Jugendkulturplattform ArTik

Die selbstverwaltete Jugend-Kultur-Initiative bietet jungen Menschen die Möglichkeit, eigene Ideen und Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur zu entwickeln und umzusetzen.

Foto: ArTik e.V.

Vorschlag

Den städtischen Zuschuss erhöhen, um die Angebotsvielfalt jenseits kommerzieller Veranstaltungen zu erhalten und den anstehenden Umzug finanziell aufzufangen.

Anträge der Fraktionen

Grüne, SPD, UL, JPG, FL/FF und FW bekräftigen in ihren Anträgen die Forderung nach einem höheren Zuschuss, mit dem das vielfältige Programm der Jugendeinrichtung sichergestellt und das Betriebsdefizit aus dem Jahr 2014 ausgeglichen werden soll. 40.000 Euro fließen dafür zusätzlich in den Doppelhaushalt.


Stand heute

(Dezember 2016)

Der Zuschuss für das ArTik wurde aufgestockt und auch im kommenden Haushalt sind wieder Mittel für die Jugendkulturplattform eingestellt. Bevor die ihre Arbeit jedoch in vollem Umfang weiterführen kann, steht zunächst ein weiterer Umzug an.

Bereits im März dieses Jahres hatte das ArTik seine Räume in der ehemaligen Unterführung am Siegesdenkmal aufgeben müssen zugunsten der Neugestaltung des Friedrichrings. Die Geschäftsstelle konnte vorübergehend im derzeit leerstehenden ADAC-Gebäude am Karlsplatz unterkommen. Ton- und Filmstudio, Proben- und Veranstaltungsräume fanden hier allerdings keinen Platz, weshalb die Vor-Ort-Angebote erst einmal ruhen mussten und sich das Programm in den letzten Monaten hauptsächlich auf externe Projekte konzentrierte. So wurde im vergangenen Sommer beispielsweise die Filmreihe "Cinema Exil" mitorganisiert, in der junge Geflüchtete Lebenswelten und Geschichten aus ihren Heimatländern auf die Leinwand brachten.

Neue Heimat in Sicht

Um das eigene Programmangebot wieder aufnehmen zu können, braucht auch das ArTik eine neue Heimat. Die könnte in der Haslacher Straße liegen, in den Räumen des insolventen Clubs Schmitz Katze, in direkter Nachbarschaft zum Kulturzentrum Südufer – dank Ausstattung und Lage ein guter Ort für die Jugendkulturarbeit, der auch im Gemeinderat breite Zustimmung fand. Derzeit verhandeln die Betreiber des ArTik mit den Vermietern, bei einer Einigung könnte das Jugendkulturzentrum seinen Betrieb im kommenden Frühjahr dort aufnehmen.

Fortgang

Am 2. Mai 2017 hat der Gemeinderat den Doppelhaushalt für die Jahre 2017/2018 verabschiedet.

Vorab hatten die Fraktionen so viele Anträge wie mutmaßlich noch nie zuvor strittig, also erneut zur Abstimmung gestellt. So schafften es über 30 Themen in der dritten und letzten Lesung der Haushaltsberatungen noch in den Etat. Darunter auch wieder die Jugendkulturplattform ArTik, die durch Anträge von SPD, UL, JPG, FL/FF und FDP einen Zuschuss für Renovierungsarbeiten in Höhe von jeweils 25.000 Euro in diesem und im nächstem Jahr erhält sowie jährlich 22.000 Euro mehr als Mietzuschuss.

Alle Entscheidungen des Gemeinderats zum Doppelhaushalt 2017/2018

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