntersuchungen erforderlich. Diese Untersuchungen sollen in 2014/15 aufgenommen werden, so die Information des Stadtplanungsamtes.
Erst dann könne das Standortsuchverfahren weiter betrieben werden.
Der Ortschaftsrat fordert die Stadt auf, das Verfahren weiter zu verfolgen und die vier Flächen zu untersuchen sowie darzulegen, weshalb nur eine gemeinsame Verlagerung beider Gelände infrage kommen soll.

Umbau einer Scheune zur Hotelerweiterung
Mangels Einigkeit im Bauausschuss hatte nun der Ortschaftsrat erneut über dieses Baugesuch zu entscheiden.
Bereits jetzt gibt es im dortigen Bereich der Benzhauserstraße erhebliche Parkprobleme.Beim jetzigen Erweiterungsantrag werden deshalb erhebliche weitere Probleme erwartet.

Der von der Stadt eingesetzte Stellplatzschlüssel von einem Stellplatz für vier Betten ist nach Meinung des Ortschaftsrates völlig unzureichend, da die Übernachtungsgäste unter der Woche hauptsächlich Monteure und Handwerker sind und man deshalb maximal 2 Personen pro Fahrzeug anrechnen könne.
Der Ortschaftsrat fordert die Stadt auf, hier den höchst möglichen Stellplatzschlüssel anzuwenden und zudem zu prüfen und mitzuteilen, wo und wie viele Stellplätze für den bestehenden Gaststätten-/ Hotelbetrieb nachgewiesen sind.

Verschiedenes
1. Um die Freihaltung eines Hydranten auf dem Parkstreifen entlang der Weißerlenstraße, gegenüber dem Anwesen Nr. 14, zu gewährleisten, wurde ein Poller aufgestellt. Es kommt immer wieder zu Problemen im Gewerbegebiet, wenn die Hydranten durch parkende Autos zugestellt sind. Diesbezügliche Beobachtungen bitte der Ortsverwaltung melden.
2. Das Garten- und Tiefbauamt plant, die Wurzelaufbrüche in der Bebelstraße durch spezielle Maßnahmen endgültig zu beseitigen und anschließend die Oberfläche zu bearbeiten (bis Ende des Jahres). Bis dahin wird eine ausreichende Überwachung der Verkehrssicherheit zugesagt.
3. Im nächsten Jahr soll wieder ein Festival - mit neuem Veranstalter - am Tunisee stattfinden.
4. Der Gemeindevollzugsdienst ist regelmäßig im Gewerbegebiet zur Überwachung der Parksituation unterwegs.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 03.06.2013

Sanierung der Straße Zur March
Die Straße Zur March soll nächstes Jahr saniert werden.
Im Vorfeld wird der Regen- und Schmutzwasserkanal durch die Badenova saniert. Im Rahmen dieser anstehenden Sanierungsmaßnahmen gibt es nun Überlegungen, die unbefriedigende Gehwegsituation in dieser Straße zu verbessern.
Herr Maurer vom Garten- und Tiefbauamt informiert über derzeitige Überlegungen im Garten- und Tiefbauamt zu möglichen Umgestaltungsmaßnahmen.

Über eine Länge von ca. 50m - in dem Bereich, wo der jetzige Gehweg lediglich ca. 40 cm breit ist - könnte ein ausreichend breiter Gehweg an der Südseite der Straße angelegt werden. Dies würde eine Einengung der Fahrstraße bedeuten, ein Begegnungsverkehr PKW/PKW wäre dann in dem Bereich nicht mehr möglich.

Eine Verbreiterung des Gehweges an der nördlichen Straßenseite wäre nur möglich, wenn die Eigentümer im betreffenden Bereich einen Grundstücksanteil zur Verfügung stellen würden. Gespräche zwischen dem Garten- und Tiefbauamt und den Eigentümern sollen stattfinden.

Im laufe einer intensiven Diskussion gab es noch verschiedene Anregungen, die jetzt vom Garten-und Tiefbauamt geprüft werden.

Erhöhung der Elternbeiträge für die flexible Nachmittagsbetreuung
Die Gebührenerhöhung ist bereits vom Gemeinderat beschlossen, die Drucksache soll nur als Information für den Ortschaftsrat gelten.
Für den Ortschaftsrat ist dies nicht nachvollziehbar, er hätte sich eine frühere Information zu diesem Thema gewünscht.
Die flexible Nachmittagsbetreuung wird von freien Trägern angeboten.
Seit 2005 wurden die Elternbeiträge nicht mehr erhöht, für das kommende Schuljahr ist nun eine Anhebung der Gebühren vorgesehen.
Nach Meinung des Ortschaftsrates ist die Gebührenerhöhung jedoch zu massiv, eine stufenweise Erhöhung wäre aus seiner Sicht besser, vor allem mit Blick auf die Eltern mit geringerem Einkommen. Ebenso fehlt eine Geschwisterermäßigung.

Verschiedenes
1. Am 13.07.2013 soll der Spatenstich für den neuen Högebrunnen erfolgen.
Baubeginn des neuen Brunnen ist im Herbst diesen Jahres.
2. Eine Verlagerung des Sportplatzes kommt für die Stadtplanung nur in Frage, wenn gleichzeitig auch der Tennisclub mit eingebunden wird und umsiedelt. Nach derzeitiger Sicht kommen lt. Stadtplanungsamt von den ursprünglich angedachten Flächen nur noch zwei in Frage: das Gelände im Gewann„Herrenweg“ und im Gewann „Fuchsloch“, nahe der Autobahnraststätte Schauinsland. Voraussetzung ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes, welche erst 2014/2015 angegangen werden kann.
3. Der Nutzungsvertrag zwischen der Stadt und der Michael-Denzlinger-Stiftung für das Michael-Denzlinger-Haus kann bis 2020 verlängert werden, so dass ausreichend Zeit für eine gründliche Planung ist.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 06.05.2013

Antrag der KiTa Regenbogen auf Zuschuss für das Projekt „Rucksackbibliothek“
Die KiTa Regenbogen besuchen Kinder, die insgesamt 19 verschiedene Sprachen sprechen.
Die Rucksackbibliothek beinhaltet acht Themenrucksäcke, die zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Diese Rucksäcke enthalten je 3 Bücher zu einem bestimmten Thema, für Kinder leicht verständlich.
Durch die Bücher sollen v.a. auch die Kinder mit Migrationshintergrund Zugang zum lesen finden und in der deutschen Sprache gefördert werden, auch im Hinblick auf die spätere Schulzeit.
Der Ortschaftsrat bewilligt für dieses Projekt aus den Verfügungsmitteln einen Zuschuss von 250 Euro.

Sachstandsbericht zum 3. + 4. Gleis
Zugestimmt hat der Ortschaftsrat der Informationsdrucksache zum 3.+4. Gleis.
Er weist aber ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass im Rahmen der Prüfung etwaiger Einsparmöglichkeiten keinerlei Abstriche im Bereich des Gewerbegebietes sowie des auf der Gemarkung Hochdorf befindlichen Campingplatzes hingenommen werden können, da der dortige Schutz ohnehin schon unzureichend ist.

Restbetrag für den Brunnen aus Ortschaftsratsmitteln
Die Kosten für den Bau der neuen Brunnenanlage auf dem Högebrunnenplatz werden insgesamt auf ca. 90.000 Euro veranschlagt.
Nachdem der Gemeinderat der Stadt 60.000 Euro genehmigt hat, der Verein „Hochdorf plus“ 26.000 Euro beisteuern kann und die Sparkasse 1.500 Euro gespendet hat, beschließt der Ortschaftsrat den nun noch fehlenden Betrag von 2.500 Euro aus seinen Verfügungsmitteln beizusteuern.
Dem Ortschaftsrat ist es auch ein großes Anliegen, die Sanierung des restlichen Platzes nach Fertigstellung des Bereichs mit dem Brunnen bzw. kleinen Bachlauf voranzutreiben, damit die Nutzung des restlichen Platzes v.a. bei starkem Regen verbessert wird.

Verschiedenes
1. In der Bebelstraße im Bereich des Anglerheims/ Angelweihers wird eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h angeordnet.
2. In letzter Zeit kommt es zu einer massiven Häufung von Beschwerden aus der Bevölkerung über Engpässe in Straßen durch wild geparkte Autos. Deshalb soll das Amt für öffentliche Ordnung verständigt werden mit der Folge verstärkter Kontrollen.




Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 08.04.2013


Ehrung Ortschaftsrat Manfred Metzger
Ortschaftsrat Manfred Metzger erhält für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschaftsrat die Silberne Ehrennadel des Deutschen Städtetages.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob würdigt in seiner Ansprache auch das vielfältige Engagement von Manfred Metzger in vielen Vereinen und Institutionenund wünscht ihm weiterhin viel Freude und Kraft bei der Ausübungseiner Tätigkeiten.

Vorstellung Herr Benz, Betriebsleiter bei der VAG
Herr Benz ist seit 10 Jahren bei der VAG und seit einem Jahr hauptverantwortlich für dengesamten Fahrdienst.
Herr Benz informiert,dass seit einem Jahr die Fahrpläne der VAG auch über denFahrplan-App verfügbar sind.
Alle Busse und Straßenbahnen werden in den nächsten Jahren nach und nach mit Multifunktionsdisplays ausgestattet, die eine Übersicht geben überdie einzelnen Haltestellen der aktuellen Linie, Anschlüsse an andereLinien u.a..

Antrag des Sportvereins auf Zuschuss
Einstimmig befürwortetder Ortschaftsrat einen Zuschuss von 800 Euro an die Jugendabteilung des Sportvereins für die Reise nach Chevilly-Larue zu einem Fußballturnier.

Namensgebung für den Weg entlang des Dorfbachs
Nachdem die Stadt gegenden Vorschlag des Ortschaftsrates den Weg entlang des Dorfbaches ab Brücke an der Hochdorfer Straße in Richtung Osten Chevilly-Larue-Weg zu nennen, keine Bedenken hatte, wurde die Namensgebung nun im Ortschaftsrat einstimmig beschlossen.
Eine offizielle Beschilderung soll evtl. während des Waldhocks erfolgen, da dort eine Abordnung aus Chevilly-Larue in Hochdorf sein wird.

Verschiedenes
1. Die Kosten für die Neugestaltung des Teils des Högebrunnenplatzes mit dem neuen Brunnen sind mit 90.000 Euro veranschlagt.
Erfreulicherweise hat die Stadt hierfür nun 60.000 Euro bewilligt, wenn seitens der Ortschaft weitere 30.000 € gebracht werden. Unser Verein „Hochdorf Plus“ kann mittlerweile etwas mehr als 25.000 Euro beisteuern, sodass noch knapp 5000 Euro fehlen. Nach einem ersten Meinungsbild wird der Ortschaftsrat den Restbetrag aus seinen Verfügungsmitteln zur Verfügung stellen. Die förmliche Beschlussfassungerfolgt in der nächsten Sitzung.
Sodann wird die Detailplanung in Angriff genommen.

2. In unserem Ort meldensich jährlich ca. 200 bis 300 Neubürgerinnen und Neubürger an.
Für dasWaldhockwochenende ist nun eine „Neubürgerbegrüßung“ unterTeilnahme von Ortschaftsräten/innen geplant.
Treffpunkt ist das Rathaus, es folgt dann ein Rundgang durch den Ort. Den Schluss bildet ein Rundgang beim Waldhock mit Vorstellung der einzelnen Vereine.

3. In der Straße „Brunnmatten“ wird auf dem dortigen Parkplatz ein Behindertenparkplatz eingerichtet.

4. In der Bebelstraße -in Höhe des Anglerheimes am Stockmattenweiher – wird auf Anregung des Angelsportvereins die Geschwindigkeit von 100 km/h auf 70 km/h reduziert und ein Warnschild (Fußgänger queren) angebracht, um eine gefahrlosere Überquerungder Bebelstraße vom Radweg zum Anglerheim zu ermöglichen. Wegen derdortigen Kurve und damit schlechten Übersicht kommt es dort bei den bisherigenGeschwindigkeiten zu Gefahrensituationen.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 11.03.2013

Entwurf des Doppelhaushalts 2013/2014
Die beantragten Haushaltsmittel für das Herrichten des Högebrunnenplatzes, für eine Garage für das Jugendhaus sowie Mittel für Quartiersarbeit in Riedmatten/Alte Ziegelei wurden nicht in den Haushaltsplanentwurf eingestellt.
Bevor die 2. Lesung zum Doppelhaushalt beginnt, richtet der Ortschaftsrat noch einmal in aller Dringlichkeit die Bitte an die Stadt, diese Mittel in den Haushaltsplan aufzunehmen und zu genehmigen. Der Platz befindet sich in einem nicht akzeptablen Zustand. Die Quartiersarbeit ist dringend nötig.

Bauleitplanung
Der Ortschaftsrat nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Derzeit ist in Hochdorf lediglich die „Fuhrmannsgasse“ in den Planungen enthalten.
Der Bebauungsplan ist seit kurzem rechtskräftig.
Das Gebiet „Hohe/Hinter den Gärten“ ist derzeit keiner Zeitstufe zugeordnet und wird nicht vor 2018 weiter verfolgt, da man nach wie vor die Höhe der Erschliessungskosten (Lärmschutz etc) nicht abschätzen kann, solange keine genauen Bahnplanungen vorliegen.

Bauvoranfrage: Neubau von 2 Einfamilienwohnhäusern im Fuchswinkel
Diese Bauvoranfrage wurde bereits im Bauausschuss behandelt. Da dort keine Einigkeit erzielt werden konnte, wurde es nun Thema für den Ortschaftsrat.
Die beiden Häuser sind geplant mit Pultdächern, was der Ortschaftsrat jedoch ablehnt, da es solche in der näheren Umgebung nicht gibt, lediglich ein versetztes Dach in südlicher Richtung und der Ortschaftsrat ist der Meinung, dass die geplanten Pultdächer sich nicht in das Umgebungsbild einfügen. Außerdem ist der Ortschaftsrat mit der Höhe des geplanten Traufes nicht einverstanden.

Querung der Seestraße in Benzhausen
Wer aus Benzhausen kommend den Radweg Richtung Holzhausen/Kaiserstuhl beim Pendlerparkplatz (gegenüber der Autobahnmeisterei) erreichen will, kann dies nur unter großer Gefahr tun.
Das Angebot einer Anwohnerin in diesem Bereich, einen Streifen ihres Grundstückes für einen Rad- und Gehweg abzugeben, wurde von der Stadt nicht angenommen.
Der Ortschaftsrat hat die Dringlichkeit dieser Sache noch einmal betont, die Verwaltung wird erneut die Stadt noch einmal auf die Gefahrensituation hinweisen und zum Handeln auffordern.

Abbrennen von Feuerwerkskörpern
Bei privatem Anlass ist für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern eine Genehmigung durch das Amt für öffentliche Ordnung erforderlich.
Der Ortschaftsrat ist für die Erteilung solcher Genehmigungen nur unter der Einschränkung - Einhaltung der Nachtruhe ab 24 Uhr, Rücksichtnahme auf die Brut- und Aufzuchtzeiten in der Tierwelt und Verzicht auf Knallkörper.

Verschiedenes
1. Die Einrichtung eines Behindertenparkplatzes in der Fuhrmannsgasse war Grund für eine Verkehrsschau, an der auch der Behindertenbeauftragte teilnahm.
Im Bereich der geplanten Längsparker entlang der Fuhrmannsgasse ist dies nicht möglich. Als Behindertenparkplatz wird nun auf dem Parkstreifen an der Hochdorfer Straße der neben der Litfaßsäule gelegene Parkplatz ausgewiesen.

2. Die Sanierung der Straße Zur March ist für 2014 eingeplant, in diesem Jahr wird die Badenova zunächst die Wasserleitungen erneuern. Geklärt werden soll auch die Notwendigkeit des Austauschs/ der Sanierung des dortigen Abwasserkanales.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 18.02.2013

Ausscheiden von Ortschaftsrat Wolfgang Bange
Ortsvorsteher Lang-Jakob würdigt die Verdienste von Ortschaftsrat Wolfgang Bange und überreicht ihm im Namen des Oberbürgermeisters die Ehrenurkunde der Stadt Freiburg und ein Buch sowie im Namen der Ortsverwaltung einen „Verwöhn-Gutschein“.
Anschließend wird Ansgar Bange als Nachfolger verpflichtet.

Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Den Vorschlägen der Verwaltung, 500 Euro für die Bepflanzung des Eingangsbereiches zur Mooswaldhalle an der Hochdorfer Straße sowie bis zu 1.000 € für die Beschaffung eines Vertikutierers stimmt der Ortschaftsrat zu.

Haushaltsmittel für eine Garage für das Jugendhaus
Das Jugendhaus benötigt dringend von der Stadt die notwendigen Haushaltsmittel für eine Fertiggarage. Zum einen existiert eine feuerpolizeiliche Auflage Lacke und sonstige brennbare Materialien extern zu lagern zum andern ist der Platz sehr beengt.
Die notwendigen Haushaltsmittel waren vom städtischen Gebäudemanagement  zum Doppelhaushalt 2013/2014 angemeldet, wurden jedoch bei der ersten Haushaltslesung gestrichen.
Der Ortschaftsrat wendet sich erneut an die Stadt mit der dringenden Bitte, die Mittel für die Garage in den Haushalt einzustellen.

Namensgebung für den Weg entlang des Dorfbaches ab Brücke an der Hochdorfer Straße in Richtung Osten in Fortsetzung des Chevilly-Larue-Weges
Der Ortschaftsrat ist sich schnell einig, dass der Weg auch in seiner östlichen Fortsetzung „Chevilly-Larue-Weg“ heißen soll.

Verschiedenes
1.  Zum „3./4.Gleis-Rheintalbahn“ wird es aufgrund vieler Veränderungen möglicherweise eine zweite Offenlage geben, wodurch sich die Sache weiter verzögern kann.
2.  Die Sanierung der Straße Zur March soll im März beginnen, gleichzeitig wird auch die Badenova die Wasserleitungen erneuern.
3.  Das Amt für Schule und Bildung hat einen Träger für die Schulkindbetreuung (von 14.00 bis 17.00 Uhr) ab September 2013 gefunden, so dass insoweit eine gewisse Entspannung eintritt. Allerdings fehlt es noch an einer Betreuung in der schulfreien Zeit.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 14.01.2013

Bebauungsplan „Gutleutmatten“ mit Ausgleichsflächen u.a. in Hochdorf
Der Ortschaftsrat hat der zu diesem Thema vorliegenden Drucksache der Stadt zugestimmt. Im Naturschutzgebiet werden Rinnen für Binsengewächse und Amphibienangelegt, Richtung Dierloch wird ein Pappelwaldstück durch standortgemäße Bäume ersetzt.

Neubau Tank- und Rastanlage March
Der Ortschaftsrat wendet sich sowohl gegen den Ausbau der Ratsstätte in Hochdorf, als auch gegen eine Neuansiedlung auf Gemarkung March/Holzhausen.
Eine Erweiterung der Rasthöfe Kappel/Grafenhausen/Herbolzheim, vom dortigen Betreiber auch schon mehrfach bestätigt, würde den Bedarf an Rastplätzen sicherstellen. Der Ortschaftsrat lehnt daher auch die jetzige Planungab.

Ergebnisse der Zustandsbewertung des Freiburger Straßennetzes
Die Straße Zur March sowie die Mooswaldstraße sind als dringend sanierungsbedürftig eingestuft.
Der Ortschaftsrat weist noch einmal in aller Dringlichkeit auf den schlechten Zustand der Straße Zur March hin. Eine Sanierung der Straße und die gleichzeitige Erneuerung der Frischwasserleitungen und Abwassereinläufe sollte umgehend in Angriff genommen werden.
Ebenfalls besteht für die Mooswaldstraße absolut dringender Handlungsbedarf, hierauf wirdausdrücklich hingewiesen.

Radverkehrskonzept 2020
Der Ortschaftsrat stimmt der städtischen Drucksache zu, äußert jedoch den Wunsch, im Hinblick auf die Ortschaften weitere Maßnahmen mit aufzunehmen, um den lokalen Autoverkehr einzudämmen und den Fahrradverkehr zufördern.

Einstellung von Haushaltsmitteln zur Fertigstellung des Högebrunnenplatzes
Nachdem die vom Garten-und Tiefbauamt beantragten Haushaltsmittel für den Högebrunnenplatz bereits vor den Haushaltsberatungen dem Rotstift zum Opfer gefallen sind, wendet sich die Verwaltung noch einmal an den Oberbürgermeister, mit der Bitte, die nötigen Gelder zu bewilligen. Der Högebrunnenplatz ist in einem miserablen Zustand und muss dringend saniert werden.

Förderung von Kindertageseinrichtungen in Freiburg
Die Förderrichtlinien für die freien Träger von Kindertageseinrichtung sollen geändertwerden.
Die beiden Kindertagesstätten in Hochdorf betrifft dies nicht, da beidesstädtische Einrichtungen sind.

Festsetzung und Gestaltung der Elternbeiträge
Eine Erhöhung der Elternbeiträge um 5% wird angestrebt. Dem stimmt der Ortschaftsrat im Hinblickauf die seit der letzte Erhöhung massiv gestiegenen Personalkostenmehrheitlich zu.

