Bundesbildungsministerium wählt Freiburg als Teilnehmerstadt aus

Freiburg erreicht nächste Runde im Wettbewerb "Zukunftsstadt"

Das Projekt fördert die Entwicklung konkreter Konzepte für eine lebenswerte, zukunftsfähige und nachhaltige Stadt Freiburg 2030.

Wie soll die Stadt von morgen aussehen? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startete. 51 ausgewählte Städte, Gemeinden und Landkreise entwickelten in der ersten Phase gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine „Vision 2030“ für ihre Stadt. Nun wurde Freiburg als eine von bundesweit 20 Städten und Gemeinden auch für die zweite Phase des Wettbewerbs ausgewählt.
 
In der jetzigen zweiten Phase wird wissenschaftlich erarbeitet, wie die Vision 2030 erreicht und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Konzepte für die Umsetzung vor Ort entwickelt. In der dritten Phase, die 2018 beginnen soll, werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen. Reallabore bezeichnen dabei eine neue Form der Kooperation zwischen Wissenschaft und Bürgerschaft. In ihnen sollen auf Ebene von Stadtteilen innovative Ansätze erprobt und überprüft werden.
 
Die Freiburger Bewerbung war federführend von der städtischen Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement in enger Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit, das von der Universität Freiburg und den Freiburger Fraunhofer-Instituten getragen wird, entwickelt worden. Als Ergebnis der ersten Phase wurden in einem Zukunftsdialog 30 Ideen aus der Bürgerschaft für die künftige Entwicklung der Stadt in den Themenschwerpunkten lokale Ernährung, neue Wirtschaftsformen und nachhaltige Energieversorgung gebündelt. Diese Ideen bilden die Grundbausteine für die weiteren Arbeitsphasen hin zur Vision Freiburg 2030.
 
Oberbürgermeister Dieter Salomon begrüßt, dass die Arbeit im Zukunftsstadt-Projekt fortgesetzt wird. „Die zweite Phase des Wettbewerbs ‚Zukunftsstadt‘ eröffnet die Möglichkeit, auf Basis einer breiten bürgerschaftlichen Beteiligung und mit Unterstützung der Wissenschaft ein konkretes Umsetzungskonzept für die Freiburger Vision 2030 zu erarbeiten.“

Alle weiteren Informationen zum Projekt unter: www.zukunftsstadt.freiburg.de

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie Bürgerinnen und Bürger zusammen mit der Wissenschaft schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln gemeinsam Visionen für die Zukunft ihrer Kommunen und erproben diese vor Ort: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, um Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ startete im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Veröffentlicht am 13.01.2017

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