„Cities for Life - Städte gegen die Todesstrafe“

Aktionstag am Donnertag, 30. November – Letzte Wünsche zum Tode Verurteilter

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Freiburg am weltweiten Aktionstag „Cities for Life – Städte gegen die Todesstrafe“, der jährlich am 30. November begangen wird.

Im Juli 2013 beschloss der Freiburger Gemeinderat, dass sich die Stadt Freiburg an der internationalen Städtekampagne zur Abschaffung der Todesstrafe beteiligt. Seither nimmt die Stadt an diesem internationalen Aktionstag teil.

In diesem Jahr gibt es eine gemeinsame Aktion von Stadt und Amnesty International auf dem Augustinerplatz (17 bis 20 Uhr): Eine Videoprojektion von zwei künstlerischen Projekten, die sich mit den letzten Wünschen zum Tode Verurteilter in den USA auseinandersetzen.

„No Seconds“ ist ein Projekt des Fotografen Henry Hargreaves. Es dokumentiert die Gerichte, die sich amerikanische Todestraktinsassen vor ihrer Hinrichtung als letztes Mahl gewünscht haben. Neben den Fotos dieser letzten Essen wird auch eine Auswahl von Sätzen aus dem Internetprojekt „Last Words“ des Künstlers Darius Kazemi gezeigt: letzte Worte Hingerichteter, die das Wort „love“ enthalten.

Parallel dazu wird es auf dem Augustinerplatz einen Infostand der Freiburger Hochschulgruppe von Amnesty International geben.

„No Seconds“ und „Last Words“ werden im Rahmen von „20 minutes of attention“ - Videokunst im öffentlichen Raum von artforum3 von 30.November, bis 17. Dezember, jeden Abend von 18 bis 22 Uhr auf der Insel 3 in der Gerberau gezeigt.

Zum ersten Mal veranstaltet wurde der Welttag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ (Cities for life – cities against the Death Penalty) von der Gemeinschaft Sant‘Egidio am 30. November 2002. Das Datum wurde ausgewählt, weil es an die erste Abschaffung der Todesstrafe durch das Großherzogtum Toskana am 30. November 1786 erinnert. Allein in Deutschland haben sich seitdem fast 200 Städte am Aktionstag beteiligt.

Weitere Informationen unter www.freiburg.de/citiesforlife oder beim Kulturamt unter der Telefonnummer: 201-2101 oder per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de

Ihre Ansprechpartnerin im Presse- und Öffentlichkeitsreferat:
Martina Schickle, Telefon: 0761/201-1350
E-Mail:martina.schickle@stadt.freiburg.de

Veröffentlicht am 24.11.2017

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