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Rollsport- und Rollstuhlsporthalle


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Dr. Lothar Assmann
Rollsport- und Rollstuhlsporthalle
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In Freiburg fehlen geeignete Hallenflächen für Sportinteressierte, die ihren Sport auf Inlinern und Rollen oder in Rollstühlen ausüben. Z.B. Sportarten wie das Inline-Skaterhockey, das Roller Derby, Skateboarden, Rollstuhlhockey, Rollstuhlrugby, Rollstuhlbasketball, Rollstuhltuhltischtennis. Derzeit gibt es auch keine geeigneten behindertengerechten Einrichtungen und barrierefreie Zugänge, um diese Sportarten in ihrer ganzen Breite abzudecken (Ligabetrieb, Training, Freizeit).

Der RSC Breisgau Beasts e.V. (Inline-Skaterhockey Bundesliga, Rollstuhlhockey, Roller Derby) hat daher eine Initiative gestartet, um bei der Stadt Freiburg zu erreichen, dass im Zuge der anstehenden Planungsprojekte "Neue Sporthalle Berufsschulzentrum" und "Neue Eishalle", die Möglichkeit eines Anbaus einer Rollsporthalle geprüft wird. Hierfür gibt es bereits sehr viel Unterstützung von Vereinen, Verbänden, Gemeinderatsfraktionen, Institutionen und Freunden.

Wer weitere Informationen zu diesem Thema möchte, der kontaktiere bitte:
RSC Breisgau Beasts e.V.
Dr. Lothar Aßmann
Keltenring 63
79199 Kirchzarten

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung durch positive Bewertung in diesem Forum. Vielen Dank !

Thema ist in die Beratungen zum Haushalt eingeflossen

Fortgang

Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen

Zu diesem Thema haben Fraktionen des Gemeinderates einen Änderungsantrag zum Haushaltsentwurf der Verwaltung gestellt:

Antrag Unabhängige Listen: OZ 198

Beschluss

Der Antrag der Unabhängigen Listen wurden in 2. Lesung zurückgezogen

Dirk Mueller
Roll(stuhl)sport

Daumen hoch! Durch einen Anbau könnten Synergieeffekte erzielt werden, die die Kosten evtl. sogar im Rahmen der für die ursprünglichen Baukosten halten.

Es kann ja nicht sein, dass die Rollstuhlsportler beispielsweise in Hallen trainieren müssen, in denen man mit einem Rollstuhl eigentlich gar nicht hinein fahren kann, sondern diesen erst auseinander bauen muss.

Es kann ebefalls nicht sein, dass Amateursportler abends ab 22 Uhr in einer nur bedingt tauglichen Halle trainieren müssen.

Es kann auch nicht sein, dass die Breisgau Beasts Kinder wegschicken müssen, weil nur ein mal wöchentlich (dazu noch samstags) Training möglich ist.

So etwas muss nicht teuer sein, andere Städte und Gemeinden beweisen dies seit Jahren!

Roll(stuhl)sporthalle JETZT!!!!!

sbamueller
Tendenziell finde ich das gut

Tendenziell finde ich das gut wir müssen nur nach der Finanzierung sxhauen

Volker Kempf
Rollsport / Rollstuhlsport

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen.

PRO Roll(stuhl)sporthalle

Dirk Mueller
Finanzierung

Ich denke, dass die Finanzierung über die Mittel, die für die bereits geplanten Projekte (5 Mio für Bissierhalle) durchaus möglich ist. Zuschüsse vom Badischen Sportbund, Badischen Behindertensportbund, Landesmittel usw. sind bei vernünftiger Planung über uns sicherlich zu bekommen. Die Kosten für das reine Projekt dürften sich auf ca 1 Mio belaufen, wenn man die Halle auf die grüne Wiese stellen würde, mit einer Anbau Lösung würde man diverse Kosten wie Planung, Erschließung etc. bündeln und somit günstiger gestalten können, da bin ich mir sicher. Durch Solaranlagen, evtl. Firmen-Namenssponsoring (bsp. Freiburger Pilsener-Halle), ließen sich weitere Mittel reinholen.

Möglichkeiten gibt es genug, man muss nur wollen!

