Internationale Schule im Römerhof

Die Internationale Schule im Römerhof ist eine Haupt- und Werkrealschule für Jugendliche und junge Erwachsene von 15 bis 25 Jahren, die an Regelschulen wegen ihres Alters nicht mehr aufgenommen werden oder eine zweite Chance auf einen Schulabschluss brauchen. Die Schule wird vor allem von Jugendlichen mit Migrationshintergrund besucht.

Foto: Stadt Freiburg

Vorschlag der Verwaltung

Bis zum Schuljahr 2017/2018 soll an allen Freiburger allgemeinbildenden und beruflichen Schulen Schulsozialarbeit eingeführt werden.

Anträge der Fraktionen

In Änderungsanträgen der Grünen, CDU, FL/FF und FW wird gefordert, auch die Stelle für Schulsozialarbeit an der Internationalen Römerhofschule in Trägerschaft der Caritas zu finanzieren, was mit den multiplen Problemlagen der Schülerschaft begründet wird. Mehrausgaben von 66.000 Euro werden dafür im Doppelhaushalt eingestellt.


Stand heute

(Dezember 2016)

Bereits vor der Haushaltseinbringung gab es eine Stelle für Schulsozialarbeit in der Internationalen Schule im Römerhof. Diese wird seit dem 1. Januar 2015 aufgrund der besonderen Ausrichtung der Schule und ihrer Schülerstruktur von der Stadt bezuschusst.

Im laufenden Schuljahr 2016/2017 besuchen 334 Schülerinnen und Schüler aus 39 Nationen die Schule. Viele sind erst seit kurzem in Deutschland, ein Großteil ist hierher geflüchtet. Im Römerhof können die Jugendlichen in Sprachlernklassen mit intensivem Deutschunterricht, Mathematik und allgemeinbildenden Fächern zunächst Deutsch lernen und nach dem Wechsel in eine Regelklasse einen Haupt- oder Werkrealschulabschluss erwerben. Daneben besteht die Möglichkeit, sich in einem Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf an der einjährigen Berufsfachschule für die Berufsfelder Holz und Computeranwendungen zu qualifizieren.

Hilfe in der Schule und im Alltag

Der Schulsozialarbeiter begleitet die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg. Er bietet Orientierungshilfe in der neuen Umgebung und unterstützt die Jugendlichen in ihrem schulischen und privaten Alltag: er hält Kontakt zu Behörden, unterstützt bei der Anerkennung ausländischer Zeugnisse oder hilft bei Bewerbungen, zugleich ist er Ansprechpartner bei persönlichen Fragen und Krisen. Darüber hinaus gibt es Kooperationen mit anderen Einrichtungen wie dem Haus 197. Dort werden soziale Trainingseinheiten für Mädchen und Jungen, diverse Freizeitangebote sowie Unterstützung bei den Hausaufgaben angeboten.

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Übersicht über den Ausbau der Schulsozialarbeit 2015/2016:
Allgemeinbildende Schulen (26,9 KB)
Berufliche Schulen (24,2 KB)

Gemeinderats-Drucksache:
Sitzung vom 28.04.2015