Stadt fördert im ersten Halbjahr 2018 sechs interkulturelle Kunst- und Kulturprojekte

Die Stadt fördert im ersten Halbjahr vier interkulturelle Kunst- und Kulturprojekte. Anfang Dezember hatte eine Fachjury des Kulturamts entschieden, welche Projekte eine städtische Förderung erhalten. Insgesamt lagen der Jury 14 Anträge vor. Vier Projektförderungen und zwei Konzeptionsförderungen von insgesamt 22.000 Euro wurden vergeben. Wie schon in den vergangenen Jahren, richten sich einige Projekte ausdrücklich an Migrantinnen und Migranten mit Fluchterfahrungen, darüber hinaus wird in zwei der geförderten Projekte ausdrücklich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gearbeitet.

Der Verein Hip Hop 4Hope erarbeitet zusammen mit professionellen Tänzerinnen mit Migrationserfahrung und geflüchteten jungen Menschen ein Tanztheaterstück, das von den jeweiligen Erfahrungen der Beteiligten berichtet und im März im E-Werk gezeigt werden soll.

Im Projekt „Du bist da“ der Feministischen Geschichtswerkstatt e.V. stehen die Geschichten von Mädchen mit unterschiedlichen Migrationserfahrungen im Mittelpunkt. Die Geschichten werden im Improvisationstheater und mit Pantomime entwickelt und von den Mädchen selbst als Video produziert, das öffentlich gezeigt werden soll. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Profis begleitet, die selbst auch Migrationserfahrung haben.

Das Projekt „Neue Heimat los!“ ist ein integrativ angelegtes Foto- und Portraitprojekt im öffentlichen Raum. Bewohnerinnen aus verschiedenen Stadtteilen Freiburgs lassen sich professionell fotografieren. Die Großportraits werden von ihnen selbst präsentiert und durch ein Rahmenprogramm ergänzt, das ebenfalls von ihnen gestaltet wird.

Radio Dreyeckland initiiert ein peer-to-peer-Projekt mit Journalistinnen mit Fluchterfahrung. Die sechs bereits aktiven Journalistinnen werden ihre Arbeitserfahrung an weitere geflüchtete Menschen hier in Freiburg weitergeben und damit die Perspektive von geflüchteten Menschen in den Medien weiter stärken.

Das E-Werk erhält eine dreijährige Konzeptionsförderung mit dem Südufer-Chor. Das Interesse an diesem Ausnahmechor, der aus 70 Mitgliedern besteht (zu je einem Drittel geflüchtet, migrantisch oder deutsch) ist ungebrochen, die Vorgehensweise in der musikalischen Erarbeitung des Repertoires nach wie vor ungewöhnlich. Die künstlerische Leitung liegt bei Jan.F. Kurth und Carla Wierer.

Mit Hilfe einer zweijährigen Konzeptionsförderung startet der Verein Ars Narrandi in ein mehrtägiges Festival „Weltgeschichtentage“ mit verschiedenen Aktionen rund um das Erzählen von Geschichten. Als Orte sind Läden in der Innenstadt geplant, der öffentliche Raum sowie das Museum für Stadtgeschichte und die Stadtbibliothek. Die Geschichtenerzählerinnen und -erzähler bringen unterschiedlichste Erzähltraditionen aus ihren Herkunftsländern mit in das Festival.

Das Kulturamt vergibt die Projektförderungen im Bereich Interkulturelle Kunst und Kultur zwei Mal jährlich. Die zweite Ausschreibung für das zweite Halbjahr wird im April bekannt gegeben.

Ansprechpartnerin im Kulturamt ist Clementine Herzog, telefonisch erreichbar unter 201-2112 oder per E-Mail: clementine.herzog@stadt.freiburg.de .

Ihre Ansprechpartnerin im Presse- und Öffentlichkeitsreferat:
Martina Schickle, Telefon: 0761/201-1350
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Veröffentlicht am 04.01.2018

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