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Sanierung Haus der Jugend


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bürgerin0512
Sanierung Haus der Jugend
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Das Haus der Jugend in der Uhlandstraße ist die größte Begegnungsstätte für Jugendliche in Freiburg mit vielen jugendkulturellen Angeboten, Projekten und Veranstaltungen. Musik, Tanz, Trendsportarten – viele Jugendszenen haben hier die Möglichkeit zu trainieren, zu proben und aufzutreten. Hier befinden sich auch die Büros von Jugendbildungswerk, Jugendkunstschule, Circus Harlekin und Jugendbüro.

Das Haus der Jugend ist ein wichtiger und einmaliger Ort für Kinder, Jugendliche und Familien in Freiburg: als Bildungsstätte, als kultureller Veranstaltungsort und als zentraler Begegnungsort. Allerdings ist der Zustand des 1966 errichteten Gebäudes – insbesondere aus energietechnischer Sicht – untragbar. Das Haus der Jugend muss dringend saniert werden!
Das Engagement all der MusikerInnen, TänzerInnen, Akrobaten, Artisten und OutdoorsportlerInnen braucht ein Haus der Jugend mit Räumen, deren Fenster und Türen schließen, die umweltschonend beheizbar sind, in denen kein Wasser aus Rohren tropft, dessen sanitäre Einrichtungen funktionieren, die sicher sind und barrierefrei erreichbar.

Das HdJ braucht die notwendigen Mittel für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Doppelhaushalt dringend!!!

Thema ist in die Beratungen zum Haushalt eingeflossen

Fortgang

Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen

Zu diesem Thema haben Fraktionen des Gemeinderates einen Änderungsantrag zum Haushaltsentwurf der Verwaltung gestellt:

Antrag SPD: OZ 113
Antrag Unabhängige Listen: OZ 202

Beschluss

Die Anträge der SPD und der Unabhängige Listen sind in 2. und 3. Lesung mehrheitlich abgelehnt

Hans Müller
Fragen nach Beteiligung

Inwieweit sollen die oftmals priveligierten Familien, deren Kinder das Haus der Jugend nutzen und auch die Jugendlichen selbst und andere Nutzer an der Renovierung beteiligt werden? Was ist hier seitens des Haus der Jugend sowohl finanziell als auch mit bürgerschaftlichem Engagement geplant? Im Stadtteil Wiehre muss hier doch viel Potential stecken. Inwieweit ist die Einbindung der Jugendlichen an der Renovierung von ihrem "eigenen Haus" vorgesehen? Was gibt es hier für Ansätze? Diese würden mich interessieren.

Anni Berta Zeh
Selbsthilfe: Mehr Potential in Haslach als in der Wiehre?

Vor Jahren ist das doch den Eltern und SchülerInnen des 'Staudi' in Haslach mal hervorragend gelungen, "...die Einbindung der Jugendlichen an der Renovierung von ihrem "eigenen Haus"". Vielleicht sollten sich die Wiehremer das mal als Vorbild nehmen.

Juergen Messer
Das Haus der Jugend muss saniert werden!

Das Haus der Jugend nimmt einen stadtweiten Auftrag wahr und wird von Kindern, Jugendlichen und Familien aus dem ganzen Stadtgebiet genutzt. Es ermöglicht Begegnung, Austausch und ein selbstverständliches Neben- und Miteinander der verschiedenen Benutzer- und Altersgruppen. Hier treffen sich zum Beispiel Schülerinnen und Schüler aller Schultypen, hier sind Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Milieus der Stadt aktiv - in offenen Angeboten, in Workshops und Projekten, bei jugendkulturellen und jugendpolitischen Veranstaltungen wie dem HipHop-Festival JamDownSouth oder dem Freiburger Jugendgipfel "move it!", um nur einige wenige zu nennen.

Was das Gebäude angeht, in dem all dies möglich sein soll: Fenster und Türen schließen nicht, Rahmen zerfallen und vermodern, Wasser dringt aus undichten Leitungen, fehlende Dämmung sorgt für einen unverantwortlich hohen Energieverbrauch, sanitäre Anlagen sind beschädigt, und das Haus ist nicht barrierefrei zugänglich.

