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Adolf Hölzel mit Schülern, Anfang 1914 © Adolf Hölzel Stiftung Stuttgart

25. November 2017 – 18. März 2018

Im Laboratorium der Moderne – Hölzel und sein Kreis

Ausstellungshalle im Augustinermuseum – eine Ausstellung des Museums für Neue Kunst

Im September 1916 schreibt Freiburg mit einer bemerkenswerten Ausstellung ein Stück moderner Kunstgeschichte: Adolf Hölzel (1853-1934), einer der Pioniere moderner Kunst in Deutschland, und seine Schülerinnen und Schüler stellen im neu gebauten Freiburger Kunstverein ihre Arbeiten aus. Der sogenannte Hölzelkreis tritt mit dieser Gruppenausstellung erstmals an die Öffentlichkeit.

Mit der Ausstellung „Im Laboratorium der Moderne – Hölzel und sein Kreis“ widmet sich das Museum für Neue Kunst dem experimentierfreudigen Maler, Kunsttheoretiker und Pädagogen sowie seinen hochtalentierten Schülerinnen und Schülern. Seit 1905 unterrichtete Hölzel an der Stuttgarter Akademie unter anderem Ida Kerkovius, Johannes Itten, Oskar Schlemmer, Willi Baumeister und Hermann Stenner.

Die Ausstellung, die die Stuttgarter Studentinnen und Studenten mitten im ersten Weltkrieg auf die Beine stellten, ist Ausgangspunkt und Impulsgeber der Schau im Augustinermuseum. Über eine reine Rekonstruktion hinaus beleuchtet diese Wirkung und Strahlkraft des Hölzelkreises und seine kunstgeschichtliche Bedeutung. Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die Entwicklung moderner Kunst in Deutschland zwischen 1912 und 1918. Auf den Spuren von Hölzel und seinem Kreis wird die Beschäftigung mit Farbe, Komposition und Abstraktion in einem lebendigen Laboratorium erfahrbar. Das Museum für Neue Kunst richtet die Schau in der Ausstellungshalle und im Dachgeschoss des Augustinermuseums aus.

Willi Baumeister | Hans Brühlmann | Luise Deicher | Heinrich Eberhard | Josef Eberz | Maria Foell | Ernst Gräser | Lily Hildebrandt | Adolf Hölzel | Johannes Itten | Ida Kerkovius | Otto Meyer-Amden | Albert Mueller | Alfred Heinrich Pellegrini | Oskar Schlemmer | August Ludwig Schmitt | Hermann Stemmler | Hermann Stenner | William Straube