AHA
Rollsport / Rollstuhlsport

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen.

PRO Roll(stuhl)sporthalle

Wir unterstützen gerne gerade Sportarten welche sich für Jugendarbeit einsetzen und den Jugendlichen Möglichkeiten bieten sich Teamfähig zu entwickeln.
Dafür müßen auch die Sportstätten geschaffen werden !!!

[editiert: Werbung]

Moderation
Moderation's Bild
Re: Rollsport / Rollstuhlsport

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Bacardirazz91
Rollsport / Rollstuhlsport

Es ist sehr wichtig den Sport zu fördern Rollsport genauso wie Rollstuhlsport ich sag nur Inklusion

peter.gemsjaeger
Auch ich möchte mich meinen

Auch ich möchte mich meinen Vorschreibern anschliessen.

PRO Roll(stuhl)sporthalle!!!

sbamueller
Ich denke es handelt sich um

Ich denke es handelt sich um ein gutes Anliegen, vielleicht könnte man aber auch darüber nachdenken in Zeiten in denenn die Messehallen, die ja teilweise einen Betonboden haben, der recht strapazierbar erscheint, diese zu nutzen?
Damit kann man einen Neubau vermeiden und gleichzeitig die Ausnutzung verbessern.

Dirk Mueller
Lösung?

Und wie stell ich mir das dann vor? Spielfeldbegrenzung mit Hütchen? Die Idee ist ja grundsätzlich gut, aber ich seh da keine Chance zur Durchführung. Hier wäre ein enormer (finanzieller) Aufwand nötig, Wochenends steht die Halle nur selten zur Verfügung usw.
Für EINE Veranstaltung ließe sich das sicher mal machen, aber dauerhaft?
Unser fiktiver Belegungsplan zeigt ja deutlich, dass die Halle 7 Tage die Woche ausgelastet sein dürfte.
Und auch hier (und darum geht es in vorderster Linie) müssten alle Aktiven ihr Equipment hin und her fahren, Rollstühle, Tore, Ausrüstung etc.
Das ist zu kurz gedacht, m.M. nach.

Aber immerhin macht sich jemand Gedanken. ;-)

TomCat
Hockeyhalle

Eine eigene Rollsporthalle wird dem Nachwuchs eine ungeahnten Schub geben. Hockeyspielende Kinder und Jugendliche gibts viele, nur einen Ort für die Ausübung fehlt.

Dirk Mueller
Nicht nur Nachwuchs

Zum einen wäre erstmals in 12 Jahren Vereinsgeschichte Training unter der Woche für den Nachwuchs möglich, was definitiv ein Quantensprung für die Sportart Inline-Skaterhockey in Freiburg wäre. Mit 1 x Samstags Training pro Woche ist es schwer Kinder für einen Sport zu begeistern, den die Eltern ja auch bezahlen müssen und dafür zurecht eine Gegenleistung erwarten, in Form von Trainingsangeboten, die wir nicht leisten können.

Zum anderen aber könnte man den Rollstuhlsport viel besser verzahnen.
Ich stelle mir z.B. vor, dass die Rolsltuhlbasketballer/Rugbyspieler vom Ring-Sport auch mal beim Rollstuhlhockey der Beasts reinschnuppern und umgekehrt. Wenn diese Sportarten alle in einer Halle eine Heimat hätten, könnte sich dies auch gegenseitig Nährboden geben.

Turniere, Events wie Skatenights ohne Abhängigkeit von Wetter, Rollerderby-Veranstaltungen. Internationale Pokalwettbewerbe. Das alles ließe sich in Freiburg endlich realisieren, wenn die Infrastruktur stimmt.

Mit der aktuellen Flickschusterei, (Bsp. Ringsport: Training Emil Gött, Heimspiele Sepp-Glaser, Bsp. Rollstuhlhockey: Training Albert Schweitzer, Spiele Jahnhalle mit kaputtem Aufzug) kannst Du als Verein keine mittelfristige Planung machen, lockst ganz sicher keine Aktiven hinter dem Ofen hervor und verhinderst somit auch größere Aufmerksamkeit.