Hierauf haben die Verantwortlichen des Jugendbildungswerks schon seit dem Jahr 2006 wiederholt hingewiesen. Auch in der Einschätzung des Gebäudemanagements der Stadt Freiburg ist die Sanierung des Gebäudes „dringend notwendig und unaufschiebbar.“ Dabei handelt es sich um dringend notwendige bauliche Maßnahmen in einer Dimension, die nicht in Eigenregie und mit bürgerschaftlichem Engagement geleistet werden können - und baurechtlich auch nicht auf diese Weise geleistet werden dürfen!

Die für eine Sanierung des Gebäudes benötigten finanziellen Mittel müssen daher in den Haushalt 2013/14 der Stadt Freiburg eingebracht und genehmigt werden, um das Haus der Jugend als einen für ganz Freiburg unverzichtbaren Ort der kulturellen und außerschulischen Bildung zu erhalten!

Firlefanz
Eigenengagment

Das Haus der Jugend bietet neben vielen Kursen und Projekten auch viel sogenannte "niederschwelligen" Angebote an - der Unterschied zu anderen Jugendzentren besteht wohl darin, dass ausschließlich themenorientiert gearbeitet wird. Es wird wohl in Freiburg keine zweite Einrichtung geben, die so viele engagierte Jugendliche unterschiedlichster Herkunft (geografisch als auch sozial zu verstehen) aus dem ganzen Stadtgebiet unter einem Dach vereint.
Von daher scheint es mir nicht korrekt von einem privilegierten Nutzerkreis zu sprechen.
Und vermutlich kennen Sie den Zustand des Hauses nicht, denn es geht nicht darum mal eben eine Wand herauszubrechen um einen größeren Tanzraum zu bekommen, sondern wirklich um substanzielle Bauerhaltungsmaßnahmen die nicht in Eigenregie zu leisten sein dürften!

Sie wären jedenfalls überrascht viel jugendliches Engagement in diesem Haus vorhanden ist - auch von den "nicht pivilegierten"

Tilo Fierravanti

Firlefanz
Eigenleistung in Haslach

Leider weiß ich nicht worin die Beteiligung Jugendlicher bei der Renovierung der Staudinger Schule bestand - aber mit Sicherheit war das eine sehr erfolgreiche Form der Jugendbeteiligung und da es funktioniert hat, kann man alle Beteiligten nur beglückwünschen.
Das daraus ein Stadtteilvergleich wird (Haslach gegen Wiehre) verstehe ich nicht?
Man muss doch die Einrichtungen miteinander vergleichen, also etwa Renovierung der Turnseeschule oder so etwas in der Art. Die mehrere hundert junge Menschen pro Woche im Haus der Jugend kommen ja eben nur einmal pro Woche zu ihrem Angebot. Da kommt das Gefühl es "sei ihr Haus" nicht so auf...
Was nicht heißen soll das hier keine engagierten Jugendlichen wären, ganz im Gegenteil - aber es geht bei der Sanierung im Haus der Jugend um Arbeiten, die weder von Eltern noch von Jugendlichen geleistet werden könnten.

Und vielleicht sollte man der Stadt auch nicht alle Pflichten abnehmen...

Tilo Fierravanti

Hans Müller
Keine Beteiligung möglich/angedacht???

Danke für die Antworten.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es nicht möglich die Arbeiten anderweitig zu verrichten, aber auch nicht geprüft worden bzw. nicht angedacht? Stimmt das so? Wurden denn die NutzerInnen/Eltern/Nachbarschaft/MitgliederInnen/Bürgerverein und UnterstützerInnen gefragt, wie man diese Problem auch alternativ lösen könnte und wenn ja in welcher Beteiligungsform? Oder hat das nicht statt gefunden?

Könnte auch hier der Grund hierfür liegen:
"Da kommt das Gefühl es "sei ihr Haus" nicht so auf..."

