Aktuelle Informationen der Ausländerbehörde

Änderungen im Staatsangehörigkeitsgesetz(in Kraft getreten am 20.12.2014)Für wen gelten die Änderungen?Die Änderungen gelten lediglich für sogenannte Optionskinder. Dies sind Kinder, die in Deutschland von ausländischen Eltern ab dem Jahr 2000 geboren wurden und bereits mit Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben sowie Kinder, welche die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung nach § 40b Staatsangehörigkeitsgesetz im Jahr 2000 beantragt haben.Wer kann beide Staatsangehörigkeiten beibehalten?Die betroffenen Kinder können beide Staatsangehörigkeiten behalten, wenn sie in Deutschland aufgewachsen sind. Dies trifft zu, wenn sie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres 8 Jahre gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben oder 6 Jahre Schulbesuch in Deutschland vorweisen oder einen deutschen Schulabschluss erworben haben oder einen deutschen Ausbildungsabschluss habenBeide Staatsangehörigkeiten können ebenfalls behalten werden, wenn man neben der deutschen die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz besitzt.Was passiert, wenn man nicht nachweisen kann, dass man in Deutschland aufgewachsen ist?Für diese Kinder besteht weiterhin die Optionspflicht. Nach der Vollendung des 21. Lebensjahres müssen sie entscheiden, ob sie die deutsche oder die ausländische Staatsangehörigkeit behalten möchten. Hierzu werden Sie von der zuständigen Staatsangehörigkeitsbehörde angeschrieben und über den weiteren Ablauf informiert.Was gilt für Personen, die nicht unter die Optionsregelung fallen?Sofern sie nicht unter die Optionsregelung fallen, können diese Personen auch durch die Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht keine doppelte Staatsangehörigkeit erhalten. Sie können die deutsche Staatsangehörigkeit nur auf Antrag erwerben, sofern sie die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen. Eine der Voraussetzungen für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit ist die Aufgabe, bzw. der Verlust der ausländischen Staatsangehörigkeit. Bislang gibt es nur wenige Ausnahmen hiervon.weitere Informationen (Optionsrecht): www.integrationsministerium-bw.deweitere Informationen (Einbürgerungsverfahren): www.freiburg.de/auslaenderbehoerde

Elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)

Zum 01.09.2011 wurde der elektronische Aufenthaltstitel (eAT) eingeführt. Die wichtigsten Informationen hierzu können Sie der Internet-Seite mit Informationsfilm des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge entnehmen. Ergänzend hierzu möchten wir Sie darum bitten, sich frühzeitig, d.h. etwa vier bis sechs Wochen vor Ablauf Ihres Aufenthaltstitels um einen Termin zu kümmern.


Die städtische Ausländerbehörde Freiburg im Amt für Migration und Integration geht neue Wege.

Die Freiburger Ausländerbehörde ist Anlaufstelle für alle Menschen in Freiburg ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Ihre umfangreichen Aufgaben beginnen mit Visumfragen, konzentrieren sich auf vielfältige aufenthaltsrelevante Lebenssituationen und enden bei der Einbürgerung.

Terminvergabe:
Für einen Teil unserer angebotenen Dienste ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Termine können Sie direkt beim Fachservice Ausländerrecht oder über folgende E-Mail-Adresse vereinbaren: auslaenderbehoerde@stadt.freiburg.de bzw. einbuergerung@stadt.freiburg.de

Fachservice Ausländerrecht:
Unser Fachservice Ausländerrecht ist erste Anlaufstelle für nahezu alle Fragen rund um das Ausländerrecht. Der Fachservice dient als zentraler Punkt der gesamten Organisationseinheit. Das dortige Team erledigt eine Reihe von qualifizierten Einzelaufgaben, für die entweder ein Termin nicht notwendig ist oder bei denen die konzentrierte Abarbeitung an einem Punkt sinnvoll ist.

Welche Leistungen wir Ihnen beim Fachservice Ausländerrecht anbieten können, erfahren Sie auf der Seite “Wissenswertes für Ausländerinnen und Ausländer

Kontakt

Abteilung 5 Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht
Abteilung 5 Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht
Berliner Allee 1
79114 Freiburg
Telefon (07 61) 2 01-64 70
Fax (07 61) 2 01-64 95

Zuständigkeiten

Zuständig für die Bearbeitung des Antrags ist:
  • bei Wohnort in Freiburg: die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsabteilung der Stadt Freiburg
  • bei Wohnort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: die Ausländerbehörde/Fachgruppe Ordnungsrecht und Staatsbürgerschaft des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald
  • bei Wohnort im Ausland: die Deutsche Auslandsvertretung/Bundesverwaltungsamt