Dass man in den o.g. Hallen nur am Wochenende trainieren kann und diese alles andere als Barrierefrei sind, führt nicht unbedingt zu wachsenden Aktivenzahlen.

Und auch die Leerstandsfahndung von Herrn Staschull, für die wir als Verein sehr dankbar sind, bringt da nicht viel. Denn eine ungeeignete Halle, bleibt eine ungeeignete Halle, auch mit besseren Trainingszeiten.

Man bedenke nur, wenn beim Skaterhockey in der Jahnhalle mal einer auf der Tribüne einen Ball an den Kopf bekommt (so mit 150 km/h). Es ist eigentlich unverantwortlich, was wir da seit Jahren machen.... Und nun wird es auch bald nicht mehr zugelassen sein.

Es sei abschließend vielleicht noch gesagt, dass diese Probleme schon seit Jahren bestehen, nicht erst seit gestern. Und wir haben gemeinsam mit dem Ring-Sport diese Initiative gestartet, weil wir es einfach nicht länger hinnehmen wollen, dass hier Ehrenamt und Amateursport so dermaßen behindert wird. Öffentlich war dieses Problem vielleicht nie in dieser Form und genau das ist der Hintergrund, warum wir das machen.

Timo Wiedemann
Tolles Projekt

Ein PRO Roll(stuhl)sporthalle auch von mir.

Bürgerin
Unterschied "normale" Sporthalle - Rollsporthalle?

Ich kann mir kein Bild machen, was für den Rollsport/ Rollstuhlsport für besondere Anforderungen an eine Halle gegeben sind. Barrierefreiheit ist einleuchtend, aber welche sonstigen Notwendigkeiten gibt es, etwa Hallenbelag usw. Also ist eine Rollsporthalle ausschließlich geeignet für Rollsport oder gibt es auch andere Nutzungsmöglichkeiten für andere Sportarten. Konkret wäre die Frage, ob bei einer neuen Halle am Berufsschulzentrum eine kombinierte Halle möglich ist, oder ob zwingend eine eigene, zusätzliche Halle notwendig ist?

Dirk Mueller
Hallenproblem

Liebe Bürgerin!

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Schön, dass die Frage kommt.

Grundsätzlich besteht in Freiburg ein Problem, was Flächen für Vereins- und Schulsport angeht. Konkret soll dies nun mit der 3-fach Turnhalle an der Bissierstr. realisiert werden.

Da dies aber eine Halle für den klassischen Schulsport und Hallenvereinssport werden soll (Handball, Volleyball, Turnen etc.), ist die Boden- und Baubeschaffenheit das zentrale Problem. Hier würde das bisher zugrunde liegende Problem der Bodenabnutzung weiter bestehen, da in Hallen mit sog. Punktelastischem Schwingboden der Rollsport höhere Reinigungs- und Sanierungskosten verursacht.
Platt ausgedrückt: "normale" Turnhallenböden sind zu weich.
Dazu kommt wiederum die Problematik der Spielfeldumrandungen, Ausrüstungslagerung etc. hier ist in einer klassischen Turnhalle schon immer Platzmangel aufgrund der Vielzahl der Elemente.

Wiederum muss die von uns angedachte Halle nicht ausschließlich für Rollsport geeignet sein, wie bereits beschrieben können hier auch sämtliche Rollstuhlsportarten stattfinden. Mit Matten o.ä. ließe sich natürlich auch Turnen oder Gymnastik betreiben.
Wie bereits beschrieben, haben wir aber zusammen mit anderen Vereinen und Verbänden schon einen fiktiven Belegungsplan erstellt, der uns überraschenderweise verdeutlicht hat, dass eine solche Halle schon zu Beginn sehr gut ausgelastet wäre. Auch "nur" mit Roll- und Rollstuhlsport hätte eine solche Halle durchaus Sinn. Hier ist extremes Wachstumspotenzial vorhanden!

