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Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (Landesgesetz) - Anforderungen für Altbauten nachweisen

Seit dem 01.08.2008 gilt in Baden-Württemberg das Erneuerbare Wärme Gesetzt des Landes Baden-Württemberg. Das novellierte EWärmeG ist seit dem 01.07.2015 in Kraft getreten und hat die Nachweispflicht unter anderem von 10% auf 15% Erneuerbarer Wärmeenergien geändert.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Bauer

Tel.:  0761/201-4393

Fax.: 0761/201-4397

E-Mail: bzbe@stadt.freiburg.de

Nähere Informationen finden Sie in der Infobroschüre.

Verfahrensablauf

Das Gesetz regelt eine Nutzungspflicht für Eigentümer von bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Bei diesen Gebäuden müssen mindestens 15 % des jährlichen Wärmeenergiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt oder entsprechende Ersatzmaßnahmen ergriffen werden.  

Wann entsteht die Nutzungspflicht? Die Nutzungspflicht entsteht, wenn der Kessel oder ein anderer zentraler Wärmeerzeuger ausgetauscht wird oder erstmals eine zentrale Heizanlage eingebaut wird. Bei Heizanlagen mit mehreren Wärmeerzeugern entsteht die Pflicht sobald der erste Kessel oder Wärmeerzeuger getauscht wird.  

Der Eigentümer muss die Erfüllung seiner Nutzungspflicht durch einen Sachkundigen bzw. den Brennstofflieferanten oder Wärmenetzbetreiber bestätigen lassen. Sachkundige sind Personen, die zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigt sind oder Handwerker des Bau-, Ausbau- oder anlagentechnischen Gewerbes oder des Schornsteinfegerwesens, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Entfällt die Nutzungspflicht, sind ebenfalls Nachweise vorzulegen.  

Die Erfüllung des Gesetzes muss vom Gebäudeeigentümer innerhalb von 18 Monaten nach Inbetriebnahme des neuen zentralen Wärmeerzeugers bei der unteren Baurechtsbehörde nachgewiesen werden.

(Quelle Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg)

 

Freigabevermerk

 Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Die Stadt Freiburg hat diesen am 25.05.2016 freigegeben.