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Soziales


Die Stadt Freiburg bezahlt umfassende soziale Sicherungsleistungen. So übernimmt sie die Kosten der Unterkunft für die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV). Auch Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Eingliederungshilfe oder Hilfe zur Pflege werden von der Stadt finanziert.

Bei der Kinder- und Jugendhilfe leistet die Stadt "Hilfe zur Erziehung" nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Das sind vor allem erzieherische Hilfen in der Familie oder die Unterbringung von Kindern in Heimen oder Pflegefamilien.

Diese beiden Bereiche gehören zu den städtischen Pflichtaufgaben und basieren auf Bundes- und Landesgesetzen. Mit rund 139,3 Mio € sind diese gesetzlich garantierten Sozialleistungen einer der größten zusammenhängenden Ausgabenanteile des städtischen Haushalts.

Durch Zuschüsse unterstützt und fördert die Stadt die freien Träger der Jugendhilfe und der Wohlfahrtspflege. Damit werden die Träger in die Lage versetzt, in der Stadt ein breites Angebot an sozialen Diensten und Einrichtungen für unterschiedliche Zielgruppen und sozialen Unterstützungsbedarf bereitstellen zu können. Das sind Prävention, Beratung und Unterstützung, Begegnungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche (mehr unter "Kinder und Jugendliche"), Frauen und Männer, Seniorinnen und Senioren, Migrantinnen und Migranten oder Menschen mit Behinderungen.

Die Stadt Freiburg wendet hierfür auf:

Zuschüsse an freie Träger
("Förderung der Wohlfahrtspflege") rund 13 Mio €

(ohne Kindertageseinrichtungen)

Bei der Bürgerumfrage waren insbesondere folgende Themen zur Bewertung gestellt:

Integration von Migrantinnen und Migranten
Treffpunkte/ Beratungsstellen für Senioren
Beratungsstellen (Erziehung, Drogen, Alkohol)