CDU

Volkshochschule: Honorare

Mehrausgaben / Verwaltungshaushalt

OZ Haushalts-stelle Bezeichnung Entwurf 2014 beantragte Veränderung neuer Ansatz Entwurf 2013 beantragte Veränderung neuer Ansatz
47 1.3500 Gr. 70
S. 253
Volkshochschulen: Zuschüsse für laufende Zwecke 899.690 80.000 979.690 867.690 50.000 917.690

Begründung/ Erläuterung

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Sozialzuschuss zu den Gehältern der Lehrkräfte und Erhöhung der Gehälter um einen Euro pro Stunde.

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Abstimmung 2. Lesung

mehrheitlich befürwortetmehrheitlich befürwortet

mehrheitlich befürwortet in 2. Lesung

bassbe_em
Erhöhung der Dozierendenhonorare /Soz.-zuschüsse

Ich begrüße die Anträge von CDU und SPD, endlich einmal die Honorare (es handelt sich nicht um Gehälter: Dozierende sind nicht angestellt, sondern freiberuflich tätig!) wenigstens minimal anzuheben, da dies seit Jahren nicht geschehen ist, die letzte Erhöhung konnte nur aufgrund besserer Landeszuschüsse erfolgen. - Die Stadt lässt Dozierende in einem prekären Status, da (insbesondere bei Deutsch-als-Fremdsprache und Integrationskursen durch viele Arb.-Stunden, quasi hauptberufliche Tätigkeit) auch Rentenbeiträge zu zahlen sind, dann bleiben -VOR STEUERN- Honorare von ca. 12,- Euro, wenn man Vor- und Nachbereitungszeiten rechnet, weit unter 10,-!! Eine Schande!! Bildung und vor allem Integration wird gewollt, aber nicht dafür gezahlt. Die Direktorin verglich in einem Gespräch mit mir Dozierende mit Handwerkern, bei denen man doch auch den billigsten nimmt!!! (so viel zur Wertschätzung!) - Wenn Dozierende doch wenigstens so viel wie Handwerker bekämen, denn für 19,- macht sich von denen keiner auf den Weg!! Als Freiberufler sollte man auf kurz über 27,- mind. kommen, dies ist der Betrag, den ver.di berechnet hat in Vergleich zu festangestellten Lehrkräften und deren Mindestlohn. Die Stunde eines festangestellten Lehrers beträgt übrigens umgerechnet ca. 55,-! Dabei erfüllen Dozierende in Integrationskursen alle Merkmale von Scheinselbständigkeit, werden aber als billige Freiberufler behandelt, eine große Misere in diesem Metier! - Der eine Euro mehr ist also ein (richtiger und längst fälliger) Tropfen auf den heißen Stein!

Werner
Sozialzuschuss

Neben Dozierenden gibt es noch eine Menge anderer Arbeitsbreiche in denen die gleichen Bedingungen herrschen. Hier wird dazu aufgerufen, einzelne Gruppen zu bevorzugen. Dies Problem gehört Bundespolitisch gelöst. Leider weigern sich die Parteien dieses Problem grundsätzlich anzugehen. Mich stört der Gruppenegoismus.

Moderation
Moderation's Bild
Stellungnahme der VHS

Von der Leiterin der Volkshochschule, Eva Rekowski, haben wir folgende Stellungnahme erhalten:

Der Kommentar von bassbe_em erfordert eine Richtigstellung: Von der Behauptung des Verfassers bezüglich des Vergleichs mit der Vergütung von Handwerkern distanziere ich mich ausdrücklich, sie ist schlicht unwahr.

Die VHS-Leitung hat die prekäre Situation bezüglich der Honorare der Dozentinnen und Dozenten sehr wohl im Auge. Es ist uns bewusst, dass die Honorare für in der Regel akademisch ausgebildete Kursleitende nicht angemessen sind. Die niedrige Honorierung ist kein Mangel an Wertschätzung für die engagierte und kompetente Arbeit unserer Dozentinnen und Dozenten, sondern basiert auf der bisher relativ geringen öffentlichen Bezuschussung in Baden-Württemberg und darauf, dass wir die Gebühren für die Teilnehmenden möglichst sozialverträglich gestalten wollen.

Ein erster Schritt zur Erhöhung der Honorare wurde zum Herbst 2012 bereits umgesetzt. Eine weitere Erhöhung ist uns ein dauerndes und wichtiges Anliegen. Von daher begrüßt die Volkshochschule die Anträge der CDU- und SPD-Fraktion, die finanziellen Mittel für einen Erhöhung der Honorare der DozentInnen bereitzustellen.

Gerne steht die Leitung der VHS für Fragen in Bezug auf die Honorare zur Verfügung.