Fahrplanwechsel am 10. Dezember

​​Linien 2 und 4 fahren wieder auf gewohnten Wegen

Im Hintergrund ist noch die Baustelle zu sehen, doch die Linien 2 und 4 können den Platz am Siegesdenkmal ab 10. Dezember wieder passieren. Die Haltestelle wurde einige Meter in Richtung Innenstadt verlegt und ist damit viel sicherer und bequemer zu erreichen als bisher.

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember kehrt in das Liniennetz der VAG wieder ein stückweit Normalität ein.
Nach Abschluss der Bauarbeiten in der Kaiser-Joseph-Straße ist jetzt auch der Anschluss an die Gleise in der Habsburgerstraße rund ums Siegesdenkmal wieder hergestellt. Die Stadtbahnen der Linien 2 und 4 fahren vom 10. Dezember an wieder vom Bertoldsbrunnen aus in Richtung Habsburgerstraße.

Seit dem 6. März  war der Abschnitt für Stadtbahnen unterbrochen, zuerst wurde der Abwasserkanal erneuert und anschließend die Gleise samt Haltestellen und Oberleitungen. Die Fahrgäste mussten sich in dieser Zeit immer wieder neue Wege suchen, um die in der Habsburgerstraße startenden Bahnen zu erreichen. Damit ist es jetzt vorbei – und vieles ist besser denn je. Nicht nur, dass die Bahnen wieder wie gewohnt fahren. Auch der Zustieg ist künftig leichter. Die neuen Haltestellen am Bertoldsbrunnen haben 12 Zentimeter hohe Bordsteine, an die die Klapprampen angelegt werden können, die Personen im Rollstuhl  den Zustieg ermöglichen.

Weiter nördlich, auf Höhe der Nußmann-/Weberstraße, ist eine neue, vollständig barrierefreie Haltestelle entstanden, die vorerst den Namen „Siegesdenkmal“ trägt. Neben dem weitgehend niveaugleichen Ein- und Ausstieg hat diese den großen Vorteil, dass sie unmittelbar in der Fußgängerzone liegt und viel leichter zu erreichen ist als ihre verkehrsumtoste Vorgängerin.

Im Stadtbahnnetz ändert sich durch den Fahrplanwechsel aber nur bei den Linien 2 und 4 etwas, sie kehren im Wesentlichen auf ihre alten Strecken zurück. Die Linie 2 fährt wieder durchgehend im 10-Minuten-Takt zwischen „Dorfstraße“ und „Hornusstraße“. Ab 21 Uhr endet die Linie am Bertoldsbrunnen. Fahrgäste in Richtung Zähringen können hier ohne Wartezeiten in die Linie 4 umsteigen. Diese verkehrt künftig im 10-Minuten-Takt von der Technischen Fakultät kommend über Bertoldsbrunnen und Siegesdenkmal weiter bis zur „Gundelfinger Straße“. Dies gilt auch während des Nachtverkehrs an den Wochenenden und ausgewählten Feiertagen. Im Nachtverkehr an den Wochenenden endet die Linie 5 vom Rieselfeld kommend am Bertoldsbrunnen. 

Änderungen im Busverkehr

Bei den Buslinien halten sich die Änderungen ebenfalls in überschaubaren Grenzen. Die Linie 17A in Littenweiler fährt künftig auf vielfache Bitte aus dem Stadtteil wieder „gegen den Uhrzeigersinn“. Richtung Tuniberg wird zu bestimmten Zeiten der Takt der Buslinien 32, 33 und 35 verdichtet, um im Feierabendverkehr einen 15-Minuten-Takt nach Tiengen, Munzingen und Opfingen zu ermöglichen. Im Gegenzug entfallen die kaum genutzten Fahrten der Linie 33 von der Munzinger Straße über Opfingen nach Munzingen zwischen 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Die Linien 11 und 14 werden am Hauptbahnhof verknüpft.

Die Linie 14 fährt vom Siegesdenkmal kommend bis zum Hauptbahnhof und von dort weiter als Linie 11 nach St. Georgen und Haid. Die Linie 27 endet künftig beim Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).

Der öffentliche Nahverkehr in die Umlandgemeinden Gundelfingen, Horben und Merzhausen wurde in den vergangenen Monaten eingehend analysiert. Die VAG hat auf dieser Grundlage neue Vereinbarungen mit den Gemeinden getroffen: Die Omnibuslinie 12 von Vauban nach Merzhausen entfällt, sodass ein ÖPNV-Anschluss dort nur noch über den SGB-Bus der Linie 7208 besteht. Der 21er-Bus nach Horben fährt hingegen weiterhin, allerdings etwas seltener.
Für zumindest ein weiteres Jahr unverändert bleibt das Busangebot mit den Linien 15 und 16 in Gundelfingen.

Eine spürbare Einschränkung gibt es beim Safer Traffic-Nachtverkehr. Ab 10. Dezember nehmen die Gemeinden Au, Wittnau, Sölden, Bollschweil und St. Ulrich sowie Ehrenkirchen und Münstertal nicht mehr an dem Angebot mit den Anschlusstaxen ins Umland teil. Wer nachts in diese Gemeinden möchte, muss sich nun nach Alternativen umschauen.

Für alle anderen Gemeinden, die bislang am Safer Traffic teilgenommen haben, ändert sich aber nichts.

Ein neues Angebot für Wochenendnächte ist das Frauennachttaxi. Alle Informationen dazu gibt es auf www.freiburg.de/frauenbeauftragte

Aktuelle Infos zum Nahverkehr in Freiburg und Umgebung: www.vag-freiburg.de

Veröffentlicht am 07.12.2017
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