Verschiedenes
1. Im Rahmen der Flächensuche für eine Sportplatzerweiterung wird nun auch eine evtl. Auslagerungdes Sportplatzes außerhalb des Wohngebietes angedacht.
Verwaltung und Sportverein suchen nach geeigneten Flächen.
2. Das Garten- und Tiefbauamt hat mit der Auslichtung der Bäume auf dem Friedhof begonnen.
3. Entlang des Fußweges von der Högestraße Richtung Autobahn (parallel zur Mooswaldstraße) wird die Stadt Straßenlampen aufstellen.
4. Das Halteverbot vor dem Cafe Cappuccino wird durch eine Zick-zack-Linie noch besser hervorgehoben.



2012

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 10.12.2012

Der Tagesordnungspunkt 2 „Tank- und Rastanlage“ wurde abgesetzt.

Vorschläge des Ortschaftsrates für die Wahl der Stiftungsräte/innen für die Michael-Denzlinger-Stiftung

Frau Susanne Federspiel und die Herren Werner Brutscher, Wolfgang Bange, Manfred Metzger und Alberts Schoenfeld wurden als Stiftungsräte vorgeschlagen und vom Ortschaftsrat einstimmig bestätigt.
Die Wahl im Gemeinderat wird in deren Sitzung im Februar erfolgen.

Entfernung der Robinien im Verbindungsweg Straße Zur March und Zum Roten Stein
Anwohner im dortigen Bereich hatten den Wunsch geäußert, die Robinien auszudünnen bzw. zu entfernen.
Eine Überprüfung durch das Garten- und Tiefbauamt ergab bei einem Baum eine beginnende Wipfeldürre.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob informierte, dass die Anwohner lt. Auskunft der Stadtverwaltung nicht verpflichtet sind, diesen Weg sauber zu halten.
Einigkeit bestand weiter darüber, dass die Robinien eindeutig zu dicht gepflanzt wurden.
Nach intensiver Diskussion kam der Ortschaftsrat mehrheitlich zu folgendem Entschluss: Der OR stimmt der Entfernung jeder zweiten Robinie zu, wenn ein neuer Standort für mindestens 3 ersatzweise zu pflanzende Bäume in Hochdorf gefunden und festgelegt ist. Zudem soll die Entwicklung der Wipfeldürre an einem der Bäume beobachtet werden, da diese Entwicklung darüber entscheidet, welche der Bäume entfernt werden. Die Entfernung kann daher erst nach Ende der Vegetationsperiode im kommenden Jahr erfolgen.
Restverfügungsmittel 2012 des Ortschaftsrates
Dem Vorschlag der Verwaltung zur Beschaffung eines Hochdruckreinigers hat der Ortschaftsrat zugestimmt.
Die übrigen Restmittel aus 2012 sollen dem Brunnenprojekt zufließen.

Verschiedenes
1.  Die Planung des neuen Bauhofs / Halle durch das Gebäudemanagement läuft. Evtl. kann sogar der Basketballplatz am jetzigen Standort erhalten bleiben.
2.  Die Bushaltestelle der Linie 25 ist verlegt in die Hochdorfer Straße (beim Außengelände des Michael-Denzlinger-Hauses). Somit ist das Thema mit dem Begegnungsverkehr in der Straße Zur March erledigt.
3.  Für den Spielplatz An der Hohlgasse werden von der Stadt neue Spielgeräte beschafft.
4.  Im Gewerbegebiet wurden an verschiedenen Grundstückseinfahrten auf Antrag (und Kosten) der Grundstückseigentümer weitere Poller angebracht, da die Zufahrten durch parkende LKW oft sehr eingeengt sind.
5.  Die Beleuchtung an der Ecke Mooswaldhalle/Beginn des Fußweges wird vom Gebäudemanagement instand gesetzt. Dadurch wird nun auch ein Teil des Platzes hinter der Halle ausgeleuchtet, was mit Blick auf die Vorkommnisse in der Vergangenheit  sinnvoll ist.
Die Beleuchtung des Weges entlang des Sportplatzes ist Aufgabe des Sportvereins.
6.  Das Garten- und Tiefbauamt hat damit begonnen, die Wurzelaufbrüche in der Högestraße zu reparieren. Witterungsbedingt kann es jedoch zu Verzögerungen bzw. Unterbrechungen der Arbeiten kommen.  


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 12.11.2012

Neugestaltung des Platzes am südlichen Ortseingang
Bereits in einer früheren Sitzung hatte der Ortschaftsrat sich darauf geeinigt, auf dem Platz einen einzelnen Baum zu pflanzen. Aus den Vorschlägen verschiedener Baumarten des in der Sitzung anwesenden Herrn Heudorfer, Garten- und Tiefbauamt, einigt sich der Ortschaftsrat mehrheitlich darauf eine Ulme zu pflanzen.
Ein abgerundetes Beet wie auch die schon vorhandene Ortstafel sollen dort einen Platz erhalten. Daneben wird es noch einige Parkplätze geben.

Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Die Hochdorfer Vereine (GÖV) beabsichtigen 2 Banner zu beschaffen, als zusätzliche Werbemaßnahme für den Waldhock.
Zur Finanzierung bewilligt der Ortschaftsrat bis zu 600 Euro zzgl. Steuer aus seinen Verfügungsmitteln.
Das Jugendhaus hat beim Waldhock ein Defizit von 330 ,- erwirtschaftet. Der Ortschaftsrat sieht, dass die Teilnahme der Jugendlichen am Waldhock in jeder Hinsicht wertvoll ist und den Jugendlichen ermöglicht, sich zu engagieren und in der Öffentlichkeit präsent zu zeigen. Der Ortschaftsrat bewilligt deshalb einen einmaligen Zuschuss von 330 Euro.

Bauhof
Nach den jüngsten Verwüstungen auf dem Bauhof hat die Stadt nun reagiert und 100.000 Euro für eine abschließbarer Montagehalle und eine Umzäunung zugesagt.
Die Stadt macht jedoch zur Auflage, die Halle vom Bach abzurücken und auf befestigtem Untergrund zu erstellen.
Hier kommt momentan nur die nahe gelegene, jetzt als Basketballplatz genutzte Fläche in Betracht.
Eine Verlegung der Basketballplätze ist unumgänglich. Man ist sich einig, dass ein adäquater Ersatz geschaffen werden muss und die Stadt die hierzu benötigten Mittel zur Verfügung stellen muss. Die Standortfrage bleibt im Moment noch offen. Ein Aufruf an die Basketballer die Suche zu unterstützen, wird im Nachrichtenblatt erscheinen.

Kalkulation der Friedhofsgebühren
Die vorliegende Gebührenkalkulation gilt ab 2013 bis Ende 2015 und wurde von Herrn Keller, dem Leiter des Friedhofsamtes, erläutert.
Gerne nahm der Ortschaftsrat zur Kenntnis , dass einige Gebührensätze gesenkt werden können, z.B. kostet eine Erdbestattung eines Erwachsenen künftig 960 Euro statt wie bisher 1042 Euro.

Konzept zur Steuerung von Bordellen und ähnlichen Betrieben
Der Ortschaftsrat bemängelt, dass in dem Konzept lediglich bauplanerisch und verwaltungsmäßig auf das Thema eingegangen wird, jedoch in keiner Weise auf die Situation der betroffenen Frauen, obwohl hierzu seit Mitte des Jahres ein Fachausschuss existiert.

Konzept zur Steuerung von Spielhallen und Wettbüros
Eine Ansiedlung von solchen Betrieben soll nur in bestimmten Bereichen der Innenstadt zulässig sein, dem hat der Ortschaftsrat uneingeschränkt zugestimmt.

Änderung der Sondernutzungsrichtlinien
Die Gebühren für Sondernutzungen im öffentlichen Straßenraum für Gastronomie und Baustelleneinrichtungen werden erhöht. Dem hat der Ortschaftsrat mehrheitlich zugestimmt.

Verschiedenes
1. Die Stadt ist bestrebt, eine ausreichende Zahl von Hortplätzen für das kommende Schuljahr zu schaffen. Dies wurde in einem Gespräch mit Frau Bürgermeisterin Stuchlik zugesagt.
2. Alljährlich fällt das Garten- und Tiefbauamt schadhafte und kranke Bäume. Der Ortschaftsrat wird über die in Hochdorf zu fällenden Bäume informiert.
3. Die Wurzelaufbrüche im Radweg entlang der Bebelstraße wurden abgefräst. Eine grundlegende Reparatur des Radweges soll im kommenden Jahr erfolgen.
4. Dieser Tage soll die Wärmekabine fürs Hallenbad geliefert und in Betrieb genommen werden.
5. Die Fläche des Regenrückhaltebeckens ist Lebensraum für seltene Schmetterlinge u.a. Kleinlebewesen und im Naturschutzplan als „rote Zone“ eingetragen, d.h. die Fläche darf nicht gemäht werden. Dennoch wurde sie jetzt gemäht. Leider gibt es keine Hinweise durch wen.
6. Durch die Baustelle an der Fuhrmannsgasse kam es zum einen zu erheblichen Fahrbahnverschmutzungen, zum anderen zu sehr gefährlichen Situationen durch parkende LKW's für die übrigen Verkehrsteilnehmer, vor allem für die Kinder, deren Weg zu Schule und Kindergärten in diesem Bereich liegt. Die Bauleitung wurde eindringlich ermahnt, diese Missstände zu beseitigen und zu vermeiden, was zugesagt wurde.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 08.10.2012

Ausbau der Ganztags-Schulkindbetreuung - Einrichtung von Hortplätzen
Der Ortschaftsrat unterstützt einstimmig die Forderung der Elterninitiative nach genügend Hortplätzen bzw. Plätzen für die Ganztagsbetreuung im kommenden Schuljahr.
Derzeit fehlen 4 Plätze, für den Schuljahresbeginn 2013/2014 fehlen mindestens 15 Hortplätze.
Öffnungszeiten von 7.00 bis 17.00 Uhr, Ferienzeitbetreuung, warmes Mittagessen und pädagogisch geschulte Betreuung sind die Forderungen der Elterninitiative, die auch vom Ortschaftsrat uneingeschränkt unterstützt werden.
Bei einem Gesprächstermin mit der zuständigen Bürgermeisterin, Frau Stuchlik, Vertretern der Elterninitiative und dem Ortsvorsteher werden diese Forderungen direkt an „oberster Stelle“ mit Frau Stuchlik besprochen.

Zustand der Straße „Zur March“
Erneut kam es in der Straße Zur March zu einem Wasserrohrbruch, Ursache waren verrostete Schrauben an den Schiebern.
Dies gibt Anlass zur Sorge, dass sich solche Rohrbrüche künftig wiederholen werden. Der Ortschaftsrat wendet sich deshalb in aller Dringlichkeit an die Stadt, die Sanierung der Straße baldmöglichst einzuplanen und gleichzeitig auch die Wasserleitungen auszuwechseln.

Antrag auf Entfernung von Robinien am Verbindungsweg Straße „Zur March“ und „Zum Roten Stein“
Die Anwohner im dortigen Bereich haben in Herbst mit enormem Laubanfall von diesen Robinien zu kämpfen.
Der Vorschlag, unbesehen jeden 2. Baum herauszunehmen, ist nach Meinung des Ortschaftsrates keine Lösung. Zunächst soll noch einmal die fachliche Stellungnahme des zuständigen Mitarbeiters der Stadt eingeholt werden.
Der Hinweis eines Anwohners, dass bei starkem Wind auch Äste herunterkommen, wird mit Blick auf die Sicherheit der Wegenutzer (Schulweg für Kinder) zur Abklärung und mit der Bitte um Abhilfe an das Garten- und Tiefbauamt weitergegeben.
Das weitere Vorgehen wird die Verwaltung mit dem Garten- und Tiefbauamt besprechen und dann wieder in den OR einbringen.

Einrichtung eines Baumfeldes auf dem Friedhof
Der Ortschaftsrat ist einstimmig für die Einrichtung eines Baumfeldes für Urnen auf dem Friedhof.
Weil die Grabpflege durch Angehörige oftmals nicht mehr übernommen werden kann, findet diese Form der Bestattung immer mehr Zuspruch.
Die Fläche wird vom Friedhofspersonal regelmäßig gemäht, ansonsten bedarf es keiner weiteren Pflege.

Antrag auf alternierende Parkplätze in der Fuhrmannsgasse zwecks Entschleunigung des Verkehrs
Der Antrag eines Anwohners entlang der Fuhrmannsgasse Parkplätze alternierend anzubringen, stand im Ortschaftsrat zur Diskussion.
Der Ortschaftsrat kommt zu dem Entschluss, die Parkplatzplanung, wie geplant, längs der Fuhrmannsgasse zu belassen, da eine alternierende Anordnung der Parkplätze eher zu Unübersichtlichkeit und damit erhöhter Gefahr für die Fußgänger führt. Zudem wird die Fuhrmannsgasse im Zuge der Bebauung insgesamt zur „Spielstraße“.

Lärmaktionsplan
Im vorliegenden Lärmaktionsplan sind nach Meinung des Ortschaftsrates nicht alle Hochdorfer Gebiete erschöpfend dargestellt.
Benzhausen und die Durchfahrtsstraßen wurden nach Auffassung des Ortschaftsrates nicht ausreichend berücksichtigt.
Auch ist der Ortschaftsrat mit den dort angegebenen Lärmschutzwerten nicht einverstanden und bittet die niedrigeren Schallschutzwerte im Städtebau zu berücksichtigen.

Neubürgerbegrüßung
Zwischen 200 und 300 Personen ziehen jährlich nach Hochdorf.
Der Ortschaftsrat hat verschiedene Möglichkeiten einer Begrüßung für diese Neubürger diskutiert. Eine erste Veranstaltung soll im nächsten Jahr stattfinden: Am Waldhockwochenende soll ein Rundgang durch den Ort angeboten werden mit anschließendem gemütlichen Beisammensein beim Fassanstich auf dem Waldhock. Damit besteht gleichzeitig die Möglichkeit, verschiedene Vereine kennen zu lernen.

Verschiedenes
1. Am Wochenende 05.-07.10.2012 wurden zum wiederholten Mal Maschinen und Geräte im provisorischen Bauhof hinter der Mooswaldhalle zerstört (s. Artikel). OV Lang-Jakob nimmt dies zum Anlass, erneut bei der Stadt die dringend benötigte Lagerhalle einzufordern.
2. Der Begegnungsverkehr der VAG-Busse in der Straße Zur March führte oft zu gefährlichen Situationen, gehören aber nun bald der Vergangenheit an. Die VAG hat mitgeteilt, dass mit Beginn des Winterfahrplanes eine geänderte Streckenführung für Entlastung sorgen wird.
3. Geschwindigkeitsmessungen im Hieberainle haben ergeben, dass sich ca. 75% der Fahrzeuge an das vorgegebene Tempo 30 halten, ca. 24% sind schneller gefahren, jedoch maximal 40 km/h und nur ganz wenige Fahrzeuge sind schneller als 40 km/h gefahren.
4. Vor kurzem war das Regenrückhaltebecken in Riedmatten mit Wasser vollgelaufen. Laut Auskunft der Badenova waren die Schieber mutwillig geöffnet worden. Die Vorrichtung ist durch Schlösser gesichert, diese waren jedoch aufgebrochen. Die Badenova hat die Anlage wieder in Ordnung gebracht. Bei Unregelmäßigkeiten kann die Badenova unter der (Notfall-)Telefonnummer
0761/279-2183 verständigt werden.
5. Die Planfeststellung zum Bau der Rastanlage in der March wird eingeleitet. Vom 6.11. bis 5.12.2012 liegen die Pläne im Rathaus Hugstetten aus. Eine Informationsveranstaltung mit Vertretern des Regierungspräsidiums ist für den 9.11.2012 in der Gemeindehalle in Holzhausen geplant.
6. Auch für 2013 gibt es wieder einen Hochdorf-Kalender, herausgegeben von „Hochdorf Plus“. Er ist bereits an Martini beim Gemeindefest in der Mooswaldhalle, später auch im Rathaus gegen Spende erhältlich.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 17.09.2012

Bekanntgabe des Beschlusses aus der nicht öffentlichen Sitzung vom 16.07.2012
Der Ortschaftsrat stimmt dem Verkauf des stadteigenen Grundstückes Flst.Nr. 2541/22, Hanferstraße 26, an eine in Freiburg ansässige Firma zu.

Änderung der Friedhofsatzung
Schon längere Zeit ist es Ziel der Stadt Freiburg, auf den Friedhöfen nur noch Grabsteine und Steineinfassungen zuzulassen, die nachweislich aus fairem Handel stammen. Viele Natursteine kommen aus Indien oder China, wo Kinder unter übelsten Bedingungen zur Arbeit gezwungen werden.
Nachdem der Landtag im Juni diesen Jahres die Änderung des Bestattungsgesetzes beschlossen hat, ist der Weg für die Satzungsänderung frei, wonach bei Grabeinfassungen und Grabsteinen nachzuweisen ist, dass diese nicht aus Kinderarbeit stammen.
Bei Wiederverwendung alter Grabsteine ist es Aufgabe des Steinmetzes, den früheren Bestand nachzuweisen.
Der Ortschaftsrat stimmt dieser Satzungsänderung einstimmig zu.

Gestaltung des Ortseingangs beim Waldhockgelände
Bei einem Ortstermin mit Ortschaftsrat, Anwohnern und Vertretern des Garten- und Tiefbauamtes wurden Vorschläge und Ideen für eine ansprechende Platzgestaltung am südlichen Ortseingang (neben Waldhockgelände) besprochen.
Entsprechend haben Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamtes Gestaltungsvorschläge erarbeitet, die nun vorgestellt wurden.
Im Laufe der Diskussion zeigte sich, dass zu verschiedenen Punkten noch Klärungsbedarf besteht. Nach Klärung wird der Ortschaftsrat erneut beraten.

Antrag auf Genehmigung einer 2. Grundstückszufahrt (Hieberainle)
Entsprechend seiner bisherigen Haltung stimmt der Ortschaftsrat mehrheitlich gegen eine zusätzliche Grundstückseinfahrt, da damit der Verlust ohnehin schon knappen Parkraums verbunden wäre.
Da jedoch im dortigen Bereich ehemals eine behindertengerecht eingerichtete Bushaltestelle war, ist der Bordstein erhöht und ein Parken und Auffahren, was zulässig ist, so nicht möglich. Die Absenkung des Bordsteins auf normale Höhe wäre eine Lösung, auch im Hinblick auf dadurch entstehende weitere Parkmöglichkeit.

Antrag auf Zuschuss für die Bücherei St. Martin
Einstimmig beschließt der Ortschaftsrat der Bücherei einen Zuschuss von 500 Euro zu gewähren.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob dankt dem Team für das große ehrenamtliche Engagement und die wertvolle Arbeit für unsere lesefreudigen Bürgerinnen und Bürger.

Verschiedenes
1. Die gesamte Fuhrmannsgasse wird als Spielstraße ausgewiesen.
2. In der Weißerlenstraße nördlich der Einmündung Markwaldstraße werden häufig Fahrzeuge (vor allem LKW) geparkt, trotz bereits bestehendem Halteverbot. Durch ein zusätzliches Halteverbotsschild soll nun dieses Halteverbot noch verdeutlicht werden.
3. Wie veröffentlicht, können Eheschließungen jetzt auch im Kastaniengarten hinter dem Rathaus stattfinden. Die erste Feier, eine „Verpartnerung“ zweier Frauen, fand am 14.09. bereits statt.
4. Der Bolzplatz Am Retzgraben / Nähe Autobahn wird derzeit neu gerichtet und ist in dieser Zeit gesperrt.
5. Geschwindigkeitsmessungen in Benzhausen (von Hochdorf kommend Richtung Ortsmitte Benzhausen) ergaben, dass 49% der Fahrzeuge zu schnell gefahren sind, davon 12 % über 45 km/h.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 16.07.2012

Übertragung der restl. Verfügungsmittel aus 2011 des Ortschaftsrates an den Verein „Hochdorf Plus“
Der Ortschaftsrat hat mehrheitlich zugestimmt, die restlichen Verfügungsmittel aus 2011 in Höhe von 5.025 Euro an den Verein „Hochdorf Plus“ für das Brunnenprojekt zu geben.

Neugestaltung der Titelseite des Nachrichtenblattes
Der Ortschaftsrat wünscht nur noch eine kleine Änderung im vorliegenden überarbeiteten Entwurf.
Die weiteren drucktechnischen Details werden dann mit dem Verlag besprochen.
So wird das Nachrichtenblatt bald mit neuem Titelblatt erscheinen.

Umgang mit Obstbestand auf städt.Grundstück in Hochdorf
Die Apfelbäume auf dem Wiesengrundstück unterhalb des Friedhofs entlang der Hieberainle Straße sollen Privatleute abernten können. Damit verbunden wird aber auch das „Sauberhalten“ des betreffenden Geländes.
Ein entsprechender Artikel mit Aufruf wird im Nachrichtenblatt nach der Sommerpause erscheinen.

Zukunft des Michael-Denzlinger-Hauses
Die Nutzungsvereinbarung zwischen der Stadt und der Michael-Denzlinger-Stiftung über das Michael-Denzlinger-Haus läuft 2015 ab.
Der Ortschaftsrat ist mehrheitlich dafür, dass die Stiftung das Gelände kaufen soll, um so den Fortbestand und Erhalt des Hauses mitsamt den Einrichtungen zu sichern.
Gleichzeitig sollen Untersuchungen bzgl. der Bausubstanz und Sanierungsaufwand veranlasst werden.
Für diese Aufgaben befürwortet der Ortschaftsrat die Bildung eines Kompetenzteams, das aus dem Stiftungsrat und den Mitgliedern des Bauausschusses des Ortschaftsrates besteht.