Oder beinhaltet das themenorientierte Konzept, dass eine feste innerliche Verbindung mit der Einrichtung nicht angestrebt wird? Dies konnte ich aus den oben genannten Kommentaren noch nicht herauslesen.

tom
Förderung für Räume der Jugendarbeit - aber an anderen Stellen

Das Haus der Jugend ist wirklich ein großer und belebter Raum für Stadtweite Jugendarbeit. Der zuständige Träger ist das Jugendbildungswerk Freiburg. Dieser Verein besitzt mehrere Hauptamtliche Stellen und eine professionelle Verwaltung, das Jugendbüro ist ihm personell unterstellt (was ebenfalls ein Stadtweiten und übergreifenden Auftrag der Jugendbeteiligungsarbeit und Unterstützung von Vereinen und Initiativen hat), sowie findet die Jugendkunstschule im Haus der Jugend Platz, wie viele weitere.

Grundsätzlich ist mehr Geld für den Bereich der Jugendarbeit notwendig, wenn wir aber um die Finanzierung von Raum/Ausstattung dafür reden, würde ich andere Orte und Träger wählen, die nicht durch ihre Größe, Bekanntheit und personeller Ausstattung die Möglichkeit besitzen Drittmittel einzuwerben oder Kooperationen einzugehen.

Beispiele dafür könnten Unterstützung an Jugendzentren in den Stadtteilen sein, damit diese mehr als zweimal (dreimal) die Woche geöffnet haben, oder aber das ArTik unter dem Siegesdenkmal, was sich derzeit durch die Leistung von Ehrenamt, Sponsoring und kommerziellen Veranstaltungen ordentlich über Wasser hält, aber diese Energie lieber in noch mehr Jugendarbeit stecken würde.

Juergen Messer
Sanierung und Erhalt von Gebäuden als städtische Aufgabe

Lieber tom!
Es geht nicht darum, Gelder für den Erhalt oder für die Schaffung von Räumen für die Jugendarbeit gegeneinander aufzurechnen. Es geht darum, ein Gebäude zu erhalten, in dem von vielen Jugendlichen und professionellen AkteurInnen aktuell gute und notwendige Arbeit geleistet wird. Das setzt Barrierefreiheit voraus, ernergetisch sinnvolle Beheizbarkeit von Räumen, schließende und dämmende Fenster, funktionierende Elektrik und sanitäre Anlagen. Alle diese Bereiche liegen im Gebäude Haus der Jugend im Argen und sind nicht über Kooperationen oder das Einwerben von Drittmitteln durch die Nutzer des Gebäudes zu beheben, sondern liegen - wie in den Beiträgen oben bereits beschrieben - im Zuständigkeitsbereich der Stadt Freiburg.

Juergen Messer
SWR-Beitrag "Das Haus der Jugend ist in einem traurigen Zustand"

Ein Team des SWR hat einen Beitrag zum Zustand des Haus der Jugend gedreht. Er wurde in den Nachrichten des 25.01.2013 gesendet und kann über diesen Link angeschaut werden: http://bit.ly/WrC1IM

tom
übergreifend mehr fordern und weitere Töpfe

Juergen Messer schrieb:

Es geht nicht darum, Gelder für den Erhalt oder für die Schaffung von Räumen für die Jugendarbeit gegeneinander aufzurechnen. Es geht darum, ein Gebäude zu erhalten, in dem von vielen Jugendlichen und professionellen AkteurInnen aktuell gute und notwendige Arbeit geleistet wird.

Ich sehe es ebenfalls das der Bereich grundsätzlich mehr Geld benötigt und auch das jeder Träger, der bis jetzt hier um die individuelle Unterstützung für sich wirbt, klar den Anspruch dazu hat.
Schade ist aber, wenn dieser Anspruch herrscht, dann nicht auch grundsätzlich dafür geworben wird. Zum Beispiel die Vertreter vom Jugendbüro hier beim Haus der Jugend deutlich das Wort ergreifen und nicht bei anderen interessanten Themenfeldern, oder die gute Idee den Fraktionen Postkarten zu schicken mit den Mängeln und Wünschen ebenfalls nicht Stadtweit auf die mangelnde Ausstattung von Jugendzentren aufmerksam gemacht wird.