Würde man (was meiner Meinung nach in einer Schluturnhalle technisch nur sehr schwer zu lösen wäre) versuchen, zu kombinieren, müsste man diese Halle, anders als bisher vorgesehen als Veranstaltungshalle ausweisen, (Zuschauer etc.) und würde das Hallenproblem, das in Freiburg generell besteht, um dem klassischen Vereinssport zu helfen, immer noch nicht lösen. Davon ausgehend natürlich, dass unsere Inititativen-Mitglieder die Halle komplett auslasten, was in einem Anbau def. der Fall wäre. In Zusammenarbeit mit Schulen könnten hier wiederum Auslastungstechnisch Synergien erzielt werden (Projektwochen etc.)

Ergo: Ein Anbau würde einen weiteren Neubau einer "Turnhalle", der aktuell immer noch notwendig erscheint, durch optimale Raumnutzungen überflüssig machen. Über die Kostenfrage habe ich weiter oben ja schon etwas gesagt. Wir glauben, dass für die im Haushalt eingestellten 5 Mio. Euro Turnhalle UND Anbau möglich sind, wenn man intelligent plant und unsere Interessengemeinschaft in die Planungen mit einbezieht.

mase576
Eindeutig: PRO

Eindeutig: PRO Roll(stuhl)sporthalle!!!

Bürgerin
Variante prüfen

Lieber Dirk Mueller, vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen auf meine Frage. Ich kann den Argumenten jetzt durchaus folgen. Ich weiß zwar nicht, wie konkret die Planungen für die Halle am Berufsschulzentrum bereits sind, aber ich hoffe, man kann zumindest darauf drängen, dass die Stadt diese von Ihnen favorisierte Variante prüft, vor allem natürlich in Sachen Kosten. Wenn die 5 Mio ausreichen perfekt, wenn nicht gerät man schnell in Konkurrenz zu Eisport (Eishalle) und Fußball (Stadionneubau) und dann sind wir bei der Frage, welcher Sport eigentlich "förderungswürdiger" ist und da bin ich gespannt, wie die Politik sich da positioniert. Dennoch viel Glück, meine Stimme gebe ich gerne ab.

Dirk Mueller
Konkurrenz

Vielen Dank, Bürgerin!
Ich denke, dass man hier auch differenzieren muss. Für das Eisstadion ist ja noch keine Summe im Haushalt eingestellt, das Projekt soll sich ja wohl auch größtenteils aus dem Verkauf des jetzigen Areals finanzieren.

Beim Sc-Stadion werden auf die Satdt so gut wie keine Kosten zukommen. Das hat auch in Mainz schon so geklappt. Die Stadt müsste evtl. als Bürge auftreten und ein Grundstück zur Verfügung stellen, mehr aber auch nicht.

Wir glauben zusaätzlich auch, dass "unser" Anbau zu einem großen Teil durch Zuschüsse der verschiedenen Verbände und evtl. auch einem kleinen Teil Eigenleistung zu stemmen wäre. Evtl. ließe sich auch erstmal nur ein "Gerüst" hinstellen, welches man nach und nach verfeinern könnte. (evtl. mit Hilfe von Gönnern und Sponsoren)
Z.B. könnten wir gut auf eine Heizung im Hallenbereich verzichten, solange der Bau gut isoliert ist und im Winter nicht auf Eisfach-Temperatur runterkühlt. Heizen müsste man nur in den Kabinen und den Sanitärräumen.
Das würde sicher ebenfalls Geld sparen.

Keinesfalls wollen wir mit unserer Forderung jemand anderem das Wasser abgraben. Dass jetzt in der Öffentlichkeit gerade gleich drei solcher Projekte auf den Tisch kommen, ist ja auch ein wenig Zufall. Das Thema Eishalle hätte man ja auch schon vor JAhren lösen können, statt nochmals Millionenbeträge in die Flickerei der Dachträger etc. zu investieren.

