Bürgerbeteiligung

Die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger in Freiburg sind vielfältig, ein Übersicht einiger Angebote finden Sie hier:

Aktuell

Zukunftsstadt Freiburg 2030

Machen Sie mit: Vom 2. November bis 2. Dezember sucht die Stadt nachhaltige Ideen für die Zukunft.


Perspektivplan​

Der Perspektivplan soll einen roten Faden liefern für die bauliche und freiräumliche Entwicklung Freiburgs und einen Beitrag leisten, um baupolitische Diskussionen zu versachlichen.


Bauen

Bebauungsplanung

Im Bebauungsplanverfahren wird die Öffentlichkeit nach einem im Baugesetzbuch geregelten förmlichen Verfahren in zwei Stufen beteiligt, der "Frühzeitigen Beteiligung" und der "Öffentlichen Auslegung".

In der Stadt Freiburg werden der Öffentlichkeit bei Bebauungs- und sonstigen Planverfahren über die gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsmöglichkeiten hinaus Möglichkeiten zur Information und Diskussion gegeben. So werden im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung zu Bebauungsplänen grundsätzlich öffentliche Erörterungstermine, in der Regel in den jeweiligen Stadtteilen bzw. Ortschaften, durchgeführt. Soweit es erforderlich ist, werden darüber hinaus weitere informelle Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, zum Beispiel Planungswerkstätten oder moderierte Diskussionsveranstaltungen.

Im Internet können sich Interessierte umfassend über die aktuell im Verfahren befindlichen Pläne sowie über die Möglichkeiten zur Beteiligung informieren.


Flächennutzungsplan (FNP)

Eine Besonderheit bei der Aufstellung des Flächennutzungsplans zwischen 2002 und 2006 war der breite - über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehende - Dialog mit der Bürgerschaft und die kontinuierliche Information der Öffentlichkeit. Durch Diskussion in der Bürgerschaft wurde ein Votum zu den Flächenszenarien und den konkreten Bauflächen erarbeitet und an den Gemeinderat übergeben. Der Gemeinderat hat das Votum der Bürgerschaft bei seiner Entscheidung über den Entwurf des FNP sehr weitgehend berücksichtigt.

Der Flächennutzungsplan (FNP) soll im Jahre 2015 fortgeschrieben werden


Stadtteilleitlinien

Die Stadtteilleitlinien (STELL) sind das neue Instrument der Stadtteilentwicklungsplanung. Ziel ist, ein Rahmenkonzept für die städtebauliche Entwicklung eines Stadtteils zu erarbeiten. Neu bei den Stadtteilleitlinien ist, dass die Bürgervereine den Beteiligungsprozess selbst organisieren, da sie ihre Stadtteile und damit ihre engagierten Bürgerinnen und Bürger am besten kennen. So sollen die Bürgervereine als Multiplikatoren die Sorgen, Ideen und Anmerkungen aus ihrem Stadtteil bündeln, bevor dann das gesammelte Wissen der Vorortexperten mit dem Fachwissen der Planerinnen und Planer in der Stadtverwaltung zusammengeführt wird.


Zentren-Aktivierungs-Konzept

Mit dem Zentren-Aktivierungs-Konzept Betzenhausen-Bischofslinde (ZAK) wurden strategische Ziele und Bausteine zur Sicherung und Stärkung dieser zwei zentralen Geschäftslagen im Freiburger Westen formuliert. Die Erarbeitung des ZAK erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde. Darüber hinaus ist insbesondere die Platzgestaltung Am Bischofskreuz und das Verkehrskonzept für den Umbau der Sundgauallee gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort intensiv diskutiert worden.



Bürgerengagement

Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält und die zivilgesellschaftliche Entwicklung fördert. Vom Engagement profitiert jede Bürgerin und jeder Bürger in Freiburg; denn durch das Engagement wird Lebensqualität wie auch die Liebenswürdigkeit unserer Stadt maßgeblich gefördert. In Freiburg ist jede und jeder Vierte engagiert. Es gibt über 1750 gemeinnützige Vereine und darüber hinaus unzählige Initiativen, Gruppierungen und bürgerschaftliche Aktivitäten. Umfragen belegen, dass ein Drittel der Gesellschaft großes Interesse hat sich zu engagieren.



Bürgerumfragen

Befragungen

Alle zwei Jahre führt die Stadt Freiburg eine repräsentative schriftliche Befragung zu aktuellen Themenstellungen durch. Die Resultate der Befragung stellen ein aktuelles Meinungsbild der Freiburger Bevölkerung zu wichtigen Fragestellungen dar, das als Entscheidungsgrundlage für kommunalpolitische Entscheidungen dienen kann.



Haushalt

Beteiligungshaushalt

Ob Radwege, Kindergartenplätze oder Schwimmbäder - wie die städtischen Mittel verteilt werden, hat direkten Einfluss auf das Leben in der Stadt. Alle zwei Jahre können sich Freiburgerinnen und Freiburger über eine repräsentative Bürgerbefragung zu Themen des Haushaltes und eine Online-Plattform in die die Haushaltsplanungen einbringen, selbst mitdiskutieren und die Vorschläge anderer bewerten. Das Verfahren wird begleitet durch eine laufende Berichterstattung im Amtsblatt.



