Gemeinderat beschließt einstimmig die Fortschreibung Freiburger Nachhaltigkeitsziele: Lokaler Beitrag zur globalen Agenda 2030

Der Gemeinderat hat in seiner heutigen Ratssitzung vom 28. November die modifizierten Freiburger Nachhaltigkeitsziele als gesamtstädtische Entscheidungsgrundlage jeglichen Handelns einstimmig beschlossen. „Damit leistet die Stadt Freiburg einen klaren Beitrag auf lokaler Ebene zur Umsetzung der global gültigen Ziele einer nachhaltigen Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen“, so Oberbürgermeister Dieter Salomon.

Kernstück der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie stellen die im Jahr 2009 vom Gemeinderat ratifizierten 60 Freiburger Nachhaltigkeitsziele dar. Mit der Fortschreibung der Ziele wurden aktuelle Entwicklungen auf internationaler und nationaler Ebene aufgegriffen, mit gemeinderätlichen Zielvorgaben abgeglichen und anhand von SMART-Kriterien (Spezifisch, Messbar, Akzeptabel, Realistisch, Terminiert) überarbeitet. Die Ziele sind Ausdruck eines ambitionierten und ganzheitlichen Orientierungsrahmens. Sie sind auf den Zielhorizont 2030 ausgerichtet und in zwölf Handlungsfelder gegliedert: Teilhabe, Lokales Management, Natürliche Gemeinschaftsgüter, Konsum und Lebensweise, Stadtentwicklung, Mobilität, Resiliente Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Soziale Gerechtigkeit, Lebenslanges Lernen, Klima und Energie, Kultur und Sport.

OB Salomon: „Zwanzig Jahre nach dem „Erdgipfel“ in Rio de Janeiro 1992 liegt die Schlüsselrolle für die Umsetzung des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung heute mehr denn je bei den Kommunen.“

Mit der Fortschreibung der Freiburger Nachhaltigkeitsziele ist nun eine durchgängige städtische Berichterstattung zur Zielerreichung anhand von Maßnahmen und messbaren Indikatoren umsetzbar. Sie dient einer verbesserten Nachhaltigkeitssteuerung und stellt die Grundlage für eine Weiterentwicklung der bundesweit einmaligen Verknüpfung von Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung dar. Neu aufgenommen sind zum Beispiel das Ziel der Reduktion von CO2 –Emissionen um 50 Prozent bis 2030 sowie die neu konzipierte Richtschnur zur Bürgerbeteiligung.

Hintergrund

Die Weltgemeinschaft der Vereinten Nationen (VN) hat auf dem VN-Gipfel der Staats- und Regierungschefs vom 25.- 27. September 2015 in New York die universell gültige „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Kernstück der 2030-Agenda sind die sogenannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs), die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen. Die insgesamt 17 Ziele und 169 Unterziele nachhaltiger Entwicklung (Anlage 1) verknüpfen das Prinzip der Nachhaltigkeit und verankern soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele in der Agenda. Dabei geht es um einen Paradigmenwechsel, in dem auf Grundlage eines neuen Weltzukunftsvertrags die gemeinsame Verantwortung für Menschen und den Planeten von der globalen Partnerschaft aller Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen getragen wird.

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Weitere Infos unter www.freiburg.de/nachhaltigkeitsmanagement

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Veröffentlicht am 28.11.2017

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