Juergen Messer schrieb:
Das setzt Barrierefreiheit voraus, ernergetisch sinnvolle Beheizbarkeit von Räumen, schließende und dämmende Fenster, funktionierende Elektrik und sanitäre Anlagen.

Das Gebäude gehört bestimmt der Stadt oder? Somit wäre dann ja der beste Ansatz bei den städtischen Liegenschaften und Gebäudemanagement direkt aus dem städtischen Topf "Gebäudesanierung" Mittel einzufordern und damit immer noch knappen Budget der Jugendhilfe zu entlasten?

Juergen Messer
Jugendbildungswerk | Haus der Jugend | Gebäudemanagement

Lieber tom,

ich schreibe hier als Mitarbeiter des Jugendbildungswerks, das mit seinen verschiedenen Einrichtungen und gemeinsam mit der Musikschule das Gebäude Haus der Jugend nutzt. Mit dem Jugendbüro hat das nichts zu tun. Das macht im Zusammenhang mit dem Thema Städtischer Haushalt u.a. in diesem Online-Forum ganz andere Beteiligungs-Aktionen: zum Beispiel mit Jugendlichen von der Wentzinger Realschule und der Staudinger Gesamtschule zu Freizeitgestaltung und Schulsanierung.

Die Sanierung vom Haus der Jugend - damit hast du Recht - hat mit dem Gebäudemanagement zu tun. Um das Budget der Jugendhilfe geht es in diesem Zusammenhang nicht.

sbamueller
Verwaltungs und Vermögenshaushalt

Die Mittel für eine Sanierung des Haus der Jugend kämen aus dem Vermögensgaushalt wo sie in Konkurenz stehen zur Sanierung von Schulen, Strassen, Kinderspielplätzen, Brücken und dem Neubau von Kindertageseinrichtungen, Skateplätzen, einer Eishalle, etc...
Sie wären dann da es sich um eine Einzelmasnahme handelt wahrscheinlich dort auch in einer besonder Haushaltsstelle untergebracht.

Auch bei der Kampagne für artik sehe ich nicht wo die darauf hinweist, dass man grundsätzlich überall in der Jugendhilfe mehr Geld braucht.
Wenn es irgendwo einen Mehrbedarf gibt sollte man den meiner Meinung nach klar benennen und nicht einfach pauschal mehr fordern. Zudem ja in diesem Bereich seit Jahren von der Stadt auch mehr Geld ausgegeben wird, z.B. Ausweitung der Schulsozialarbeit, mehr U und ü3 Betreuung, mehr Ganztagsschulen, mehr Ausgaben bei der Hilfe zur Erziehung.
Man kann nicht wirklich sagen das Freiburg im Jugendbereich schlecht ausgestattet wäre.

Anni Berta Zeh
Umschichten, @sbamüller, nicht verschleudern und ...

... verplempern!

Zwischen Unterer Mühleweg und Bissierstraße werden für den gemeinen Radler und die gemeine Radlerin für 1 Mio Euro Make up an bestehender und gut instand-befindlicher Infrastruktur betrieben und überflüssige Doppelstruktur geschaffen! Aus dieser horrenden Summe wird nichts neu/zusätzlich für Radler erschlossen, sondern beispielsweise eine Brücke gebaut, weil 50 m Schleife zu fahren offenbar nicht mehr zumutbar ist.

Millionenbeträge werden im Bereich der VAG dafür ausgegeben, dass noch lange und für viele tausend Kilometer brauchbare Busse durch neue (Hybrid-)Fahrzeuge ersetzt werden. Die Fahrzeuge eines StraBa-Typs werden mit der Behauptung, es gebe keine Ersatzteile mehr, abgewrackt und zu Versuchskaninchen einer noch unerprobten Antriebsart gemacht. Das heißt im Klartext, dass die Stadt Industrieforschung bezahlt.