Nachbetrachtung zu „Sea of Love“
Zum Festival kann eine positive Bilanz gezogen werden. Es hat alles gut geklappt.
Lediglich die Autos durch Benzhausen waren teilweise deutlich zu „schnell“ unterwegs.

Verschiedenes
1. Die neu eingeführte Regelung, die Mooswaldhalle wegen Vandalismus und Diebstählen während des Übungsbetriebes zu schließen, ist korrekt und wird auch in anderen städtischen Einrichtungen in der Stadt so praktiziert. Dies hat die Stadt nach nochmaliger Überprüfung mitgeteilt, nachdem die Rechtmäßigkeit der Anordnung von einem Verein in Zweifel gezogen wurde und den Verein gebeten, dieser Aufforderung nachzukommen.
2. Die Anregung aus der Bürgerschaft, in der Fuhrmannsgasse im Rahmen der Realisierung des Neubaus einen Behindertenparkplatz auszuweisen, wird aufgegriffen und die Stadt um Umsetzung gebeten.
3. Auf unsere Bitte, den Bolzplatz an der Autobahn zu überarbeiten, hat die Stadt mitgeteilt, dass eine Überarbeitung aller städtischer Bolzplätze im Herbst geplant werde.
4. Bei einer Verkehrsschau wurde festgelegt, dass wegen der Probleme im Bereich der Einmündung der Weißerlenstraße in die Markwaldstraße durch dort abgestellte LKW ein zusätzliches Halteverbotsschild aufgestellt wird.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 25.06.2012

Haushaltsmittel
a) Aus dem Haushaltsjahr 2011 wurden nicht verbrauchte Haushaltsmittel der Verwaltung in das Jahr 2012 übertragen. Grundsätzlich können diese Mittel nur einmal übertragen werden, werden sie nicht verbraucht, fallen sie an die Stadt zurück.
Diese Mittel sollen für den Brunnenbau und die Platzgestaltung verwendet werden, zumal es Aufgabe der Stadt wäre, die Gestaltung des Platzes am Högebrunnen zu finanzieren. Da der Brunnen aber in diesem Jahr mangels ausreichender Mittel nicht mehr gebaut wird, sollen diese Haushaltsmittel als „Spende“ an den Verein „Hochdorf Plus“ gegeben werden.
Der Ortschaftsrat ist mehrheitlich dafür, in der Hoffnung, dass die Stadt dieser Übertragung zustimmt. Der Verein wurde aus dem Ortschaftsrat heraus gegründet, Ortschaftsrat und Ortsvorsteher sind im dortigen Vorstand vertreten, so dass die Verwendung der Mittel zu diesem Zweck gewährleistet ist.

b) Aus den Verfügungsmitteln des Ortschaftsrates für 2012 wurden zwei Scheinwerfer für den Waldhock beschafft.
Den Vorschlägen der Verwaltung zur Beschaffung von verschiedenen Gerätschaften für die Gemeindearbeiter sowie zwei weiteren Spendern für Hundekotbeutel hat der Ortschaftsrat zugestimmt.

Weiter informiert Ortsvorsteher Lang-Jakob über Anträge der Verwaltung für den städtischen Doppelhaushalt 2013/2014, Gerätschaften für den Bauhof, Reihenverbinder für die Stühle in der Mooswaldhalle (Sicherheitsvorschrift), Ergänzung der vorhandenen Tische und Stühle in der Mooswaldhalle.
Ortschaftsrat Egle schlägt vor, die noch benötigten Restmittel für die Fertigstellung des Högebrunnenplatzes ebenfalls zu beantragen.


Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes
Der Schutz der Bevölkerung im Falle eines Atomunfalls ist über die derzeit bestehenden Notfallpläne nicht ausreichend gewährleistet.
Der Ortschaftsrat bzw. die Verwaltung wendet sich deshalb erneut an die Stadt mit der Bitte, die Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes und effektive Maßnahmen zum Katastrophenschutz beim Regierungspräsidium und dem Innenministerium in Erfahrung zu bringen und die bestehenden Notfallpläne den Erkenntnissen, vor allem aus dem Reaktorunfall in Fukushima, anzupassen.

Verschiedenes
1. Die VAG-Busse können häufig wegen ihrer Länge nicht in die Busbuchten einfahren (Högestraße u.a.). Vor allem für ältere Menschen ist das Aussteigen
dann beschwerlich. Eine grundsätzliche Lösung gibt es noch nicht, jedoch wurden die Busfahrer gebeten, so anzuhalten, dass evtl. vorhandene Baumscheiben zum Aussteigen genutzt werden können.

2. Der Ortschaftsrat will sich des Problems des dichten Baumbestandes auf dem Friedhof annehmen. Ob und welche Bäume evtl. entfernt werden können, soll in einem Vororttermin mit dem Garten- und Tiefbauamt besprochen werden.

3. Die Stadt wird die Forderungen des Ortschaftsrates zur Kindertagesstättenbedarfsplanung überprüfen. Die Suche nach geeigneten Räumen wurde zugesagt.
Der Ortschaftsrat soll nach den Sommerferien über den Sachstand informiert werden.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 14.05.2012

Kindertagesstättenbedarfsplanung für 2013/2014
Die von der Stadt vorgelegte Bedarfsplanung für Kindertagesstätten deckt in keinem Fall die Bedürfnisse hier in Hochdorf.
Dem musste auch Herr Thiele, Amt für Kinder, Jugend und Familie zustimmen.
Bereits jetzt gibt es eine Warteliste für Kinder unter 3 Jahren in beiden Kindertagesstätten. Durch die ab 01.01.2013 geltende neue „U-3-Regelung“ werden dann ca. 40 Kinder unversorgt sein.
Diese Zahl wird sich noch erhöhen, wenn Ende des Jahres das neue Baugebiet Fuhrmannsgasse in Angriff genommen wird.
Auch im Bereich der Hortplätze besteht jetzt schon eine Warteliste. Auch hier wird sich die Situation im neuen Schuljahr nicht verbessern.
Der Ortschaftsrat fordert die Stadt in seiner Stellungnahme auf, umgehend Abhilfe zu schaffen, damit eine neue Gruppe eingerichtet werden kann.

Bebauungsplan Fuhrmannsgasse
Die Forderungen des Ortschaftsrates zum Bebauungsplan Fuhrmannsgasse wurden übernommen. Die Stellplatzverpflichtung je Wohneinheit wurde auf 2 Stellplätze erhöht.
Die Vorgabe der Stadt, durch Erweiterung eines bereits bestehenden Gebäudes (an der Hochdorfer Straße/Ecke Dorfbach) 10 Wohneinheiten zuzulassen, möchte der Ortschaftsrat gerne auf 8 Wohneinheiten reduzieren, dies auch im Hinblick auf die notwendigen Parkplätze.
Weiter regt der Ortschaftsrat an, bei der Pflanzung von Bäumen heimische Arten zu verwenden.

Neugestaltung der Titelseite des Nachrichtenblattes
Ein Graphiker hat Vorschläge für eine neue Titelseite des Nachrichtenblattes entworfen.
Ein geschwungenes Textfeld hinterlegt mit Luftbildern von Hochdorf, Benzhausen und Gewebegebiet fand Gefallen im Ortschaftsrat.
Einige kleine Änderungsvorschläge sollen noch eingearbeitet werden, nach erneuter Vorlage zweier Varianten wird dann endgültig entschieden.

Gefahrenstellen in Benzhausen
Beim Bürgergespräch in Benzhausen wurden verschiedene Gefahrensituationen für Fußgänger angesprochen.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob übernimmt den Vorschlag aus der Benzhauser Bürgersprechstunde und schlägt vor die Stadt zu bitten, zur Sicherheit der Fußgänger den Gehweg an der Autobahnunterführung auf einer Seite zu verbreitern und auf der anderen Seite zu entfernen. Ebenfalls soll der Gehweg an der Seestraße Richtung Pendlerparkplatz verlängert werden.
Der Ortschaftsrat unterstützt diese Vorschläge, die nun an die Stadt mit der Bitte um Umsetzung weitergegeben werden.

Planung der Raststätte und des Gewerbegebietes March-Holzhausen
Der Ortschaftsrat wendet sich bereits jetzt vorsorglich entschieden dagegen, das geplante Gewerbegebiet in March-Holzhausen über die Gemarkungsgrenze in Richtung Benzhausen - wenn auch nur für wenige Quadratmeter – zu erstrecken.
Der Ortschaftsrat bleibt bei seiner Auffassung, dass eine Rastanlage weder nach Holzhausen noch nach Hochdorf gehört. Dies umso mehr, als der Betreiber des Rasthofes Kappel-Grafenhausen mehrfach den Ausbau des Rasthofes angeboten hat.

Verschiedenes
1. Die neue „Gasstation“ an der Hieberainle Straße Höhe Friedhof ist unansehnlich, jedoch in Ihrem Standort nicht änderbar. Das Garten- und Tiefbauamt wird gebeten für eine Verbesserung des Anblicks zu sorgen.
2. Die schon lange geplante Höhenbegrenzungsmarkierung (Galgen) für LKW's bei der Autobahnmeisterei in Benzhausen ist von der Stadt schon länger genehmigt und soll noch vor den Sommerferien angebracht werden. Ebenso soll eine Hinweistafel auf die Wendemöglichkeit für LKW's aufgestellt werden, um die chaotischen Verkehrsverhältnisse vor dem Durchlass unter der Autobahn endlich in den Griff zu bekommen.
3. In letzter Zeit kam es in der Mooswaldhalle während des laufenden Betriebes in
der Sporthalle wiederholt zu Sachbeschädigungen in den Umkleidekabinen und Fluren. Aus diesem Grund, aber auch im eigenen Interesse sind deshalb alle Nutzer aufgefordert, nach Beginn des Übungsbetriebes die Eingangstüre zu verschließen. Das jederzeitige Verlassen der Halle ist dennoch möglich, die Eingangstüre Richtung KiTa Regenbogen (Osten) ist von innen zu öffnen.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 16.04.2012

Verkauf eines Grundstückes im Gewerbegebiet
Der Ortschaftsrat befürwortet einstimmig die Ansiedlung eines IT-Unternehmens an der Leinenweberstraße im Gewerbegebiet Hochdorf.

Haushaltsmittel 2012
Aus den Finanzmitteln der Verwaltung wurden eine Digitalkamera und Bistro-Tische beschafft.
Die Anschaffung eines Schlüsseltresors für die Mooswaldhalle soll ebenfalls aus den Mitteln der Verwaltung finanziert werden.
Den Beschaffungen stimmt der Ortschaftsrat zu.
Ebenfalls zugestimmt hat der Ortschaftsrat den Mehrkosten von 260 Euro für die Erneuerung /Restaurierung der Ortstafeln.

Umgestaltung des Platzes am südlichen Ortseingang
Der Platz am südlichen Ortseingang beim Waldhockgelände soll attraktiver gestaltet werden.
Zur Ideensammlung und Erörterung der Gestaltungsmöglichkeiten findet im Mai zunächst ein Ortstermin mit dem Bauausschuss und dem Garten- und Tiefbauamt statt.

Vitrine im Ratssaal
Für den Musikverein wird im Ratssaal eine Vitrine errichtet, in der Pokale, Wimpel u.ä. aus der Partnerschaft mit Chevilly-Larue ausgestellt werden.
Der Ortschaftsrat befürwortet dieses Vorhaben.

Verschiedenes
1. Die Brunnenelemente für den neuen Brunnen am Högebrunnenplatz müssen zunächst eingelagert werden, da ein Aufbau an Ort und Stelle derzeit noch nicht erfolgen kann. Über die Finanzierung der technischen Arbeiten und der gesamten Platzgestaltung bedarf es noch Verhandlungen mit der Stadt.
2. Im Jahr 2015 läuft der Pachtvertrag mit der Stadt für das Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses aus (Michael-Denzlinger-Haus und Rathaus).
Zunächst möchte sich der Ortschaftsrat ohne den Stiftungsrat mit dem Thema der Zukunft des Michael-Denzlinger-Hauses sowie des Areals bis zum Bach hinter dem Rathaus befassen.
3. Vom 17.5.2012 bis 20.5.2012 ist das Musikorchester aus der Partnerstadt Chevilly-Larue zu Gast. Höhepunkt des Aufenthaltes ist ein gemeinsames Konzert zusammen mit den Hochdorfer Musikerinnen und Musikern am Samstag Abend in der Mooswaldhalle.
4. Am Sonntag, den 10.06.2012 veranstaltet der Seniorentreff und Familientreff ein Sommerfest auf dem Michael-Denzlinger-Gelände. Bei dieser Gelegenheit werden die neuen Senioren-Gymnastikgeräte im Außenbereich offiziell übergeben.
Zu diesem Fest ist die gesamte Bevölkerung eingeladen.
5. OV Lang-Jakob bittet noch einmal eindringlich darum, Absprachen, die der Ortschaftsrat zum Vorgehen bei Projekten des Ortschaftsrates oder unter Beteiligung des Ortschaftsrates getroffen hat, einzuhalten, um unnötige Irritationen zu vermeiden und die zeitlichen Ressourcen zu schonen.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 12.03.2012

Informationen zum „Sea-of-Love-Festival“
Ein neuer Veranstalter, das Freiburger Unternehmen „Koko und DTK-Entertainment“ organisiert dieses Jahr das Festivals am Tunisee, das am 14. und 15.07.2012 ausschließlich auf dem Tunisee-Gelände stattfindet.
Pro Veranstaltungstag werden dieses Jahr 20.000 Eintrittskarten angeboten (im letzten Jahr 25.000).
Zwei Vertreter des Unternehmens stellten ihr Konzept vor.
Die mit dem Auto anreisenden Festivalbesucher werden auf einen Parkplatz nahe Reute geleitet, dort wird auch ein Campingplatz angelegt.
Zugesagt werden ortskundige und kompetente Ordner in ausreichender Zahl. Die im Internet zu kaufenden Tickets enthalten eine ausführliche Beschreibung der Anfahrtswege.
Den in einer eingehenden Vorbesprechung zwischen Veranstalter und Ortsvorsteher erarbeiteten Bedenken aus Hochdorf/ Benzhausen wird in vollem Umfang Rechnung getragen:
- Die Straßen nach Benzhausen sollen in Hochdorf ab Abzweigung Benzhauser Straße/ Hieberainle und - von Holzhausen kommend ab Abzweigung Richtung Benzhausen (Holzhauser Str.) am Festivalwochenende für den allgemeinen Verkehr gesperrt und nur für Anwohner frei sein.
- Der Parkplatz „de luxe“ bei Benzhausen, der letztes Jahr nach einem heftigen Regen im Schlamm versunken ist, soll mit Matten belegt werden, um ein Ausweichen der Fahrzeuge auf die Feldwege zu verhindern.
- Durch verstärkten Ordnereinsatz wird sicher gestellt, dass auf dem Parkplatz nicht genächtigt und gefeiert wird.
- Zwischen den Parkplätzen und dem Festivalgelände sowie an den Zufahrtswegen werden verstärkt Toiletten und Müllcontainer aufgestellt.
- Nachdem sich der Einsatz von „Pfandmüllsäcken“ bewährt hat (Pfandrückgabe bei Rückgabe eines vollen Müllsackes – Idee einer Benzhauser Bürgerin!) ) wird es dieses System auch dieses Jahr geben.
- Während des Festivals wird ein jederzeit erreichbarer Ansprechpartner für etwaige Probleme zur Verfügung stehen.

3. + 4. Gleis Rheintalbahn
Der Schallschutz für Hochdorf und Benzhausen, so wie er jetzt neu geplant wird, kann und darf etwas Optimismus hervorrufen, so Herr Dr. Gumpp, Vorstandsmitglied von IGEL.
Herr Dr. Gumpp informierte über den Sachstand der Verhandlungen mit der Bahn - für Hochdorf und Benzhausen können nun aufgrund verbesserter Schallschutzmaßnahmen die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden ohne Schienenbonus, besonders überwachtes Gleis und ohne Einsatz von passiven Schallschutzmaßnahmen (Lärmschutzfenster).
Ebenso ist die schon viele Jahre geforderte Anbindung der Bebelstraße an die B 294 in den Plänen enthalten.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob überreicht Herrn Dr, Gumpp als Dank und Anerkennung für das über Jahre andauernde große Engagement ein Weinpräsent (Artikel im Nachrichtenblatt folgt).

Verkauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet
Dieser Tagesordnungspunkt musste in die nicht öffentliche Sitzung verwiesen werden.

Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Restliche Verfügungsmittel aus 2011 in Höhe von 5.000 Euro werden für das Brunnenprojekt verwendet.
Dem Vorschlag der Verwaltung, eine Leinwand zu beschaffen, hat der Ortschaftsrat zugestimmt.
An einem internationalen Nachtwanderer-Treff in Konstanz werden einige unserer „Nachtwanderer“ teilnehmen und erhalten hierzu aus den Ortschaftsratsmitteln einen Zuschuss.

Verschiedenes
Die neu eingerichtete VAG-Haltestelle gegenüber dem Edeka sorgt gelegentlich noch für Diskussionen. Der kürzlichen Behauptung, die Fahrer der VAG fänden diese Haltestelle für verfehlt wurde nachgegangen. Von der Fahrdienstleitung der VAG wurde nun mitgeteilt, von Seiten der Fahrer sei eine ausschließlich positive Resonanz gekommen.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 13.02.2012

Neugestaltung der Titelseite des Nachrichtenblattes
Anstoß für Überlegungen, die Titelseite des Nachrichtenblattes neu zu gestalten, war vor einiger Zeit das Angebot des Primo-Verlags, auch Buntdrucke zu veröffentlichen.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob stellte verschiedene Beispiele aus anderen Gemeinden vor.
Nach intensiver Diskussion wurden zwei Varianten in die engere Wahl gezogen.
Die Ausarbeitung für Hochdorf durch Grafiker wird ins Auge gefasst. Zunächst wird der Kulturausschuss die weitere Entwicklung in die Hand nehmen, die Entscheidung trifft dann der Ortschaftsrat.

Zwischeninformation zum Sachstand „Erweiterungsfläche Sportverein“
Bei der Suche nach einer Erweiterungsfläche für den Sportverein sind derzeit noch 2 Varianten im Gespräch.
Bei der ersten Variante müssten Tennisplätze verlegt werden und ein Spielfeld würde ganz wegfallen.
Bei Variante 2 würde die Sportfläche deutlich tiefer in das angrenzende Biotop einreichen, was eine Genehmigung des Regierungspräsidiums notwendig machen würde und voraussichtlich massive Auflagen zur Folge haben wird. Ob die Genehmigung des Regierungspräsidiums erteilt wird, ist offen.
Beide Vereine haben Variante 1 abgelehnt.
Der Tennisclub will in seiner demnächst stattfindenden Mitgliederversammlung informieren und entscheiden, ob Variante 2 aus Sicht des Vereins in Frage kommt.

Garage zur Unterbringung von feuergefährlichen Materialien für das Jugendhaus
Bei einer Brandverhütungsschau im Jugendhaus wurden unzulässige Lagerungen von verschiedenen Materialien beanstandet.
Die Lagerung der Materialien außerhalb des Jugendhauses in einer Garage o.ä. wird ins Auge gefasst. Der Ortschaftsrat befürwortet dies und gibt die Empfehlung an die Stadt weiter.

Verschiedenes
1. Auf dem Wirtschaftsweg Nähe Friedhof wurde mit dem ortseigenen Gerät eine Verkehrszählung durchgeführt. Dies auf Grund von Beobachtungen, dass dieser Weg oft als Abkürzung Richtung Benzhausen/Holzhausen genutzt wird.
Um die Mittagszeit wurde der meiste Verkehr aufgezeichnet. Zunächst erfolgt ein Hinweis im Blättle, sollte sich dadurch nichts ändern, wird der Ordnungsdienst eingeschaltet.

2. Das Spielmobil wird künftig von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendhauses betrieben. Aus personellen Gründen hätte es so wie bisher nicht mehr betrieben werden können.

3. Die Gemeinschaft der örtlichen Vereine erwägt eine Neuorganisation, um auch kleineren Vereinen und Gruppen eine Teilnahme am Waldhock zu ermöglichen.
Dies wäre evtl. mit einem großen, gemeinsamen Zelt auf dem Waldhock-Gelände denkbar. Dazu müsste aber eine Eiche gefällt werden. Der Ortschaftsrat wird dieses Thema in einer der weiteren Sitzungen erörtern und hierüber entscheiden. Die Sache ist nicht eilig. Die Neukonzeption kommt, falls sie überhaupt umsetzbar ist, frühestens beim Waldhock 2013.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 16.01.2012

Veräußerung von Streubesitz
Derzeit aktuelles Thema im Gemeinderat der Stadt ist der Verkauf des städtischen Streubesitzes.
In Hochdorf sind die Kindertagesstätte Regenbogen, das Rathaus/Ortsverwaltung und das Michael-Denzlinger-Haus in städtischem Eigentum.
Für Kindergarten und Rathaus gibt es seitens der Stadt keine Veräußerungspläne.
Das Michael-Denzlinger-Haus ist der Kategorie 3 <von der Bauverwaltung auf Innenentwicklungs- und Nachverdichtungspotential zu überprüfen> zugeordnet.
Ortschaftsrat und Stiftungsrat befassen sich bereits mit der Zukunft des Hauses. Sie wollen zunächst selbst eine Konzeption entwerfen und bitten die Stadt daher von weiteren Planungen Abstand zu nehmen.



