Digitale Lösungen für die ‚Energie der Zukunft‘

Freiburger Hackathon 2017

Vom 19. bis 21. Mai 2017 fand bereits der dritte Hackathon Freiburg statt. Wir haben Coder*innen, Screendesigner*innen, Datenanalysten*innen, Web-Entwickler*innen, Studenten*innen und tech-begeisterte Bürger*innen dazu eingeladen, Lösungen zu Fragen von Energieerzeugung und -verbrauch, Energiemanagement und nachhaltigen Prozessen für die Energiewende mit Open Data Quellen zu programmieren. Schirmherr des Hackathons ist Erster Bürgermeister Otto Neideck, den die Stadt gemeinsam mit dem IKT Netzwerk bwcon, dem Carl-Schurz-Haus und den Hochschulen Offenburg und Furtwangen veranstaltete. Die Teams Edison, Qonverter und Homie gewannen die drei besten Preise.

Das Orga-Team, Bürgermeisterin Gerda Stuchlik und Umweltminister Franz Untersteller in einem Raum beim Hackathon 2017
Das Orga-Team trifft Bürgermeisterin Gerda Stuchlik und Umweltminister Franz Untersteller (Foto: Hackathon Freiburg)

Energie Hackathon

Freiburg hat sich mit seiner anspruchsvollen Umweltpolitik als Green City weltweit einen Namen gemacht. Wenn es um nachhaltiges Energiemanagement geht, ist die Freiburg Green City mit ihrer Vielzahl ökologischer und technischer Lösungen eine Vorreiterin. Rund 12.000 Menschen aus Freiburg und der Region waren 2016 in der Umwelt- und Solarwirtschaft beschäftigt. Der dritte Freiburger Hackathon widmete sich daher dem Thema Energie und Energieeffizienz.

Wie funktioniert ein Hackathon?

Ein Hackathon (Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“) ist eine kollaborative Software- und Hardwareentwicklungsveranstaltung. Der Hackathon ist kein klassischer Wettbewerb, sondern ein Team-Event! Beim Hackathon stehen der Spaß-Faktor der beteiligten Teams und die Arbeit mit Open Data im Vordergrund.

Die Teilnehmer*innen arbeiten in Teams, um während des Hackathons innerhalb kurzer Zeit innovative Ideen in funktionierende Prototypen zu verwandeln. Die Teams wurden zu Beginn des Hackthons am Samstag, den 20. Mai gebildet; Sie konnten sich jedoch auch bereits als Team zum Hackathon anmelden. Die Rechte an den Anwendungen liegen bei den einzelnen Teams. Die Teilnehmerzahl des Hackthons war auf 50 begrenzt.

Kooperationspartner waren auch dieses Jahr die Stabsstelle Open Government Data der Stadt Freiburg, Baden Württemberg Connected: e.V. (bwcon), die Hochschulen Offenburg und Furtwangen und das Carl Schurz Haus/Deutsch Amerikanisches Institut Freiburg e.V. Zu den Sponsoren zählen die Stadt Freiburg und stadtbekannte ITK Firmen embeX, highQ, die Haufe Gruppe, BadenIT, Inxmail und Kultwerk.

Die Gewinner

Die drei besten Teams gewannen je einen Geldpreis von 750 Euro. Die Jury um Professor Tobias Hagen (Hochschule Offenburg, Studiendekan Wirtschaftsinformatik), Professor Christian Fries (Fakultät Digitale Medien, Hochschule Furtwangen), Dr. Volker Diffenhard (Teamleiter Zentrale Koordinierungsstelle KEFF) sowie Dr. Malte Thoma (Umweltschutzamt der Stadt Freiburg) entschieden sich für die Applikation Qonverter des Teams highQ, die Applikation Homie des Teams Steepminds, dass sich aus internationalen Studenten der Universität Freiburg zusammensetzt, sowie für die Applikation Veranstalter von Edison, eine Gruppe von Studenten und Mitarbeitern der Hochschule Offenburg. Gerda Stuchlik, Bürgermeisterin für Umwelt, Jugend und Bildung, zeigte sich von den Ergebnissen beeidnruckt. Sie hofft, dass sich viele Anwendungen durchsetzen werden.

Teams highQ, Homie und Edison gewannen die besten Preise

Das Entwicklerteam der Firma highQ überzeugte mit seiner Applikation Qonverter, die eine Umrechnung von Energieverbrauchswerten in Vergleich mit anderen Energieverbräuchen unkonventioneller Art stellt; wie dem Energiegehalt von Salatblättern, Toastern oder Bier. Das Ziel des Teams war es, eine Applikation zu entwickeln, mit der Nutzer ein verbessertes Gefühl für Energie bekommen können.

Die Applikation Homie des Teams Steepminds, dass auch im letzten Jahr mit seiner Anwendung Neulingo die Jury überzeugen konnte, ist ein intelligenter Geräte-Controller, der es ermöglicht Kosten und Energie zu messen, kontrollieren und dadurch einzusparen. Das Team befasste sich mit der Problematik des Energieverbrauchs durch Standby-Geräte in Deutschlands Haushalten. Nach Masterstudent Muzzam Ali, könne mit Homie die tägliche Routine des Benutzers mit maschinellen Lernen erfasst werden, um Geräte automatisch für Benutzer auszuschalten, wenn diese nicht benutzt werden. Dadurch würden sich die Kosten und der Gesamtenergieverbrauch für das Land senken.

Der dritte Preis wurde an das Programmierteam von Edison vergeben. Die Applikation von Edison ermöglicht aus Fahrzeugnutzung und individuellem Fahrverhalten einen Kostenvergleich zwischen Benzinfahrzeug und E-Fahrzeug abzuleiten. Außerdem soll damit die optimale Positionierung von E-Ladestationen in Städten ermöglicht werden.

Kontakt

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