Wettbewerb des Bundesministeriums für Familie,Senioren, Frauen und Jugend

Erster Preis beim "Gender Award - Kommune mit Zukunft"

Von links: Snezana Sever, Regina Gensler und Simone Thomas mit Staatssekretärin Elke Ferner

Freiburg ist gestern mit dem ersten Preis bei dem Wettbewerb "Gender Award – Kommune mit Zukunft" in Berlin ausgezeichnet worden. Die städtische Frauenbeauftrage Simone Thomas hat den Preis gestern Abend in Berlin zusammen mit der Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf, Regina Gensler, und der Gender-Beauftragten Snezana Sever entgegengenommen.

Der Preis war zum ersten Mal von der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros in Deutschland in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgelobt worden. Bundesministerin Manuela Schwesig ist Schirmfrau des Gender Awards. Insgesamt hatten sich 15 Kommunen aus ganz Deutschland beworben

Die Jury zeigte sich „begeistert“ in Ihrer Begründung über die kreativen Konzepte zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Stadt Freiburg. Insbesondere die strukturelle Verankerung der Frauen- und Gleichstellungspolitik lobte die Kommission. Freiburg schenke dem Thema „Gleichstellung“ besonders viel Aufmerksamkeit und habe in den letzten 30 Jahren eine sehr gute Fraueninfrastruktur aufgebaut.

In Baden- Württemberg war Freiburg die erste Stadt, die 1985 die Stelle der Frauenbeauftragten eingerichtet hat. Inzwischen gibt es drei städtische Stabsstellen, die sich für Frauen- und Gleichheitspolitik einsetzten: die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, die Kontaktstelle Frau und Beruf und die Geschäftsstelle Gender Mainstreaming. Diese Strukturen seien in Deutschland einmalig. Positiv gesehen wurde auch, dass berufliche Gleichstellung in der Stadt stringent umgesetzt werde und dass in Prozessen und nicht in Einzelprojekten gedacht werde (z.B. Gender Mainstreaming als Gesamtstrategie und in verschiedenen Aufgabenbereichen Gender Budgeting).

Die drei frauenpolitischen Stabsstellen sind bei der Stadt Freiburg direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet. Auch deshalb zeigte sich OB Salomon heute erfreut über die Auszeichnung: „Es ist schön zu sehen, dass das Engagement für Gleichstellungsarbeit vor Ort mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird.“ Die Frauenstellen hätten unmittelbare Wirkung in der Stadtgesellschaft, auch im Sinne der Männer und bündelten viele frauenpolitische Interessengruppen in der Stadt.

Veröffentlicht am 15.11.2016

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