Bauleitplanung in Freiburg

Drei Flächen auf Hochdorfer Gemarkung sind in der Bauleitplanung enthalten.
Der Bebauungsplan "Fuhrmannsgasse" befindet sich derzeit in der Offenlage. der Satzungsbeschluss wird in 2012 noch erfolgen.
Eine weitere Fläche ist "Hohe/Hinter den Gärten". Hier hat der Ortschaftsrat bereits im Dezember 2010 der Stadt signalisiert, zunächst den Bau der Rheintalbahn und ggf. den 6-streifigen Ausbau der A5 abzuwarten, da dort hohe Kosten für Lärmschutz zu erwarten sind und diese bei der Erschließung umgelegt werden.
Zur Fläche "Furthmatten" wünscht der Ortschaftsrat, falls dort Entwicklungsmaßnahmen geplant werden, frühzeitig in die Planungen mit einbezogen zu werden.


Ausbau der Rheintalbahn
Durch den Bau der Rheintalbahn gehen Flächen verloren und Lebensräume für Tier und Pflanzen sind z.T. unterbrochen bzw. nicht mehr erreichbar. Hierfür sind Ausgleichsflächen zu benennen. u.a. das Gebiet östlich der Autobahn bei Benzhausen. Da diese Fläche in der Nähe der Bebelstraße liegt, weist der der Ortschaftsrat darauf hin, dass durch die Ausweisung der Fläche der Anschluss der Bebelstraße an die B 294 keinesfalls tangiert werden darf.


Verschiedenes
1. Mit dem Bau der Gashochdruckleitung wurde begonnen. Aus diesem Grund werden verschiedene Feldwege gesperrt.
2. Das 100jährige Jubiläum der Michael-Denzlinger-Stiftung wird am 15.02.2012 mit einem Festakt, zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen ist, in der Mooswaldhalle gefeiert.



Ältere Berichte anzeigen


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 12.12.2011

Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Einstimmig zugestimmt hat der Ortschaftsrat der Beschaffung eines Schubkarrens für die Gemeindearbeiter.
Die restlichen Verfügungsmittel fließen nun zum Jahresende dem Brunnenprojekt zu.

Jugendliche Helfer/innen an Dreikönig
Die katholische Kirche hat angefragt, ob Jugendliche, die sich derzeit auf ihre Firmung im Sommer 2012 vorbereiten, am Seniorennachmittag an Dreikönig bei der Bewirtung mithelfen könnten. Diese Aktion sei ein Projekt im Rahmen der Firmvorbereitung. Da einige Ortschaftsräte im elektronischen Verfahren dem widersprochen haben, ist die Beteiligung der Firmlinge in diesem Jahr ohnehin nicht mehr möglich.
Das Thema wurde im Ortschaftsrat heftig diskutiert, die Meinungen gingen weit auseinander. Auf einen Beschluss in der Sache wurde verzichtet.

Sachstandsinformation zum Gutachten betreffend Biotop
Seit mehr als 10 Jahren ist der Sportverein auf der Suche nach einer Erweiterungsfläche für seinen Trainingsbetrieb. Angedachte Flächen im Bereich der Tennishalle konnten bisher aufgrund der Lage am Biotop nicht realisiert werden.
Das Umweltamt der Stadt hatte ein externes Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses liegt nun vor. Das Umweltamt sieht nun auch eine Variante, wonach die neue Sportfläche dort nicht mehr ausgeschlossen ist. Jedoch muss der Tennisclub bei dieser Lösung möglicherweise auf einen Platz verzichten.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob wird nach dem Jahreswechsel mit den beiden betroffenen Vereinen das Gespräch suchen.

Verschiedenes
1. Der Bebauungsplan "Fuhrmannsgasse" ist nun bis zum 20.01.2012 in der Offenlage.
2. Die Installierung einer Überwachungskamera zur Vermeidung weiterer Schäden durch Vandalismus am Bauhof hinter der Mooswaldhalle kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erfolgen.
3. Das Streugutsilo wird in diesem Jahr provisorisch neben dem Spielmobil aufgestellt. Der endgültige Standort (hinter dem Basketballspielfeld) kann erst im nächsten Jahr hergerichtet werden.
4. Die Kennzeichnung der Wartefläche an der Bushaltestelle "Leinenweberstraße" wird realisiert.
5. Der Bau einer "behindertengerechten Haltestelle" an der Bushaltestelle "Högestraße" kann wegen fehlender Haushaltsmittel nicht realisiert werden.
6. Die "Nachtwanderer" beginnen ihre Tätigkeit und sind erstmals am 17.12.2011 auf Tour.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 14.11.2011

Verfügungsmittel
Aus den Verfügungsmitteln des Ortschaftsrates wird für die Gemeindearbeiter ein Akkuschrauber und verschiedenes Werkzeug angeschafft. Dem hat der Ortschaftsrat einstimmig zugestimmt.
Die restlichen Verfügungsmittel (ca. 3.000 Euro) fließen, vorbehaltlich keiner weiteren Ausgaben, am Ende des Jahres dem "Brunnenprojekt" zu.

Erweiterung des Bauhofs
Der Bauhof hinter der Mooswaldhalle war in letzter Zeit immer wieder Ziel von Sachbeschädigungen größeren Ausmaßes. Die Schäden sind mittlerweile mit fünfzig bis sechzigtausend Euro zu veranschlagen.

Eine abschließbare Lagerhalle ist deshalb dringend erforderlich. Ebenso ist ein Platz für ein Streugutsilo zu finden.
Die Standortsuche gestaltet sich jedoch schwierig.
Einer Nutzung des bestehenden Basketballplatzes hinter der Mooswaldhalle und dessen Verlegung auf den Hallenvorplatz steht der Ortschaftsrat sehr kritisch gegenüber. Der Basketballplatz würde von den Kindern und Jugendlichen sehr gut ange-nommen und sollte so, wenn irgend möglich erhalten bleiben.
Nach intensiver Diskussion einigt man sich darauf, dass sich der Bauausschuss am 23.November bei einem Ortstermin um eine Lösung bemühen wird.

Nutzung von Räumen im Michael-Denzlinger-Haus durch den Musikverein
Dem Antrag des Musikvereins, Räume des Michael-Denzlinger-Hauses für den Ein-zel-Musikunterricht zu nutzen, hat der Ortschaftsrat einstimmig zugestimmt.
Die Räume können, sofern sie nicht vom Seniorentreff gebraucht werden, gegen einen geringen symbolischen Monatsbeitrag, genutzt werden. Die weitere Klärung muss mit dem Michael-Denzlinger-Stiftungsrat in der Sitzung am 14. Dezember erfolgen.

Verschiedenes
1. Die Stadt Freiburg schenkt der Ortsverwaltung eine Papstbank. Sie soll am Boule-Platz aufgestellt werden.
2. Bei einer Verkehrsschau wurde festgelegt, dass die Parkplätze bei der Poststelle am alten Dorfplatz als "Kurzzeitparker" ausgewiesen werden. Hier kam es bisher immer wieder zu Behinderungen durch parkende Fahrzeuge.
3. Zur Verdeutlichung des Halteverbots im Bereich des Cappuccino wird ein weiteres Halteverbotsschild aufgestellt und die bisherigen Schilder besser platziert. Eine Zusatzmarkierung vor dem Zebrastreifen lehnen Stadt und Polizei weiterhin ab. Die Entwicklung bleibt aber in Beobachtung.
4. Der Radweg Hochdorf/Hugstetten ist saniert.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 10.10.2011

Ausgleichsflächen
Herr Lindemann, Stadtplaunungsamt, und Herr Härig, Amt für Liegenschaften, haben über die neu definierten Grundsätze bei der Ausweisung von Ausgleichsflächen informiert.
Die veränderte Bewertung des Schutzguts Boden bewirkt auch eine Reduzierung des Bedarfs an Ausgleichsflächen.
Die Stadt kann künftig Ausgleichsmaßnahmen im räumlichen Zusammenhang mit Baugebieten flexibler handhaben.

Bisher wurden für die Pflege von Ausgleichsflächen mit den Landwirten Pachtverträge abgeschlossen, diese sollen nun durch Pflegeverträge ersetzt werden.
Der Ortschaftsrat regt an, bei der Aufnahme von Flächen in den Ausgleichspool vorausschauend zu planen.



Bebauungsplan Fuhrmannsgasse
Frau Intrup vom Stadtplanungsamt erläutert die Inhalte der Planung.
Bedenken hatten Teile des Ortschaftsrates mit der Vorgabe, dass nur begrünte Dächer zulässig sein sollen. Laut Frau Intrup und nach klarer Auskunft der für die Entwässerung zuständigen Badenova ist aufgrund der Bodenbeschaffenheit jedoch eine Versickerung des Regenwassers nicht möglich und aus diesem Grund gibt es keine andere Möglichkeit, als eine Dachbegrünung vorzuschreiben, um bei stärkeren Regenfällen eine verzögerte Ableitung des Regenwassers zu erreichen.
Die Offenlage des Bebauungsplans ist für Mitte Dezember vorgesehen.



Ausbauplanung der Betreuungsplätze für unter 3-Jährige
Der Ortschaftsrat hat den Sachstand der Gemeinderatsvorlage für die Umsetzung und Ausbauplanung für Betreuungsplätze für unter 3-Jährige zur Kenntnis genommen. Er weist aber darauf hin, dass bereits jetzt in unseren Kindergärten eine Warteliste besteht und deshalb eine bedarfsgerechte Umsetzung der Planung unbedingt erfolgen muss.



Brunnenmodell
Sieben Meisterschüler der Steinbildhauer-Meisterklasse hatten in einer öffentlichen Präsentation ihre Modelle vorgestellt. Aus diesen Modellen hat eine eigens dafür gebildete Jury drei Modelle ausgewählt und dem Ortschaftsrat zur Entscheidung vorgeschlagen.

Der Ortschaftsrat hat sich, ebenso wie zuvor die Jury, für das Modell Nr. 3 entschieden.
Der Brunnen wird im Bereich entlang der Fuhrmannsgasse bzw. der bestehenden dortigen Hecke gebaut.
Aus einem runden Becken in der Nähe des Eingangs zur Volksbank fließt das Wasser in einer Rinne - bis zum Ende des Platzes und dort in die Kanalisation. Verschiedene Sitzgelegenheiten sollen zum Verweilen einladen.



Standort für die Papstbank
Der Ortschaftsrat stimmt mehrheitlich dafür, die von der Stadt zur Verfügung gestellte Papstbank am Boule-Platz bei der Mooswaldhalle aufzustellen.



Kleingärten
Die Kleingartenpächter müssen für ihre Gärten mehr Pacht bezahlen. Die Stadt erhöht die Pachtgebühr für eine durchschnittliche Gartengröße von 200 m² von bisher 32 Euro auf 48 Euro.



Verschiedene Informationen
1. In der Bebelstraße werden verschiedene Reparaturarbeiten durchgeführt. Im Anschluss wird der gesamte Straßenbelag erneuert. Kurzfristige Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit sind möglich.
2. In der Nimbergstraße werden derzeit Stromleitungen in die Erde verlegt.
3. Da der von einem Bürger angebotene Kastanienbaum ein weiß blühender Baum ist, diese Bäume aber stark unter der Kastanienminiermotte leiden, kann dieOrtsverwaltung die Baumspende nicht annehmen.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 19.09.2011

Kabelverlegungen durch die Telekom in der Benzhauser Straße
Die Telekom hatte Kabelverlegungen in der Benzhauser Straße (ab Zwischenweg bis nach Benzhausen) geplant. Dies war nicht nachvollziehbar, bei der Sanierung der Straße vor knapp zwei Jahren gab es solche Pläne nicht. Die Folgen solcher Aufgrabungen sind bekannt.
Die geplanten Leitungen nach Benzhausen würden für die Nutzer nicht zu einer Qualitätsverbesserung führen, es könnten lediglich viele weitere Nutzer angeschlossen werden, so die Begründung der Telekom. Benzhausen hat bekanntlich kein Neubaugebiet. Auf den Widerstand von Stadt- und der Ortsverwaltung fand die Telekom nun eine andere Lösung, die Kabelarbeiten sind abgesagt.



Änderung und Neufassung der Friedhofsatzung
Der Ortschaftsrat nimmt die Friedhofsatzung zustimmend zur Kenntnis.
In den Ortschaften obliegt die Friedhofsverwaltung den Ortsverwaltungen und untersteht in fachlicher Hinsicht der Aufsicht des Eigenbetriebes Friedhöfe. Der Ortschaftsrat regt jedoch an, zur besseren Transparenz auch die Gebühren für mehrfach belegte Wahlgräber explizit in das Gebührenverzeichnis aufzunehmen.



Zusammensetzung des Vorstandes für den geplanten Verein zur Finanzierung des Brunnens u.a.
Im Vorstand vertreten sein sollen neben 1. Vorstand, 2. Vorstand, Schriftführer/in und Kassierer/in der Ortsvorsteher kraft Amtes, drei Ortschaftsräte/innen und bis zu drei Beisitzer/Beisitzerinnen aus der Bürgerschaft.
Vereinszweck soll sein "die Verschönerung des Ortsbildes und Verbesserung der Infrastruktur". Werbung für Einzelprojekte soll möglich sein.
Als Termin für die Vereinsgründung wurde der 17.10.2011, 20.00 Uhr im Rathaus festgelegt.
Die Vorstandswahl, die Namensgebung für den Verein sowie die Satzung u.a. sind Gegenstand der Gründungsversammlung.



Standorte für Bäume

Das Angebot eines Bürgers, der Ortsverwaltung eine Kastanie zu schenken, war Auslöser für Überlegungen im Ortschaftsrat durch weitere Pflanzung von Bäumen ein lebendigeres Ortsbild zu schaffen, zumal die Stadt evtl. weitere Bäume zur Verfügung stellen kann - z.B. als Ausgleich für Baumaßnahmen.
Ortschaftsrat Andreas Hummel stellt verschiedene mögliche Standorte vor:

Grünfläche beim Katharina-von-Bora-Haus
Garten des Michael-Denzlinger-Hauses
Ecke Wald-/Ringstraße (aus dem Wald kommend)
Platz am Ortseingang Vorstadt (beim Waldfestplatz)

Nach Abstimmung mit dem Garten- und Tiefbauamt soll sich der Bauausschuss weiter mit dem Thema befassen.



Verschiedenes
1. Eine aus dem Kreis der Austräger angeregte zusätzliche Pause des Mitteilungsblattes in den Pfingstferien soll aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt werden.
2. Die Straßenverkehrsbehörde hat angeordnet, zur Freihaltung der Niederflurhydranten in den Parkstreifen der Abrichstraße neben den Hydranten jeweils Poller zu plazieren.
3. Die Verkehrsmessungen im Seilerweg haben z.T. gravierende Ergebnisse gebracht. Ein Aufruf im Nachrichtenblatt soll die Verkehrsteilnehmer zu rücksichtsvollerem Verhalten auffordern. Falls sich die Situation nicht bessert, sollen Messungen durch das Amt für öffentliche Ordnung angeregt werden.
4. Immer wieder kommt es zu kritischen und gefährlichen Situationen vor dem Fuß gängerweg am Högebrunnenplatz, da zwischen der Einfahrt zu den Parkplätzen hinter dem Cafe und dem Zebrastreifen verbotswidrig Fahrzeuge abgestellt werden. Mögliche Lösungen sollen in der nächsten Verkehrsschau besprochen werden.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 18.07.2011

Ehrung für Ortschaftsrat Wolfgang Bange
Ortschaftsrat Wolfgang Bange erhielt für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Ortschaftsrat die Silberne Ehrennadel des Landes.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob würdigte in seiner Ansprache auch das Engagement im Seniorentreff und im Bildungswerk, dessen Leitung seit der Gründung im Jahr 1976 in den Händen von Wolfgang Bange liegt.

Kindertagesstättenbedarfsplanung für das Jahr 2011/2012
Mit einstimmiger Zustimmung hat der Ortschaftsrat die Drucksache zur Kindertagesstättenbedarfsplanung zur Kenntnis genommen.
Herr Thiele vom Amt für Kinder, Jugend und Familie informierte über die Bedarfsplanung für die Kindertagesstätten für das Kindergartenjahr 2011/2012.
Besonderes Augenmerk ist auf Plätze für die unter 3jährigen Kinder zu richten.
Die Versorgung in Hochdorf sei derzeit zufriedenstellend. Zeigt sich aufgrund der Anmeldelisten weiterer Bedarf, will man sofort reagieren, erklärt Herr Thiele.

Satzung der Stadt Freiburg zur Herstellung von Fahrradabstellanlagen (Radabstellsatzung)
Abstellplätze für Fahrräder machen nur Sinn bzw. werden nur genutzt, wenn sie auch gut erreichbar sind.
Gut nutzbare Radabstellanlagen sollen das "wilde" Abstellen auf öffentlichen Flächen vermindern. Mit der Radabstellsatzung sollen Lage, Erreichbarkeit und Ausstattung geregelt werden. Sie soll im gesamten Stadtgebiet für Wohngebäude sowie für gewerbliche Gebäude ab einer bestimmen Größe (mindestens zwei Wohneinheiten) gelten.
Für schon vorhandene Gebäude besteht Bestandsschutz, muss also nicht nachgerüstet werden, solange nichts Wesentliches geändert wird.
Herr Gutzmer, Garten- und Tiefbauamt, informierte auch über die weitere Terminierung des Satzungsentwurfs. So ist eine frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung Ende August /Anfang September 2011 sowie eine Bürgerinformationsveranstaltung Mitte September 2011 vorgesehen.

Vorabinformation über die geplante Bebauung Ecke Fuhrmannsgasse/Hochdorfer Straße
Architekt Horbach stellte die Pläne für die beiden Häuser vor.
Im Erdgeschoss sind Räumlichkeiten für Praxen, Ladengeschäfte und Apotheke geplant. Im Übrigen sind 3- und 4-Zimmerwohnungen sowie je 2 Penthouse-Wohnungen geplant.
Die Höhe der Häuser ist angeglichen an die Nachbarbebauung. Die Dächer werden begrünt und mit Solarkollektoren ausgestattet.
In der Diskussion ist die Parksituation wiederum wichtiges Thema. Hier ist der Ortschaftsrat nach wie vor der Meinung, dass nicht genügend Parkflächen ausgewiesen sind und das "Parkchaos" in der Fuhrmannsgasse eher noch zunehmen wird.
Auch die Ansicht der Häuser findet keine einheitliche Zustimmung im Gremium, sie wirken eher "großstädtisch" und werden dem dörflichen Charakter nicht gerecht.
"Für den Ortschaftsrat ist das keine optimale Planung", bemerkte Ortsvorsteher Lang-Jakob und bat noch einmal - dies wurde in einer früheren Sitzung schon einmal angeregt - zu prüfen bzw. mit dem Stadtplanungsamt abzustimmen, ob eine Drehung der Häuser um 90°möglich ist, um eine Öffnung zum Högebrunnenplatz hin zu erreichen. Dies wäre nach mehrheitlicher Meinung im Gremium die bessere Variante.

Reise des Bildungswerkes in die Partnerstadt Chevilly-Larue
Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Französisch-Sprachkurse hat das Bildungswerk eine Reise in die Partnerstadt Chevilly-Larue im September geplant und organisiert.
Auf Antrag bewilligt der Ortschaftsrat einen Zuschuss von 600 Euro aus den Partnerschaftsmitteln.

Kellerraum für die Narrenzunft
Die Narrenzunft beantragt die Nutzung eines leer stehenden Kellerraumes im Michael-Denzlinger-Haus als Lagerraum.
Im Ortschaftsrat ist man einstimmig dafür, gegen ein geringes Nutzungsentgelt den Raum an die Narrenzunft zu vermieten.

Verschiedenes
1. Das Sea-of-love-Festival wird vom Ortschaftsrat unterschiedlich differenziert beurteilt (s. dazu auch der Artikel im letzten Nachrichtenblatt) Hier besteht in jedem Fall weiterer Klärungsbedarf.
2. Das Hallenbad bleibt im Sommer 2 Wochen länger geöffnet.
3. Die Anbringung eines Höhenbegrenzungsgalgens bei der Autobahnmeisterei für die LKW’s ist genehmigt, um das Chaos am Durchlass in Benzhausen in den Griff zu bekommen.
4. Auf die Beschwerde des Ortsvorstehers über verstärkten Fluglärm an den Wochenenden hat das Regierungspräsidium/ Luftfahrtbehörde reagiert und entsprechende Änderungen für das offizielle Anflugblatt verfügt.
5. Während des Papstbesuchs wird die Mooswaldhalle als Stützpunkt und Verpflegungsort für die Polizei belegt.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 06.06.2011

Gründung eines Vereins mit dem Zweck der Verschönerung unseres Stadtteils
Die Idee einer Vereinsgründung ist mit dem "Brunnenprojekt" entstanden.
Bereits in der letzten Ortschaftsratssitzung wurde diese Möglichkeit diskutiert, um die Finanzierung des Brunnens - auch mit Einnahmen durch Spenden aus der Bevölkerung - zu ermöglichen. Die Finanzierung des Brunnens liegt allein bei der Ortsverwaltung, für die Finanzierung für die Anlage des Platzes wird es von der Stadt nur geringe Mittel geben. Vereine wollen durch Aktivitäten (Konzerte etc.) ebenfalls zur Finanzierung beitragen.
Der Ortschaftsrat stimmt mehrheitlich für die Gründung eines Vereins.
Einzelheiten über die Zusammensetzung der Vorstandschaft etc. sollen in der Gründungsversammlung geklärt werden.
Für die Namensfindung des Vereins soll die Bürgerschaft durch einen Aufruf im Nachrichtenblatt mit einbezogen werden.

