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Stadtentwicklung, Wohnungsbau


Bevor in Freiburg neue Gebäude, Freiflächen, Wohngebiete oder Gewerbeflächen entstehen, entwickelt die Stadtverwaltung Konzepte und stellt Pläne auf. Sie sind notwendige Grundlage für die Genehmigung von Bauvorhaben. Dafür erstellt die Verwaltung die nötigen Kartengrundlagen und eine Vielzahl von Fachinformationen. Dass Freiburg eine lebenswerte und funktionierende Stadt bleibt, ist auch Aufgabe der Stadtentwicklung.

Die Stadt Freiburg wendet hierfür auf:

Stadtentwicklung und Bauen 16,06 Mio €

Neubau von Wohnungen:
Freiburger Stadtbau GmbH (FSB)

Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) prägt seit Jahren maßgeblich das Stadtbild Freiburgs. Mit ihren jährlichen Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe saniert und baut die FSB in der ganzen Stadt. Durch ihre Stadterneuerungs- und Innenentwicklungsmaßnahmen leistet die FSB einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung.

In den Neubau von Mietwohnungen investierte die FSB 2009 rund 18 Millionen Euro und rund 8 Millionen Euro in den Bau von Wohneigentum, weitere rund 18 Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung des Bestandes (siehe auch Modernisierung und Sanierung in den Wohngebieten). 2011 überschritten die Gesamtinvestitionen die Grenze von 50 Millionen Euro.

Bis Ende 2013 plant die FSB die Fertigstellung von weiteren rund 250 Mietwohnungen und rund 130 Eigentumsobjekten. Insgesamt wird die FSB von 2009 bis 2014 rund 900 Wohnungen zusätzlich für den Wohnungsmarkt vor allem für die Zielgruppe geringverdienender Haushalte zur Verfügung stellen. Aus den Bereichen Vermietung und Bauen erzielt die FSB positive Ergebnisse, die hauptsächlich für den Neubau geförderter Wohnungen und zur energetischen Sanierung des Gebäudebestands verwendet werden.

Wer nutzt die Leistungen (Gender-Budgeting)?

In der Stadtentwicklung werden die unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen, der Abbau von Benachteiligungen und eine gleiche Teilhabe von Frauen und Männern in die Planungs- und Umsetzungsprozesse integriert. Hierzu tragen vor allem die folgenden Konzepte der Stadtentwicklung bei:

  • Stadt der kurzen Wege: Arbeitsplatznahes Wohnen, kurze Wege zu sozialer und versorgender Infrastruktur und der Erhalt privater und familiärer sozialer Netzwerke. Verbesserung der Nahmobilität im Quartier: Gezielter Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes sowie der ÖPNV-Verbindungen zur Verringerung von Benachteiligungen durch geschlechtsspezifisch unterschiedliche Mobilitätsmuster.
  • Förderung des Dienstleistungssektors sowie der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung durch Bereitstellung geeigneter Bauflächen trägt zur Gleichstellung bei, indem für Frauen und Männer gleichermaßen geeignete, wohnungsnahe und attraktive Arbeitsplätze entstehen.
  • Dezentrale Versorgung: Chancengleichheit bei der lokalen Versorgung mit Sozialeinrichtungen und bei der Einzelhandelsversorgung auf Stadtteilebene.
  • Freiraumentwicklung: Berücksichtigung unterschiedlicher Nutzungsansprüche von Frauen und Männern in unterschiedlichen Lebensabschnitten bei der Planung von öffentlichen Räumen, Erholungs-, Sport- und Freizeitflächen.
  • Chancengleichheit bei der Öffentlichkeitsbeteiligung: Die erweiterte Beteiligung der Bürgerschaft bei Planungen wird so ausgerichtet, dass Männer und Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen die gleiche Chance zur Teilhabe am Planungsprozess gegeben wird.

Weiterführende Links

www.freiburg.de/bauen
www.freiburger-stadtbau.de

Wohnungsbau

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