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Beratungsstellen


In den Freiburger Beratungsstellen finden die Bürgerinnen und Bürger Hilfe bei Problemen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Es gibt allgemeine Beratungsstellen oder für genaue Zielgruppen: für Kinder und Jugendliche, für Familien und Erwachsene oder bei bestimmten Problematiken. Die Beratungsstellen stehen allen offen.

Die Stadt unterhält stadtteilbezogen eigene Beratungsstellen. Darüber hinaus bezuschusst sie freie Träger, die sich auf unterschiedliche Beratungsangebote spezialisiert haben.

Die Stadt Freiburg wendet für die Beratungsstellen und Angebote für suchtkranke Menschen auf:

Städtische psychologische
Beratungsstellen 1,2 Mio €
Fördersumme Sonstige Beratungsstellen 0,42 Mio €
Fördersumme Angebote für
suchtkranke Menschen 1,38 Mio €

KontaktNetz Straßensozialarbeit (Streetwork)

Das KontaktNetz Straßensozialarbeit unterteilt sich in die Bereiche Straßensozialarbeit in der Freiburger Innenstadt und die Präsenz auf dem Stühlinger Kirchplatz. Hauptmerkmal der Straßensozialarbeit ist die aufsuchende Sozialarbeit. Die Niedrigschwelligkeit der aufsuchenden Sozialarbeit ergibt sich daraus, dass die Streetworker die Lebenswelt der potentiellen Klientinnen und Klienten aufsuchen. Hauptziel ist, unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes individuelle Ressourcen zu stärken und zu aktivieren. In Form von Projekten wird auch auf die Verbesserung der strukturellen Lebensbedingungen für die Zielgruppen hingewirkt.

Aufgaben

  • Orientierung und Realisierung bei grundlegenden Lebensfragen (Ausbildung, Arbeit, Unterkunft, Existenzsicherung, soziale Beziehungen etc.)
  • Einzelfall- und Gruppengespräche
  • Gesundheitsfürsorge
  • Unbürokratische und unmittelbare Überlebenshilfe

Kommunaler Suchtbeauftragter

Der Suchtbeauftragte der Stadt Freiburg ist die Anlaufstelle für die multiplen Fragestellungen im Bereich der Suchthilfe. Ziel ist die Suchtprävention und -beratung in den unterschiedlichsten Bereichen wie beispielsweise Schulen, Kindergärten, Betrieben und Familien. Maßnahmen zur Suchtvorbeugung in Freiburg orientieren sich an den neuesten Erkenntnissen der Präventionsforschung.

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www.freiburg.de/suchtbeauftragter

Kommunale Alkoholprävention - (PräRIE)

Das Projekt PräRIE war bei seiner Einführung im Jahr 2008 begleitend zum seinerzeit geltenden Alkoholverbot in der Innenstadt konzipiert. Es entwickelte sich in den Folgejahren weit über diesen Ansatz hinaus. Durch den sozialarbeiterischen Ansatz kommt PräRIE im Rahmen zahlreicher Projekte eine zentrale Bedeutung für die kommunale Alkoholpolitik zu.

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www.freiburg.de/praerie

Behindertenbeauftragte

Zur Interessenvertretung der Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung wurde 2007 die Einrichtung einer/eines Behindertenbeauftragten sowie eines Behindertenbeirates beschlossen. Die Behindertenbeauftragte trägt zur Stärkung von Integration und selbstbestimmter Lebensführung von Menschen mit Behinderungen bei. Sie wirkt darauf hin, dass Benachteiligungen und Diskriminierungen verhindert werden.

Aufgaben

  • Beteiligung an allen Fragen, die für Menschen mit Behinderungen von wesentlicher Bedeutung sind
  • Bindeglied zur Stadtverwaltung und Ansprechpartnerin für alle Menschen mit Behinderung
  • Koordination der Arbeit des Behindertenbeirates
  • gemeinsam mit dem Behindertenbeirat Empfehlungen und Anregungen zur weiteren Integration und Gleichstellung behinderter Menschen erarbeiten und sie den jeweils zuständigen Stellen vortragen
  • als Repräsentantin bzw. Repräsentant der Stadtverwaltung an allen wichtigen öffentlichen Terminen teilnehmen, die Menschen mit Behinderungen betreffen.

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www.freiburg.de/behindertenbeirat

Psychiatiekoordination

Aufgaben

  • Hilfeplanung und Koordinationsaufgaben
  • Gremienarbeit für den Gemeindespsychiatrischen Verbund
  • Geschäftsführung des Gemeindespsychiatrischen Verbundes (Gremienarbeit)
  • Koordination und Planung, Vorbereitung und Durchführung von Fachtagungen
  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Welttag der seelischen Gesundheit)

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Rat und Hilfe auf www.freiburg.de

Wer nutzt die Leistungen (Gender Budgeting)?

Die Angebote richten sich differenziert an verschiedene Suchtproblematiken von Alkoholsucht bis Spielsucht und orientieren sich an den Problemen spezifischer Zielgruppen. Sie sind geschlechtersensibel ausgerichtet. Eine Beratungsstelle befasst sich ausschließlich mit frauenspezifischen Suchtfragen.

Beratungsstellen (Erziehung, Drogen, Alkohol)

Ergebnis Bürgerumfrage

Beratungsstellen (Erziehung, Drogen, Alkohol)

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5% (45 Stimmen)
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42% (1214 Stimmen)
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20% (562 Stimmen)
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33% (952 Stimmen)
Gesamtstimmen: 2869