Danke für Ihre Stimme, für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Meinungsfreiheit
Rollsport- und Rollstuhlsporthalle

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch ich möchte an dieser Stelle mein "Pro" zur Erbauung einer neuen Halle hinzusteuern. Im Grunde sollte diese Notwendigkeit allein durch die Tatsache der fehlenden Sportflächen für Rollsportler/innen erwiesen sein!
Doch da dies scheinbar nicht genügt (so wie das Budget für die meisten sinnvollen Neuerungen), möchte ich auf einen weiteren Punkt hinweisen, welcher sich allein auf das Inlineskaten als Sportart bezieht.
Dem Deutschen Rollsport- und Inline Verband (DRIV) zufolge, hat „noch nie zuvor hat eine Sportart so viele Menschen unterschiedlichen Alters vereint […].“ Allein im Zeitraum zwischen 1990 und 2002 wurden 19,5 Millionen Inlineskates in Deutschland verkauft. Mit Sicherheit sind die Zeiten des großen "Inlinebooms" vorbei, was nun den Bau einer dafür tauglichen Halle in Frage stellen könnte. Doch wird aktuell diese Sportart durch weitere Trendsportgeräte wie das Skate-, Snake-, Waveboard und den Kick Roller ergänzt bzw. beerbt. Genau wie beim Inlineskaten sind auch hier "härtere" Hallenbeläge von Nöten.
Warum ich das erzähle?
Ich erzähle dies, um den bisher drei "Gegnern" des Neubaus einer Halle verständlich zu machen, dass hier ein grundlegendes Fundament für die Ausübung von Sportarten geschaffen wird, welche sich durch ein wesentliches Merkmal vom "gängigen Sporttreiben" (z.B. Fußball, Handball, etc.) unterscheiden. Denn durch die o.g. (Trend-) Sportarten lassen sich Kinder und Jugendliche erwiesenermaßen für Sport begeistern, welche sich nicht in den klassischen Sportarten aufgehoben fühlen. Inlineskaten beispielsweise ist schonend für die Gelenke. Entgegen allen Befürchtungen birgt es kein erhöhtes Verletzungsrisiko in sich. Es kann in Spielformen das soziale Miteinander fördern. Es ist gendergerecht, und ermöglicht auch adipösen Kindern Gefallen am Sporttreiben zu finden. Es fördert die motorischen Fähigkeiten, sowohl die konditionellen, als auch die koordinativen. Durch die Möglichkeit der vielseitigen Anwendung eignet es sich mit Sicherheit für einen ganzheitlichen Sport. Zudem ist Inlineskaten ein "Lifetimesport", der Kinder ein Leben lang an den Sport binden kann, was wohl das Hauptziel jeder Sportart sein sollte.
Realisierbar wäre dies durch die von Herrn Müller schön beschriebene Synergie zwischen Vereinen und Schulen in Projektwochen, -tagen und AGs.
Das gerade in der heutigen Zeit, in welcher immer wieder die Bewegungsarmut der Jugend angeprangert wird, Sport Abhilfe schaffen könnte, muss ich hier wohl nicht weiter erläutern.
Somit "Daumen hoch" liebe Bürgerinnen und Bürger!

Uwe Minder
PRO Roll(stuhl)sporthalle!!!

PRO Roll(stuhl)sporthalle!!!

Daniel T. aus KR
Daumen hoch und zwar richtig

Daumen hoch und zwar richtig hoch!!!!

Werner
Daumen runter

Die Anzahl der verkauften Inlineskates sagt nichts aus über die Nutzung dieser. Bei uns liegen z.B. 3 Paare auf dem Dachboden. Trend oder z.B. Mode ist eine Privatangelegenheit und kein öffentliches Interesse. Dieses müsste sich erst einmal durch eine große und dauerhafte öffentliche Präsenz zeigen. Das Problem ist, dass es kein Geld gibt. Mehr Geld gibt es nicht durchWachstum sondern leider nur durch Beitrags- und Steuererhöhungen (siehe Freiburg Gewerbesteuer). Warum soll diese Last allen aufgeladen werden?

Dirk Mueller
Trend und Mode

Lieber Werner! Vielen Dank für Ihre Meinung!

Ich denke nicht, dass Trend und Mode hier den Ausschlag für den Bau einer für unsere Zwecke geeigneten Halle geben sollen. Dies war nur EIN Argument von VIELEN!
Vielleicht habn Sie noch nicht alle o.g. Beiträge gelesen und gerne sende ich Ihnen auch weiteres Infomaterial über unser Vorhaben zu.
Es geht hier mitnichten um ein paar "Hansele", die einer Modeerscheinung frönen wollen, sondern um einen mittlerweile seit 12 Jahren unter der ungeeigneten Infrastruktur leidenden Verein, der neben dem Inlinesport auch noch dem Behindertensport ein zu Hause zu geben versucht.
Die dauerhafte öffentliche Präsenz haben Sie, wenn sie Sportinteressiert sind sicherlich auch wahrgenommen. Gerne sende ich Ihnen Beispielsweise die DVD unseres Auftritts bei Tv-Südbaden zu oder eine Mappe mit den verschiedensten Zeitungsartikeln der letzten zehn Jahre zu. Und ganz ehrlich: Woher soll die öffentliche Präsenz denn kommen, obwohl wir für unsere Mittel schon eine Menge erreicht haben....?

Öffentliches Interesse sollte biem Thema Nachwuchssport, Inklusion und (Amateur-) Leistungssport doch durchaus gegeben sein. Dass wir in unserem Anliegen Unterstützung von z.B. dem Badischen Sportbund, der Behindertenbeauftragten der Stadt Freiburg und vielen weiteren Institutionen erhalten zeugt vielleicht auch von der Notwendigkeit einer solchen Halle.

Das Thema Finanzierung liegt uns ebenso am Herzen, daher der Vorschlag, einen Anbau zu realisieren, um Kosten zu sparen. Die 5 Mio. Euro im Haushalt für die Bissierstr.-Halle sind ja schon geplant und wir glauben nunmal, dass man für dieses Geld eine Schulsporthalle PLUS Anbau bekommt, wenn man intelligent plant. "Kein Geld" stimmt ja so auch nicht, (vgl. "Haushalt überschreitet die Milliardengrenze") die Frage ist ja wofür es verwendet wird, und DAFÜR ist diese Plattform gedacht.

Und wer weiß, vielleicht kommen Sie dann ja auch mal vorbei und Sie bekommen Lust auf eine unserer angebotenen Sportarten ;-)

Martin Diehr
Freiburg hat ein generelles

Freiburg hat ein generelles Problem das zuwenig Sportflächen zur Verfügung stehen. ICh binn absolut für eine Roll(stuhl)sporthalle und man sollte sich ernsthaft Gedanken machen diese an einen eventuellen Eissporthallenneubau anzugliedern. (alternative wäre eine Nachbarschaft zur FT Rollsporthalle falls das Platzmäßig funktioniert).
Eine Doppelnutzung von Umkleiden und Sanitären Einrichtungen wäre dabei nur ein Positiver Effekt.
Der Planungstand ist dort sicher noch nicht soweit fortgeschritten das man diese Option nicht noch berücksichtigen könnte.

Ich weis das man eine ganzjährig nutzbare Trainingsmöglichkeit braucht aber wenn man abseits der Eishockeysaison noch eine zusätzliche zur Verfügung hat würde man sich sicher auch nicht beschweren und diese (teilweise) Doppelnutzung, wäre neben einer Eishalle zumindest eine weitere Option....und Eissportler Trainieren im Sommer ja auch gerne auf Rollen.

Das Areal Franz Siegel Halle war ja schon in seinen Anfängen den Roll und Eisläufern vorbehalten. ;-)

sbamueller
Anfrage von Junges Freiburg / Die Grünen zu dem Thema

Von meiner Fraktion (Junges Freiburg / Die Grünen) gibt es dazu auch inzwischen eine Anfrage:

Sporthalle für das Berufsschulzentrum Freiburg – Klärung von Nutzungsoptionen für den Behindertensport

h i e r : Fraktionsanfrage nach § 24 Abs. 4 GemO zur Sitzung des ASW am 25.01.13 und des SpA am 13.03.2013

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bei der Vorberatung der Drucksache G-12/139, Sporthalle Bissierstraße, im Bauausschuss am gestrigen Abend wurde seitens unserer Fraktion u.a. die Frage angesprochen, ob beim Neubau der Sporthalle für das Gewerbeschulzentrum auch eine Nutzung für den Behindertensport eingeplant werden könnte.

Wir bitten deshalb bis zur Vorberatung der insbesondere für die Bedarfsfrage zuständigen Gremien (Ausschuss für Schulen und Weiterbildung bzw. Sportausschuss) um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie beurteilt die Verwaltung den Bedarf für die Ausübung von Behindertensportarten (wie z.B. Rollstuhlhockey/-rugby/-tischtennis/-basektball), die im Rahmen des Neubaus einer Sporthalle für das Gewerbeschulzentrum ggfs. Berücksichtigung finden könnten?
2. Welche – bislang nicht vorgesehenen – Änderungen wären hierfür erforderlich?
3. Wären diese Änderungen räumlich und technisch an diesem Standort realisierbar?
4. Welche zusätzlichen Kosten würden für eine derartige Nutzungserweiterung anfallen und Zuschüsse in welcher Höhe wären dabei von dritter Seite zu erwarten?
5. Gibt es nach Auffassung der Verwaltung ggfs. andere Alternativen, um dem Behindertensport künftig geeignete Hallennutzungsmöglichkeiten zu bieten – beispielsweise durch einen entsprechenden Umbau vorhandener (Sport-) Hallen?

Hinweisen möchten wir in diesem Kontext auch auf eine entsprechende Anfrage der FW-Fraktion vom 6.12.2012, die gleichfalls die Frage nach der Erforderlichkeit und den Realisierungsoptionen einer „Behindertensporthalle“ im Kontext mit dem möglichen Neubau einer Eissporthalle aufgreift. Eine Antwort durch das zuständige Dezernat des EBM und Sportbürgermeisters steht bislang offensichtlich noch aus.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Gerhard Frey, stv. Fraktionsvorsitzender Eckart Friebis, Fraktionsgeschäftsführer

Anni Berta Zeh
Ja, wo sind wir denn?

@Herr Müller, Sie sind ja erst sehr kurze Zeit dabei, beim Gemeinderat meine ich. Haben Ihnen der Herr Frey und der Herr Friebis, die sind diesbezüglich ja alte Füchse, aber noch nicht mitgeteilt, dass der Herr Oberbürgermeister dieses Forum nicht liest und die Veröffentlichung Ihrer Fraktionsanfrage deshalb hier an der falschen Stelle eingeschoben ist? - Sie hätten's andererseits auch aus der Badischen Zeitung erfahren können. Da hat neulich der Herr Mauch vom EPIB der Stadtverwaltung (= Externes Planungs- und Informations-Büro) im "Münstereck" mitgeteilt, dass sowieso alles umsonst ist, was wir hier bürgerbeteiligen.

Dirk Mueller
Frau Zeh

Stellen Sie sich vor, der Herr Müller vom jungen Freiburg hat das nur zur Kenntnisnahme hier reingestellt.....
Die Anfrage geht den politisch korrekten Weg.

Anni Berta Zeh
Nein, sowas aber auch, ...

Dirk Mueller schrieb:
Stellen Sie sich vor, der Herr Müller vom jungen Freiburg hat das nur zur Kenntnisnahme hier reingestellt.....
Die Anfrage geht den politisch korrekten Weg.

.... das hätte ich nie gedacht. ;-))

Dirk Mueller
okay

den Ironiemodus hab ich leider überlesen ;-)

sbamueller
Anfrage

ich hätte auch den ganzen text reinstellen können, dachte aber es reicht aus wenn man Briefkopf/Empfängeradresse etc weglässt weil das nicht so relevant ist. Wir beide Müller telefonieren auch ständig miteinander :-)
Es ist ja nicht so, das ich der einzige Gemeinderat wäre der das hier liest und die Diskussionen mitverfolgt.

Dirk Mueller
Genosse Flickschuster

Ich möchte aber auch an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass die Lösung, die Schulsporthalle BSZ Bissierstrasse evtl. Rollstuhlgerecht zu gestalten, nicht die Lösung ist.

Diese Halle ist nämlich nicht für Publikum geplant, so dass hier zwaqr trainiert, aber keine Spiele oder Turniere ausgerichtet werden könnten.
Zudem könnte man das Problem, das grundsätzlich im Vereinssport herrscht, nicht lösen. Lieber spart man nun an der BSZ-Halle, baut sie komplett auf Schul- und klassischen Vereinssport zugeschnitten und hängt (falls Platz) einen Roll- und Rollstuhlsporttauglichen Anbau nebendran.

Dies sollte unserer Einschätzung nach für insgesamt 5 Mio. zu haben sein, die ja für die BSZ-Halle eingestellt sind.

Ich
PRO Roll(stuhl)sporthalle!!!

Auch ich möchte mich meinen Vorschreibern anschliessen.

PRO Roll(stuhl)sporthalle!!!

A. Fabry-Flashar
PRO Roll(stuhl)sporthalle!!!

Ein Auszug aus der Rede zum Jahresauftakt der UL am 30.01.2013 von Stadtrat Atai Keller
"Und der Sport?
Auch hier werden wir versuchen, den Breitensport zu stärken und die Spitzen zu erhalten. Wir setzen uns sehr ernsthaft und intensiv mit den Plänen für ein neues Eissportstadion und ein neues SC-Stadion auseinander und hoffen auf Synergien. Dazu gibt es unterschiedliche Standpunkte und Meinungen in der Fraktionsgemeinschaft. Wir sind für eine Halle für Skater, Inliner und besonders den Rollstuhlsport! Die Sporthalle am Berufsschulzentrum Bissierstraße wird jetzt wohl gebaut, toll, das ist ein großer Erfolg! Sie kennen ja alle das mit dem steten Tropfen und dem Stein!"

So ist es, ein steter Tropfen höhlt den Stein! Nur durch die immer wiederkehrende Veröffentlichung der Bedürfnisse von Sportminderheiten wird es hoffentlich auch in unserer Stadt Freiburg möglich sein, dafür geeignete Trainings- und Spielstätten zu schaffen. Durch die Diskussion darüber sind wir diesem Ziel doch schon näher gerückt und in der Tat gibt es sehr viele Menschen in Freiburg, die sich dafür einsetzen!!!

eRich_Lutz
Rollsport- und Rollstuhlsporthalle

Wichtig finde ich, wenn eine neue Sporthalle in Freiburg gebaut wird, daß in der Ausschreibung festgelegt wird, daß der beauftragte Architekt Ahnung von Hallensport haben muß und am besten selbst ein Sportler sein sollte. Die meisten Sporthallen in Freiburg sind so gebaut, daß sie Defizite in puncto Sicherheit haben und Einrichtungen aufweisen, die für eine sportliche Betätigung hinderlich sind. Beispiel: abgehängte Lampen an den Decken, anstatt alles in die Decke zu integrieren! Auch Multifunktionalität sollte vorhanden sein, sowie Platz für Zuschauer.

FR_bürger1
Wie viele Nutzer in FR?

Was mich interessieren würde: Wie viele aktive Nutzer (Vereine) gibt es für eine Rollsport- und Rollstuhlhalle in Freiburg? Und wo trainieren/spielen diese zur Zeit? Die Diskussion im Rahmen des Beteiligungshaushalts erscheint mir etwas artifiziell, da ich denke, es gibt andere, drängendere Punkte in Feriburg. Aber wenn Bedarf und Nutzung im Bestand entsprechend nachgeweisen/problematisch sind, kann dann könnte man sicher die Lobbyarbeit loben, die dazu geführt hat, den Rollsport auf die Agenda zu bringen.

urfreiburger
Inlinehockeyplatz Rieselfeld

Im Rieselfeld wurde doch nun ein Hockeyplatz gebaut. Wäre es nicht die kostengünstigste und einfachste Lösung im Rieselfeld zu trainieren und weiter in der Jahnhalle zu spielen bzw. den Platz nach Möglichkeit zu überdachen.

Francis Schmäing
Dann besteht aber weiterhin

Dann besteht aber weiterhin das Problem der Rollstuhlfahrer und die (nicht vorhandene) Sicherheit der Jahnhalle.
Es ist für Zuschauer eine Zumutung, bei einem Inlinehockey-Spiel direkt am Spielfeld zu sitzen.
Außerdem finde ich einen Außenplatz nicht angemessen für diese Sportarten. Wo soll man sich umziehen, duschen, seine Ausrüstung abstellen?