Erarbeitung Rahmenkonzept Mooswald geht in die nächste Runde – Auftaktworkshop diese Woche

Im beliebten Stadtteil Mooswald wird sich in den folgenden Jahren viel tun. Im Sommer hatte die Stadtverwaltung einen stadtplanerischen Prozess in Gang gesetzt, der dafür sorgen soll, die hohe Qualität des Stadtteils zu erhalten. Der Gemeinderat beauftragte die Erstellung eines städtebaulichen Rahmenkonzepts. Das Projekt begann im Oktober mit Vorgesprächen des Stadtplanungsamtes mit Schlüsselakteuren im Stadtteil wie dem Bürgerverein, den Wohnungsbaugenossenschaften und Kirchen. Diese Woche wird ein Auftaktworkshop mit eingeladenen Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Dafür wählte das Stadtplanungsamt repräsentativ anhand der Bevölkerungsstatistik 35 Personen aus. Sie vertreten jeweils eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, zum Beispiel junge Familien oder Senioren. Als Beobachter werden auch Vertretungen aus dem Gemeinderat und den beteiligten Fachämtern dabei sein. Im weiteren Beteiligungsverfahren wird der Kreis der Beteiligten schrittweise vergrößert.

Das städtebauliche Rahmenkonzept umfasst ein 110 Hektar großes Plangebiet mit circa 6.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und 2.000 Schülerinnen und Schülern. Baulich laufen hier rund zwanzig Planungsprojekte. Dazu gehören zum Beispiel die mittelfristig vorgesehenen Umstrukturierungen verschiedener Liegenschaften der Freiburger Stadtbau wie die ehemalige Funkerkaserne, der Elefantenweg, der Aufdingerweg oder der Drachenweg. Der Gemeinderat erweiterte das Gebiet noch um das Gewerbegebiet Mooswald und das Eisstadion (Plan am Ende der Meldung).

Das Stadtplanungsamt hat vier Planungsbüros beauftragt, Ideen für das Stadtviertel zu entwickeln. Die Impulse aus den verschiedenen Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürger sollen in die Planungen einfließen.

Konkret geht es dabei zum Beispiel um die Elsässer Straße, wie sie aufgewertet werden kann, ob ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich denkbar wäre und wie hier ein gesellschaftlicher Treffpunkt für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils entstehen kann. Eine andere wichtige Frage ist, wie die soziale Infrastruktur im Stadtviertel weiter entwickelt werden kann: Wo können noch benötigte Kindertageseinrichtungen entstehen, wie können die Flächen rund um Hindemith- und Wentzinger-Schulen gut genutzt werden.

Grundlage für die Weiterentwicklung ist der Perspektivplan, der Werkzeuge für die Entwicklung von Siedlungs- und Freiflächen auflistet. Mit ihnen sollen Konzepte erstellt werden, wie zum Beispiel der Seepark und der neue Campus der technischen Fakultät am Flughafen durch eine Grünverbindung über die Falkenberger Straße verknüpft werden können.

Teil des Rahmenkonzepts ist auch die Entwicklung der neuen Wohnbauflächen Mooswald-West. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob hier ein Wohnquartier für Familien möglich wäre. Eine Entscheidung über dieses Gebiet soll der Gemeinderat im zweiten Quartal des nächsten Jahres im Zusammenhang mit vier anderen zu prüfenden Flächen für Wohnbau treffen.

Insgesamt soll das Rahmenkonzept ein Leitbild für die Entwicklung des Stadtteils Mooswald in etwa 10 bis 15 Jahren entwerfen und dabei die rund zwanzig laufenden Projekte in diesem Stadtgebiet integrieren. Die Entwürfe der Planungsbüros sollen der Stadtverwaltung helfen, einen Überblick über das Gebiet zu erhalten und so eine gute zukünftige Planung zu sichern. Auch ist das Rahmenkonzept Grundlage für Gespräche mit Eigentümerinnen und Eigentümer, ob und wie Ideen für ihre Flächen und Liegenschaften umgesetzt werden können.

Zeitlich ist geplant, dass die Planungsbüros am 18. Mai 2018 auf einem großen öffentlichen Dialogmarkt im Bürgerhaus Seepark ihre Entwürfe zur Diskussion stellen. Am 4. Juli soll ein zweiter öffentlicher Dialogmarkt stattfinden. Hier soll das von der Bewertungskommission ausgewählte Rahmenkonzept zur Diskussion gestellt und Anregungen für eine weitere Überarbeitung gesammelt werden. Im 4. Quartal 2018 schließlich soll dem Gemeinderat das Rahmenkonzept zum Beschluss vorgelegt werden.

Weitere Informationen sind zu finden auf: www.freiburg.de/rahmenkonzeptmooswald . Über die E-Mail-Adresse rahmenkonzeptmooswald@stadt.freiburg.de besteht die Möglichkeit, sich zu einem Newsletter anzumelden und so auf dem Laufenden zu bleiben.

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Veröffentlicht am 04.12.2017

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