Das sind Gelder aus städtischem Säckel, die dann für die versprochene Renovierung von Schulen und fürs Haus der Jugend fehlen!

Man kann da getrost sagen, dass es gerade Ihre Fraktion - die der Grünen - in besonderer Weise ist, die hier zum Umdenken aufgefordert ist.

sbamueller
Hybrid Busse und Fahradwege

Frau Zeh der Dreisamuferweg wird heute von ca 10.000 Radlern am Tag genutzt, ich fahre da auch oft drauf und er ist teils einfach voll, es gibt Engstellen und es ist gefährlich. Mit dem Lückenschluss wollen wir eine Engstelle beseitigen und so auch für Entzerrung sorgen, so dass Fußgänger und Radfahrer sich nicht mehr in die Quere kommen.
Wir kaufen deshalb neue Straßenbahnen weil einige der alten inzwischen über 30 Jahr alt sind und die Instandhaltungskosten sich nicht mehr rechnen, daneben haben sie auch keine Niederflur. Neue Bahnen haben auch mehr Kapazität.
Bei den Hybridbussen erkundige ich mich gerade, auch besonders weil ich die gerne mal Probefahren will :-)

Anni Berta Zeh
@sbamueller, nicht schreiben, was der Tag grad so hergibt

Der von mir erwähnte Radel-raceway verläuft in Nord-/Süd-Richtung und muß, wenn man es nicht will, nicht mit dem Dreisamradweg verwechselt werden.

Mehr als 1 Mio Euro wird letztlich die von mir beschriebene Strecke zwischen Unterer Mühleweg und Bissierstraße gekostet haben. Dabei ist noch nicht einmal der Zuschuss berücksichtigt, den die Stadt an die Deutsche Bahn für die Reparatur des östlichen Rad-/Fußweges der Güterbahnbrücke löhnt. Für diese Million wird als Kolateralschaden Kleingartengelände zerstört und durch den Ausbau sehr gut erhaltenen Asphalts ohne Not Sondermüll geschaffen. 1 Mio nur für Make up eines in gutem Zustand befindlichen Weges, denn es wird kein Meter Weg neu/zusätzlich angelegt! Das ist grüne Nachhaltigkeit!

Meine Kritik an der VAG bezieht sich, wie Sie leicht bemerken können, wenn Sie sich mit der Materie auch nur ein bißchen vertraut machen, nicht auf einen möglichen Ersatz für die Fahrzeuggeneration GT8 N und GT8 K, sondern für die jüngeren, 'niederflurigen'(!) GT8 Z. Da glaubt im Ernst niemand, es gebe keine Ersatzteile mehr, wie von Grünens behauptet. Um so weniger, als erst neulich so ein Fahrzeug nach dem Malheur beim Abschleppen des Schienenschleifwagens innerhalb von zwei, drei Tagen wieder instandgesetzt worden ist. Grünens gefallen diese noch lange Zeit nutzbaren Fahrzeuge halt nicht mehr, deshalb machen sie ex und hopp damit.

Diese GT8 Z sollen total abgewrackt und dann mit neuer, grüner, oben liegender Antriebstechnik ausgestattet werden, von der heute noch niemand sicher sagen kann, ob dies statisch überhaupt sinnvoll und ausreichend haltbar sein wird. Da übernimmt - wie auch für die Hybrid-Busse - die Stadt ohne Not die Forschungs-Finanzierung, die eigentlich von den Fahrzeugherstellern getragen werden müsste!

sbamueller
also ich denke am montag wird

also ich denke am montag wird mit der VAG Pressesprecher antworten, soweit ich mich erinnere - es war thema beim beteiligungsbericht im letzten hauptausschuss - geht es um die Sanierung dieser inzwischen auch rund 20 jahre alten trams. nicht um diese wegzuwerfen.
mir ist jetzt nicht klar was grün an der lage einer bestimmten antriebstechnik sein soll?
Bzw. was soll den grünen daran nicht gefallen?