Bildung einer Jury für das Projekt "Brunnen"
Die Jury soll die Aufgabe haben, aus den vorgestellten Entwürfen der Steinbildhauerklasse einen Entwurf zu favorisieren. Die Entscheidung trifft jedoch der Ortschaftsrat.
Der Jury angehören sollen Herr Leser vom Garten- und Tiefbauamt, Herr Fridrich, Stadtplaner, Herr Rausch, Fachschaftsleiter der Steinbildhauer, der Ortsvorsteher, drei weitere Vertreter aus dem Ortschaftsrat und je vier Vertreter aus den Vereinen und der Bürgerschaft.

Verwendung weiterer Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Bereits in der Sitzung im März hat der Ortschaftsrat einer Umgestaltung der Titelseite von "Hochdorf aktuell" zugestimmt. Hierfür werden jetzt 150 Euro bewilligt.
Die "Nachtwanderer", entstanden aus dem Projekt "PräRIE", werden demnächst mit ihrer Arbeit beginnen.
Für Flyer, Visitenkarten, Westen etc. werden ca. 550 Euro veranschlagt.
Spontan haben sich zwei Ortschaftsräte bereit erklärt, diese Kosten zu übernehmen,
hierfür an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.
Am ersten Juniwochenende war beim Sportverein eine Jugendmannschaft mit ihren Betreuern aus der Partnerstadt Chevilly-Larue zu Gast. Die Jugendabteilung des SV hatte ein umfangreiches Programm angeboten, hierfür wird auf Antrag ein Zuschuss von 300 Euro aus den Partnerschaftsmitteln bewilligt.

Hallenbelegung
Anlässlich des Papstbesuchs am 24./25.09.2011 hat die Stadt Bedarf für die Mooswaldhalle angezeigt. Die Halle ist an diesem Wochenende für dieses große Ereignis reserviert.

Verschiedenes
1. Mit der Einrichtung bzw. dem Bau des Fahrgastunterstandes an der neuen Haltestelle "Vorstadt" am Sportplatz wurde dieser Tage begonnen.
2. Aus Verkehrsdatenmessungen in der Hochdorfer Straße und Benzhauser Straße wurden spezielle Auswertungen zum LKW-Verkehr erstellt. Hierbei haben sich nur geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen ergeben. Die Auswertungen wurden von einem Hochdorfer Bürger vorgenommen und die Ergebnisse dem Ortschaftsrat zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle ein herzliches "Danke" für diese Arbeit. Die Messungen, auch an den Wirtschaftswegen, die als Schleichwege benutzt werden, werden fortgesetzt.
3. Die Ferienbetreuung im Familientreff in den Sommerferien für Kinder von Beschäftigten in Betrieben im Gewerbegebiet kommt mangels Anmeldungen nicht zustande.
4. Die Behandlung des Themas "Ausgleichsflächen - Wiedervernässung von Wiesen" verzögert sich weiter und wird evtl. erst im September im Ortschaftsrat behandelt werden können.
5. Die Pflanzung des von einem Hochdorfer Bürger gestifteten Kastanienbaumes wird für den Herbst geplant. Die Stadt prüft derzeit noch die Frage eines geeigneten Standortes.
6. Lt. Monatsbauprogramm der Stadt wird die Stromleitungssanierung in der Nimbergstraße sowie in der Holzhauserstraße erfolgen. Die Arbeiten sollen noch im Juni beginnen.
7. Bei einer Verkehrsschau wurde vereinbart, in der Kandelblickstraße durch entsprechende Verkehrszeichen die Parkmöglichkeiten zu regeln.
Ebenso wird in der Leinenweberstraße 10 die Sicherung der Grundstücksein- und -ausfahrt durch Anbringen von Pollern gesichert.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 02.05.2011

Informationen zum Brunnen
Am 18.04.2011 hatte ein Gespräch zum "Brunnen-Projekt" stattgefunden.
Daran teilgenommen haben Mitglieder des Ortschaftsrates, Vereinsvertreter, der Stadtplaner Herr Fridrich, sowie Lehrkräfte der Fachschaft Steinbildhauer der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule.
Es ist vereinbart, dass Meisterschüler der Steinbildhauerklasse im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung Entwürfe für einen neuen Brunnen ausarbeiten.
Der Brunnen soll ein Symbol für "Gemeinsamkeit - Zusammengehörigkeit" ... darstellen.
Eine Jury wird die Vorschläge bewerten und eine Auswahl treffen.
Bis Ende November soll der Brunnen fertig sein.
Die Gesamtkosten werden mit ca. 10.000 Euro veranschlagt, der Ortschaftsrat hat bislang hierfür aus seinen Verfügungsmitteln 8.500 Euro zur Verfügung.
Für die Wasserversorgung soll der Brunnen an den vorhandenen verdohlten Bach entlang dem Högebrunnenplatz angeschlossen werden.
Hierzu fehlen jedoch zum augenblicklichen Zeitpunkt noch die Haushaltsmittel. Für die Neugestaltung des gesamten Platzes werden lt. Schätzung der Stadt ca. 75.000 Euro benötigt.
Die Finanzierung des gesamten Projektes soll u.a. durch Privatspenden und Aktivitäten der Vereine (Konzerte etc.) bewerkstelligt werden.
Da die Einnahme von Spenden durch die Ortsverwaltung nicht ohne weiteres möglich ist, wird überlegt, ob nicht ein gemeinnütziger Verein gegründet wird, dieser könnte Spenden für die Verschönerung des Stadtteils ohne weiteres vereinnahmen und Spendenquittungen ausstellen. Beispiele aus anderen Ortschaften dazu gibt es viele.
In der nächsten Sitzung wird der Ortschaftsrat entscheiden, ob ein Verein gegründet wird. Außerdem wird geklärt, wie sich die Jury zusammensetzen soll.

Kernkraftwerk Fessenheim
Mit einem einstimmigen Beschluss im Jahr 2005 hat der Ortschaftsrat den Beitritt zur TRAS beschlossen.

Hochdorf liegt im 25-Km-Radius zum Kernkraftwerk Fessenheim.
Fessenheim liegt im Oberrheingraben, einem der am meisten von Erdbeben gefährdeten Gebiet Deutschlands. Das Atomkraftwerk ist nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert.
Bei einem schwereren Störfall ist - schon aufgrund der vorherrschenden Windrichtung - mit großer Wahrscheinlichkeit Hochdorf massiv betroffen.
Für den Katastrophenschutz in der Umgebung von Kernkraftwerken ist das Regierungspräsidium zuständig. Die von dort herausgegebene Broschüre "Notfallschutz", ein Ratgeber für die Bevölkerung, ist aus Sicht des Ortschaftsrates, vereinfacht gesagt, wenig hilfreich. Der Ortschaftsrat stellt fest, dass im Notfall kein ausreichender Schutz für die Bevölkerung gewährleistet werden kann.

Er richtet an die Stadt folgende Forderungen:
1. Die Stadt Freiburg soll sich mit allen Mitteln für die Abschaltung des Kernkraftwerkes Fessenheim sowie für das Kernkraftwerk Leibstadt in der Schweiz einsetzen.
2. Die Stadt soll mitteilen, ob und inwieweit sie Strom aus Kernkraftwerken bezieht und, da dadurch Kernkraftwerke wie in Fessenheim unterstützt werden, vom weiteren Bezug von Atomstrom Abstand nehmen.
3. Die Stadt soll dafür Sorge tragen, dass der Bevölkerung von Hochdorf im Katastrophenfall brauchbare Informationen (Broschüre) und eine realistische Unterstützung zur Verfügung steht.
4. Der Ortschaftsrat bittet um Auskunft, wer im Katastrophenfall für entstehende Schäden gesundheitlicher und materieller Art aufkommt.

Verschiedenes
1. Der Veranstalter des "Sea-of-love" - Festivals hat zusammen mit der VAG ein neues Verkehrskonzept ausgearbeitet.
2. Der Antrag eines Bürgers, an der Einmündung Hieberainle/Zum Roten Stein wegen schlechter Sicht aufgrund dort parkender Autos Poller anzubringen, wurde bei einer Verkehrsschau abgelehnt.
3. Die Behandlung des Themas "Ausgleichsflächen - Wiedervernässung von Wiesen", kann aufgrund der Verzögerung des Offenlagebeschlusses von Längenloh/Nord erst für die Sitzung am 04.07.2011 vorgemerkt werden.
4. OV Lang-Jakob informiert über eine Veranstaltung der BI Holzhausen bzgl. der Raststättenplanung. Bei dieser Veranstaltung war auch Herr Schneider, der Betreiber der Autohöfe in Kappel-Grafenhausen und Herbolzheim anwesend.
5. Die Stadt hat ein Radwegekonzept zur Durchsicht vorgelegt. Zwei Mitglieder des Verkehrsausschusses übernehmen diese Aufgabe.
6. Ein Bürger hat der Ortsverwaltung einen Kastanienbaum (4 bis 5 Meter) angeboten.
Zwei mögliche Standorte werden spontan genannt:
a) Platz am Ortseingang Vorstadt, hier wäre zunächst zu prüfen, ob der Untergrund eine Pflanzung zulässt.
b) Wiese am Sportplatz bei der neuen VAG-Haltestelle
Eine Entscheidung soll in der nächsten OR-Sitzung erfolgen.
7. Die Mühlmattenschule feiert mit einem Festakt am 28.05.2011 das 20jährige Bestehen.
8. Am 27.07.2011 wird Herrn Ortschaftsrat Hubert Egle die Verdienstmedaille der Bundesrepublik verliehen.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 11.04.2011

Fuhrmannsgasse
Zur nochmaligen Erörterung der Boden- und Grundwassersituation und der damit verbundenen Notwendigkeit von Rückhaltesystemen - begrünten Dächern - waren Frau Intrup, Stadtplanungsamt, und Herr Henkel, Badenova, in die Sitzung gekommen.
Gemäß dem geologischen Bodengutachten ist das gesamte Gebiet sowie die Teiche wegen des hohen Grundwasserstandes mit "hochwertigem" Material aufzufüllen.
Eine Regen-/Oberflächenwasserversickerung auf dem Gelände und den einzelnen Grundstücken ist nicht möglich (Badewannenprinzip). Deshalb kommt nach dem vorliegenden Bodengutachten als einzige Möglichkeit die extensive Dachbegrünung in Frage. Durch die mit der Begrünung verbundene Wasserspeicherung werden die Spitzenabflüsse verringert.
Der Begrünung steht ein Teil des Ortschaftsrates kritisch gegenüber. Neben subjektiven Momenten werden u.a. Probleme bzgl. der Dichtigkeit der Dächer gesehen. Hierzu erklärt Frau Intrup, dass dies "Kinderkrankheiten" seien, die ausgemerzt seien und weist auf die zusätzlichen Vorteile einer Dachbegrünung hin (Verbesserung des Umgebungsklimas, Temperaturausgleich, Schutzwirkung, Minderung von Luftschadstoffen und Feinstaub u.a.).
Der Ortschaftsrat nimmt zur Kenntnis, dass nach dem Bodengutachten und den Ausführungen von Herrn Henkel, Badenova, die ungedrosselte Einleitung von Oberflächenwasser aus dem Plangebiet weder in den Bach noch in den Kanal zulässig ist.
Die - dessen ungeachtet - zunächst aus dem Ortschaftsrat erhobene Forderung, die Auflage der Begrünung zurückzuweisen und erneut eine Untersuchung der Entwässerungssituation durchzuführen, wurde vom Ortschaftsrat abgelehnt.
Nach intensiver Diskussion akzeptiert der Ortschaftsrat die Auflage begrünter Dächer im Plangebiet, soweit erforderlich. Solaranlagen zur Strom- bzw. Wärmegewinnung sollen, soweit machbar, daneben möglich sein.

Wahlwerbung im Nachrichtenblatt

Zum Auftreten der örtlichen politischen Parteien und Gruppierungen im Nachrichtenblatt legt der Ortschaftsrat - unter Beachtung der Richtlinien der Stadt Freiburg - folgendes fest:
Wahlwerbung bzw. die Werbung politischer Parteien und Gruppierungen ist grundsätzlich nur im kostenpflichtigen Anzeigenteil möglich. Sie ist vor Abdruck der Otsverwaltung vorzulegen.
Die örtlichen politischen Parteien und Gruppierungen können zu Wahlkampfzeiten - 6 Wochen vor Wahltermin - im redaktionellen Teil des Nachrichtenblattes örtliche Veranstaltungen bekannt machen. Die Texte sind neutral zu fassen, ohne Wahlwerbung und politische Aussagen.
Außerhalb von Wahlkampfzeiten kann zusätzlich eine kurze inhaltliche Erläuterung der Veranstaltung angefügt werden, jedoch keine Parteienwerbung. Anschließende Berichte im redaktionellen Teil über die Veranstaltungen sind nicht zulässig.

Chroniktafel im Rathaus

Die Chroniktafel bleibt im Rathaus. Ein als Alternative angebotener Schaukasten mit der Chronik im Außenbereich lehnt der Ortschaftsrat ab.

Fahnenmasten auf dem Außengelände bei der Mooswaldhalle

Derzeit stehen 5 Fahnenmasten auf dem Platz. Diese werden auf 4 bzw. so platziert, dass Rettungsfahrzeuge ungehindert durchfahren können.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 14.03.2011

Bebauungsplan Furthmatten
Der Bebauungsplan Furthmatten stammt aus dem Jahr 1977.
Mit dem Bau der Mooswaldhalle wurde ein Teil der Straße "Zu den Mühlmatten" mit Parkplätzen von der damals noch selbständigen Gemeinde Hochdorf gebaut. Der weitere Ausbau der Straße, Wendeplatte und weitere Parkflächen war im Bebauungsplan festgesetzt. Die weiteren Parkplätze wurden jedoch nicht gebaut. Aktuell stehen 79 Parkplätze zur Verfügung.

Herr Pfahlsberger und Herr Barz vom Garten- und Tiefbauamt stellten zwei mögliche Ausbauvarianten vor, die jedoch einen wesentlichen Eingriff in den vorhandenen Grünbestand sowie erhebliche Erschließungskostennachzahlungen mit sich bringen.

Die dritte Variante wäre alles so zu lassen wie es ist.
Eine Entscheidung hat der Ortschaftsrat nicht getroffen. In der Diskussion ergaben sich noch einige offene Punkte, die zunächst von der Stadt noch zu klären sind. Danach soll das Thema erneut im Ortschaftsrat behandelt und schließlich abgestimmt werden.

Gestaltung des neuen Dorfplatzes
Herr Fridrich vom Stadtplanungsamt stellt einen Vorentwurf für die Neugestaltung des neuen Dorfplatzes vor. Die vorhandenen Hecken und Bäume sollen weiter Bestand haben, ein neuer Brunnen soll gebaut werden. Eine Steinmetzklasse der Gewerbeschule wird nach Vorgabe einer Grundrichtung Entwürfe ausarbeiten, die dann von einer Jury bewertet werden. Der beste Vorschlag wird von den jungen Steinmetzen gebaut.

Der Ortschaftsrat ist mehrheitlich dafür, den Vorschlag, den Brunnen als "Vereinsbrunnen" - mit Symbolen von Vereinen aus unserem Stadtteil - zu gestalten, weiter zu verfolgen.
Ob diese Variante letztendlich verwirklicht werden kann, soll in einer gemeinsamen Sitzung mit Ortschaftsrat, Vereinsvertretern, Steinmetzen und dem Planer besprochen werden.

Anpassung der Eintrittspreise in den städtischen Hallen- und Freibädern
Die Stadt Freiburg plant zum 01.05.2011 die Eintrittspreise der Hallen- und Freibäder zu erhöhen.
Der Ortschaftsrat steht im Hinblick auf die geringere Attraktivität gegenüber anderen Freiburger Bädern einer Erhöhung der Eintrittspreise kritisch gegenüber. In jedem Fall wünscht der Ortschaftsrat eine Attraktivitätssteigerung des Hochdorfer Hallenbades und zwar einerseits in Richtung Verringerung der Sommerschließzeiten, andererseits im Hinblick auf zusätzliche Investitionen (Wärmekabine).

Entwurf des Doppelhaushalts 2011/2012
Den Entwurf des Doppelhaushalts nahm der Ortschaftsrat zur Kenntnis.
Zwar sind nicht alle Anträge berücksichtigt worden, so fehlen die Straße "Zur March" und die Mooswaldstraße im Sanierungsplan, ebenso wie Mittel für den Bauhof.
Diesbezüglich wurde die Stadt bereits angeschrieben und um erneute Prüfung gebeten, erklärte OV Lang-Jakob.

Verbindliche Bauleitplanung
Nichts Neues beinhalten die Informationen über die Prioritäten in 2011 für unseren Stadtteil.
Darin enthalten ist lediglich die Offenlage des Bebauungsplanes für die Fuhrmannsgasse, vorgesehen für das 2. Quartal.

Umgestaltung des Nachrichtenblattes
Über die Neugestaltung der Titelseite des Nachrichtenblattes wird mit dem Primo-Verlag verhandelt.
Dem Antrag der katholischen Kirchengemeinde, zukünftig alle Nachrichten, auch diejenigen, die Landwasser bzw. St.Petrus-Canisius betreffen, künftig auf einem gesonderten Einlageblatt bekannt zu machen oder den bisherigen Seitenanteil auf 4 Seiten aufzustocken, hat der Ortschaftsrat aus verschiedenen Gründen nicht zugestimmt.

Verschiedenes
1. Die Einrichtung der Haltestelle "Vorstadt" am Sportplatz kann nun doch, entgegen der ursprünglichen Info (erst nach Genehmigung des Doppelhaushalts), zeitnah erfolgen.
2. Aufgrund des Aufrufs zu "Buschspenden" für das Freigelände beim Michael.-Denzlinger-Haus können nun 10 verschiedene Büsche gepflanzt werden.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 17.01.2011

Verabschiedung von Herrn Plöger, VAG
Seit der Eingemeindung von Hochdorf nach Freiburg und dem damit verbundenen Wechsel im öffentlichen Nahverkehr, nämlich des "Bahnbusses" zur Freiburger-Verkehrs-AG (VAG), war Herr Plöger unser Ansprechpartner in Sachen Verkehrsplanung.
Mit einem Weinpräsent und einem Bild (Blick vom Hochdorfer Kirchturm auf den Dorfplatz mit VAG-Bus im Mittelpunkt, eigens fotografiert von OV Lang-Jakob) wird Herr Plöger nun mit den besten Wünschen in den Ruhestand verabschiedet.
Ortsvorsteher Lang-Jakob bedankte sich bei Herrn Plöger für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in all den Jahren.
Gleichzeitig stellt sich Herr Wolfgang Triebig, der Nachfolger von Herrn Plöger vor. Herr Triebig ist seit Februar 2010 bei der VAG beschäftigt.

Information über die Ausgleichsflächen
Ausgleichsflächen sind Flächen, die im Rahmen der Umsetzung von Bebauungsplänen etc. aus naturschutzrechtlichen Gründen als Ersatz bereit zu stellen sind.
Der auf Hochdorfer Gemarkung zur Verfügung stehende Ausgleichsflächenpool beträgt 29,8 ha, davon sind 10,4 ha städtisches Eigentum.
Für das im Flächennutzungsplan ausgewiesene Baugebiet "Hohe/ Hinter den Gärten" in Hochdorf werden voraussichtlich 5,2 ha. gebraucht.
Für das geplante Baugebiet "Hohe/Hinter den Gärten" sind noch genügend Ausgleichsflächen vorhanden. Diese müssen zudem nicht zwingend auf Hochdorfer Gemarkung liegen.
Als Ausgleich für das Baugebiet "Längenloh-Nord" in Zähringen wurde von der Stadt eine Fläche von 1,5 ha (beim alten Sportplatz) ins Auge gefasst. Die in diesem Fall anstehende Umwandlung von Ackerland in Wiese, verbunden mit weiteren Maßnahmen, könnte das vom Ortschaftsrat begonnene Projekt "Wiedervernässung von Wiesen" zugunsten unseres Storchenbestandes weiter bringen.
Der Ortschaftsrat begrüßt daher dieses Vorhaben der Stadt und steht der Ausweisung der Ausgleichsfläche positiv gegenüber. Endgültig entscheiden wird der Ortschaftsrat nach Vorliegen der Unterlagen in einer der kommenden Sitzungen.

Bewegungsparcour auf dem Michael-Denzlinger-Gelände
Das Außengelände des Michael-Denzlinger-Hauses wird weiter gestaltet. Die Michael -Denzlinger-Stiftung hat die Anlegung eines Bewegungsparcours für Senioren beschlossen. Zunächst werden zwei Bewegungsgeräte für die Seniorinnen und Senioren beschafft. Die Kosten in Höhe von ca. 10.000 Euro trägt die Michael-Denzlinger-Stiftung. Als Sichtschutz zur Straße hin werden Hecken gepflanzt, Heckenspenden aus der Bevölkerung sind willkommen.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 06.12.2010


Ausscheiden von Ortschaftsrat Rainer Hank
Ortsvorsteher Lang-Jakob würdigt die Verdienste von Ortschaftsrat Rainer Hank und überreicht ihm im Namen des Oberbürgermeisters die Ehrenurkunde der Stadt Freiburg, ein Buch sowie im Namen der Ortsverwaltung ein Weinpräsent.
Anschließend wird Frau Bärbel Braun als Nachfolgerin auf ihr Amt verpflichtet.

Nachhaltige Siedlungsentwicklung
Der Ortschaftsrat nimmt die Drucksachen der Stadt, die Herr Schröder-Klings, Leiter des Referates für Stadtentwicklung und Bauen, erläutert, zur Kenntnis.
Bis 2014 wird in der Gesamtstadt mit einem weiteren Bevölkerungswachstum gerechnet. Die Stabilisierung der Bevölkerungszahlen bis 2020 wird angestrebt. Die im FNP 2020 enthaltenen Bauflächen sowie weitere Flächen werden den neuen Zeitstufen I (Planungsbeginn bis Ende 2014), Zeitstufe II (Planungsbeginn ab 2015) und Zeitstufe III (voraussichtlich kein Bedarf bis 2020) zugeordnet.
Das Gebiet Hohe/Hinter den Gärten wird neu in die Zeitstufe II eingeordnet. Hier soll zunächst der Bau der Rheintalbahn und ggf. der 6-streifige Ausbau der A5 abgewartet werden, da der entsprechende Lärmschutz für diese Baufläche von sehr hoher Bedeutung sein wird und die Kosten bei der Erschließung umgelegt werden müssen.

Bebauungsplan Fuhrmannsgasse
Frau Intrup vom Stadtplanungsamt informiert über den Stand der Planungen Fuhrmannsgasse. Anlass sind die Ergebnisse aus den Gutachten über Schall und Lärm sowie den Boden.
Das Bodengutachten sagt aus, dass eine Regenwasserversickerung nicht möglich ist. Herr Henkel, Badenova, sieht als Teillösung hier eine Ableitung in den nahen Bach, andererseits muss der Ablauf aber gepuffert werden, weshalb voraussichtlich Gründächer erforderlich werden.
Wegen des hohen Grundwasserspiegels wird nicht bei allen Gebäuden eine Unterkellerung möglich sein. Außerdem wünscht die Stadt teilweise 3-geschoßige Häuser. Dies wird vom Ortschaftsrat kritisch gesehen.
Die Offenlage des Bebauungsplans ist für das Frühjahr 2011 geplant.
Das Thema wird vorher noch einmal im Ortschaftsrat behandelt.

Eigenbetrieb Friedhöfe
Der Ortschaftsrat nimmt die Drucksache der Stadt zur Kenntnis, zumal die darin enthaltene Gebührenkalkulation eine leichte Reduzierung der Gebühren ausweist. Klar kommt auch zum Ausdruck, dass das Erdbestattungsgrab immer mehr durch das Urnengrab abgelöst wird. Man rechnet mit weiter steigenden Urnenbeisetzungen, was zur Folge hätte, dass es wieder mehr freie Friedhofsflächen gäbe.

Informationstafel für die Mooswaldhalle
Der Ortschaftsrat stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zu, die Informationstafel an der Außenwand zum Schwimmbad hin neben die Eingangstüre anzubringen.

Verschiedenes
1. Das Team der öffentlichen Bücherei wurde im Rahmen einer Veranstaltung "Bürgerschaftliches Engagement" geehrt.
2. Am 07.02.2011 findet die nächste "PräRIE-Veranstaltung" statt.
3. Der Bau des behindertengerechten Eingangs (Rampe) am Friedhof musste wegen des schlechten Wetters zurückgestellt werden.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 15.11.2010

Vorstellung des neuen Leiters und des Teams im Jugendhaus
Seit September diesen Jahres wird das Jugendhaus von einem weitgehend neuen Team geleitet Herr Philipp Spitczok ist der neue Leiter des Kinder- und Jugendhauses · Frau Cornelia Wilde, einzige Mitarbeiterin, die seit Eröffnung des Jugendhauses zum Team gehört. Ihr Schwerpunkt ist die Arbeit mit Mädchen, Grundschulkindern und Teenagern. · Frau Ylva Stützer ist seit September 2010 im Team. Ihr Aufgabengebiet ist die allgemeine Jugendarbeit, Organisation von Freizeiten etc. · Herr Stephan Weber arbeitet seit einem Jahr im Jugendhaus im gesamten Jugendbereich. Das Kinder- und Jugendhaus soll für alle Jugendlichen aus Hochdorf offen sein - dafür will sich das Team einsetzen durch ein breit gefächertes Angebot.
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates Aus den Verfügungsmitteln des Ortschaftsrates wird der Geschirr/Besteckbestand in der Mooswaldhalle aufgestockt. Für die Beschaffung eines Kickerspiels im Jugendhaus bewilligt der Ortschaftsrat einen Zuschuss von 400 Euro. Die restlichen Verfügungsmittel werden für den Brunnen und die Gestaltung des Platzes ins nächste Jahr übertragen.
Anschluss an das Wanderwegenetz Offen ist der Lückenschluss im Wanderwegenetz zwischen Kaiserstuhl und Schwarzwald auf Gemarkung Hochdorf. Die Wanderwegführung sowie die zehn Wegweiserstandpunkte sind festgelegt. Das Aufstellen der Wegweiser soll Anfang nächsten Jahres in Angriff genommen werden. Die Kosten für dieses Projekt betragen knapp 3000 Euro und sind aus den Verfügungsmitteln des Ortschaftsrates zu tragen.

Lampen Vorplatz Mooswaldhalle
Die Lampen auf dem Platz vor der Mooswaldhalle sind teilweise defekt. Drei werden nun durch eine starke Lampe ersetzt. Diesem Vorschlag hat der Ortschaftsrat im Wege des elektronischen Beschlussverfahrens zugestimmt.

Verschiedenes

1. Das Garten- und Tiefbauamt hat in Aussicht gestellt, den Högebrunnenplatz zunächst mit Forstmischung zu befestigen, eine Aktion, die mit Blick auf die Wochenmarktbesucher/innen und Marktbeschicker/innen dringend notwendig ist. Die Planungen für die Neugestaltung laufen, erste Entwürfe sollen im Dezember vorliegen.
2.Das Garten- und Tiefbauamt fällt jedes Jahr Bäume, die aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen. In unserem Ort sind davon Bäume Am Retzgraben, Högeplatz, Alte Ziegelei, Weißerlenstraße und Friedhof betroffen.
3.Bei einer Sicherheitsprüfung auf dem Friedhof wurde festgestellt, dass der Glockenturm marode ist. Aus diesem Grund wurde das Läuten verboten. Ebenfalls wurden die Friedhofsmauern auf Standfestigkeit überprüft, hier sind Nachuntersuchungen erforderlich, beim Steinkreuz wurden Risse festgestellt. Notwendige Reparaturmaßnahmen werden in Absprache mit dem Eigenbetrieb Friedhöfe in Angriff genommen.
4.In Abstimmung mit dem Garten- und Tiefbauamt wird auf dem Außengelände des Michael-Denzlinger-Hauses ein Bewegungsparcour (zunächst zwei Geräte) errichtet. Die Finanzierung erfolgt durch die Michael-Denzlinger-Stiftung.
5.Das Ende des Radweges von Hugstetten kommend nach Hochdorf beim Anwesen Bahls ist nicht angezeigt, weshalb Radfahrer in Richtung Ortsmitte weiter den Gehweg benutzen. Dies hat in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen geführt. Bei einer Verkehrsschau wurde vereinbart, auf der Straße eine entsprechende Markierung anzubringen.
6.Der Wildschutzzaun entlang der Markwaldstraße zwischen der Westrandstrasse und dem Gewerbegebiet Hochdorf soll zur Verringerung des Pflegeaufwandes Richtung Wald versetzt werden. Der Ortschaftsrat regt an, darauf zu achten, dass die Querwege frei zugänglich bleiben.
7.Am 11.11.2010 wurde die neu gestaltete und eingerichtete Außenanlage im Kindergarten Regenbogen u.a. durch Frau Bürgermeisterin Stuchlick und Herrn Bürgermeister von Kirchbach übergeben.
8. Auf Anfrage, wieviel Energie durch die vor zwei Jahren eingebaute Lüftungsanlage im Hallenbad eingespart wurde, hat die Regio-Bäder GmbH, die das Hallenbad betreibt, mitgeteilt, dass keine verlässlichen Werte vorliegen, da Hallenbad und Mooswaldhalle nicht sauber getrennt sind.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 27.09.2010

Verabschiedung Herr Sand
Herr Peter Sand war seit 2001 der Leiter des Jugendhauses. Zum 31.07.2010 hat er diese Tätigkeit beendet.
Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob bedankt sich bei Herrn Sand herzlich, auch im Namen des Ortschaftsrates und der Bevölkerung für seine geleistete, gute und intensive Arbeit und insbesondere aber auch für das gute Durchhaltevermögen in oft recht schwierigen Situationen und überreicht Herrn Sand ein Geschenk.
In der nächsten Sitzung wird der neue Leiter des Jugendhauses, Herr Philipp Spitczok vorgestellt.

Doppelhaushalt 2011/2012
Für den Doppelhaushalt 2011/2012 hat die Verwaltung Haushaltsmittel von insgesamt ca. 80.000 Euro bei der Stadtverwaltung angemeldet.
Darin enthalten sind verschiedene Gerätschaften für die Hausmeister, hier sind vor allem Auflagen des Arbeitschutzes zu erfüllen sowie eine neue Küche für die Mooswaldhalle. Der größte Brocken entfällt jedoch auf den Bau eines Bauhofes für die Gemeindearbeiter.
Für die dringend notwendige Sanierung der Mooswaldhalle muss zunächst ein Sanierungsplan erstellt werden, für den ebenfalls Mittel in 5-stelliger Höhe beantragt wurden.
Der Ortschaftsrat nimmt die Mittelanmeldungen zustimmend zur Kenntnis.

Verfügungsmittel des Ortschaftsrates 2010
Den Vorschlägen der Verwaltung über die Verwendung der Verfügungsmittel hat der Ortschaftsrat zugestimmt.
Ein Zuschuss für den Bau des behindertengerechten Eingangs am Friedhof, Ersatzteile/Ergänzungen für verschiedene Einrichtungen sowie die Aktualisierung der Ortseingangspläne sind in diesen Vorschlägen enthalten.

Schon länger im Gespräch ist die Aufstellung von Wanderweghinweistafeln in unserem Stadtteil. Der Schwarzwaldverein hat ein umfangreiches Wanderwegenetz ausgearbeitet, in den benachbarten Gemeinden sind z.T. die Wegweiser auch schon aufgestellt. Da die Stadt Freiburg keine Kosten übernimmt, muss jede Ortschaft diese selbst tragen. Der Wanderwegeplan ist auch betr. Hochdorf bereits erstellt und wird von Ortschaftsrat Manfred Metzger für die nächste Sitzung aufbereitet. Dort wird über das weitere Vorgehen beraten.

Zuschuss an Sportverein für Fahrt nach Chevilly-Larue
Die B-Junioren des SV-Hochdorf fahren noch dieses Jahr in die Partnerstadt Chevilly-Larue, wobei es auch "offizielle" Kontakte bspw. mit Oberbürgermeister Hervy u.a geben wird, um die weitere sportliche Zusammenarbeit zu planen.
Der Ortschaftsrat stimmt dem Zuschuss von 500 Euro zu.

Hundekotbeutelspender
Der Ortschaftsrat hat - erstmals im elektronischen Verfahren - die Anschaffung von 3 Hundekotbeutelspendern beschlossen. Der Beschluss wurde bekannt gegeben.
Aufgrund der insgesamt positiven Erfahrung sollen weitere Beutelspender aufgestellt werden.

Flächensuche für den Sportverein
Ortsvorsteher Lang-Jakob informiert über den aktuellen Sachstand und über das Gespräch mit Vertretern des Sportvereins und des Tennisclubs. Eine Lösung wurde noch nicht gefunden, jedoch ist man weiter bemüht, geeignete Flächen zu finden. Der Tennisclub wird selbst einen Vorschlag unterbreiten.

Haltestelle Vorstadt
Der Ortschaftsrat stimmt mehrheitlich dafür, die Bushaltestelle "Vorstadt" dauerhaft an der Hochdorfer Straße zu belassen.
Sowohl die VAG, als auch das Garten- und Tiefbauamt und die Polizei haben sich für die Beibehaltung der jetzigen Haltestelle ausgesprochen.
Die Verwaltung wird nun die zuständigen Stellen mit der Einrichtung der Haltestelle (Wartehäuschen, Anlegung einer größeren Standfläche ...) beauftragen.

Veranstaltung "Sea of Love"
Die Beeinträchtigungen durch diese Großveranstaltung hielten sich aufgrund des Einsatzes von zahlreichem Ordnerpersonal in Grenzen. Lt. dem der Ortsverwaltung vorgelegten Gutachten wurden die Lärmwerte eingehalten.
Lediglich der Campingbetrieb führte zu vielen Beschwerden. Lt. Veranstalter wird er in dieser Form nicht mehr durchgeführt. Den massiven Hinterlassenschaften an Müll wird der Veranstalter mit "Pfand-Müllsäcken" begegnen, wobei das Pfand erst nach benutzter Rückgabe zurück gegeben wird.
Ein neu ausgearbeitetes Verkehrskonzept für nächstes Jahr wird ebenfalls zugesagt.
Der Bitte des Veranstalters, die Veranstaltung im nächsten Jahr am Samstag um eine Stunde und am Sonntag um eine halbe Stunde zu verlängern, um weiter renommierte Musikgruppen zu bekommen, stimmt der Ortschaftsrat zu mit der Maßgabe, dies als Probelauf zu sehen und im nächsten Jahr neu zu entscheiden.

Informationstafel für die Mooswaldhalle
Der Ortschaftsrat stimmt mehrheitlich der Beschaffung einer Info-Tafel in die Mooswaldhalle zu.
Die Tafel wird finanziert durch Werbung, somit entstehen der Ortsverwaltung keine Kosten.

Herstellungskosten des Nachrichtenblattes
Die weitere Zusammenarbeit mit dem Primo-Verlag für den Druck des Nachrichtenblattes wird im Ortschaftsrat grundsätzlich befürwortet. Ortsvorsteher Lang-Jakob wird jedoch beauftragt, über Spielräume beim Preis mit dem Verlag zu verhandeln.

Verschiedenes
1. Den Antrag des Ortschaftsrates, für die Sanierung der Straße "Zur March" im Doppelhaushalt 2011/12 Mittel einzustellen, hat das Garten- und Tiefbauamt abgelehnt, der Sanierungsbedarf wird jedoch in den Straßenbauplan aufgenommen. Der Ortschaftsrat wird das Thema in einem Jahr erneut aufgreifen.
2. Zwischen dem Rotteck-Gymnasium in Freiburg und einer Schule unserer Partnerstadt Chevilly-Larue besteht seit diesem Jahr eine Schulpartnerschaft. Ein erster Austausch hat im Mai diesen Jahres bereits stattgefunden, bei dem auch das Partnerschaftsforum und die Ortsverwaltung einen gemeinsamen Abend im Jugendhaus organisiert hatten. Damit auch mehr Schülerinnen und Schüler aus Hochdorf einbezogen werden können, sollten die räumlichen Aufnahmevorgaben für die Freiburger Gymnasien in Zukunft großzügiger gehandhabt werden.
3. Die Lärmbelästigungen durch die Fußballtore und Ballfanggitter auf dem Bolzplatz im Hieberainle werden zum einen durch sich lösende Schraubenelemente an den Ballfanggittern verursacht. Das Garten- und Tiefbauamt hat Nachbesserung zugesagt.
Die Erneuerung der desolaten Fußballtore wird für 2011 vorgemerkt.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 19.07.2010

Baugesuche
Der Bauvoranfrage zur Errichtung eines Doppelhauses in der Nimbergstraße hat der Ortschaftsrat zugestimmt.
Zum Anbau einer Lagerhalle in der Hanferstraße bittet der Ortschaftsrat das Baurechtsamt zu prüfen, ob der Bebauungsplan hier nicht ebenfalls - wie bei anderen Baugesuchen ein begrüntes Dach fordert und ggf. dessen Anordnung.

Nachhaltige Siedlungsentwicklung in Freiburg
Der Flächennutzungsplan 2020 (FNP 2020) wurde 2006 verabschiedet, der Bedarf an Wohnflächen wurde aufgrund von Prognosen bzgl. der Bevölkerungsentwicklung und der Entwicklung des individuellen Wohnflächenbedarfs errechnet.
Die Freiburger Bevölkerung ist stärker gewachsen, als in der Prognose angenommen, die Abwanderungen ins Umland sind rückläufig, so der Leiter des Referats für Stadtentwicklung, Herr Schröder-Klings.
In unserem Stadtteil sind zwischen 2005 und 2008 insgesamt 31 neue Wohneinheiten entstanden.
Eine Prognose für 2009-2025 sagt einen Rückgang der Wohnbevölkerung in unserem Stadtteil von 4% voraus. Gegen diesen Rückgang muss zum Erhalt der Infrastruktur sowie einer ausgewogenen Bevölkerungsstruktur etwas getan werden.
Zwei kleinere Baugebiete in Hochdorf sind im FNP 2020 enthalten (Hohe/Hinter den Gärten). Die Fläche nördlich der Fuhrmannsgasse soll möglichst zügig vorangebracht werden, im Gebiet Hohe/Hinter den Gärten ist eine behutsame, stufenweise Entwicklung angedacht. Hier ist besonders zu beachten, dass erhebliche Maßnahmen zum Lärmschutz/Verkehr/Entwässerung erforderlich sind, deren Kosten wohl vom gesamten Baugebiet und damit den Grundstückseigentümern zu finanzieren sind.
Der Ortschaftsrat bittet ausdrücklich darum, bei der Festlegung der Reihenfolge der Entwicklung der einzelnen Baugebiete mit einbezogen zu werden.

Sachstand zum Bebauungsplan Fuhrmannsgasse
Die geplante Bebauung direkt an der Fuhrmannsgasse wurde gegenüber der Bauvoranfrage von 2008 geändert. Geplant sind zwei einzelne Gebäude, entlang der Fuhrmannsgasse wird ein Parkstreifen (Längsparker) angelegt. Die Stadt Freiburg hat das für die Zufahrt zu den weiteren Grundstücken benötigte Gelände bereits erworben.
Für die weitere Bebauung der Fläche sind eineinhalb geschossige Häuser geplant.
Eine Zufahrt in das Gebiet über die Hochdorfer Straße kann nicht geplant werden, da die betreffenden Grundstückseigentümer ihr Gelände nicht zur Verfügung stellen. Verschiedene Gutachten werden von der Stadt in Auftrag gegeben und sollen bis November vorliegen. Die Offenlage des Bebauungsplans wird für Ende des Jahres geplant.

Durchlass Seestraße/Bebelstraße
Der Durchlass Seestraße/Bebelstraße kann definitiv nicht so verändert werden, dass die Durchfahrt von großen LKWs möglich wird. Dies bestätigt ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten, das Herr Seitz, Garten- und Tiefbauamt, vorstellt.
Eine Erhöhung nach oben ist definitiv ausgeschlossen, das Abtragen der gesamten Bodenplatte scheidet aus statischen Gründen ebenfalls aus bzw. wäre nur mit einem Kostenaufwand zwischen 300T€ und 500T€ realisierbar. Es bleibt nur zu hoffen, dass baldigst eine Höhenfestlegung der Bahn erfolgt, damit der Anschluss der Bebelstraße an die Autobahn vorangetrieben werden kann.

Kindertagesstättenbedarfsplanung
Die Kommunen sind verpflichtet, ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesplätzen bereit zu stellen, berichtet Frau Schauer, Sozial- und Jugendamt.
Die Ergebnisse einer Elternbefragung sind in die Bedarfsplanung mit eingeflossen.
In unseren beiden Kindertagesstätten werden bereits sehr differenzierte Öffnungszeiten angeboten, es kann zwischen sechs, sieben, neun und zehn Stunden Betreuungszeit gewählt werden.
Ein Mehrbedarf an Plätzen für unter 3jährige zeigt sich an, hier besteht für die Jahre 2011/2012 Handlungsbedarf.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 14.06.2010

Baugesuche
Der Ortschaftsrat stimmt folgenden Baugesuchen zu:
- Umbau eines Einfamilienwohnhauses in 2 Wohneinheiten im Steingrübleweg
- Einbau einer Dachgaube im Fliederweg
Zu den Anträgen auf Erweiterung einer Lagerhalle und den Bau des Kunstdepots in der Weißerlenstraße nimmt der Ortschaftsrat dahingehend Stellung, dass im Falle einer nicht möglichen Dachbegrünung gemäß dem geltenden Bebauungsplan entsprechende Ausgleichsmaßnahmen vorzunehmen sind.

Erweiterung des Sportplatzgeländes
Der Sportverein braucht dringend mehr Fläche für den Trainingsbetrieb. Verschiedene Flächen sind in der Diskussion, jedoch sind bei allen Fällen zunächst noch viele offene Fragen zu klären. Dies betrifft zum einen Vorschriften des Naturschutzes, zum anderen Fragen der Umplanung und die Möglichkeiten evtl. mit einer kleineren Fläche auszukommen, als bisher angenommen.
Ungeachtet der unklaren Situation soll ein Gespräch stattfinden zwischen Sportverein, Tennisclub (Pächter einer tangierten Fläche) und Ortsvorsteher indem nach weiteren Lösungsmöglichkeiten gesucht werden soll.
Auch die Optionen der anderen Flächen werden weiter verfolgt. Man ist auf jeden Fall bestrebt, möglichst rasch eine Lösung zu finden, damit der Sportverein einen ordentlichen Übungsbetrieb durchführen kann.

Mittelanmeldung für den Doppelhaushalt 2011/2012
Verschiedene größere Projekte in unserem Stadtteil stehen an und werden von der Verwaltung für den kommenden Doppelhaushalt angemeldet.
Die Generalsanierung der Mooswaldhalle, die Einrichtung eines Bauhofes, die Platzgestaltung Högebrunnenplatz, die Sanierung der Straße "Zur March" sind die größten geplanten Maßnahmen.
Weitere von der Verwaltung eingebrachte Vorschläge werden vom Ortschaftsrat unterstützt und werden für den Doppelhaushalt angemeldet.

Verschiedenes
§ Der Durchlass Seestraße/Bebelstraße (Autobahnbrücke) kann definitiv nicht verändert werden, sodass eine Durchfahrt der LKW’s möglich wäre. Dies bescheinigt ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten, welches in der nächsten Ortschaftsratssitzung von einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung noch einmal erläutert wird.
§ Vor einiger Zeit wurde an der Grünschnittanlage ein kleiner hinterer Eingang "Schlupf" geschaffen, damit kleine Mengen Grünschnitt ohne das Prozedere des "Schlüssel-Holens bei der Ortsverwaltung" entsorgt werden können. Dieses Angebot findet regen Zuspruch, wird jedoch auch immer wieder missbraucht, indem das Schnittgut wild abgeladen wird. Die ASF sieht sich gezwungen, diesen "Hintereingang" wieder zu schließen, wenn hier auf Dauer keine Abhilfe geschaffen wird.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 10.05.2010

Zeitplan für neue Baugebiete (Hohe, Hinter den Gärten)
In Hochdorf besteht Bedarf an weiterem Wohnraum vor allem für junge Familien. Im Hinblick auf die derzeitige Weiterentwicklung der Bauplanung aus dem Flächennutzungsplan richtet der Ortschaftsrat an die Stadt die Bitte, das Gebiet Hohe/Hinter den Gärten vorrangig zu entwickeln, jedoch behutsam und ggf. nicht in voller Größe. Weiter bittet der Ortschaftsrat die Stadt um Mitteilung, wie sich die Entwicklung eines Teils des Geländes auf die Kostenumlage auswirkt bzw. mit welchen Belastungen generell zu rechnen ist.

Umgang mit Wahlwerbung im Nachrichtenblatt
Der Ortschaftsrat ist sich einig, dass Hinweise auf Veranstaltungen in Hochdorf oder mit Bezug zu Hochdorf von örtlichen Parteienvertretungen bzw. Gruppierungen weiterhin im Nachrichtenblatt veröffentlicht werden sollten. In Zweifelsfällen entscheidet der Ortsvorsteher.

Neuer Dorfplatz und Brunnen
Der Högebrunnenplatz weist derzeit einige Mängel aus. So ist er bei Regen sehr schlammig, was für Marktbeschicker und Marktbesucher äußerst unangenehm ist. Der Brunnen ist kaputt und muss erneuert werden. Mit dem zuständigen Planer der Stadt hat der Ortschaftsrat den Platz vor Ort besichtigt. Von Seiten der Stadt werden Gestaltungsvorschläge zugesagt.

Verschiedene Informationen
1. Bezüglich der Sportplatzerweiterung haben mit den städtischen Behörden Gespräche stattgefunden. Das Thema wird zunächst in der Ortschaftsratssitzung im Juni behandelt.
2. Geschwindigkeitsmessungen in Benzhausen (von Hochdorf kommend) haben ergeben, dass ca. 90 % der aus Benzhausen (Richtung Hochdorf) ausfahrenden Fahrzeuge und ca. 80 % der nach Benzhausen einfahrenden Fahrzeug zu schnell fahren. Die Verwaltung wird diese Messdaten an die Polizei weiterleiten und um Geschwindigkeitskontrollen bitten.
3. Bei einer Verkehrsschau mit den städtischen Behörden wurden u.a. vereinbart:
- Beim Durchlass Benzhausen/Bebelstraße wird zur Sicherheit der Radfahrer zu den Badeseen probeweise ein Spiegel aufgestellt.
- Die Ausschilderung des Parkplatzes beim Pappelweg soll verbessert werden; ebenfalls wird vorgeschlagen, durch einen Bewegungsmelder den häufigen Müllablagerungen auf dem Platz entgegen zu wirken.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 19.04.2010

Baugesuche
Der Ortschaftsrat stimmt folgenden Baugesuchen zu:
- Errichtung einer Doppelgarage in der Waldstraße
- Aufstellung eines Kältecontainers auf dem Dach mit zwei Kühltürmen und zwei aufgesetzten Schalldämpfern, Bebelstraße; der Ortschaftsrat weist darauf hin, dass hinsichtlich der Lärm- und Geruchsbelästigung auf die Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen ist.

Änderungen der Geschäftsordnung des Ortschaftsrates
Der Bauausschuss hat in der Vergangenheit jeweils die Baugesuche behandelt und bei einstimmigem Votum über die Stellungnahme an die Stadt entschieden. Die Rechtmäßigkeit dieser bewährten Praxis wurde vom Haupt- und Personalamt in Frage gestellt. Um weiterhin den "beschließenden Bauausschuss" zu erhalten, bedarf es einer Änderung der Geschäftsordnung des Ortschaftsrates. Dieser hat der Ortschaftsrat einstimmig zugestimmt.
Um zukünftig über Gegenstände einfacher Art im Wege des elektronischen Beschlussverfahrens, also per Email beschließen zu können, bedarf es ebenfalls einer Änderung der Geschäftsordnung. Dieser hat der Ortschaftsrat ebenfalls zustimmt.

Schüleraustausch
Im Rahmen eines Schüleraustauschs mit Schüler/innen aus unserer Partnerstadt Chevilly-Larue und zwei Freiburger Gymnasien ist eine gemeinsame Abendveranstaltung am 08.05.2010 im Jugendhaus geplant. Dieser Kontakt basiert auf einem Gespräch zwischen Oberbürgermeister Dr. Salomon und Bürgermeister Hervy aus Chevilly-Larue im Rahmen der Waldhockeröffnung im letzten Jahr.
An dem gemeinsamen Abend werden ca 90 Schülerinnen und Schüler, Lehrer, die Kulturbürgermeisterin sowie ein Stadtrat aus Chevilly-Larue zu Gast sein.

Bürgergespräch betreffend Alte Ziegelei und Riedmatten
Bei der Ortsverwaltung gehen immer wieder Beschwerden von Bewohnern der alten Ziegelei/Riedmatten ein.
Der Ortschaftsrat ist sich einig, dass geklärt werden muss, was hier getan werden kann. Er wird deshalb die Bewohner zu einem Bürgergespräch einladen, um einen Überblick über die aktuelle Situation und Anregungen zu bekommen.

Ortschaftsrat beschließt Teilnahme an Erste-Hilfe-Kurs
Der Wunsch einer Mitbürgerin einen Defibrillator (Schock-Gerät für den Notfalleinsatz bei Herzproblemen) in Hochdorf zu installieren, hat sich als nicht umsetzbar erwiesen.
Der Ortschaftsrat hat aber, hierdurch angeregt, beschlossen, statt dessen einen Auffrischkurs in Erster Hilfe zu absolvieren. Die Kursgebühr trägt jeder Ortschaftsrat/jede Ortschaftsrätin selbst.

Verschiedenes

Bei einem Treffen aller Ortsvorsteher mit der Leitung des Eigenbetriebes Friedhöfe wurden u.a. auch Kolumbarien (Urnenwände) angesprochen. Lt. Aussage von Betriebsleiter Herrn Keller, würde aufgrund anderer alternativer Bestattungsformen die Nachfrage hier deutlich zurückgehen. Dazu kommt, dass nach längerer Zeit alle Urnenwände unschön aussehen (Verschmutzung, leere Fächer) und deshalb verschiedene Städte (u.a. München) diese Bestattungsform wieder aufgegeben haben. Es werden diesbezüglich für die Freiburger Friedhöfe auch keine Planungen ins Auge gefasst.
Die Ausweisung von Kindergräberfeldern ist aufgrund der sehr geringen Gräberzahl schwierig und eher unwahrscheinlich.

Bei einer GÖV-Sitzung im Rathaus wurde u.a. auch das Freiburger Alkohol- Präventionsprojekt "PräRIE" vorgestellt (gesonderter Artikel folgt). Ein Arbeitskreis wird sich weiter mit dem Thema befassen.

Für die Sommerzeit sollen längere Öffnungszeiten des Hochdorfer Hallenbades erwirkt werden. Dies auch im Hinblick darauf, dass das Westbad wegen Sanierungsmaßnahmen auch während des Sommers geschlossen ist. Die Verwaltung wird dies bei der Regio-Bäder-GmbH beantragen.

Bei einer Begehung der Mooswaldhalle u.a. mit dem Amtsleiter des städtischen Gebäudemanagements wurde aufgrund sehr vieler Mängel vereinbart, Kosten für einen Generalsanierungsplan in den nächsten Haushalt einzustellen.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 15.03.2010

DSL-Versorgung in Hochdorf
Die DSL-Versorgung, insbesondere im Gewerbegebiet, ist nicht zufriedenstellend.
Von Seiten der Telekom sind in Hochdorf selbst in naher Zukunft keine Infrastrukturmaßnahmen geplant. Über die Versorgung im Ort gehen die Meinungen auseinander, für "Normalverbraucher" wird sie aber als brauchbar bezeichnet.
Im Gewerbegebiet ist die DSL-Versorgung nicht optimal.
Am Rande des Gewerbegebiets ist zwar ein Glasfaserkabel vorhanden, jedoch wäre ein Ausbau mit Kosten von ca. 840 T€ (ohne Hausanschlüsse) verbunden.
Bei einer Informationsveranstaltung der Stadt mit den Gewerbetreibenden am 11.03.2010 wurde über Verbesserungsmöglichkeiten informiert, die jedoch alle sehr kostenintensiv sind und deshalb derzeit nicht weiter verfolgt werden. Geprüft werden soll aber, ob evtl. eine Kooperation mehrerer Provider in Frage kommt. Hierzu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet bestehend aus einer Vertreterin der FWTM, der Stadt (Herr Nußbaumer), zwei Vertretern der Gewerbetreibenden und des Ortsvorstehers.

Öffentliche Telefonie in Hochdorf
Die Telekom plant, öffentliche Telefone, die nur noch wenig Zuspruch finden, abzubauen.
Hier steht das öffentliche Telefon im Gewerbegebiet (Weißerlen-Abrichstraße) in der Diskussion, da dort der geringste Umsatz zu verzeichnen ist.
Dies ist jedoch der einzige Standort eines öffentlichen Telefons im Gewerbegebiet, deshalb lehnt der Ortschaftsrat den Abbau dieses öffentlichen Telefons ab.
Die Telefonzelle an der Hochdorfer Straße / beim Kindergarten soll durch eine neue Telefoninsel ersetzt werden.

Verschiedenes

Die Bushaltestelle "Vorstadt" ist nun verlegt in die Hochdorfer Straße, zunächst im Probebetrieb für ein halbes Jahr. Dann soll eine Auswertung der vorliegenden Erfahrungen erfolgen.

Die Problematik der Haltestelle in Benzhausen "St. Agatha-Weg" wurde von der VAG bereits gelöst. Die Haltestelle "St. Agatha-Weg" in der Holzhauser Straße wird von der VAG nicht mehr angefahren.

Zu den Vorfällen vom Wochenende 27.02./28.02.10 wurden nun auch beim Katharina-von-Bora-Haus Sachbeschädigungen festgestellt und gemeldet.

Verschiedene "Baustellen" auf dem Friedhof wurden mit den Fachämtern besprochen und die weitere Vorgehensweise geklärt.

Der geplante Bau des behindertengerechten Eingangs wird ebenfalls weiter verfolgt.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 22.02.2010


Bauausschuss als beschließendes Organ
Im Ortschaftsrat wurde der Bauausschuss bislang als beschließendes Organ geführt. Mittlerweile sind Zweifel aufgetaucht, ob dies rechtens sei. Die Stadtverwaltung ist der Auffasssung, dass ein solch beschließender Ausschuss nicht möglich sei. Der Ortschaftsrat ist jedoch der Meinung, dass sich die bisherige Handhabe sehr bewährt habe, nicht jedes Baugesuch in der Ortschaftsratssitzung zu behandeln und will die bisherige Praxis beibehalten. Christoph Lang-Jakob wird diesbezüglich mit der Stadt nach Möglichkeiten suchen.

Bauantrag - Neubau eines Carport
Dem Bauantrag hat der Ortschaftsrat zugestimmt.
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates Ortsvorsteher Christoph Lang-Jakob informiert über den Stand der Verfügungsmittel des Ortschaftsrates - die übertragenen Restmittel aus dem letzten Jahr sowie die Verfügungsmittel für dieses Jahr.
Der Ortschaftsrat beschließt mehrheitlich, die Beschaffung von Trikots für die Fußball-AG der Mühlmattenschule mit 500 Euro zu unterstützen.

Alkoholpräventionsprojekt
Frau Karin-Anne Böttcher stellt das Freiburger Präventionsprojekt PräRIE vor. Im Herbst vergangenen Jahres wurden die Stadtteile und Ortschaften zur Teilnahme aufgerufen. Der Ortschaftsrat hat sich für eine Teilnahme an dem Projekt "Kommunale Alkoholpolitik vor Ort" ausgesprochen.
In einem ersten Schritt soll ein "runder Tisch" gebildet werden, bei dem möglichst vielen Gruppierungen unseres Ortes einbezogen werden sollen. Aus einer Bedarfsanalyse soll dann ein Maßnahmeplan entwickelt werden.
Die Initiative wird begleitet durch Fachkräfte der Koordinationsstelle Kommunale Alkoholpolitik beim Sozial- und Jugendamt und von dort bzw. vom Land finanziert.

Verschiedenes
1. Das Garten- und Tiefbauamt hat zugesagt, im Laufe des März/April Wegearbeiten auf dem Friedhof zu erledigen. Ebenfalls wird der Bau eines behindertengerechten Eingangs weiter verfolgt.

2. Bei der Volksbank werden entlang der Fuhrmannsgasse Absperrbügel zur Verhinderung von Beschädigungen an den Fenstern angebracht.

3. Bestehende Lücken im Streuplan wurden dem Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung angezeigt. Den Radweg "Christ - Tierhygienisches Institut räumt das ASF, für einige andere Anregungen wurden Lösungen bis zum nächsten Winter zugesagt.

4. Eine evtl. Aufhebung der 2.Bushaltestelle "St. Agatha-Weg" in der Holzhauser Strasse in Benzhausen wird von der VAG und den zuständigen Fachbehörden geprüft.

5. Bei einem Brand hinter der Mooswaldhalle wurde der Carport sowie Maschinen der Ortsverwaltung beschädigt bzw. zerstört. Die Polizei schließt einen technischen Defekt aus.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 25.01.2010

Verlegung der Bushaltestelle "Vorstadt"
Der Vorschlag des Ortschaftsrates, die Bushaltestelle "Vorstadt" an die Hochdorfer Straße (EDEKA - Einmündung zur Högestraße) zu verlegen, wurde auch von Seiten der VAG -Herrn Plöger, der in der Sitzung anwesend war, befürwortet.
Der Vorteil wäre, dass es nur noch eine Haltestelle "Vorstadt" gäbe und die derzeit herrschenden Unklarheiten bezüglich der verschiedenen Haltepunkte wären ausgeräumt.
Der Ortschaftsrat will diese Lösung weiter verfolgen und vereinbart mit Herrn Plöger, zunächst bei einer gemeinsamen Probefahrt sich ein Bild über die Verkehrssituation zu verschaffen, und im Weiteren als Probelauf die neue Haltestelle einrichten.

Shuttle-Verkehr bei der "Sea- of Love" Veranstaltung
Die VAG plant den Busverkehr in Richtung Freiburg über die B 294 zu leiten und bei der Autobahnmeisterei die Endhaltestelle einzurichten. Dadurch wird eine Trennung des Bus- und Fußgängerverkehrs erreicht, was bei den zu erwartenden Besuchermassen erforderlich ist.

VAG-Anschluss an Breisgau-S-Bahn am Bahnhof Hugstetten
Das Angebot der VAG über diese Verbindung sehr schnell (in nur 15 Minuten) nach Freiburg zu kommen, wird lt. Herrn Plöger kaum genutzt. Ebenso bietet diese Verbindung eine schnelle Rückfahrt von Freiburg-Hauptbahnhof nach Hochdorf in nur 20 Minuten.

Ausgleichsflächen
Die Stadt Freiburg ist verpflichtet, für versiegelte Flächen, die durch neue Projekte entstehen, Ausgleichsflächen zu benennen. Im Stadtgebiet ist dies jedoch nicht möglich, sodass die im Eigentum der Stadt stehenden Flächen in den Ortsteilen mit einbezogen werden.
Zur Vorbereitung des Termins beim Referat für Stadtentwicklung und Bauen und den OrtschaftsrätenInnen aller eingemeindeten Ortschaften werden Übersichtskarten über die für die Bahn vorgesehenen sowie die weiter angedachten Ausgleichsflächen, ebenso eine Karte über die auf Hochdorfer Gemarkung ausgewiesenen Schutzgebiete vorgestellt. Mit der Stadt soll ein Gesamtkonzept über Ausgleichsflächen erarbeitet werden.

Bestattung Auswärtiger auf dem Hochdorfer Friedhof
Die Möglichkeit, auswärts Verstorbene, die in Hochdorf Verwandtschaft haben oder sonst in enger Beziehung zu Hochdorf stehen, in Hochdorf zu beerdigen, soll auch weiterhin Bestand haben.

Breitbandkabelversorgung
Die Stadtverwaltung bemüht sich um eine verbesserte Breitbandkabelversorgung im Gewerbegebiet. Die Chancen in das Landesentwicklungsprogramm aufgenommen zu werden stehen nach Aussage der Stadtverwaltung gut. In Kürze soll ein Gespräch mit den beteiligten Abteilungen und dem Ortsvorsteher stattfinden. Gegenstand ist die Vorbereitung eines weiteren Gesprächs mit dem Gewerbeverein u.a. zur Klärung des Bedarfs und einer etwaigen Kostenbeteiligung der einzelnen Betriebe.

Sportflächenerweiterung
Der Sportverein Hochdorf hat aufgrund seiner intensiven fußballerischen Aktivitäten Bedarf an weiteren Trainingsflächen. Der Ortsvorsteher wird mit der Stadtverwaltung Sondierungsgespräche aufnehmen, um zu klären, ob und ggf. welche Möglichkeiten bestehen.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 23.11.2009

Nachwahl einer Stiftungsrätin/eines Stiftungsrates für die Michael-Denzlinger-Stiftung
Nachdem beim 1. Wahlgang in der letzten Sitzung die vorgeschlagene Kandidatin nicht die erforderliche Stimmenmehrheit erreicht hat, wurde ein 2. Wahlgang notwendig.
Bei der wiederum geheim durchgeführten Wahl erreichte Irene Kluge die notwendige Stimmenmehrheit und wird somit dem Gemeinderat als Stiftungsrätin für die Michael-Denzlinger-Stiftung vorgeschlagen.

3. + 4. Gleis Rheintalbahn
Der Ortschaftsrat hat den vorgeschlagenen Einwänden der Stadt gegen die Bahnplanungen zum Bau des 3.+4. Gleises im Abschnitt 8.2 einstimmig zugestimmt:
· Optimierung der Trassenführung durch teilweise Tieferlegung und höhere Schallschutzwände,
· Einhaltung der Lärmgrenzwerte ohne den Schienenbonus
· minimale Eingriffe in den Flächen-, Landschafts- und Waldverbrauch
· Optimierung des Landschaftsbildes
· Verbesserung der Baustellenkonzeption

Ausgleichsflächen zum Bau der Stadtbahnlinie nach Zähringen
Die Stadt muss Ausgleichsflächen benennen und hat das Gebiet "Fischie" auf Hochdorfer Gemarkung vorgeschlagen. Damit war der Ortschaftsrat jedoch nicht einverstanden, da er dieses Gebiet als Ausgleichsfläche für den Bau des Anschlusses Bebelstraße an die Autobahn reservieren will. Dem neuen Vorschlag der Stadt für eine Fläche im Gewann Schangen-Dierloch hat der Ortschaftsrat zugestimmt.

Erhöhung der Elternbeiträge in städtischen Kindertageseinrichtungen

Die geplante Erhöhung der Elternbeiträge in städtischen Kindertageseinrichtungen ist im Ortschaftsrat auf einstimmigen Widerstand gestoßen.
Zum einen trifft die geplant Erhöhung die Eltern in einer Zeit, in der große Unsicherheit über die finanzielle Zukunft vieler Familien herrscht, zum anderen steht derzeit noch nicht einmal fest, ob die nach Betreuungszeiten gestaffelten Angebote in den einzelnen Einrichtungen überhaupt zur Verfügung stehen werden, weshalb sich für Eltern massive Mehrkosten ergeben können.

Bau eines Kunstdepots im Gewerbegebiet Hochdorf
Die Stadt Freiburg beabsichtigt im Gewerbegebiet Hochdorf ein Kunstdepot zu bauen. Neben den städtischen Kunstsammlungen sollen dort auch die Kunstsammlungen der Stiftungsverwaltung sowie der Erzdiözese aufbewahrt werden. Der Ortschaftsrat stimmt diesem Vorhaben einstimmig zu.

Veranstaltung "Sea of Love" am Tunisee
Der Ortschaftsrat hat der Ausdehnung der Veranstaltung auf 2 Tage zugestimmt mit der Maßgabe, dass mittels Patrouillen außerhalb des Festgeländes in Benzhausen dafür gesorgt wird, dass es nicht mehr zu den von Benzhauser BürgerInnen beklagten unnötigen Belästigungen und Beeinträchtigungen kommt. Ebenfalls soll das Verkehrskonzept möglichst weiter ausgebaut werden, um Beeinträchtigungen durch Ab- und Anfahrten möglichst gering zu halten. Die Hotline für Beschwerden muss so konzipiert sein, dass sie jedem Betroffenen zugänglich ist.
Der Ortschaftsrat weist zudem darauf hin, dass es sich hier um einen einmaligen Probelauf handelt und er bei einer weiteren Antragstellung erneut gehört werden will.
Anmerkung: Der Veranstalter hat mittlerweile zugesagt, mittels Patrouillen in Benzhausen für einen geordneten Ablauf während der beiden Veranstaltungstage zu sorgen.

Barrierefreier Eingang zum Friedhof
Die Beratung im Ortschaftsrat wird auf das Frühjahr 2010 verschoben.

Verwendung der Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Der Ortschaftsrat genehmigt über die bisherigen Ausgaben hinaus
a) einen Carport als Unterstellplatz für das Fahrzeug und die Geräte der Hausmeister/Gemeindearbeiter;
b) 700 Euro für einen neuen Zaun und Pflanzen auf dem Michael-Denzlinger-Gelände;
c) einen Zuschuss von 500 Euro für die Bücherei zur Anschaffung von Medien für die Kinderbuchabteilung sowie für die Aktion "Bibliotheksführerschein";
d) die Anschaffung eines weiteren Stuhltransportwagens für die Mooswaldhalle.

Verschiedenes

· Die Gefahrenstellen an der Brücke über den Bach (Seilerweg zum Bachwinkel) werden dem Garten- und Tiefbauamt gemeldet mit der Bitte um rasche Beseitigung.
Anmerkung: Das Garten- und Tiefbauamt hat die Reparatur der Brücke zugesagt.
· Das Gelände der Grünschnittanlage soll mit einer Kiesschüttung o.ä. versehen werden. Die Verwaltung wird das zuständige Fachamt um Erledigung bitten. Ebenso soll versuchsweise der kleine Eingang (Schlupf) auf der hinteren Seite der Anlage dauerhaft geöffnet werden, um vor allem älteren Menschen, die ihren Grünschnitt wochentags bringen wollen, ohne großen Aufwand einen Zugang zu ermöglichen.
Anmerkung: Das Amt für Abfallwirtschaft hat die Kiesschüttung zugesagt.
· Im Rahmen der jährlichen Baumkontrollen des Garten- und Tiefbauamtes und der daraus folgenden Baumfällungen müssen entlang des Dorfbaches drei Weiden gefällt werden.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 19.10.2009

Verpflichtung der stellvertretenden Ortsvorsteherin/des stellvertretenden Ortsvorstehrs
OV Lang-Jakob verpflichtet den/die stellvertr. Ortsvorsteher/in Rudolf Schey und Dr. Ina Sieckmann-Bock auf sein/ihr Amt.

9. Änderung des Bebauungsplans Gewerbe- und Industriegebiet Hochdorf
Die 9. Änderung des Bebauungsplans Gewerbe- und Industriegebiet Hochdorf war im Zusammenhang mit der Neuansiedlung eines alteingesessenen Freiburger Betriebes aus dem Bereich der Lebensmittelbranche notwendig geworden.
Herr Fabian, stellv. Amtsleiter des Stadtplanungsamtes, gibt einen Überblick auf die Änderungen. Maßgebliche Punkte der Änderungen waren die Umwandlung von Industriegebiet in Gewerbegebiet; die Heraufsetzung der Baumassenzahl und die Erweiterung des Baufensters in südwestlicher Richtung. Zu der vorliegenden Drucksache gibt der Ortschaftsrat (einstimmig) einige Anregungen und Forderungen an den Gemeinderat zur Einarbeitung in ihren Beschluss.

Nachwahl einer Stiftungsrätin/eines Stiftungsrates für die Michael-Denzlinger-Stiftung
Nachdem OV Lang-Jakob kraft Amtes neuer stellvertretender Vorsitzender der Michael-Denzlinger-Stiftung ist, ist es notwendig einen Stiftungsrat nachzuwählen. Der Ortschaftsrat hat hier das Vorschlagsrecht an den Gemeinderat, der den Stiftungsrat dann wählt.
Bei der geheim durchgeführten Wahl erhielt die Kandidatin, Irene Kluge, nicht die erforderliche Stimmenmehrheit, sodass ein zweiter Wahlgang notwendig ist. Dieser soll in der nächsten OR-Sitzung am 23.11.2009 durchgeführt werden.

Gestaltung des Volkstrauertages
Die Feier am Volkstrauertag auf dem Kirchhof ist schon einige Jahre sehr schlecht besucht. Schon seit längerem wurde nach einer Alternative gesucht. Diesbezüglich haben auch mehrfach Gespräche mit den Vereinen und Kirchengemeinden stattgefunden, ohne dass dies eine Lösung gebracht hätte. Der Ortschaftsrat hat daher mit großer Mehrheit beschlossen, die Gedenkfeier auf dem Kirchhof unter Mitwirkung der Vereine in der bisherigen Form nicht mehr fortzuführen. Die Verwaltung wird zum Gedenken an die Opfer der Kriege ein Blumengebinde niederlegen.

Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Dem Ortschaftsrat stehen noch rund 12.500 Euro zur Verfügung. Davon werden 750,00 Euro für Kleininventar für die Verwaltung/Mooswaldhalle verwandt; 500,00 Euro werden für die Errichtung einer Jugendhütte beigesteuert; der Verein zur Kernzeitbetreuung in der Mühlmattenschule richtet für die Schüler ein Bewegungszimmer ein, was der Ortschaftsrat mit 3.000,00 Euro unterstützt; das Mütterzentrum erhält 200,00 Euro für Ausgaben im Rahmen seiner Mithilfe bei der Gestaltung der Aussenlanlage beim Michael-Denzlinger-Haus.
Über die weitere Verwendung bzw. über noch vorliegende Anträge wird in der nächsten Sitzung beraten.

Kleiner Adventsmarkt auf dem Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses
Der Seniorentreff plant für den 5. und 6.12.2009 eine Krippenausstellung in den Räumen des Michael-Denzlinger-Hauses. Dazu werden das Mütterzentrum und die Mühlmattenschule auf dem Außengelände des Michael-Denzlinger-Hauses einen kleinen Adventsmarkt veranstalten.

Verschiedene Informationen
1. Zum 1.10.2009 ist Herr Slobodan Jovanovic in die Freistellungsphase der Altersteilzeit getreten.
2. Aus aktuellem Anlass soll über die Schließzeiten im Hallenbad mit der Regio Bäder GmbH neu verhandelt werden.
3. An der Autobahnunterführung Mooswaldstraße/zum Gewerbegebiet wird zur besseren Übersicht, vor allem für die VAG-Busse ein Spiegel angebracht.
4. Der Neujahrsempfang wird am 08.01.2010 im Kinder- und Jugendhaus stattfinden.

Am Montag, den 14.09.2009 fand die konstituierende Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates statt. Die im Juni gewählten Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte sind nun im Amt bestätigt und werden für die nächsten 5 Jahre unseren Stadtteil vertreten.
In dieser Sitzung erfolgte auch die Wahlempfehlung an den Gemeinderat zur Wahl des neuen Ortsvorstehers und der Stellvertreterin/des Stellvertreters. Dies geschah in jeweils geheimer Wahl mit dem Ergebnis:

Wahlempfehlung an den Gemeinderat:
Neuer Ortsvorsteher: Christoph Lang-Jakob
1. Stellvertreter: Rudolf Schey
2. Stellvertreterin: Dr. Ina Sieckmann-Bock Die Wahl des Ortsvorstehers un dessen VertreterIn wird in der Gemeinderatssitzung am 29. September 2009 erfolgen.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 20. Juli 2009

Die Ortstafeln an den Ortseinfahrten werden erneuert. Die neuen Ortspläne werden im Vermessungsamt hergestellt und in einer Druckerei lichtecht und folienbeschichtet aufgearbeitet. Der Ortschaftsrat wird nach der Sommerpause entscheiden, ob die vorhandenen Schaukästen weiter verwendet werden oder ob neue Schaukästen beschafft werden.

Zur Realisierung des Neubauvorhabens der Firma Gruninger ist der Erwerb eines weiteren angrenzenden Grundstückes beabsichtigt. Eine erneute formelle Abstimmung im Ortschaftsrat zu diesem Verkauf ist nicht erforderlich, da der Veräußerung bzw. Nutzungsüberlassung des Grundstückes bereits zugestimmt wurde.

In der Mooswaldhalle wurde eine neue Lautsprecheranlage eingebaut.

Am 22.10.09 findet in der Mooswaldhalle eine große Inforamtioansveranstaltung zum 3./4. Gleis Rheintalbahn statt.

Das Umweltschutzamt hat informiert:
Im Landschaftsschutzgebiet Mühlmatten liegende Flächen wurden umgebrochen, da aufgrund der Flächenbeschaffenheit keine ordentliche Grünlandnutzung mehr möglich war. Die Flächen wurden mit Mais eingesät. Im Herbst bzw. nächsten Frühjahr sollen die Flächen wieder mit einer Wiesen- und Krätermischung eingesät werden und dauerhaft als Grünland bewirtschaftet werden.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 18. Mai 2009

Änderung des Bebauungsplans Gewerbe- und Industriegebiet Hochdorf
Im Gewerbe- und Industriegebiet Hochdorf soll ein alteingesessenes Freiburger Unternehmen aus dem Bereich der Lebensmittelbranche angesiedelt werden. Dies erfordert eine Änderung des Bebauungsplans für das Gewerbe- und Industriegebiet. Herr Schröder-Klings, Leiter des Referats für Stadtentwicklung und Bauen, und Herr Fabian, Stadtplanungsamt, erläutern die geplanten Änderungen.
Der Ortschaftsrat nimmt das Plankonzept zur Kenntnis, erhebt zugleich die Forderung, dafür Sorge zu tragen, dass eine Mehrbelastung durch zusätzlichen LKW-Verkehr durch den Ort unbedingt zu vermeiden ist.
Die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung in diesem Verfahren ist für Juni 2009 geplant.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 20. April 2009

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung hat einen neuen Generalentwässerungsplan erstellen lassen. Aufgrund der fortschreitenden städtebaulichen Entwicklung Freiburgs und der inzwischen grundlegend veränderten Bemessungsverfahren und Richtlinien war das bestehende Planwerk veraltet und die Erstellung eines neuen Generalentwässerungsplans als umfassendes Planungsinstrument für die örtliche Siedlungsentwässerung notwendig.
Nach den Erläuterungen durch Herrn Henkel von der Badenova sind einige Kanäle und Leitungen sanierungsbedürftig bzw. bedürfen einer größeren Ausrichtung. Darunter fallen auch die Hochdorfer Straße und die Benzhauser Straße. Da die Benzhauser Straße ab Juli diesen Jahres eine neue Asphaltdecke erhält, ist der Ortschaftsrat sehr verwundert, warum nicht im Vorfeld der Kanal gleich mit ausgetauscht wird, zumal Gas- und Wasseranschlüsse im Vorfeld erneuert werden und fordert hier eine umgehende Prüfung.
In der Diskussion wurden noch weitere Problemgebiete angesprochen - Seestraße, Grünlandstraße Fuchswinkel - wo es bei Starkregen immer wieder zu Überschwemmungen kommt, auch hier fordert der Ortschaftsrat zeitnahe Sanierung.

Der Bebauungsplan Fuhrmannsgasse war erneut Thema im Ortschaftsrat. Aus den Anregungen aus der Bürgeranhörung wurden verschiedene Varianten der verkehrlichen Erschließung der Fuhrmannsgasse diskutiert, eine Beschlussfassung erscheint jedoch derzeit nicht sinnvoll. Der Ortschaftsrat erteilt dem anwesenden Herrn Schröder-Klings, Leiter des Referates für Stadtentwicklung und Bauen, den Auftrag, ein Verkehrskonzept mit möglichst mehreren Varianten für die Fuhrmannsgasse zu erstellen, und dieses dann vor der Offenlage des Bebauungsplanes mit dem Ortschaftsrat abzustimmen.

Einstimmig beschließt der Ortschaftsrat den Beitritt der Ortsverwaltung zur BI IGEL.
Der Gewerbeverein wird den Hochdorfer Adventsmarkt nicht mehr federführend organisieren. Der Kulturausschuss des Ortschaftsrates lädt deshalb alle Vereine und Institutionen zur Besprechung über eine Neuorganisation des Adventsmarktes ein. Termin ist am Montag, 18.05.2009 um 20.00 Uhr im Rathaus.

Bekanntgaben durch Ortsvorsteher Egle:
- Die Mooswaldhalle soll eine neue Beschallungsanlage erhalten. Die Kosten für die Festmontagen übernimmt das Gebäudemanagement der Stadt Freiburg, die Kosten für mobile Teile gehen zu Lasten der Ortsverwaltung.
- Werbetafeln am neuen Zaun beim Sportplatz sind aus statischen Gründen nicht zulässig, lediglich Bandenwerbung ist möglich.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 23. März 2009

Das Plankonzept des Bebauungsplans Fuhrmannsgasse ist in der Zeit vom 02.03.2009 bis 09.04.2009 öffentlich ausgelegt.
Die Ergebnisse einer Verkehrszählung in der Fuhrmannsgasse, durchgeführt vom Garten- und Tiefbauamt, liegen vor, sie entsprechen ungefähr den eigens durchgeführten Messergebnissen. Die in der Diskussion genannten Vorschläge zur Verkehrsberuhigung in der Fuhrmannsgasse werden an das Stadtplanungsamt zur Prüfung weitergegeben.

Die für den Doppelhaushalt 2009/2010 beantragten Haushaltsmittel wurden - wie von der Verwaltung beantragt - übernommen.
Für die Straßensanierung Benzhauser Straße hat die Stadtverwaltung im Haushaltsjahr 2009 Mittel eingestellt, die Sanierung wird im Sommer diesen Jahres durchgeführt.
Über die Verwendung der Pauschalmittel des Ortschaftsrates für 2009 wird in einer der nächsten Sitzungen beraten.

OV Egle informiert:
- Der neu angelegte Spielplatz in Riedmatten wird am 28.04.2009 eingeweiht. Erster Bürgermeister Herr Neideck hat sein Kommen zugesagt.
- Die Telekom hat zugesagt, die Kabelversorgung im Gewerbegebiet zu überprüfen, um die Internetanbindung zu verbessern. Anlass sind Beschwerden der Gewerbebetriebe über mangelnde Internetanbindung.
- Bei einer Verkehrsschau wurde vereinbart, die Hieberainle Straße mit zusätzlichem Piktogramm "Tempo 30" zu markieren, ebenso soll durch Verkehrszeichen "Achtung Kinder" und entsprechender Piktogramme auf die querenden Kinder zum Spielplatz hingewiesen werden.
- Die Markierung für die Fußgänger auf dem Platz vor dem Anwesen Ringstraße 1 ist erfolgt.
- Das Garten- und Tiefbauamt hat den Högebrunnenplatz neu befestigt und die Baumscheiben neu angelegt.


Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 16. Februar 2009

Zwei Grundstücksverkäufe im Gewerbegebiet waren Thema der letzten Sitzungen, in einem Fall hat der Ortschaftsrat nicht zugestimmt, im anderen Fall wurde mit Auflagen zugestimmt.
Die große Sorge im Ortschaftsrat ist nicht die Ansiedlung der Firmen selbst, sondern die damit verbundene immer größer werdende Verkehrsbelastung durch den LKW-Verkehr in unserem Stadtteil.
Seit mehr als 20 Jahren besteht die Forderung des Ortschaftsrates, den Anschluss Bebelstraße an die B 294 zur Anbindung an die Autobahn zu bauen, um den Stadtteil vom LKW-Verkehr zu entlasten.
Durch die sehr schleppend vorangehenden Planungen der Bahn für das 3.+ 4. Gleis seien der Stadt momentan die Hände gebunden, denn auch der provisorische Anschluss der Bebelstraße erfordere ein Planfeststellungsverfahren und solange die Bahn ihre Parameter nicht festgelegt hat, kann auch keine Abstimmung erfolgen. Der Verkehrsentwicklungsplan habe jedoch erste Priorität, sobald die Parameter der Bahn festgelegt sind, versicherte Herr Schmitt vom Garten- und Tiefbauamt.
Laut Herrn Seitz von der Freiburger Wirtschaft und Touristik GmbH würde der Anschluss der Bebelstraße eine wirtschaftliche Aufwertung des Gewerbegebietes bedeuten, deshalb wird das Interesse des Ortschaftsrates, einen möglichst schnellen Anschluss der Bebelstraße zu verwirklichen, unterstützt.
Der Ortschaftsrat ist nicht mehr bereit, noch länger abzuwarten und wird den Ersten Bürgermeister Herrn Neideck zu einer nächsten Sitzung einzuladen mit dem Auftrag, Lösungen aufzuzeigen bzw. Alternativplanungen in Auftrag zu geben.

Der Zeitplan zum Planfeststellungsverfahren Abschnitt 8.1 liegt vor.
Die Offenlage beginnt am 23.03.2009 und endet am 05.05.2009.
Die Stadt Freiburg ist in diesem Abschnitt nur mit 30 m² betroffen, deshalb wird das Hauptaugenmerk auf den Planabschnitt 8.2 gerichtet, dessen Offenlage für den Herbst 2009 geplant ist.
Als Bürgerservice plant die BI IGEL die Einrichtung eines Beratungsbüros zur Formulierung von Einsprüchen. Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

Mit Auflagen hat der Ortschaftsrat in nicht öffentlicher Sitzung einem Grundstückstausch im Gewerbegebiet zugestimmt.

Der Adventsmarkt wurde bisher vom Gewerbeverein organisiert. Da die federführenden Personen für 2009 nicht mehr zur Verfügung stehen, wird OV Egle zunächst klären, ob im Vorstand des Gewerbevereins Bereitschaft an der Fortführung dieser Veranstaltung besteht.
Im Ortschaftsrat ist man sich einig, dass der Adventsmarkt auf jeden Fall erhalten bleiben soll, und man gegebenenfalls neue Wege der Organisation überlegen muss, evtl. unter Einbindung der örtlichen Vereine.

Unter Punkt "Verschiedenes" gibt OV Egle bekannt:
- Am 30.03.2009 findet eine Bürgeranhörung zum Bebauungsplan Fuhrmannsgasse statt.
- Das Garten- und Tiefbauamt soll beauftragt werden, den Högebrunnenplatz mit einer Steinmischung zu befestigen.
- Am 27. und 28.06.2009 findet die Veranstaltung "Sea of Love" am Tunisee statt.
- Die Richtlinien für die Überlassung von öffentlichen Einrichtungen der Stadt Freiburg wurden geändert: Gemeinnützige Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales erhalten künftig für zwei Veranstaltungen pro Kalenderjahr einen städtischen Zuschuss.

Bericht aus der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 19. Januar 2009

Für die Neuwahl der Ortschaftsräte bei der Kommunalwahl 2009 ist gemäß § 57 des Kommunalwahlgesetzes die Einwohnerzahl der jeweiligen Ortschaften vom 30.9.2007 maßgeblich. Daraus resultierend wären im OR Hochdorf 18 Sitze möglich. Der Ortschaftsrat entschließt sich für die Beibehaltung der bisherigen 14 Sitze.

Für den vierstreifigen Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße muss die Stadt Freiburg verschiedene Flächen erwerben u.a. einen ca. 4.300 m² großen Geländestreifen von der Post. Als Ersatzstandort für die zu verlagernde Paketzustellung der Post ist eine ca. 8.000 m² große Fläche im Gewerbegebiet Hochdorf vorgesehen.
Der Ortschaftsrat äußert erhebliche Bedenken in Bezug auf die wiederum zunehmende Verkehrsbelastung für unseren Stadtteil.
Der Ortschaftsrat stimmt dem Grundstückskauf zum derzeitigen Zeitpunkt nicht zu und bittet den Gemeinderat um Verschiebung der Entscheidung. Die Stadt soll zunächst die zu erwartende Mehrbelastung des Verkehrs nachweisen und Vorschläge über alternative Verkehrswege machen, die zur Entlastung für unseren Ort beitragen. Die Forderung des Anschlusses der Bebelstraße an die Autobahn wird erneut bekräftigt.

Zur bevorstehenden Planoffenlage des 3.+4. Gleises hat die BI IGEL einen Forderungskatalog zusammengestellt und wird diesen in Form einer umfangreichen Broschüre allen Haushalten und Betrieben zwischen Teningen und Freiburg zukommen lassen. Der A+K-Verlag aus Gottenheim wird die Broschüre auf eigene Kosten herausgeben. Damit können zum entscheidenden Zeitpunkt der Planoffenlage die Massen mobilisiert werden, sich an Aktionen und Einwendungen zu beteiligen.

Die Reinigung der Mooswaldhalle erfolgt ab 20.01.09 durch eine Reinigungsfirma.

Die elektronische Schließanlage für die Mooswaldhalle wird voraussichtlich Ende Februar eingebaut und ab März in Betrieb genommen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.


Ortsverwaltung

Hochdorfer Straße 4
79108 Freiburg

Auf dem Stadtplan anzeigen

Telefon 0 76 65 / 9 47 39-0
Fax 0 76 65 / 9 47 39-19

ov-hochdorf@stadt.freiburg.de
(nur für den Empfang formloser elektronischer Post)


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Montag - Freitag: 8.30 - 12 Uhr
Mittwoch zusätzlich: 18 - 20 Uhr

In besonderen Fällen sind auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache möglich.