Bürgerversammlungen und Fragestunden

Bürgerversammlungen

In Zusammenarbeit mit den Vorsitzenden der Bürgervereine werden turnusmäßig öffentliche Bürgergespräche (durchschnittlich 4-5 Termine pro Jahr) unter Leitung des Oberbürgermeisters in den Stadtteilen und den Ortschaften anberaumt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung stellen aktuelle Projekte (z.B. Bebauungspläne) vor oder referieren zu Problemlagen. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen oder Kritik vorzubringen


Bürgerfragestunde in den Ortschaftsratssitzungen

Im Rahmen von Ortschaftsratssitzungen wird ein öffentlicher Tagesordnungspunkt "Bürgerfragestunde" nach § 33 Abs. 4 Gemeindeordnung aufgesetzt, in der die Ortsvorsteherin oder der Ortsvorsteher Fragen der Einwohner zu allen Gemeindeangelegenheiten beantwortet und Anregungen und Vorschläge entgegennimmt.



Kinder und Jugendliche

Stadtteildetektive - Stadtteilerforschung

Kinder an Entscheidungen, die Sie betreffen, zu beteiligen ist nicht nur ein originäres Kinderrecht, sondern auch das Ziel der Stadtteilerforschungen an denen Kinder der 3./4. Klassen beteiligt werden. Die Kinder untersuchen in verschiedenen, auf Kinderbedürfnisse ausgerichteten methodischen Schritten, schöne, uncoole und gruselige Plätze in ihrem Stadtteil und überlegen sich Veränderungsmöglichkeiten. Diese werden den zuständigen städtischen Ämtern, der Politik, der Bürgerschaft und den Einrichtungen vor Ort bei einer Begehung mitgeteilt und um Verbesserung gebeten. In Freiburg wurden von Kindern bereits 10 Stadtteile erforscht.


Zukunftswerkstatt für Kinder

Freiburg soll eine kindergerecht und fortschrittliche Stadt sein. Um dieses Ziel weiterhin zu verwirklichen, benötigt die Stadtverwaltung die tatkräftige Hilfe von Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet: Den Kindern selbst.
Rund 70 Freiburger Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren haben die Gelegenheit mitzureden und sich in stadtplanerische Fragen einzumischen. Die Nachwuchsplanerinnen und -planer haben hier die Möglichkeit, zu meckern, zu träumen, Ideen für die Stadtentwicklung zu sammeln und in der Loslegphase konkret zu benennen. Die Visionen, Meinungen und Vorschläge der Kinder werden nach der Zukunftswerkstatt Fachleuten aus Politik und Verwaltung präsentiert.

Zeitraum: 2011


Planung und Bau von Spielplätzen

Bereits seit über fünfzehn Jahren werden Kinder, Eltern und Nachbarschaft in den Planungs- und Bauprozess bei der Planung von naturnahen Kinderspielplätzen mit einbezogen. Die Bürgerbeteiligung beginnt mit dem Sammeln der ersten Ideen, wird weitergeführt im gemeinsamen Planungsprozess bis zum Miteinander beim Bau der Anlage. Der naturnahe Spielplatz soll Kinder wieder motivieren, ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Sie sollen animiert werden, in Gruppen zu spielen, da Rollen- und Gruppenspiele ihre Sozialkompetenz erhöhen.


​Kommunale Jugendbeteiligung

Partizipation von Jugendlichen an gesellschaftlichen Prozessen ist in Freiburg bereits seit langem etabliert. Sie wird praktiziert in Jugendtreffs und selbstverwalteten Einrichtungen, in Jugendorganisationen, Vereinen, Initiativen und Gruppen, an Schulen, in der Kommunalpolitik und -verwaltung, in Fachorganisationen der Jugendhilfe und in zahlreichen örtlichen Institutionen.
Als stadtweite Jugendbeteiligungsstruktur ist das Freiburger Jugendgremium ein weiterer Baustein der Konzeption "Kommunale Jugendbeteiligung in Freiburg". Diese Konzeption wurde vom Freiburger Gemeinderat 2006 beschlossen.



Kritik und Beschwerden

Bürgerberatung

Ob persönlich vor Ort in der Bürgerberatung im Rathaus, am Telefon, per Mail oder direkt über Webformular: Anregungen, Ideen, Wünsche, aber auch Kritik und Beschwerden sind bei der Stadt willkommen.


Kultur

Kulturkonzept

Auf Initiative der Kulturverwaltung beschloss der Freiburger Gemeinderat im Jahr 2004 eine mittelfristige Kulturentwicklungsplanung für die Stadt Freiburg durchzuführen. Das kulturkonzept.freiburg wurde in den Jahren 2005-2008 als ein Prozess in mehreren Phasen und mit breiter Beteiligung angelegt. In beispiellosem Umfang wurden die Bürgerschaft, die Kulturszenen, Verwaltung und Politik in mehrjährige intensive Diskussions- und Entwicklungsarbeit partnerschaftlich eingebunden. Die zentralen Arbeitsprozesse, insbesondere die Konzepte der einzelnen Phasen sowie die ersten Umsetzungsschritte sind in einer Dokumentation zusammengefasst.



Sachkundige BürgerInnen

Bürgerinnen und Bürger in Ausschüssen

In 11 der 14 gemeinderätlichen Ausschüssen und 4 gemeinderätlichen Arbeitsgruppen werden sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner sowie Sachverständige an den Beratungen und Entscheidungsprozessen beteiligt. Die Anzahl beläuft sich derzeit auf 152 Personen. Dies ist im Vergleich mit den anderen Stadtkreisen in Baden-Württemberg eine herausragende Stellung.



Umwelt

Agenda 21

Die Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, welches 1992 in Rio beschlossen wurde. Auch in Freiburg haben Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Leitbild und Leitziele für ein „zukunftsfähiges Freiburg“ erarbeitet.


Direkte Demokratie

Die Gemeindeordnung für Baden-Württemberg sieht folgende Formen der politischen Beteiligung vor:

Bürgerantrag
Bürgerbegehren
Bürgerentscheid