Juergen Messer
Hüstel ...

Ähem ... Hüstel Hüstel ... Sanierung Haus der Jugend? ... Schienenschleifwagen ... Hybrid-Busse ... Falscher Film? ...

sbamueller
vom Hölzchen aufs Stöckchen

Also Frau Zeh,
nachdem wir hier ja über alles und wie Herr Messer bemerkt nicht unbedingt zum Thema diskutierten. Hier nun die Antwort vom VAG Pressesprecher, auf meine Email:

"Lieber Sebastian,
weder haben wir Hybridbusse noch planen wir derzeit deren Anschaffung. Und Busse werden bei uns nach wie vor 12 bis 14 Jahre gefahren und dann verkauft und nicht verschrottet.
Schöne Grüße"

Somit dürfte dieses von ihnen durch alle möglichen Diskussionen geschleifte Argument nun doch hinfällig sein.

Anni Berta Zeh
@sbamueller, hier geht's weiter

Wir müssen diese Instandhaltungs-Threads in der Tat nicht groß für Verkehrsprobleme nutzen. Es war aber richtig, aufzuzeigen, wo Geld verplempert wird.

Hier also ist meine Antwort:
http://beteiligungshaushalt-freiburg.de/drupal/index.php?q=forum/verkehr...

chris
HdJ

Das Haus der Jugend hat über die Stadtteilgrenzen hinweg einen Namen
dadurch bekommen, das dort sehr viele Konzerte gemacht worden und viele
Gruppen sich dort begonnen haben zu etablieren. Nicht nur bei solchen Veranstaltungsarten fließt Geld, auch bei allen anderen Aktivitäten in
solchen angeblich "nur" allgemeinnützigen und sozialen Gebäuden ist eine
Kosten- und Nutzenkalkulation immer mit dabei.

Nach ein paar Jahrzehnten ist jedes öffentlich finanzierte Gebäude abgefeiert und dann schreien alle nach einer teuren Sanierung. Die Kosten der Gebäudeunterhaltung sind in der Wahrnehmung der Allgemeinheit ganz einfach
nicht vorhanden. Faulheit siegt ist die Maxime der öffentlichen Hand, den
Geld ist ja genug da:((

chris
Internetforum und nicht Beteiligungshaushalt

In einem Internetforum zählt eher der emotionale Aspekt als der sachliche.
Eine echte, fundierte und wahrheitsgemäße Diskussion oder Debatte ist
auf so einer Ebene sowieso nicht möglich. Es geht in erster Linie um
Meinungsbilder und deshalb wäre jeder Nutzer hier schlecht beraten,
wenn er oder sie hier alles auf die Goldwaage legt!

fr-05
Verantwortung liegt auch bei den Nutzern

Ja das Haus der Jugend ist eine wichtige Einrichtung und sollte auch saniert werden. Allerdings hatte ich bei meinen Besuchen auch den Eindruck, dass weder die Nutzer (Kinder und Jugendliche) noch die Anbieter von Kursen sich für einen pfleglichen Umgang mit dem Haus und der Einrichtung verantwortlich fühlen. Ich wünschte mir jedoch - und zwar nicht erst nach der Sanierung einen verantwortungsvollen wertschätzenden also pflegelichen Umgang mit dem Haus und damit auch mit den städtischen Geldern, also unserem Geld.

Talkabout222
Pleglicher Umgang

Grundsätzlich stimmt es durchaus, dass die Verantwortung auch bei den Nutzern liegt. Doch...wie genau muß man diese Behauptung seriöserweise überprüfen, bis man Anbietern von Kursen im Haus der Jugend unterstellen darf, diese würden nicht pfleglich mit dem Haus und der Einrichtung umgehen?

