Der Prozess in beispielhaften Ausschnitten

Zweiter Freiburger Nachhaltigkeitsbericht liegt vor

Titelseite des Nachhaltigkeitsberichts
Nachhaltiges Handeln verbindet ökologische, soziale und ökonomische Ziele. (Bild: Nachhaltigkeitsmanagement)

„Der zweite Freiburger Nachhaltigkeitsbericht zeigt, wo Freiburg auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung steht“, erklärt OB Salomon. Wegweisend ist, dass der Nachhaltigkeitsbericht mit dem doppischen Haushalts- und Rechnungswesen verknüpft ist.

Nachhaltiges Handeln verbindet ökologische, soziale und ökonomische Ziele. Diese Ziele auf der Grundlage einer generationengerechten Finanzpolitik voranzutreiben, ist eine gesamtstädtische Aufgabe. Mit der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement hat die Stadt Strukturen geschaffen, den Prozess zu koordinieren und Instrumente für ein Nachhaltigkeitsmonitoring entwickelt, mit denen das städtische Handeln überprüft werden kann. Eines dieser Instrumente ist der Freiburger Nachhaltigkeitsbericht. Diesen legt die Stadt nun nach 2014 zum zweiten Mal vor. Im Jahr 2009 hatte der Gemeinderat auf Empfehlung des Nachhaltigkeitsrates insgesamt 60 Ziele in 12 Handlungsfeldern definiert, die für die nachhaltige Stadtentwicklung besonders wichtig sind.
 
 Der neue Bericht stellt klar, inwieweit Nachhaltigkeitsziele bereits konkret umgesetzt wurden und welchen Handlungsspielraum die beitragenden Ämter haben. Beispielhafte Ergebnisse im Nachhaltigkeitsbericht:
Die Stadt möchte allen ihren Bürgerinnen und Bürgern Chancengleichheit und freien Zugang zu Bildung gewährleisten und besonders Kinder altersgerecht fördern. Als Indikator zur Messung dieses Nachhaltigkeitsziels gilt unter anderem die Versorgungsquote von Kindern in Kitas. Die Versorgungsquote für Kinder bis drei Jahren hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Für die Zukunft ist ein weiterer Ausbau geplant, um die angestrebte Betreuungsquote bei den Unter-Dreijährigen von 50% zu erreichen. Die Versorgungsquote für Kinder von drei bis sechs Jahren liegt bei rund 99% und damit knapp über dem Zielwert von 98%.

Ein weiteres Ziel der Stadt ist eine möglichst stadtverträgliche und umweltfreundliche Mobilität. Neben dem öffentlichen Nahverkehr ist der Schlüssel dazu der Radverkehr, der konsequent ausgebaut wurde. Das Fahrrad ist dadurch jetzt mit 34 Prozent mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel für die Freiburgerinnen und Freiburger, gemessen an der Zahl der Wege, die innerhalb des Stadtgebietes zurückgelegt werden. Zu Fuß läuft die Freiburgerin oder der Freiburger mit 29 Prozent knapp ein Drittel der Wege. Damit werden mit 63 Prozent annähernd zwei von drei Wegen nicht motorisiert, sondern mit Fahrrad oder zu Fuß in Angriff genommen.

Der Projektbericht ist in drei Teile gegliedert und steht unter www.freiburg.de/nachhaltigkeitsmanagement zum Download zur Verfügung.

Veröffentlicht am 18.03.2017

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