tinat
Platz für Teenager

Ich möchte hier als Mutter zweier Kinder im Alter von 12 und 15 Jahren mal darauf hinweisen, dass es gerade in der Wiehre, aber auch in den anderen Stadtteilen, vor allem um Platz für die Altersgruppe: "großes Kind---junge/r Erwachsene/r" geht. Skaten und Bmxen ist schon mal ein echtes Problem hier im Osten der Stadt. Nach wie vor gibt es keinen öffentlichen, tolerierten Raum. Die Kurse des JBW sind kostenpflichtig, aber es gibt auch die offenen Angebote, die die älteren Schulkinder auch aufgrund des hohen nachmittäglichen Schulstresses unverbindlich bzw. unregelmäßig nutzen können. Daneben sind die engagierten Mitarbeiter wirklich klasse, die diese Angebote mit den unterschiedlichsten Teilnehmern organisieren.
Ich finde es ungerecht, wieviel Geld die Stadt heute für die kleinen Kinder ausgibt, während die Altersklasse 10 -16 mal wieder schauen muss, wo sie bleibt.
Ich erwarte von der Stadt, dass sie Geld für die Erhaltung von bewährten Jugendeinrichtungen ausgibt, anstatt das Haus verfallen/abreißen zu lassen und auf hohe Grundstückspreise zu hoffen...Die Alternative sind nämlich Kinder/Jugendliche, die neben Sportvereinen nur ihren PC als Freizeitbeschäftigung haben...
Tina A.

itheid
Sanierung Haus der Jugend

Sanierung bedeutet nicht nur ein paar Pinselstriche ... sondern da muss richtig was getan werden.

Jugend braucht auch Freiräume ... und mir scheint, dass Unmüssig, Stadtbau und OB Salomon gerade an einem "neuen Freiburg" bauen, wo es immer weniger Freiräume gibt. ... stattdessen wird dann in eine Säule der Toleranz investiert.

Einbindung der Jugendlichen sollte schon sein, weil es ja letztlich "ihr" Haus ist ... da viele Sanierungsarbeiten aber fachmännisch ausgeführt müssten, sollte es sich auf Malerarbeiten o.ä. beschränken (ohne dabei die Berufsehre der Maler zu verletzten ;o). Sanierung bedeutet aber schon, dass da richtig Geld in die Hand genommen werden muss. Und das sollte auch so sein.

Stephan Heider, ÖDP Freiburg

moritzmichel
grüne Spekulanten

Ein großes Grundstück in der Wiehre, ein grüner Baudezernent der sich als oberster Bauspekulant betätigt - was läuft hier eigentlich gerade ? Kinder, Jugendliche spielen bei dem überhaupt keine Rolle ? Welchem Großinvestor wurde das Grundstück schon versprochen ? Ist das die neue Freiburger Linie: Bauspekulanten statt Bildungsangeboten ? Sieht so grüne Politik in dieser Stadt aus - na danke ! Nächste Jahr sind Wahlen für den Gemeinderat - Zeit diesen Leuten eine Rückmeldung zu geben !

clemens.n
Tolle Angebote - Klasse Leute

Unsere Kinder - die mittlerweile Jugendliche sind -haben über die Jahre an der verschiedensten Angeboten teilgenommen und waren immer Feuer und Flamme. Das Haus der Jugend gehört für uns zur Infrastruktur für Familien und es sollte wirklich bald renoviert werden. Danke an alle MitarbeiterInnen für die engagierte Arbeit !

Hausminister
Sanierung Haus der Jugend

Ich bin in den 70er Jahren schon als Kind sehr gerne und oft dort gewesen und habe die vielfältigen Angebote regelmäßig genutzt. Nun ist auch mein Sohn hingegangen und es wäre wirklich schade, wenn diese wichtige Begegnungsstätte der offenen Jugendarbeit in Freiburg mit all seinen hier genannten Angeboten nur deswegen weiteren Generationen von Kindern und Jugendlichen nicht, oder nur unzureichend zur Verfügung stünde, weil es immer mehr bautechnische oder energetische Mängel gibt
Wir diskutieren hier in der Stadt über diverse Neu- oder Umbauprojekte (Prestigeobjekte) mit öffentlichem Interesse. Warum wird wieder einmal ein Projekt für eine wichtige Gruppe der Gesellschaft nicht ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt?